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[Geschlossen] Weiterbildung --> Problem

11 Beiträge
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schoeller18
Beigetreten: 19.11.2008

Hi,

ich hab im August meinen technischen Assistenten für Informatik gemacht. Danach wollte ich ne Weiterbildung zum Fachinformatiker machen. Auf deren Seite steht, dass man die Weiterbildung mit nem Bildungsgutschein vom Arbeitsamt finanzieren kann. Bin also zum Arbeitsamt und die meinten, neee is nich!

Man kann sich den Fachinformatiker auch selbst finanzieren (wären 145€ im Monat). Soviel geld hab ich leider nicht im Monat, da ich auch noch ne Wohnung, inet + telefon bezahlen muss.

Nun meine Frage:
Da man nen Praktikum über 36 Wochen machen muss, würde ich mir nen Betrieb suchen, der mich als Praktikant nimmt und mich quasi vergütet.

Ich weiss nur nicht so richtig wie ich das anstellen soll.

-Erstmal anrufen und fragen ob die Praktikanten nehmen.

-Beim Anruf gleich erwähnen, dass man ne Weiterbildung macht und mindestens 145€ im Monat brauch. Also am Telefon gleich fragen, ob man bei jener Firma vergütet wird.

-Oder nach OK, dass sie Praktikanten nehmen, erstmal ne Bewerbung hinschicken und dann beim persönlichen Gespräch nachfragen?

mfg


10 Antworten
Raindance86
Beigetreten: 09.10.2007

Zu deinen Frage kann ich leider keine fachgerechte Antwort geben. Aber ich denke man sollte mit seinen Anforderungen an den Betrieb nicht zu lange hinterm Berg halten, würde wohl direkt am Telefon fragen, ob das Praktikum vergütet wird, da du deine Weiterbildung selbst zahlen musst. Kann mir auch gut vorstellen, dass man dich trotzdem erstmal einlädt, da es für den jeweiligen Betrieb immer noch eine Win/Win-Situation ist.

Zum Bildungsgutschein: Gründe für die Ablehnung? Soweit ich weiß, geben die so was nicht besonders gern raus. Daher sollte man dran bleiben und den Gutschein zur Not einklagen. Solltest dich natürlich vorher mal bei einem Anwalt oder einem Hilfeverein in deiner Nähe informieren - meist reicht es wohl, wenn die Post vom Anwalt bekommen, da sich ein Rechtsstreit nicht wirklich lohnt.


NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007

Also wenn du es selbst bezahlen musst, solltest du auf jeden Fall Meister-Bafög bekommen. Da bekommst du 30% der Kosten wieder. Nur aufpassen, dass du über die restlichen 70% keinen Darlehensvertrag abschließt (der wird immer mit angeboten, muss aber nicht genutzt werden), wenn du es nicht willst.

Alternativ kannst du das Darlehen natürlich auch annehmen, wenn du das Geld nicht hast und glaubst, es nach der Weiterbildung besser zurückzahlen zu können.

Zum Praktikum:
Ich würde auch erstmal anrufen und fragen ob sie Praktikanten nehmen. Wenn Sie ja sagen, dann in der Bewerbung sowas wie "Um meine Weiterbildung zum Fachinformatiker finanzieren zu können, wäre ich auf eine Vergütung in Höhe von 200€ monatlich angewiesen". so eine Fomulierung sagt denen, dass es eine Bedinung ist, ohne die du nicht anfangen kannst. Andererseits klingt es nicht zu fordernd a la "unter xy € geht ich nicht arbeiten".


Finally
Beigetreten: 15.08.2006

wo wolltest du den die weiterbildung machen?


BloodCanHappen
Beigetreten: 29.11.2006

Original von NiceToMeetYou
Also wenn du es selbst bezahlen musst, solltest du auf jeden Fall Meister-Bafög bekommen. Da bekommst du 30% der Kosten wieder. Nur aufpassen, dass du über die restlichen 70% keinen Darlehensvertrag abschließt (der wird immer mit angeboten, muss aber nicht genutzt werden), wenn du es nicht willst.

Alternativ kannst du das Darlehen natürlich auch annehmen, wenn du das Geld nicht hast und glaubst, es nach der Weiterbildung besser zurückzahlen zu können.

Zum Praktikum:
Ich würde auch erstmal anrufen und fragen ob sie Praktikanten nehmen. Wenn Sie ja sagen, dann in der Bewerbung sowas wie "Um meine Weiterbildung zum Fachinformatiker finanzieren zu können, wäre ich auf eine Vergütung in Höhe von 200€ monatlich angewiesen". so eine Fomulierung sagt denen, dass es eine Bedinung ist, ohne die du nicht anfangen kannst. Andererseits klingt es nicht zu fordernd a la "unter xy € geht ich nicht arbeiten".

Den Halbsatz weglassen.
1. Regel der Verhandlungstechnik: Nie als erster einen Preis sagen !


Raindance86
Beigetreten: 09.10.2007

Original von BloodCanHappen

Original von NiceToMeetYou
Also wenn du es selbst bezahlen musst, solltest du auf jeden Fall Meister-Bafög bekommen. Da bekommst du 30% der Kosten wieder. Nur aufpassen, dass du über die restlichen 70% keinen Darlehensvertrag abschließt (der wird immer mit angeboten, muss aber nicht genutzt werden), wenn du es nicht willst.

Alternativ kannst du das Darlehen natürlich auch annehmen, wenn du das Geld nicht hast und glaubst, es nach der Weiterbildung besser zurückzahlen zu können.

Zum Praktikum:
Ich würde auch erstmal anrufen und fragen ob sie Praktikanten nehmen. Wenn Sie ja sagen, dann in der Bewerbung sowas wie "Um meine Weiterbildung zum Fachinformatiker finanzieren zu können, wäre ich auf eine Vergütung in Höhe von 200€ monatlich angewiesen". so eine Fomulierung sagt denen, dass es eine Bedinung ist, ohne die du nicht anfangen kannst. Andererseits klingt es nicht zu fordernd a la "unter xy € geht ich nicht arbeiten".

Den Halbsatz weglassen.
1. Regel der Verhandlungstechnik: Nie als erster einen Preis sagen !

True Story?

Auch bei Praktika?


BloodCanHappen
Beigetreten: 29.11.2006

Original von Raindance86

Original von BloodCanHappen

Original von NiceToMeetYou
Also wenn du es selbst bezahlen musst, solltest du auf jeden Fall Meister-Bafög bekommen. Da bekommst du 30% der Kosten wieder. Nur aufpassen, dass du über die restlichen 70% keinen Darlehensvertrag abschließt (der wird immer mit angeboten, muss aber nicht genutzt werden), wenn du es nicht willst.

Alternativ kannst du das Darlehen natürlich auch annehmen, wenn du das Geld nicht hast und glaubst, es nach der Weiterbildung besser zurückzahlen zu können.

Zum Praktikum:
Ich würde auch erstmal anrufen und fragen ob sie Praktikanten nehmen. Wenn Sie ja sagen, dann in der Bewerbung sowas wie "Um meine Weiterbildung zum Fachinformatiker finanzieren zu können, wäre ich auf eine Vergütung in Höhe von 200€ monatlich angewiesen". so eine Fomulierung sagt denen, dass es eine Bedinung ist, ohne die du nicht anfangen kannst. Andererseits klingt es nicht zu fordernd a la "unter xy € geht ich nicht arbeiten".

Den Halbsatz weglassen.
1. Regel der Verhandlungstechnik: Nie als erster einen Preis sagen !

True Story?

Auch bei Praktika?

Ich würd den Preis generell weglassen. Dass er ne Vergütung braucht, sollte er erwähnen, aber nicht in welcher Höhe.


NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007

Da is was dran. Vor allem weil seine Forderungen nicht so hoch liegen. Da wird das Angebot seitens der Firma vielleicht eh drüber liegen. Wird ja kaum einer wagen, nem Praktikanten nur 50€ zu geben, dann geben sie eher gar nichts.


Raindance86
Beigetreten: 09.10.2007

Original von BloodCanHappen

Original von Raindance86

Original von BloodCanHappen

Original von NiceToMeetYou
Also wenn du es selbst bezahlen musst, solltest du auf jeden Fall Meister-Bafög bekommen. Da bekommst du 30% der Kosten wieder. Nur aufpassen, dass du über die restlichen 70% keinen Darlehensvertrag abschließt (der wird immer mit angeboten, muss aber nicht genutzt werden), wenn du es nicht willst.

Alternativ kannst du das Darlehen natürlich auch annehmen, wenn du das Geld nicht hast und glaubst, es nach der Weiterbildung besser zurückzahlen zu können.

Zum Praktikum:
Ich würde auch erstmal anrufen und fragen ob sie Praktikanten nehmen. Wenn Sie ja sagen, dann in der Bewerbung sowas wie "Um meine Weiterbildung zum Fachinformatiker finanzieren zu können, wäre ich auf eine Vergütung in Höhe von 200€ monatlich angewiesen". so eine Fomulierung sagt denen, dass es eine Bedinung ist, ohne die du nicht anfangen kannst. Andererseits klingt es nicht zu fordernd a la "unter xy € geht ich nicht arbeiten".

Den Halbsatz weglassen.
1. Regel der Verhandlungstechnik: Nie als erster einen Preis sagen !

True Story?

Auch bei Praktika?

Ich würd den Preis generell weglassen. Dass er ne Vergütung braucht, sollte er erwähnen, aber nicht in welcher Höhe.

Ahh, mein Fehler. Sollte mal besser lesen. Ging ja nur um die Höhe. :P

Aber wie verhält sich das in "normalen" Bewerbungen? Ich hab immer gehört, dass man eine ungefähre Lohnvorstellung angeben sollte. Würde mich aber nicht wundern, wenn das eher kontraproduktiv ist.


NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007

Wenn es gefordert wird, sollte man es natürlich rein schreiben. Ansonsten würd ich von Fall zu Fall entscheiden.

Wenn du zum Beispiel weißt, dass du überdurchschnittlich gut bist (also das Geld auch Wert bist) und dann überdruchschnittlich viel verlangst, würde ich das schon rein schreiben, damit du keine unnötigen Gespräche führen musst, nur damit es am Ende doch am Geld scheitert.

In den meisten Fällen würde ich es wohl weg lassen, wenn nicht danach gefragt wird. In Firmen mit Tarifbindung ist es natülich sowieso irrelevant.


BloodCanHappen
Beigetreten: 29.11.2006

Original von Raindance86

Ahh, mein Fehler. Sollte mal besser lesen. Ging ja nur um die Höhe. :P

Aber wie verhält sich das in "normalen" Bewerbungen? Ich hab immer gehört, dass man eine ungefähre Lohnvorstellung angeben sollte. Würde mich aber nicht wundern, wenn das eher kontraproduktiv ist.

Man sollte selbst schon wissen was man verdienen will. Es geht aber nur um die Verhandlungsposition.
Geraint Anderson hat es in City Boy ganz gut beschrieben, sinngemäß hat er gesagt, man sollte wenn man gefragt wird erst einmal mit der Gegenfrage nach ihren Vorstellungen fragen, damit man seinen ungefähren Marktwert hat, dann übers Angebot sagen, dass es zu niedrig ist, einen eigenen Vorschlag vorlegen, der nicht absurd hoch sein sollte, aber definitiv am oberen Spektrum des Gewünschten und dann einigt man sich eben auf einen immernoch akzeptablen Preis/Gehalt.

Im Prinzip sollte man genau wissen was man will, aber nicht gleich rausposaunen.

Original von NiceToMeetYou
Wenn es gefordert wird, sollte man es natürlich rein schreiben. Ansonsten würd ich von Fall zu Fall entscheiden.

Wenn du zum Beispiel weißt, dass du überdurchschnittlich gut bist (also das Geld auch Wert bist) und dann überdruchschnittlich viel verlangst, würde ich das schon rein schreiben, damit du keine unnötigen Gespräche führen musst, nur damit es am Ende doch am Geld scheitert.

In den meisten Fällen würde ich es wohl weg lassen, wenn nicht danach gefragt wird. In Firmen mit Tarifbindung ist es natülich sowieso irrelevant.

Ich würde so eine Angabe eigentlich immer leer lassen.


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