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Physiotherapie?Sport studieren?

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Snapshot
Beigetreten: 28.08.2006
Oldschool Grinder

Original von TheeMendez

Original von Snapshot
Hmm Also..

ich mache gerade eine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Macht mir viel Spaß, ich kann mich mit dem Job identifizieren und man bekommt ne Menge zurück von den Patienten.

Ausbildugn besteht aus Praktika in Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen und zunehmend auch freien Praxen. Der andere Teil der Ausbildugn besteht aus Schulbank drücken und wirklich viel viel lernen...

Muss sagen dass die Ausbildung wenn man gut bestehen will anspruchsvoller ist als mein vorheriges WiWi-Studium, welches ich btw auch abgeschlossen habe...

hab dann 1,5 jahre gearbeitet und war totunglücklich in Anzug und Krawatte und vor dem Rechner verstauben...

Ich bereue die Entscheidung nicht...man verdient zuegegbener maßen nur anständig wenn man sich selbstständig macht oder richtung personal trainign geht aber es macht mir spaß und ich kann mich damit identifizieren

zudem haste n haufen möglichkeiten...arbeit mit kindern, behinderten, alten, psychisch kranken, sportlern... etc etc

hoffe kontn dir n bissl helfen

Danke für deine Antwort. Ich selbst habe um einen Einblick zu bekommen bereits ein 3-wöchiges Praktikum gemacht und ich kann nach der Zeit leider für mich noch nicht definitiv sagen, dass dieser Beruf etwas fürs Leben für mich ist.

Ich hätte noch ein paar Fragen, wenn das ok ist?!
1.) Wie viel intensiver/ anstrengender und wie viel mehr Volumen an Lernmaterial/Zeit muss man für die Ausbildung aufwenden im Vergleich zur Schulzeit (Sry, aber ich selbst habe keinen andeeren Vergleich) ? Schule von 0bis 100 Ausbildung von 0 bis 100?

2.) Gab es für dich Momente in denen du gesagt hast:
2.1 ...das wird mir zuviel!
2.2 ...das ist mir zu ekelig?
2.3 ...das ist mir peinlich?
2.4....damit bin ich psychisch überfordert?

und wenn ja, wann? ( Tut mir leid falls die Unterfragen dir zu persönlich oder unangemessen sind )

3.)Wie weit bist du schon mit der Ausbildung?

4.)Wo machst du die Ausbildung?

Ich danke dir schon einmal!!!!!

1.) also ich war stinkend faul zur abizeit und hab mein abi auch so geschafft...Nun muss ich wenn ich ehrlich bestehen will deutlich mehr lernen...Neurphysiologie zum vbeispiel istn extrem umfangreiches und schwer zu verstehendes thema...aber man schaffts

ABER...denke es gibt nich viele schulische ausbildungen die einem lerntechnisch mehr abverlangen...faul werden sollte man nicht dass rächt sich spätestens beim examen...aber auch ich habe noch freizeit für sport freunde poker und musik ;)

2.1: erster schock war wohl die erste massagestunde...nem wildfremden den rücken iklusive des hinterns zu massieren is schon mal ne überwindung

2.2: hatte bisher glück mit meinen Einsätzen...hatte nur einmal nen patienten mit starkem fußgeruch...das war sehr grenzwertig...da bin ich etwas empfindlich...aber auch da weiss man sich später zu helfen...im notfall eukalyptus öl unter die nase und du riechst nix mehr

2.3: Hmm...ja also man muss immer wider über seine Grenzen springen...ABER das bringt einen als Persönlichkeit auch weiter...ich glaube ich bin seit der Ausbildung wesentlich selbstbewusster und offener...

2.4: ne das bisher nicht...bis auf gelegentliche zweifel zu beginn ob es der beruf für mich ist...aber bin von natur aus ein zweifler

3: bin erst im 3ten semester... hab september 2010 begonnen

4: Ausbildung mach ich an der Loges Schule in Oldenburg


Antwort
Zitat
wimsi
Beigetreten: 18.08.2006
Elite Grinder

Und jetzt erklär mir bitte, mit welchem Beruf man leichter und mehr Geld verdient als als Lehrer ;)

Gott, wie ihr mich langweilt mit euren Vorurteilen. Das Problem ist, jeder war selber mal in der Schule und meint mitreden zu können. Keine annähernde Ahnung was man als Lehrer leisten muss, aber dumm rumlabern.
Es ist mit Sicherheit ein schöner, und vielleicht auch nach mehreren Jahren der Erfahrung und Vorbereitung in manchen Teilen leichterer Job. Was jeder vergißt, bzw. nicht nachvollziehen kann ist der ständige Geräuschpegel, Multitasking den ganzen Tag (ich bin zumindest an ner Ganztagsschule und dementsprechend nicht um 14 Uhr zu Hause), Probleme mit Eltern, Jugendamt usw.
Wenn man allerdings nen guten Draht zu den Kids hat, macht es riesigen Spass und ist für mich bisher der geilste Job der Welt (ja auch wegen der Ferien). Kenne aber soviele Kollegen, die mit den Kids nicht klarkommen und dementsprechend von Ihnen gemobbt bzw. einfach immer stress haben. Und dann ist es glaub ich der schlimmste Job der Welt. Ich meine denkt dran, was wir früher mit Lehrern gemacht haben, die wir nicht leiden konnten und entsprechend labil waren.

Also das Wort "leicht" Geld verdienen mit dem Job ist einfach nur lächerlich. Euer Halbwissen kotzt mich an, aber ich bin es ja gewöhnt! ;)


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von wimsi

Und jetzt erklär mir bitte, mit welchem Beruf man leichter und mehr Geld verdient als als Lehrer ;)

Gott, wie ihr mich langweilt mit euren Vorurteilen. Das Problem ist, jeder war selber mal in der Schule und meint mitreden zu können. Keine annähernde Ahnung was man als Lehrer leisten muss, aber dumm rumlabern.
Es ist mit Sicherheit ein schöner, und vielleicht auch nach mehreren Jahren der Erfahrung und Vorbereitung in manchen Teilen leichterer Job. Was jeder vergißt, bzw. nicht nachvollziehen kann ist der ständige Geräuschpegel, Multitasking den ganzen Tag (ich bin zumindest an ner Ganztagsschule und dementsprechend nicht um 14 Uhr zu Hause), Probleme mit Eltern, Jugendamt usw.
Wenn man allerdings nen guten Draht zu den Kids hat, macht es riesigen Spass und ist für mich bisher der geilste Job der Welt (ja auch wegen der Ferien). Kenne aber soviele Kollegen, die mit den Kids nicht klarkommen und dementsprechend von Ihnen gemobbt bzw. einfach immer stress haben. Und dann ist es glaub ich der schlimmste Job der Welt. Ich meine denkt dran, was wir früher mit Lehrern gemacht haben, die wir nicht leiden konnten und entsprechend labil waren.

Also das Wort "leicht" Geld verdienen mit dem Job ist einfach nur lächerlich. Euer Halbwissen kotzt mich an, aber ich bin es ja gewöhnt! ;)

Es ging mir gar nicht um Vorurteile, aber als Gymnasial- oder Berufsschullehrer verdient man schon ziemlich viel Geld. Ich wollte wirklcih nicht sagen, dass man dort das Geld hinterhergeworfen bekommt.

Und es ist schon relativ angenehm v.a. wenn man vergleichbar viel Geld woanders verdienen will:

Gehalt(nach Referendariat): entspricht 4,5k brutto in der Wirtschaft
Gehalt(A14, höchste Erfahrungsstufe): entspricht 6k brutto in der Wirtschaft

Pension(40 Dienstjahre, A14 höchste Erfahrungsstufe): fast wie das Einstiegsgehalt, >2000 netto

Also ganz ehrlich, der Staat zahlt nicht schlecht für die Arbeit, die er verlangt(dazu kommen noch nette Zuschläge für Kinder/Heirat und die extra Möglichkeiten - weniger Stunden machen, Elternzeit, Sabbatjahr...)...

Natürlich kann der Job anstrengend sein und man muss da schon n Talent für haben...trotzdem gibts verdammt viel Geld.

Beamte habens schon gut, und wenn sie ehrlich sind, dann stehen sie auch dazu :)


Antwort
Zitat

Hallo,

ich studiere zurzeit Mathematik und Sport auf Gymnasiales Lehramt in Köln.

Ich kann dazu sagen das Sportstudium als Studium zu bezeichnen etwas übertrieben ist.
Ich habe jetzt mein Grundstudium in Sport absolviert und musste für keine einzige Klausur länger als 1 Tag lernen. Mathe ist hingegen ziemlich extrem. Im alten Studiengang wo ich drin Stecke is Mathe Lehramt=Mathe Diplom.

Ich bin zurzeit auch recht sicher das Studium abzubrechen.

Wenn du dir sicher bist das Lehrer genau dein Ding ist, dann mach das. Wenn du Lehrer werden willst weil du evt viel Geld verdienst, viel Freizeit hast, ''chilligen''Job dann lass es.
Weil es ist erstens nicht so und zweitens sollte man den Lehrerberuf aus liebe zum beruf, aus Liebe zur Arbeit mit Kindern ( :coolface: ) wählen.

Ich habe das auch alles so laufen lassen, wollte umbedingt später etwas mit Sport zutun haben, habe aber nun Zweifel ob der Lehrerberuf das richtige für mich ist. Mach mal ein Praktikum, gucke ob es dir liegt 6-7 Stunden vor einer Klasse zu stehen, der Lärm , der Stress, oder auch die schönen Momente. Wenn ja, dann mach es. Dan wird das Mathestudium zwar hart, aber es lohnt sich. Wenn du dir da unsicher bist, würd ich mir den Stress nicht antun, weil du als Lehrer auch relaiv schlechte Chancen hast danach etwas anderes zu machen. Das sind alles Gründe wieso ich mich jetzt für ein Wiinfo Studium entschlossen habe, weil ich 1) ziemlich unsicher bin ob Lehrer der beruf ist der mich glücklich macht und 2) es vll einfacher ist von Wirtschaft --> Lehramt zu wechseln als umgekehrt sollte einem der Job später aufs verderben nicht gefallen...


Antwort
Zitat
TheeMendez Themenstarter
TheeMendez
Beigetreten: 14.10.2009
PokerStrategist

WOW. Ich danke euch allen für die ausfürhlichen Antworten. Ich habe grade noch nicht so viel Zeit, aber ich werde versuchen noch auf alle einzugehen.

Nochmal: HERZLICHEN DANK


Antwort
Zitat
Sendrafreak
Beigetreten: 31.05.2011
Oldschool Grinder

Original von digga1984
Nachteil Lehrer => Urlaub immer zur Hauptsaison (Ferienzeit)= Orte sind voll und überteuert ;)

Mir kommen die Tränen.


Antwort
Zitat

Naja also so locker ist Lehrer sein auch nicht, du darfst dich mit verzweifelten und aggressiven Eltern rumärgern wenn ihre Kinder schlechte Noten haben und dich als Grund angeben musst abwechslungsreichen Unterricht bieten, auf jeden eingehen dich um die Probleme von den Kindern kümmern etc... also wenns dir kein Spaß macht isses nen absoluter Drecksjob trotz guter Bezahlung


Antwort
Zitat

Original von Robert0BlankO
Naja also so locker ist Lehrer sein auch nicht, du darfst dich mit verzweifelten und aggressiven Eltern rumärgern wenn ihre Kinder schlechte Noten haben und dich als Grund angeben musst abwechslungsreichen Unterricht bieten, auf jeden eingehen dich um die Probleme von den Kindern kümmern etc... also wenns dir kein Spaß macht isses nen absoluter Drecksjob trotz guter Bezahlung

Denkst du in anderen Jobs hat man keine Leute mit denen man sich rumärgern muss? lol


Antwort
Zitat
TheeMendez Themenstarter
TheeMendez
Beigetreten: 14.10.2009
PokerStrategist

Original von wimsi
Hallo auch von mir,

denke ich bin der richtige Ansprechpartner für dich. Habe zw. 1996-99 ne Ausbildung zum Physiotherapeuten gemacht und danach 3 Jahre in dem Job gearbeitet. Danach wegen einem Sportunfall (Fußball: schwerer Knöchelbruch mit nachfolgender Infektion) mich anders orientieren müssen, da ich v.a. im Sportphysiobereich tätig war und man dort viel aktiv mitmachen muss und oft bis zu 10 h täglich stehen muss.

Anstatt ne Umschulung zu machen, bin ich den schwereren Weg gegangen: Abi nachmachen, Studium auf Lehramt, Referendariat (Dauer: 2 Jahre Abi, ca. 4 Jahre Studium, 2 Jahre Ref) Während meinem Studium habe ich immer nebenher weiterhin in verschiedenen Praxen als Physio gearbeitet und war als freier Masseur tätig.

Beruf: Physio

Vorteile: macht nen riesen Spass, viel mit Menschen zu tun, kein Sesselfurzerjob, aktiv, psychisch fordernd, abwechslungsreich etc.

Ich hätte noch ein paar Fragen, wenn das ok ist?!
1.) Wie viel intensiver/ anstrengender und wie viel mehr Volumen an Lernmaterial/Zeit muss man für die Ausbildung aufwenden im Vergleich zur Schulzeit (Sry, aber ich selbst habe keinen andeeren Vergleich) ? Schule von 0bis 100 Ausbildung von 0 bis 100?

2.) Gab es für dich Momente in denen du gesagt hast:
2.1 ...das wird mir zuviel!
2.2 ...das ist mir zu ekelig?
2.3 ...das ist mir peinlich?
2.4....damit bin ich psychisch überfordert?
!

zu 1. Ich fande es im Gegensatz zur Schule schon intensiver und komplexer. (War aber auch in der Schule faul damals und habe nicht viel gelernt.) Gerade die Theorie in Anatomie, Physiologie, Neuroglogie etc. ist schon extrem schwer am Anfang, man denkt man studiert Medizin. In gewisser Weise tut man das auch, da man die komplexen körperlichen Zusammenhänge lernen muss. Zusätzlich gibt es aber auch viele praktische Fächer, wo neben Theorie viel am lebenden Körper geübt wird.

Schule: 60 (bis mittlerer Reife), 85 Abi machen
Physioausbildung: 80-90 (psychisch anstrengend ist die 6-8 wöchige Zeit des Staatsexamens mit den verschiedenen Prüfungen, keine Ahnung ob das heute noch so ist?!)
Studium Lehramt: 95 (v.a. weil man nebenher arbeiten muss, Ständige Prüfungen, 1. Staatsexamen, Referendariat mit die härteste Zeit überhaupt: arbeiten + ständige Prüfungen, bei denen es um alles geht: 2. Staatsexamen)

zu 2.1.: Oft, in Ausbidlung wie auch später im Beruf, aber die Freude überwiegt.
2.2.: Kommt darauf an wie abgehärtet du bist, ich hatte anfangs Probleme mit offenen Wunden (chirurgie,) Krebspatienten, ältere Menschen bettlägrig etc., aber auch einfach ungepflegte Patienten! Man lernt damit umzugehen, bis auf die ungepflegten, aber das muss man dann knallhart ins Gesicht sagen.
2.3.:Du solltest mit deinem eigenen Körper keine Probleme haben, da man in der Ausbildung ständig halbnackt rumläuft und sich gegenseitig massiert, therapiert etc.
2.4.: Hatte ich nie wirklich, aber man unterschätzt die psychische Komponente. Man glaubt nicht, wie man für man manche Patienten eine Vertrauensperson wird und die einen dann als seelischen Mülleimer gebrauchen, dort habe ich schon heftige Sachen mitbekommen, lustig wie traurig. Schwierig fande ich Patienten, die ich bis zu ihrem Tot betreut habe, dass nimmt einen richtig mit.

Klare Nachteile Physio: schlechte Bezahlung, nach der Ausbildung muss man sich in gewissen Bereichen spezialisieren (z.B. Ri Neurologie, Sport, Kinder, Schlaganfallpatienten etc.), dies erfolgt über Fortbildungen die extrem teuer sind und viel Jahresurlaub kosten. Erst mit diesen Fobis kannst du wieder mehr verdienen.
Erst als Selbstständiger kann man wirklich gut verdienen, aber nur wenn man bereit ist 60-80 h die Woche zu arbeiten und in den ersten Jahren kaum Urlaub machen (habe noch viele Bekannte/ Freunde die das machen).

Trotz allem nen geiler Job!

Zum Lehrer nur kurz: Bin jetzt seit 2 Jahren fertig und am arbeiten in dem Beruf, die ganzen Kommentare, Lehrer müssen eh nicht arbeiten, jeden Nachmittag frei etc., sind einfach lächerlich. Ich habe mind. ne 40-50 Stunde Woche. Aber man muss es den Leuten verzeihen, in meinem Freundeskreis heißt es bis heute Lehrer müssen nichts arbeiten und haben nur frei _mad:
Wobei Urlaub und Beamtenstatus nen mega Vorteil sind keine Frage!!!

Hoffe konnte dir helfen, melde dich wenn du mehr wissen willst!

Ich danke dir sehr für diesen super ausführlichen und ehrlichen Bericht. BTW: wie kommst du noch zum Pokern?? ;D


Antwort
Zitat
TheeMendez Themenstarter
TheeMendez
Beigetreten: 14.10.2009
PokerStrategist

Original von Snapshot

Original von TheeMendez

Original von Snapshot
Hmm Also..

ich mache gerade eine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Macht mir viel Spaß, ich kann mich mit dem Job identifizieren und man bekommt ne Menge zurück von den Patienten.

Ausbildugn besteht aus Praktika in Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen und zunehmend auch freien Praxen. Der andere Teil der Ausbildugn besteht aus Schulbank drücken und wirklich viel viel lernen...

Muss sagen dass die Ausbildung wenn man gut bestehen will anspruchsvoller ist als mein vorheriges WiWi-Studium, welches ich btw auch abgeschlossen habe...

hab dann 1,5 jahre gearbeitet und war totunglücklich in Anzug und Krawatte und vor dem Rechner verstauben...

Ich bereue die Entscheidung nicht...man verdient zuegegbener maßen nur anständig wenn man sich selbstständig macht oder richtung personal trainign geht aber es macht mir spaß und ich kann mich damit identifizieren

zudem haste n haufen möglichkeiten...arbeit mit kindern, behinderten, alten, psychisch kranken, sportlern... etc etc

hoffe kontn dir n bissl helfen

Danke für deine Antwort. Ich selbst habe um einen Einblick zu bekommen bereits ein 3-wöchiges Praktikum gemacht und ich kann nach der Zeit leider für mich noch nicht definitiv sagen, dass dieser Beruf etwas fürs Leben für mich ist.

Ich hätte noch ein paar Fragen, wenn das ok ist?!
1.) Wie viel intensiver/ anstrengender und wie viel mehr Volumen an Lernmaterial/Zeit muss man für die Ausbildung aufwenden im Vergleich zur Schulzeit (Sry, aber ich selbst habe keinen andeeren Vergleich) ? Schule von 0bis 100 Ausbildung von 0 bis 100?

2.) Gab es für dich Momente in denen du gesagt hast:
2.1 ...das wird mir zuviel!
2.2 ...das ist mir zu ekelig?
2.3 ...das ist mir peinlich?
2.4....damit bin ich psychisch überfordert?

und wenn ja, wann? ( Tut mir leid falls die Unterfragen dir zu persönlich oder unangemessen sind )

3.)Wie weit bist du schon mit der Ausbildung?

4.)Wo machst du die Ausbildung?

Ich danke dir schon einmal!!!!!

1.) also ich war stinkend faul zur abizeit und hab mein abi auch so geschafft...Nun muss ich wenn ich ehrlich bestehen will deutlich mehr lernen...Neurphysiologie zum vbeispiel istn extrem umfangreiches und schwer zu verstehendes thema...aber man schaffts

ABER...denke es gibt nich viele schulische ausbildungen die einem lerntechnisch mehr abverlangen...faul werden sollte man nicht dass rächt sich spätestens beim examen...aber auch ich habe noch freizeit für sport freunde poker und musik ;)

2.1: erster schock war wohl die erste massagestunde...nem wildfremden den rücken iklusive des hinterns zu massieren is schon mal ne überwindung

2.2: hatte bisher glück mit meinen Einsätzen...hatte nur einmal nen patienten mit starkem fußgeruch...das war sehr grenzwertig...da bin ich etwas empfindlich...aber auch da weiss man sich später zu helfen...im notfall eukalyptus öl unter die nase und du riechst nix mehr

2.3: Hmm...ja also man muss immer wider über seine Grenzen springen...ABER das bringt einen als Persönlichkeit auch weiter...ich glaube ich bin seit der Ausbildung wesentlich selbstbewusster und offener...

2.4: ne das bisher nicht...bis auf gelegentliche zweifel zu beginn ob es der beruf für mich ist...aber bin von natur aus ein zweifler

3: bin erst im 3ten semester... hab september 2010 begonnen

4: Ausbildung mach ich an der Loges Schule in Oldenburg

Danke auch dir ganz herzlich für die Antwort


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