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Wieviel neben dem Studium arbeiten?

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Pauli3344
Beigetreten: 07.05.2011
Oldschool Grinder

Original von philwen
wenn man weniger wie 400€ verdient ist man bei einer eventruell vorhandenen familienversicherung mitversichert. verdient man mehr als 400 oder ist 25Jahre alt brauch man ne studentische krankenversicherung für knapp 70€ ...

Völlig richtig und wichtiger Punkt. Um aber nochmal aufs Bafög zurückzukommen, ich würds trotzdem beantragen, denn wenn du auch nur 1 EUR bekommst, kannst du nen Zuschuß zur Krankenversicherung beantragen, sofern du dich selbst versichern musst. Grundbeitrag Kranken + Pflegeversicherung sind aktuell glaub ich 78,50 EUR mtl., wovon du vom Bafög-Amt einen Zuschuss i.H.v 73 EUR beantragen kannst.

Außerdem, hast du bei deiner Finanzplanung den "Rundfunkbeitrag von ARD, ZDF und Deutschlandradio" (früher GEZ) vergessen, was auch nochmal 17,98 EUR mtl sind, den du jetzt im Gegensatz zu früher nicht mehr "umgehen" kannst. Den musst du halt alleine tragen wenn du ne eigene Bude hast, bei WG kannste den teilen. Auch von diesem Beitrag kannst du dich als Bafög Empfänger befreien lassen. Wie gesagt Bafög lohnt sich schon aufgrund unterschiedlicher Befreiungs- und Zuschußmöglichkeiten sobald du auch nur 0,01 EUR bewilligt bekommst!


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Zitat
Sesmar
Beigetreten: 12.02.2006
Elite Grinder

Original von tbi05
Aber das als Werkstudent ist natürlich auch eine gute Idee sofern man dort das passende für den eigenen Studiengang findet. Muss ich mich mal für die Region Leipzig schlau machen.

Ein Werksstudentenjob muss ja nicht zwingend zum Studiengang passen. Im Optimalfall kann man natürlich eine Stelle finden, die fürs spätere Berufsleben weiterhilft. Aber es gibt auch oft Werkssudenten in der Produktion bei Industrieunternehmen. Auch wenn das dann oft nicht zum Studienfach passt, kann man trotzdem gutes Geld verdienen.


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Zitat
cardfighter09
Beigetreten: 13.02.2008
Oldschool Grinder

Also deine Finanzplanung ist echt eher utopisch (leider)...

Mit den klassischen Minijobs alleine wirst du deinen Lebensunterhalt nicht verdienen können. Stell dir 100 Stunden im Monat a 8€ vor (ja Leipzig!). Bei 800€ Brutto hast du noch ordentlich abzüge... und vor allem keine Zeit mehr zum studieren, was du nicht vergessen darfst.

Ohne Bafög/Kredit wirst du nicht über die Runden kommen.

unabhängig davon hat Leipzig mit BMW und Porsche sehr gute Industriemöglichkeiten um später eine Werkstudentenstelle mit gutem Stundenlohn zu kriegen.

Problem wird es eher sein, so lange dabei zu bleiben bis du so ne Stelle kriegst, da die natürlich nicht an erstsemester vergeben werden..


Antwort
Zitat
2Stuehle1Meinung
Beigetreten: 17.01.2007
PokerStrategist

Original von nebukadneza
Woher kommen die 850€? Von einer Verdienstbeschränkung hab ich noch nie etwas gehört und in den Semstesterferien war ich als Werkstudent auch jeden Monat deutlich über 850€.

Meine Informationen sind auch schon ein paar Jahre alt, also am besten selber nochmal informieren, mein Stand ist aber, 20h während der Vorlesungszeit (und das ist unabhängig davon ob man Werkstudent ist, jeder verliert seinen Studentenstatus wenn er regelmäßig mehr als 20h arbeitet), unbeschränkt während der Semesterferien. Gehalt auch unbeschränkt, Sozialabgaben nur Rentenversicherung, Steuern abhängig vom Gehalt ohne Sonderregelung.
Dass man als Werkstudent eine eigene KV braucht wäre mir auch neu, ich war damals aber schon selbst krankenversichert, also hab ich mich dazu auch nicht großartig informiert. Meiner Logik nach bist du aber Student und damit bis 25 bzw. 26 bei den Eltern mitversichert.

Wer Werkstudent ist scheint auch recht locker gehandhabt zu werden, ich kenne eine Bedienung die als Werkstudentin läuft.

Die "Verdienstbeschränkung" war natürlich nicht ganz richtig. Aufgrund meines Alkoholpegels hab ich das nicht richtig formuliert.
Mit 850€ meinte ich sogenannte Midijobs, weil im Vorfeld nur von Minijobs die Reder war.
Und wenn man mon. 850€ verdient, kommt man (glaub ich) nicht über den Steuerfreibetrag.

Aber das müsste eigentlich auch alles in dem Link, den ich gepostet habe, zu finden sein.


Antwort
Zitat
2Stuehle1Meinung
Beigetreten: 17.01.2007
PokerStrategist

Original von cardfighter09
Also deine Finanzplanung ist echt eher utopisch (leider)...

Mit den klassischen Minijobs alleine wirst du deinen Lebensunterhalt nicht verdienen können. Stell dir 100 Stunden im Monat a 8€ vor (ja Leipzig!). Bei 800€ Brutto hast du noch ordentlich abzüge... und vor allem keine Zeit mehr zum studieren, was du nicht vergessen darfst.

Ohne Bafög/Kredit wirst du nicht über die Runden kommen.

unabhängig davon hat Leipzig mit BMW und Porsche sehr gute Industriemöglichkeiten um später eine Werkstudentenstelle mit gutem Stundenlohn zu kriegen.

Problem wird es eher sein, so lange dabei zu bleiben bis du so ne Stelle kriegst, da die natürlich nicht an erstsemester vergeben werden..

800€ Brutto und keine Zeit mehr zu studieren muss nicht stimmen, kommt auf den Stundenlohn drauf an ;)

Allerdings passen 800€ und Bafög nicht zusammen. Wenn man Bafög bekommt, darf man nur nen 450€ Job machen. (bin mir nicht 100% sicher,aber das steht im o.g. Link.)

Und was die Abgaben angeht, muss man sich das am besten bei Wiki durchlesen und verstehen ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Gleitzone


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Zitat
nebukadneza
Beigetreten: 09.01.2008
PokerStrategist

Midijob ist aber was anderes als Werkstudent.

Die Alternative zu Werkstudent ist Mini oder Midijob während des Semesterns (die 20h gelten auch hier) und kurzfristig in den Semesterferien. Das Problem dabei ist, dass kurzfristige und geringfügige Beschäftigungen nicht beim gleichen Arbeitgeber sein dürfen, d.h. der Arbeitgeber während des Semesters muss in den Ferien auf einen verzichten können.

Als Werkstudent kann man immer beim gleichen Arbeitgeber arbeiten, muss aber Rentenversicherung zahlen.

Ich finde Werkstudent ist die bessere Lösung und ich habe beides gemacht.


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Zitat
2Stuehle1Meinung
Beigetreten: 17.01.2007
PokerStrategist

Original von nebukadneza
Midijob ist aber was anderes als Werkstudent.

Die Alternative zu Werkstudent ist Mini oder Midijob während des Semesterns (die 20h gelten auch hier) und kurzfristig in den Semesterferien. Das Problem dabei ist, dass kurzfristige und geringfügige Beschäftigungen nicht beim gleichen Arbeitgeber sein dürfen, d.h. der Arbeitgeber während des Semesters muss in den Ferien auf einen verzichten können.

Als Werkstudent kann man immer beim gleichen Arbeitgeber arbeiten, muss aber Rentenversicherung zahlen.

Ich finde Werkstudent ist die bessere Lösung und ich habe beides gemacht.

Nein, je nachdem wieviel du als Werkstudent verdienst, hast du einen mini- oder midi-job. Und beim midi-job gibs diese Gleitzone:

http://www.400-euro.de/400/stud.html


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Zitat
nebukadneza
Beigetreten: 09.01.2008
PokerStrategist

Richtig, aber anders als beim Midijob gilt das nur für die Rentenversicherung, die anderen Sozialversicherungsbeiträge entfallen beim Werkstudenten. Steuer und Rentenversicherung wird gehandhabt wie bei jedem anderen Job.

Und wenn du einen Midi oder Minijob hast kannst du nicht beim gleichen Arbeitgeber in den Semesterferien Vollzeit arbeiten. Bzw. natürlich kannst du das, dann zahlst du aber die vollen Sozialversicherungsbeiträge. Als Werkstudent zahlst du nur die volle Rentenversicherung. Steuer wird gleich gehandhabt.


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hanx216
Beigetreten: 18.11.2008
PokerStrategist

Frag bei großen Unternehmen in der Umgebung nach, naja gut Ostdeutschland, hier in bw zahlen die meisten 10€. An der Uni direkt 8,70 und wenn man bei großen Firmen anfragt 12€.
Würde immer Werkstudent, einem 450€ Job vorziehen. Du kannst allerdings auch werkstudent + 450€ machen.


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Zitat
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