wenn im CV eine große lücke ist, ist es allein schon dadurch besser, "poker" reinzuschreiben - die lücke füllt der personaler sonst mit dingen, die aus wichtigen gründen (angst, scham) nicht erwähnt wurden (faulheit, aufschieben, motivationsprobleme, gras etc.).
wie "poker" dann ankommt hängt maßgeblich davon ab, wie eure eigene einstellung dazu ist. ich habe hier das gefühl, dass sich viele aus scham automatisch rechtfertigen wollen - wofür erstmal kein grund besteht. klar wäre praktische erfahrung das wichtigste für einer personaler, aber wenn wir die nicht haben, hatten wir einen wichtigen und guten grund dafür, die zeit anders zu nutzen.
ein erfolgreicher (! setze ich ab jetzt voraus) pokerspieler sticht in einem so stark kompetitiven markt aus der masse hervor und zeigt persönliche stilmerkmale (leistungsmotivation bzgl. eigener ziele, lernen durch feedbackprozesse, eigenverantwortliche entscheidungen treffen können, emotionale belastbarkeit, mentale ausdauer/daueraufmerksamkeit, fokussieren auf logische/rationale entscheidungen, auf veränderungen schnell reagieren können, belohnungsaufschub ["longterm"] für anstrengung u. m.) die für beruflichen erfolg relevant sind.
es ist ein verkaufsgepräch, also verkauft euch nicht unter eurem wert!
eine reine lüge wie z. B. "weltreise" ist mit abstand die schlechteste option - bitte nicht, es fliegt in dem moment auf.