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[Geschlossen] Studium zu schwer

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w3cRaY
Beigetreten: 12.06.2007

Original von sammy
Ihr müsst einfach länger als ein paar Wochen durchhalten. Es wird nicht einfacher, aber man gewöhnt sich an dieses Tempo und diese Lernweise. Ingenieure, Mathematiker und Physiker hams da halt ned so einfach, aber man gewöhnt sich dran und sobald man das gemacht hat, läuft es alles gechillt.

Wir hatten ja schon häufiger das Vergnügen :). Gechillt läufts eigentlich nie im Physik Studium ^^. Aber vor allem muss man sich durch die ersten 2 Semester einfach durchbeißen, das ist wohl in den meisten Studiengängen so. Hab zwar auch VWL als Beifach 2 Semester lang studiert und fand es total simpel, aber da war ich auch schon im 3ten Semester und wusste, wie man lernt (so ziemlich). Wie sagte unser Theorie-Prof im 1 Sem. so schön:
"Ihr müsst arbeiten, bis ihr kotzt. Und dann arbeitet ihr weiter."

Von daher....


Original von MasterBronx
Leute, die das Wort "trivial" in den Mund nehmen, haben meist keine Ahnung, Sachverhalte, die gelegentlich wirklich schnell nachvollziehbar sind, kurz und einfach zu erklären. Die Nutzung des Wortes dient dann meist der schnellen Flucht aus der eigenen Inkompetenz.

einfach schwachsinn
das wort wird benutzt um schneller im stoff voran zu kommen und mehr zeit für kompliziertere dinge zu haben, anstatt diese in "trivialitäten" zu verbraten. ein gewisses wissen und können wird immer vorausgesetzt


eltazo
Beigetreten: 06.10.2006

Original von lechuckpoker

Original von MasterBronx
Leute, die das Wort "trivial" in den Mund nehmen, haben meist keine Ahnung, Sachverhalte, die gelegentlich wirklich schnell nachvollziehbar sind, kurz und einfach zu erklären. Die Nutzung des Wortes dient dann meist der schnellen Flucht aus der eigenen Inkompetenz.

einfach schwachsinn
das wort wird benutzt um schneller im stoff voran zu kommen und mehr zeit für kompliziertere dinge zu haben, anstatt diese in "trivialitäten" zu verbraten. ein gewisses wissen und können wird immer vorausgesetzt

naja ich würd sagen mal so mal so.


Was auch recht wichtig ist. Man darf nicht in Panik geraten, nur weil man mal bissel was nicht versteht. Das muss man einfach akzeptieren. Am Anfang haben die Profs bei uns auch gut angezogen, hat sich dann aber auch wieder etwas gelegt, auch in Mathe.
Es ist halt nicht mehr wie in der Schule, wo alles solang durchgekaut wird, bis es auch der letzte Trottel halbwegs verstanden hat.


ich weis nicht wo/wann du zur schule gegangen bist aber heutzutage ist das definitiv auch nicht mehr so. mit dem G8 dann noch weniger


Iseedeadpeople
Beigetreten: 25.03.2008

Original von GoreHound
Meine, dass wenn man sich innerhalb von 4 Wochen exmatrikuliert, man seine Studiengebühren zurückbekommen kann. Würd ich auch mal abklären ;)

Ich hab mir den Thread jetzt nicht mehr ganz durchgelesen also sorry falls es schon gesagt wurde:

Bei uns ist es auch so das man innerhalb der ersten 4 wochen die kompletten studigebühren zurückbekommt. Danach bekommste aber trotzdem noch ein Teil zurück.


Sunfire Themenstarter
Sunfire
Beigetreten: 02.09.2006

Original von Iseedeadpeople
Bei uns ist es auch so das man innerhalb der ersten 4 wochen die kompletten studigebühren zurückbekommt. Danach bekommste aber trotzdem noch ein Teil zurück.

Nicht mehr nötig. Erstmal ein großes Dankeschön für eure schnell / gute Hilfe.

Soo mal ein Abschlussstatement hier abgeben:

Habe mich letzten Freitag auf das Fach Wirtschaftswissenschaften (WiWi) umschreiben lassen. Hätte zwar gerne Nanostrukturtechnik gemacht, aber meinen Fähigkeiten entspricht es nicht so ganz und zudem habe ich gemerkt, dass mich zwar Physik (=Nanotechnik) interessiert aber ich es nicht studieren möchte.

Habe jetzt schon eine komplette Woche WiWi hinter mir, wobei ich in fast jedem Tutorium war. Studiere mit einem kumpel + 2 ehemaligen Klassenkameraden zusammen und ich muss sagen, dass mir das Fach schon recht viel spaß macht. Habe bisher kaum etwas verpasst und das was ich verpasst habe ist kinderkram. Dank BOS Wirtschafts ist das erste Semster eigentlich geschenkt, da die Fächer alle recht easy sind (Buchen noch ohne UST --> lol :]). Verstehe zum ersten mal alle Vorlesungen und muss nur für Statistik etwas tun für die anderen nicht so viel. Wird es ab dem 2ten Semster schwieriger.
Habe es bisher nicht bereut gewechselt zu haben. Bin wohl doch ein Wirtschaftler.

Hoffe habe alles geklärt damit.


schiep
Beigetreten: 11.04.2006

Original von fummi
N Kumpel der jetzt sein Diplom in Mathe mit Auszeichnung gemacht hat sagte mir zu Beginn meines Studiums "Durchschnittlich überlegt sich ein Mathestudent 12x während des Studiums ob er nicht hinschmeißen soll, 10x davon in der ersten Vorlesung". Ich denke die Essenz der Aussage kann man auf alle natur- und ingenieurswissenschaftlichen Studiengänge übertragen.

Haha, ich bin im 1. Semester und kann das durchaus nachvollziehen


humpf
Beigetreten: 29.07.2006

Der Großteil der Beiträge hier sagt das man weiter durchhalten soll und das es normal ist sich so zu fühlen, das es besser wird, etc.

Ich stimme diesen Aussagen zu, aber...

ein naturwissenschaftliches Diplom ist jetzt auch nicht so verlockend.

Wenn jemand eher ein schwacher Kandidat ist sollte er einfach auf BWL oder sonstwas einfaches wechseln. Ein guter WiWi zu sein ist besser als ein schlechter Ingenieur oder Physiker.

Die Leute tuen immer so als würde im zweiten Semester des Studiums goldene Zeiten anbrechen und man müsste nur durchhalten. Stimmt nicht. Die folgenden Semester sind genauso hart und das Hauptdiplom ist nicht praxisorinietiert oder spannend (wenn man das erste Semester schon scheiße fand).
Und Überraschung: Später im Beruf machst du den gleichen Kram den du im Studium gelernt hast.


ZarvonBar
Beigetreten: 21.03.2006

Original von humpf
[...]
Und Überraschung: Später im Beruf machst du den gleichen Kram den du im Studium gelernt hast.

In Mathe stimmt das vlt wenn du Professor wirst, ja.


Knudsen
Beigetreten: 19.07.2005

Original von ZarvonBar

Original von humpf
[...]
Und Überraschung: Später im Beruf machst du den gleichen Kram den du im Studium gelernt hast.

In Mathe stimmt das vlt wenn du Professor wirst, ja.

ich bin mir sicher, dass es auch vorlesungen/ veranstaltungen gibt, die den stoff abdecken, den du später im beruf als mathematiker brauchen wirst - und zwar egal, in welchem bereich du tätig bist.

das problem bei mathe ist halt, dass sie so facettenreich ist und ein ca. 5jähriges studium dir nicht die möglichkeit bieten kann, alles zu behandeln. und dass man vieles nachher nicht mehr braucht, stimmt auch (ist ja auch klar/trivial, dass ein kryptograph wenig geometrie braucht und ein statistiker wenig zahlentheorie etc...).

allerdings bietet dir ein mathestudium grundkenntnisse, die es dir ermöglichen sollten, in deinem jeweiligen fachgebiet schnell fuß zu fassen.


Bin gerade auch in einer ähnlichen Situation wie du, habe auch gerade vorhin einen eigenen Thread aufgemacht dazu. Bin im 3. Semester und finde Physik auch total genial und es macht mir Spaß physikalische Dinge zu lernen, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, mein ganzes Leben mit dem aktuellen Arbeitsniveau und Pensum zu verbringen, auch wenn die Prüfungen noch kein Problem darstellen. Aber nur interessiert zu sein und fleißig zu sein reicht glaube ich für Physik gar nicht, ich glaube wenn man wirklich ´gut sein will und zu den Besseren gehören will, dann muss man einfach ein Genie sein oder zum Workaholic mutieren, worunter auf Dauer soziales Leben und Hobbys echt leiden.

War vielleicht ganz gut für dich, dass du rechtzeitig eingesehen hast, dass das Studium nichts für dich ist und du nicht erst noch 2 oder 3 Semester in die falsche Richtung studierst! Ich wünsche mir im Nachhinein ich hätte auch auf mein Bauchgefühl gehört ;-)


Bin seit September mit meinem Physikstudium fertig. Es war teilweise recht interessant, fordernd, aber für meinen Geschmack viel zu aufwendig und das Berufsbild innerhalb der Physik sagt mir nicht mehr zu.

Insbesondere das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen stimmt nicht. Dafür dass es sich um sehr viele Arbeitsstunden in einem Berufsfeld handelt, für das bei weitem nicht jeder qualifiziert ist, ist die Vergütung unterirdisch (an der Uni sowieso).
Der Grund liegt imo darin, dass es (gute) Leute gibt, die es aus Interesse und Idealismus mit sich machen lassen.

Mein Rat ist, wenn man nicht wirklich aus Interesse und Liebe zu einem Gebiet handelt, den Weg des geringsten Widerstandes zu wählen. Am Ende bleibt es sowieso Glück, ob man einen Beruf findet der einen erfüllt. Das hat viel mit dem sozialen Umfeld, der eigenen Begeisterungsfähigkeit und Optimismus zu tun. BWL studieren und diese schöne Lebenszeit genießen ist weit effizienter als sich durch ein Studium zu quälen, das einen depressiv macht, nur mit dem Trost dass es irgendwann vorbei ist.

@humpfi
Du hörst dich so an als hättest du auch was naturwissenschaftliches studiert?


JoxxyK
Beigetreten: 29.04.2006

Ich kann Rabenstein da nur teilweise zustimmen. Ich stehe jetzt auch am Ende meines Physikstudiums und werde in die Wirtschaft gehen und da wohl Jobs angeboten kriegen, die ich mit nem BWL-Studium auch kriegen könnte, was viel weniger Aufwand gewesen wäre. Aber das Physikstudium hat mit meiner Meinung nach viel gebracht, was BWL nicht gebracht hätte. Eben das Gefühl völlig überfordert zu sein und sich trotzdem durchbeißen zu können. Zu lernen wie man in Gruppen an wirklich herausfordernden Sachen arbeitet. Auch wie man Themen erledigt, die sehr schwer sind und langweilig dazu. Die Erfahrung zu Scheitern gehört auch dazu. Ebenso das Gefühl wenn man es dann doch packt. (Mathe LK 14 Punkte -> Mathe Vordiplom im dritten und endgültig letzten Versuch mit 4,0 bestanden)

Physik interessiert mich immer noch, aber ich will das nicht hauptberuflich tun. Dank Physikstudium hat man aber alle möglichen Optionen und kann auch gute und gut-bezahlte Jobs kriegen die mit dem Studium nichts zu tun haben. Gute Personaler wissen, was ein Physiker mit bestandenem Diplom geleistet hat und das er seinen Wissensrückstand gegenüber BWLern in wenigen Wochen einholen kann.


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