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[Geschlossen] Studium zu schwer

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hi, ich würde dir trotzdem empfehlen ein semester durchzuziehen. 3 wochen studium ist einfach keine samplesize.
bei meinem doppelstudium (info/mathe) habe ich anfangs auch nur gekotzt und wollte aufgeben.
es ist alles nur ne frage, wieviel zeit und energie du bereit bist zu investieren. wenn du ALLES versucht hast und es dann nach einem semester immernoch nicht läuft und keinen spass macht, kannst du doch getrost wechseln/aufhören und hast dir nix vorzuwerfen.

viel erfolg weiterhin,

James


Wie viele Physiker und Mathematiker hier sind :)
Was macht man denn so in der Quantenmechanik und Statistischer Mechanik?
Ich hab damals Physik abgewählt, aber im nachhinein würde es mich doch interessieren.


Powaaah
Beigetreten: 20.01.2007

nach 6 jahren aus der schule raus ist maschinenbau auch nicht sooo einfach... :(


Lio70
Beigetreten: 28.12.2006

Original von herminator39
Wie viele Physiker und Mathematiker hier sind :)
Was macht man denn so in der Quantenmechanik und Statistischer Mechanik?
Ich hab damals Physik abgewählt, aber im nachhinein würde es mich doch interessieren.

Ich bin nach dem Vordiplom auf naturwissenschaftliche Informatik gewechselt ;)

Quantenmechanik ist im wesentliche Schrödinger Gleichung und deren Varianten, Hamilton-Operator, Lagrange Bewgungsgleichungen ...
Statistische Mechanik ist vor allem Thermodynamik, aber mal ganz anders betrachtet und gerechnet als man das aus einem Leistungskurs oder einem Chemiestudium kennt, nämlich mit den statistischen Bewegungen der Teilchen. Glaub mir: das sind bösartige, unübersichtliche und schwer nachvollziehbare Rechnungen, die Du da drauf haben musst.

Ein Mathe-Leistungskurs in der Oberstufe ist "Rechnen" und hat mit nem Mathematikstudium so gut wie nichts zu tun. Ein Physik-Leistungskurs in der Oberstufe ist "elementare Experimentalphysik" und hat mit dem Physikstudium auch so gut wie nichts zu tun. In Bielefeld gab es damals (gibts evtl. noch immer) immer einen "Physik Vorkurs" für Physikstudenten VOR dem 1. Semester. Der ging jeden Tag 2 x 2 Stunden über 4 Wochen ... in den ersten 2 Tagen war der Stoff der Leistungskurse Mathe und Physik eines ambitionierten Gymnasiums abgehandelt. Und der Rest diente dazu, die Lücke zum 1. Semester zu schließen ...

Lio


N Kumpel der jetzt sein Diplom in Mathe mit Auszeichnung gemacht hat sagte mir zu Beginn meines Studiums "Durchschnittlich überlegt sich ein Mathestudent 12x während des Studiums ob er nicht hinschmeißen soll, 10x davon in der ersten Vorlesung". Ich denke die Essenz der Aussage kann man auf alle natur- und ingenieurswissenschaftlichen Studiengänge übertragen.


sebajoe
Beigetreten: 06.03.2006

glaube mir dir geht es wie gut 95% aller Studenten in einem naturwissenschaftlichen Zweig.
Sie stellen fest das der Schulstoff nichts mit dem Studium zu tun hat.

Bei meinem Erstsemester haben wir nach 4 Wochen von 88% Verloren und nach dem 2. Semester waren wir noch zu viert!!. ( nette Quote )

Hast du dir eigentlich vor Studienbegin überhaupt mal nen Kopf gemacht was auf dich zukommt?
Wenn ja, Augen zu, büffeln und das Pokern sein lassen, bis man wieder mitkommt.

Wenn nein, schleunigst zusehen in was anderes zu kommen( allerdings auch hier vorher sich erkundigen!!).


hornyy
Beigetreten: 01.09.2006

Würde dir auch nicht empfehlen direkt zu schmeissen. Bin im ersten Semester auch erstmal etwas überfordert gewesen weil so verdammt viel neues auf einen zukommt, das man garnicht alles direkt erfassen/verstehen kann. (Studier auch Physik und hab einige Nanostrukturen Seminare, Vorlesungen gehört, ist auf jeden Fall sehr interessant).
Am Anfang kotzt man halt erstmal richtig ab wenn man eigentlich nur noch da hockt und die scheiss Übungsblätter rechnen will. Daran gewöhnt man sich aber recht schnell drann.
Nur Feiglinge geben auf :P


DerHut
Beigetreten: 14.01.2007

Was mir im Nacherein (schreibe grade Diplomarbeit) im Physikstudium extrem geholfen hat war das durchsprechen und durchrechnen von Übungsblättern mit anderen Leuten aus meinem Semester. Das hätte ich echt mal von Anfang an machen sollen, naja. Ansonsten kann man nur sagen, such dir ein Buch, welches du gut verstehst, dann klappts auch mit Mathe. Ich hab damals immer im Smirnof (nich der Vodka :P) nachgearbeitet und seit dem klappts auch mit den Differenzialgleichungen. Ich denke viele Leute haben einfach den meist falschen Anspruch, dass sie alles in der Vorlesung gleich verstehen wollen, das können denke ich nur wenige Ausnahmen. Alle anderen müssen die Vorlesung einfach unter zuhilfename von Fachliteratur nacharbeiten.
Zum Thema Quatenstatistik (die Frage kam irgendwo auf), das ist im Prinzip die mikroskopische Begründung der Thermodynamik. Statistik braucht man da auf Grund der Tatsache, dass man natürlich Bewegungsgleichungen von wechselwirkenden Teilchen in der Größenordnung 10^23 nicht exakt rechnen kann. ;)


Sunfire Themenstarter
Sunfire
Beigetreten: 02.09.2006

Ja erstmal danke für die vielen Antworten. Wusste doch das hier viele Studenten sind :)

Hätte mich wohl erstmal besser informieren sollen.

Klar ist ein technisches Fach nicht einfach, besonders am Anfang. Mathematik ist zwar mein Hauptproblem, aber in Physik sehe ich nicht besser aus. Zudem habe ich gemerkt, dass ich mich zwar für Physik interessiere, aber es wohl nicht studieren möchte, da es mir zu komplex ist. Habe mich dort nicht so wohlgefühlt.
Es war einfach zu heavy und kam alles wie in einem Taifun mit 180 km/h auf mich zu.

Deswegen werde ich mich morgen für den Wirtschaftsstudium umschreiben lassen. Dies ist sehr wahrscheinlich möglich laut Studienberatung. Habe zwar 3 Wochen verpasst, aber ich hatte in BWL mein ABI gemacht (notgedrungen) von daher kenne ich mich damit schon aus.

büffeln und das Pokern sein lassen, bis man wieder mitkommt.

Habe ich gemacht aber es nichts geholfen.


Original von Sunfire
. Habe zwar 3 Wochen verpasst, aber ich hatte in BWL mein ABI gemacht (notgedrungen) von daher kenne ich mich damit schon aus.

klingt so als ob dich BWL gar nicht interessiert... ob dass das richtige ist


Da hilft einfach nur Pauken wer mit Mathe und Physik nicht klar kommt. Einen gewissen Blick für Funktionen oder Schaltungen oder was auch immer sollte man haben .. wenn nicht hilft da nur lernen zuhause und versuchen es zu verstehen .. ansonsten Nachhilfe suchen o.ä.

Wenn du mit Mathe dort nicht klar kommst wirst du in den meisten anderen technischen Studiengängen mit Mathe ebenso Probleme haben.


Original von Sunfire
Habe zwar 3 Wochen verpasst, aber ich hatte in BWL mein ABI gemacht (notgedrungen) von daher kenne ich mich damit schon aus.

Vorwissen ist vollkommen uninteressant, egal um welches Fach es geht.

Am Anfang hatte ich auch Probleme, aber da heißt es einfach mal hinsetzen und was tuen. Es hat einige Zeit bei mir gedauert, bis ich mir ein vernünftiges Lernverhalten angewöhnt hatte, mit dem Tempo in der Schule hat das nichts mehr zu tun.


KalleTorsten
Beigetreten: 21.07.2006

Heftig was man immer aus den Naturwissenschaften hört. Ich studiere jetzt seit 3 Wochen VWL und fühle mich eher unterfordert. Alles sofort verständlich und vieles von dem was wir in Mathe und Statistik machen war sogar im Grundkurs Mathe anspruchsvoller. Ich langweile mich inzwischen ziemlich in den Vorlesungen und warte das, das Tempo endlich etwas anzieht. Wie kann das sein das es solche Diskepanzen im Niveau gibt zwischen technischen und anderen Fächern? In der Schule waren Mathe und Physik ja auch nicht anspruchsvoller als z.B. Deutsch und Politik.


ZarvonBar
Beigetreten: 21.03.2006

Ich fand Mathe war in der Schule schon das anspurchsvollste Fach, zumindest sind meine Noten erstmal brutal eingebrochen als ich in der 12 in den Leistungskurs kam.


pokerpadddy
Beigetreten: 01.01.2008

Ich klinke mich hier einfach mal ein und probiere ein paar gleichgesinnte zu finden.

Studiere jetzt seid 3 Wochen Elektrotechnik B.Eng und ich muss sagen es ist echt heftig. Habe 46h fest im Stundenplan, das dafür nur über 12 Wochen.

Aber der Umfang und das Tempo was da abgerissen wird ist so heftig ich komm garnicht drauf klar. Keine Chance während der Vorlesungen oder Übungen was zu verstehen. Ohne nacharbeiten der Vorlesungen und vorbereiten der Übungen geht ÜBERHAUPT NICHTS, sodass ich letztendlich auf ca. 60-70h die Woche komme. Und selbst mit dem Arbeitsaufwand mach ich nicht alles was uns angeboten wird bzw. was uns nahe gelegt wird zu machen.

Was mir bisher klar geworden ist, ist warum es so wenig Ingeneure in Deutschland gibt und das Vorurteile wie "Faule Studenten" nicht stimmen.

Als ich gearbeitet habe war die Freizeitgestaltung wesentlich angenehmer und flexibler ^^

Noch jemand hier der ganz aktuell mit nem Ingeneurs Studium angefangen ist und ziemlich hart gef**t wird ?

Original von Sunfire

Original von emetic
^^
Reine Physik hier und gleiche Gedanken...

-.-

Und bei uns ist das völlig unabhängig vom Vorwissen... Mathe fickt einfach jeden bei uns grade...

Das kann ich nur bestätigen.

Aber das nervigste ist, dass ich mehr mals vom Prof. in der Vorlesung höre "Das ist doch trivial". Blöd nur wenn man dan drinnsitzt und sich denkt ?(

Naja besser jetzt als im dritten Semester wenn "Theoretische Physik" kommt.

Witzig das hör ich auch andauernd. Sehr deprimierend.
Aufgeben kommt aber sicher nicht in Frage. Erst wenn ich keine der ersten vier Klausuren bestehen sollte, stell ich mir die Frage nochmal ;D


Ihr müsst einfach länger als ein paar Wochen durchhalten. Es wird nicht einfacher, aber man gewöhnt sich an dieses Tempo und diese Lernweise. Ingenieure, Mathematiker und Physiker hams da halt ned so einfach, aber man gewöhnt sich dran und sobald man das gemacht hat, läuft es alles gechillt.


MasterBronx
Beigetreten: 03.09.2006

Leute, die das Wort "trivial" in den Mund nehmen, haben meist keine Ahnung, Sachverhalte, die gelegentlich wirklich schnell nachvollziehbar sind, kurz und einfach zu erklären. Die Nutzung des Wortes dient dann meist der schnellen Flucht aus der eigenen Inkompetenz.

Zum Thema selbst habe ich leider nichts beizutragen O:
Außer, dass ich gut finde, dass man lieber schnell wechselt, als vielleicht sogar mehrere Semester zu verbaseln nur weil man sich nicht eingestehen will, dass etwas doch nichts für einen ist.


pokerpadddy
Beigetreten: 01.01.2008

Derjenige der bei uns an der FH das Wort trivial oft benutzt, arbeitet an einigen Projekten für die NASA mit. Ich denke schon das der Ahnung hat. ;)


IbaracusI
Beigetreten: 14.11.2006

trivial :rolleyes: ... irgendwie dürfen nur profs das wort in ihren beweisen benutzen, studenten ist dieses wort irgendwie immer untersagt


h4nn3s0r
Beigetreten: 04.02.2008

also trivial kommt eigentlich mehr so in beweisen vor und da wirds benutzt um z.b. einzelne umformungen wie n+n=2n nicht beweisen zu müssen.

studiere angewandte informatik ( is das n Ingeneursstudiengang ? :P ),
is auch viel Mathe... aber mir machts spass, finds halt interresant

empfehle dir auch noch abzuwarten
mir fiels, wie viele anderen hier, am anfang auch sehr schwer

einfach hinsetzen und lernen.


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