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Studieneignung durch Tests ermitteln

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Sinnvoll?

ich hab mal die Tests auf www.was-studiere-ich.de gemacht und sehe recht schwarz für mich

Hab zwar bisher eh nur die mittlere Reife aber hatte mir als mittelfristiges Ziel schon ein Studium gesetzt.

Die Ergebnisse der Tests:

Sprachliches Denken [76%]
Rechnerisches Denken [52%]
Bildhaftes Denken / Räumliches Vorstellungsvermögen [70%]

;(

Ich hab keine Ahnung was andere Leute da so für Ergebnisse haben, allerdings glaube ich mal, dass ich alles was für mich interessant war (Physik(interessant heißt aber nicht, dass ich der Meinung bin, dass ich es hätte schaffen können ), Informatik, Wing, WiInf) eigtl vergessen kann. Also schaffen kann ichs vllt mit extrem viel Aufwand etc, aber eine 80h Woche halte ich dann eh nicht lange durch

mich würde jetzt mal interessieren, ob solche Tests überhaupt sinnvoll sind (ich denke schon, dass sie nen guter Wegweiser sind) und was andere Leute da so für Ergebnisse haben(die evtl schon studieren und sagen können, was das für ne Aussagekraft im Studium wirklich hat).


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30 Antworten
hannes1234
Beigetreten: 07.04.2008
Poker Player

ich hab jetzt mal den 'räumliches vorstellungsvermögen' test gemacht und hab 83%.

ich studier physik im 4ten semester und aussagekraft fürs studium würd ich gleich 0 setzen^^

solche tests sind lustige spielereien, aber im studium kommts dann doch auf andere sachen an


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delfink
Beigetreten: 16.10.2007
PokerStrategist

ich hab mal so nen test gemacht, hat aber gekostet.
es waren fragen zu den interessensgebieten und eine art iq test dabei.
der test war bei mir ganz aussagekräftig, räumliches vorstellungsvermögen, technisches verständniss ec. alles sehr gut. der hat dann vorschläge gemacht anhand der interessen und den eigenen fähigkeiten. jetzt studiere ich genau sowas, was mir auch vorgeschlagen wurde und komme ganz gut zurecht.

wobei ich auch viele im studium sehe, die von ihren fähigkeiten eigentlich nicht dazu geeignet sind, es aber trotzdem packen. ob das am ende sinn macht ist natürlich eine andere frage.

wenn ich morgen zeit habe guck ich mal wie der name vom test war.


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Hm also dass man nicht sagen kann, "ab so und so viel Prozent kann man das Studium anfangen", war mir schon klar Aber zb die 52% in Mathe sind doch sicher nen guter Indikator dafür, dass ich erhebliche Probleme mit der Mathematik haben werde.. :(

@delfink haste das online gemacht oder bei nem "Spezialisten" vor Ort ? Und wie viele $ hast du gelöhnt ?


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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

ich hab 50% von dem mathe test gemacht und das wirkte halt eher wie ein std iq-test. inwieweit der aufschluss über dein wirkliches mathematisches verständniss gibt kann ich dir nicht sagen, würde mich aber nicht allzu verrückt machen lassen dadurch.
wenn du was mit mathe machen willst und genug motivation und disziplin mitbringst packst du das auch


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PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Die meisten Tests (so gut wie alle kostenlosen) haben nur eine minimale Aussagekraft. Warum? Weil sie die Fähigkeiten, Vorlieben usw. direkt abfragen und nicht über zugrundliegende Begabungen oder über beispielhafte Fallstudien.
Der in OP verlinkte Test ist ein gutes Beispiel: "Die Tätigkeit interessiert mich ... "kranke Menschen behandeln", "an einer Schule unterrichten" - wenn mich das interessiert, wozu rät mir der Test dann wohl?
Sowas wie "eine Geschäftsniederlassung leiten" oder "andere beraten, wie ein Unternehmen zu führen ist" kann von einem Schulabgänger gar nicht sinnvoll beantwortet werden - wie soll er wissen, was wichtig ist, wie die Tätigkeit aussieht und womit er sich im passenden Studium beschäftigt?

Ich halte andere Methoden für aussagekräftiger; beispielsweise die Beantwortung folgender Fragen:
- Womit beschäftige ich mich in der Freizeit gerne?
- Welche Fähigkeiten sind dafür wichtig?
- Wenn ich eine ordentliche Zeitung/Zeitschrift durchblättere, welche Rubriken lese ich?
- Wie stelle ich mir später den Tagesablauf vor?
- Wofür wurde ich schon gelobt?

Zusätzlich mit Bekannten unterhalten, die verschiedene Berufe ausüben, Vorlesungsinhalte (Inhalte!) im Internet anschauen und in einer Buchhandlung zufällig Fachbücher durchblättern.
Ergebnisse und Ideen schriftlich festhalten.

Wenn man sich ausführlich damit befasst, hat man ein klareres Bild als mittels simpler Tests oder Schulnoten.


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pmatze
Beigetreten: 06.03.2010
PokerStrategist

Du musst aber auch bedenken das die Ergebnisse vergleichend sind, du hast also nicht 50% der Aufgaben gelöst sondern 50% von 1000 Abiturienten/innen haben weniger Aufgaben lösen können. Wie viel das jetzt aussagt weis ich aber auch nicht, vll beuhigt es aber das du über dem Durchschnitt der Stichprobe bist.

Aber hier wurde zugenüge schon angesprochen das es andere Faktoren gibt die viel wichtiger sind. Eine 80h Woche halte ich für übertrieben, aber bei Physik darfste dich durchaus auf 40h+ einstellen rel. unabhängig von Begabung würd ich sagen.

Zur Aussagekraft, selbst mit ~100/95/100 (liegt etwas zurück, aber bei dem sprachlichen hatte ich nicht 100%, waren im übrigen nicht alle antworten von mir richtig bei den anderen beiden), hab ich nach nem Monat Mathe geschmissen, weil einfach mehr dazu gehört (und weil ich noch VWL als alternative hatte, die weitaus angenehmer ist^^).

Original von PHCruiser
Die meisten Tests (so gut wie alle kostenlosen) haben nur eine minimale Aussagekraft. Warum? Weil sie die Fähigkeiten, Vorlieben usw. direkt abfragen und nicht über zugrundliegende Begabungen oder über beispielhafte Fallstudien.
Der in OP verlinkte Test ist ein gutes Beispiel: "Die Tätigkeit interessiert mich ... "kranke Menschen behandeln", "an einer Schule unterrichten" - wenn mich das interessiert, wozu rät mir der Test dann wohl?

Das ist nur ein Teil, der andere, von dem OP das Ergebniss gepostet hat ist eher wie ein IQ Test augebaut, unterteilt in verschiedene Aufgaben bereiche (Logik, Mathe, Mustererkennen, Wörter merken...).


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PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Original von pmatze
Das ist nur ein Teil, der andere, von dem OP das Ergebniss gepostet hat ist eher wie ein IQ Test augebaut, unterteilt in verschiedene Aufgaben bereiche (Logik, Mathe, Mustererkennen, Wörter merken...).

Das ist ähnlich wenig aussagekräftig. Fast immer untersuchen die Tests ausschließlich analytisches/mathematisches Verständnis - sehr oft auf unterstem wissenschaftlichem Niveau. IQ-Tests im Internet nimmt man auch nicht ernst. Und selbst wenn man nachgewiesenermaßen darin gut ist, ist noch nichts darüber gesagt, ob ein entsprechendes Studium sinnvoll ist und den persönlichen Wünschen entspricht. Die Qualität eines selbst verfassten Textes beispielsweise kann (noch) kein Computer beurteilen.
Durch eine umfassendere Analyse, die Beurteilung von Dritten und ausgiebige persönliche Auseinandersetzung mit eigenen Interessen und Vorstellungen erreicht man viel mehr.


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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von PHCruiser

Original von pmatze
Das ist nur ein Teil, der andere, von dem OP das Ergebniss gepostet hat ist eher wie ein IQ Test augebaut, unterteilt in verschiedene Aufgaben bereiche (Logik, Mathe, Mustererkennen, Wörter merken...).

Das ist ähnlich wenig aussagekräftig. Fast immer untersuchen die Tests ausschließlich analytisches/mathematisches Verständnis - sehr oft auf unterstem wissenschaftlichem Niveau. IQ-Tests im Internet nimmt man auch nicht ernst. Und selbst wenn man nachgewiesenermaßen darin gut ist, ist noch nichts darüber gesagt, ob ein entsprechendes Studium sinnvoll ist und den persönlichen Wünschen entspricht. Die Qualität eines selbst verfassten Textes beispielsweise kann (noch) kein Computer beurteilen.
Durch eine umfassendere Analyse, die Beurteilung von Dritten und ausgiebige persönliche Auseinandersetzung mit eigenen Interessen und Vorstellungen erreicht man viel mehr.

Sofern man der Beurteilung trauen kann - viele lassen sich auch von oberflächlichen Sachen blenden und sagen: Oh, du bist gut in der Schule, werd doch Arzt.

Was allerdings eine relativ gute Hilfe für die Entscheidung sein kann, sind "ungewollte" Rückmeldungen von dritten bzw. das allgemeine Verhalten.

Vllt ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung:
Mein Deutschlehrer hat oft gemeint, dass ich einen sehr eigenen Stil hätte und meine Texte "zum Schmunzeln" wären und man er sie gerne lesen würde.

Für mich ist dadurch klargeworden, dass eine Karriere als Journalist beispielsweise nichts für mich ist, weil mich nicht von diesem "Satire"-stil lösen kann um neutral zu schreiben.


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Krach-Bumm-Ente
Beigetreten: 01.05.2006
BlackMember

unsere profs (psychologie) betonen immer wieder, wie unaussagekräftig diese ganzen tests sind. es gibt wissenschaftliche iq tests die aussagekräftig sind, die sind aber ewig lang, teuer und aufwändig. von so nem onlinetest würd ich meine studienfachwahl jedenfalls nicht abhängig machen.
wusste auch lang nicht was ich machen soll und hab auch so tests gemacht. kann mich nicht dran erinnern, dass je psychologie raus kam, und mittlerweile bin ich super happy damit


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Mir sind in den naturwissenschaftlichen Zweigen (Physik, Mathematik, Informatik) einige Begegnet, die ihr Abitur auf dem regulären Weg erworben haben. Das waren hauptsächlich Abendschühler mit 5-10 Jahren über dem Durchschnitt und eine Reihe an Gesamtschülern, die damals auf der Welle der ersten Abis an Gesamtschulen ritten. Diese hatten einen zu Recht einen miesen Ruf, da sie jeden willigen Schüler benötigten um das Programm zu bestätigen und der Ansproch deutlich geringer war als beim richtigigen Abitur am Gymnasium.

Quintessenz: Fast jeder dieser Jungs war hochmotiviert und maßlos strebsam. Und bei fast jedem konnte man erkennen, warum er nicht am Gymnasium Abitur gemacht hat. Es fehlte einfach das Vermögen gewisse Dinge zu begreifen. Ich erinnere mich an ein paar Spezialfälle, denen ich wirklich stundenlang Nachhilfe gegeben habe und es war unglaublich.

natürlich sind die Tests nicht wirklich aussagekräftig aber wenn ich mittlere Reife höre zusammen mit 50% in einem Mathematiktest und wirklich strebsam und oberfleißig schätzt du dich auch nicht ein (sonst hättest du auch Abi), dann sind dass diverse Indikatoren dafür, dass es wirklich eng werden könnte.
Klar es gibt immer ausnahmen, dei das Abi trotz sehr guter Grundlagenbegabung nicht machen. Allerdings war ich in der Oberstufe aber auch stinke faul, keine Minute für das Abi gelernt, viel zu viele Fehlstunden und nur Ärger gemacht. Dennoch reichte es für das viel zu einfache Abitur damit Deutschland auch schön auf seine Abiquote kommt und ich bin alles andere als hochbegabt.


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der mathetest ist auch irgendwie dumm, manches viel zu leicht und manches für die zeit viel zu knapp. ich hab in der schule nie probleme mit mathe und hier nur 61%.


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Drazzar123
Beigetreten: 15.09.2008
PokerStrategist

Quintessenz: Fast jeder dieser Jungs war hochmotiviert und maßlos strebsam. Und bei fast jedem konnte man erkennen, warum er nicht am Gymnasium Abitur gemacht hat. Es fehlte einfach das Vermögen gewisse Dinge zu begreifen. Ich erinnere mich an ein paar Spezialfälle, denen ich wirklich stundenlang Nachhilfe gegeben habe und es war unglaublich.

Ich sehe das wie mein Vorredner.

Mir stellen sich allerdings folgende Fragen, wie alt bist du, seit wann hast du deine Mittlere
Reife und warum hast du nicht direkt nach deinem Abschluss ein ABI/Fach-ABI angestrebt?
Hoffe hab die Infos nicht irgendwo überlesen...

Je nach Situation würde ich dir dann halt empfehlen erstmal deinen Schulkram zu beenden
und dann nochmal zu schauen ob du überhaupt bock auf ein Studium hast.
Prinzipiell ist dann aber eine FH vorzuziehen, da es dort mMn weniger ums Beweisen von
Sachverhalten geht, sondern eher ums Lernen - jedenfall ist das mein Eindruck, wenn ich die
Sachen von meinen Kollegen, welche an einer FH sind, mit meinen Sachen von ner TU vergleiche
(gleicher Studiengang). Zumal wir hier von sehr Mathematischen Fächern reden!


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Danke erstmal für eure ausführlichen Antworten.

Also um das nochmal klar zu stellen: es geht mir um die Fähigkeiten-, nicht um die Interessenstest.
Ich wollte halt nur anhand der Tests herausfinden, was denn überhaupt in Frage käme.

@pmatze, natürlich hab ich mir nichts weiter durchgelesen sondern gleich aufs Ergebnis geschaut.. gut, das ist ja wenigstens etwas beruhigend

Und das mit der 80h Woche war ja nur so gesagt, aber wer weiß, vllt bräuchte ich sogar noch mehr

@Ich war ja bis zur 9. Klasse auch auf dem Gymnasium, hab nie gelernt, niemals Hausaufgaben gemacht und nie zugehört, dementsprechend sah mein Zeugnis auch aus. Immer nur 3en und 4en, dann in der 9. 2 5en in Russisch und Geographie, das wars dann. Kam mir sogar ziemlich recht, damals mit 15 wusste ich halt nicht wieso ich überhaupt studieren sollte, ich wollte einfach arbeiten weil Schule ja eh scheiße ist :rolleyes:
In der Realschule war ich genau so faul, das meiste waren 3en und 4en. Lediglich in den Abschlussprüfungen hab ich mal was gemacht, waren dann Deutsch 1, Mathe 2, Englisch 2, Geschichte mdl 1, in diesen Fächern habe ich daher auch eine 2 auf dem Zeugnis, der Rest ist so 3-4

Alles in allem würde ich mich aber zu den Leuten zählen, die ewig brauchen um etwas zu kapieren. Das Problem ist auch, dass mir irgendwie alle Grundlagen fehlen weil ich halt von Anfang an kein Interesse gezeigt habe.. Das ist vor allem in Dingen wie Chemie/Physik recht krass, ich weiß zb nicht mal was nen Elektron ist :f_frown:

Mir ist schon klar, dass es viele gibt die nichts machen und trotzdem gute Noten haben, so klug bin ich leider nicht

Ich befinde mich derzeit noch in Ausbildung. Ich lerne eigtl nichts, verstehe von den meisten Dingen nur Bahnhof, da mir eigtl alle Grundlagen fehlen, da ich im Betrieb einfach nur nen Fließbandjob mache, wie alle anderen Lehrlinge auch...

Hab noch mindestens 1 Jahr und 3 Monate vor mir, danach könnte ich zb 1 jähriges Fachabitur machen, am Ende meiner Lehre bin ich 22 Jahre und 2 Wochen alt.

Damals in der Schule dachte ich immer "wozu der scheiß, ich will doch einfachnurarbeiten"

Jetzt sieht halt alles anders aus, so nen behinderten Arbeitsalltag wie jetzt will ich auf keinen Fall haben, dann geb ich mir in 5 Jahren die Kugel. Es ist einfach nur primitiv, anspruchslos, langweilig. Ich will neue Dinge lernen, mich vor Herausforderungen stellen und am Ende des Arbeitstages sagen können "geil, ich habs geschafft" (oder halt: "morgen aber!" ) [was jetzt nicht heißt, dass ich nur für meine Arbeit leben will, im Gegenteil]

@donnicone, jop fand ich auch. Das mit dem Zahlen merken zb vollkommen übertrieben, wtf Und die Textaufgaben total simpel


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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von EriscHgcrFU
Alles in allem würde ich mich aber zu den Leuten zählen, die ewig brauchen um etwas zu kapieren. Das Problem ist auch, dass mir irgendwie alle Grundlagen fehlen weil ich halt von Anfang an kein Interesse gezeigt habe.. Das ist vor allem in Dingen wie Chemie/Physik recht krass, ich weiß zb nicht mal was nen Elektron ist :f_frown:

Aber du willst was technisches studieren?!

Mir ist schon klar, dass es viele gibt die nichts machen und trotzdem gute Noten haben, so klug bin ich leider nicht

Wissen ist wichtiger als Noten - wenn dein Lehrer dir nichts beibringt, dann hilft die 1 in Physik auch nichts.

Ich befinde mich derzeit noch in Ausbildung. Ich lerne eigtl nichts, verstehe von den meisten Dingen nur Bahnhof, da mir eigtl alle Grundlagen fehlen, da ich im Betrieb einfach nur nen Fließbandjob mache, wie alle anderen Lehrlinge auch...
Nachholen klingt ganz angebracht oder?

Hab noch mindestens 1 Jahr und 3 Monate vor mir, danach könnte ich zb 1 jähriges Fachabitur machen, am Ende meiner Lehre bin ich 22 Jahre und 2 Wochen alt.
Alter ist nicht so das Thema...

Allgemein solltest du dir bitte ernsthaft überlegen, ob du Fachabi machen willst und danach studieren gehen. Von dem was du hier von dir gibst, wirst du im ersten Semester aufhören, weil du schlichtweg überfordert sein wirst.

Das ist auch nicht böse gemeint, aber dir fehlen soviele Grundlagen, die dir im Studium keiner erklärt. Ich hab Kommilitonen, die in der Abendschule Fachabi gemacht haben und die waren mitunter schon schwer am rotieren - obwohl sie relativ gut waren.

Versuch erstmal deine Lehre vernünftig abzuschließen und den Stoff aufzuarbeiten, danach kannst du ja schauen, was du dir zutraust


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Naja mittlerweile interessiert es mich ja Damals war mir halt alles scheißegal und ich hab mich nur gefragt "wozu der Müll jetzt?"

Und nachholen geht halt nicht, ist nen technischer Beruf und es geht um die Praxiserfahrung die ich einfach nicht habe. Die Theorie in der Schule dient ja nur zur Festigung und zum verstehen, deshalb wird halt das meiste nur angeschnitten und nochmal erläutert, "wissen wies geht" sollte man halt schon immer vorher


Antwort
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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von EriscHgcrFU
Naja mittlerweile interessiert es mich ja Damals war mir halt alles scheißegal und ich hab mich nur gefragt "wozu der Müll jetzt?"

Und nachholen geht halt nicht, ist nen technischer Beruf und es geht um die Praxiserfahrung die ich einfach nicht habe. Die Theorie in der Schule dient ja nur zur Festigung und zum verstehen, deshalb wird halt das meiste nur angeschnitten und nochmal erläutert, "wissen wies geht" sollte man halt schon immer vorher

Bring mal bitte ein Beispiel, was du nicht verstehst und wie du dir vorstellst die Inhalte im Studium nachzuholen?


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Also irgendwie reden wir aneinander vorbei Ich rede ja von den Dingen der Ausbildung, das sind ja keine Grundlagen die fürs Studium vorausgesetzt werden

Das Schulzeug kann man natürlich nachholen, ich weiß halt nicht ob das beim Fachabi teilweise der Fall ist. Habs auch so schon mal selbst versucht aber bin kläglich gescheitert, entweder ist meine Lesekompetenz echt madig oder die ganzen Bücher/Texte sind wirklich extrem umständlich geschrieben


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Drazzar123
Beigetreten: 15.09.2008
PokerStrategist

Geht ja nicht darum ob etwas Grundlage fürs Studium ist oder nicht, geht eher darum ob
du die Sachen nicht verstehst, weils für dich einfach zu komplex ist, oder ob es einen
anderen Grund gibt.
Sollte ersteres der Fall sein, dann kann man davon ausgehen das ein Studium nicht das
richtige für dich sein wird, was daran liegt das der Kram in einer Ausbildung eigendlich fast
immer relativ einfach ist - jedenfall das was ich so von den paar Leuten weiß, die nachm
ABI eine Ausbildung gestartet haben (Bänker, Mechatroniker, usw.).


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Bin Zerspaner, es geht einfach um so simple Sachen wie "wann mach ich welchen Arbeitsschritt für welchen Vorgang etc", Maschinenbedienung, oder bei Prüfungsfragen "Was ist besser / Warum macht man so und so" blabla

Das sind eigtl auch einfache Sachen, wenn mans allerdings nie gemacht hat kann mans imo nicht verstehen, dass sind halt Dinge die macht man mal und dann kann man es auch, das kann jeder Hauptschüler... liest man es allerdings nur ist das halt was anderes. Wie wenn man nen Buch übers schwimmen/Fahrrad fahren liest, hilft auch nicht viel, man muss es einfach mal gemacht haben


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