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Wirtschaft + Mathe = WiMA ?

62 Beiträge
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Hallo,
ich werde diesen Sommer mit meinem Abitur fertig (Schnitt 1,4-1,6) und stehe vor einigen Entscheidungsproblemen:
1) Studiengang
2) Ort/Uni

Den Studiengang kann ich auf Grund meiner Interessen und Jobwünsche schon ganz gut eingrenzen. Es soll auf jeden Fall ein Studium sein, welches viele mathematische Inhalte hat. Weiterhin sollte es wirtschaftswissenschaftliche Aspekte beinhalten.
Was da in Frage kommt sind Wirtschaftsmathematik, Mathematik + BWL/VWL als Nebenfach oder BWL/VWL.
Mehr fällt mir da nicht ein, euch vlt? Problematisch ist halt, dass ich mit Informatik bisher nie in Berührung kam, wodurch mir viele Möglichkeiten verloren gehen.
Was ich an Jobvorstellung/Interessen habe:
- Consulting
- Optimierung
- (Wirtschafts-)Psyschologie
- Forex (Trading allg.)
- Risikobewertung (Fachbegriff ?( )

Insgesamt tendiere ich eher zu einem beratenden Beruf. Ich weiß nicht, ob das Sinn macht oder verständlich ist aber ich sehe mich in der Zukunft eher als Berater(Experte) für etwas, nicht unbedingt als jmd. der die Zügel in der Hand hält...

Eig. gibt es soweit kein Problem aber:
- ich möchte entweder in Hamburg/München/Berlin studieren oder in einer kleinen Studentenstadt
- Finanzierung! Theoretisch könnte ich an jeder staatlichen Uni in Deutschland studieren aber wenn ich in München von der Hand im Mund leben müsste und in Berlin wie ein kleiner Prinz, dann ist das ein starkes Argument für Berlin ...

Ich würde wirklich gern Wirtschaftsmathematik studieren nur leider gibt es keine Uni die einen guten Ruf in Mathe hat und Wirtschaftsmathematik anbietet. BWL fällt für mich eig. raus weil es wahrsacheinlich schwer ist, sich gegen all die Mitstreiter zu behaupten. VWL scheint mir eine brotlose Angelegenheit zu sein???
Bleibt eig. nur noch Mathe als Kombibachelor mit BWL, was vermutlich sehr "intensiv" wird. Hat damit jmd. Erfahrung?
Eig. fühle ich mich für ein Mathematikstudium gut gerüstet, wenn man jedoch sieht wieviele scheitern bekommt man schon Angst...

Ich hoffe, dass es besonders hier einige gibt die sich in einer ähnlichen Situation befinden/befanden und ihre Gedanken und Erfahrungen teilen könnten. Danke!

Liebe Grüße


Antwort
Zitat
61 Antworten
maechtigerHarry
Beigetreten: 02.07.2007
Elite Grinder

Zum Mathestudium:

Ich kenne Leute (mich zb.^^) denen Mathe an der Schule sehr leicht gefallen ist und die locker nen 15 Punkte Abi abgeholt haben aber dann an der Uni gescheitert sind und ich kenn Leute die in der Schule in Mathe ne 3 hatten, trotzdem aus irgendeinem Grund Mathe studiert haben und das Studium gepackt haben.

Soll heißen Uni-Mathe ist einfach etwas komplett anderes als Schul-Mathe.
Ich will dir sicher nicht davon abraten aber erwarte nicht das das erste Semester quasi ne 14. Klasse wird. Wenn du schreibst du fühlst dich gerüstet frage ich mich halt wie du das meinst. Mindsetmäßig? Bereit viel zu lernen usw? Dann ist gut aber wenn du denkst du fühlst dich inhaltlich gerüstet wirst du überrascht sein^^

Ich sags ganz ehrlich, ich habs verkackt weil ich stinkend faul war. Mir ist Mathe wie gesagt in der Schule so zugeflogen und ich fand alles immer logisch und klar und musste nicht lernen und ging dann mit dieser Einstellung an die Uni und kam davon irgendwie auch nicht los obwohl ich gemerkt hab das es nicht klappt.

Hilft jetzt bei deiner konkreten Frage nicht wirklich weiter aber ich wollts mal anmerken^^


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von maechtigerHarry
Wenn du schreibst du fühlst dich gerüstet frage ich mich halt wie du das meinst. Mindsetmäßig? Bereit viel zu lernen usw? Dann ist gut aber wenn du denkst du fühlst dich inhaltlich gerüstet wirst du überrascht sein^^

Ich sags ganz ehrlich, ich habs verkackt weil ich stinkend faul war.

Was du schreibst hört man sehr oft und ist auch absolut verständlich. Ich hab zum Glück die Chance an meiner Schule schon Stoff aus der Uni zu lernen. Wir haben Themen wie LGS, Vektorräume, sukzessive Approximation, Konvergenzgeschwindigkeiten und metrischen Räumen behandelt. Damit haben wir schon Schwerpunkte der ersten Semester kennengelernt und ich kann mir wenigstens vorstellen in welche Richtung das ganze geht. Besonders leicht fällt mir das nicht aber es geht, ich tue bisher halt nicht viel dafür ...
Also Zweifel habe ich absolut aber ich schätze es als machbar ein.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von Aktuar

Original von maechtigerHarry
Wenn du schreibst du fühlst dich gerüstet frage ich mich halt wie du das meinst. Mindsetmäßig? Bereit viel zu lernen usw? Dann ist gut aber wenn du denkst du fühlst dich inhaltlich gerüstet wirst du überrascht sein^^

Ich sags ganz ehrlich, ich habs verkackt weil ich stinkend faul war.

Was du schreibst hört man sehr oft und ist auch absolut verständlich. Ich hab zum Glück die Chance an meiner Schule schon Stoff aus der Uni zu lernen. Wir haben Themen wie LGS, Vektorräume, sukzessive Approximation, Konvergenzgeschwindigkeiten und metrischen Räumen behandelt. Damit haben wir schon Schwerpunkte der ersten Semester kennengelernt und ich kann mir wenigstens vorstellen in welche Richtung das ganze geht. Besonders leicht fällt mir das nicht aber es geht, ich tue bisher halt nicht viel dafür ...
Also Zweifel habe ich absolut aber ich schätze es als machbar ein.

Ich würde mir da nicht soviel drauf einbilden, Harry hat schon Recht - Mathe an der Uni ist schon ganz anders, gerade was "Unterricht" und Inhalt betrifft.
Das ist halt wirklich ernst gemeint, ich hatte auch einen Großteil meiner Mathevorlesung schonmal in der Schule gehört(also das Gebiet, nicht das was wir gemacht haben) und es ist schon ziemlich sick...und das war nur Mathe für Ingenieure ;-)

Zu deinen Fragen:
-Welche Finanzierungsmöglichkeiten stehen dir denn so offen? Ist ja schon so, dass man entweder Bafög bekommt oder die Eltern zahlen müssen(!)?

persönliche Frage:
Was hindert dich jetzt konkret an Informatik?
Ich meine, die Grundlagen wirst du auch im Mathestudium haben, deshalb kannste auch ruhig was mit Info studieren - zumal der Vorsprung den Leute aus der Schule haben ohnehin sehr gering ist(bis auf wenige Ausnahmen).

Frage rührt daher, dass ich persönlich Informatik als sehr passend für Schüler mit Schwerpunkt Mathe sehe.


Antwort
Zitat
ChrisA3
Beigetreten: 25.08.2005
Elite Grinder

Derr Ruf der Uni ist im Mathebachelor egal und als WiMa erst recht. Du machst in den ersten paar Semestern eh überall das gleiche und der "Ruf" rührt auch immer nur daher, dass an der Uni viel/toll geforscht wird. Davon hat man als Student aber nichts, die besten Mathematiker sind selten die bei denen man am meisten lernt/versteht. Und am Ende achtet in der Wirtschaft bei WiMas auch niemand darauf was die Uni für einen Ruf hat, das zählt nur wenn du auf akademische Jobs gehen willst.

Ist insofern ganz cool, als dass man nach den obligatorischen Pflichtveranstaltungen aus ziemlich vielen Vertiefungsfächern aussuchen kann, je nachdem was einem liegt und was man vorhat. Das ist an kleinen Unis oft eingeschränkter möglich. Da hilft immer ein Blick in die FSBs (Fachspezifische Bestimmungen) bzw den Studienplan.

Und Mathe an der Uni ist echt wahnsinnig anders als an der Schule. Wenn du an der Schule gut darin bist, ein Schema immer wieder anzuwenden und dich nicht zu verrechnen, aber weniger gut darin bist Transferaufgaben zu lösen ist es definitiv eher nichts für dich. Man muss sehr wenig rechnen und viel mehr beweisen, Beweise nachvollziehen usw. Am besten guckst du dir mal ein paar Anfängervorlesungen an damit du eine Ahnung vom Stil kriegst und redest mit ein paar Leuten.


Antwort
Zitat

jo, kann dem auch nur zustimmen. es ist halt wirklich wichtig, dass du am anfang gas gibst. ich hab im ersten semester wirklich ziemlich rangeklotzt, also so bwl ersti feeling gibt es nicht, dass man erst mal 3 monate nichts macht. ist jetzt auch absolut nicht so, dass du dich tot arbeitest, aber wer die hausaufgaben nicht vernünftig macht fliegt quasi sicher durch.

zu wima, die sache ist an den meisten unis so, dass man sich halt im master spezialisiert und im bachelor einfach die grundlagen macht. ein Mathestudium mit Nebenfach BWL ist da wirklich nichts großartig anderes als ein WiMa Studiengang in aller Regel.
Wenn du da mal die Studienpläne vergleichst wirst du sehen, wie ähnlich das alles ist.

In der angewandten Mathematik läuft es halt nach den GrundlagenVL in Ana und LA auf Stochastik, Optimierung und Numerik raus. Ich würde einfach da studieren, wo es mir gefällt, weil der Ruf wirklich eher zweitrangig ist.


Antwort
Zitat
JBCMaster
Beigetreten: 24.03.2009
BlackMember

Also erstmal deine Abinote hin oder her, ich selbst hatte ne Abinote von 2,4(lag wohl an Sprachen und meiner Faulheit). In der Schule habe ich kaum was in Mathe gemacht, ist mir ziemlich leicht gefallen und nie länger als ne 1h für eine Klausur gelernt. Weil meine Mathe Abiarbeit besser war als in Physik, habe ich mich fürs Mathestudium entschieden.
Als ich angefangen habe, musste ich zuerst feststellen, dass Schulmathematik eben nicht Unimathematik ist. In der Schule lernt man hauptsächlich das Rechnen, in der Uni beschäftigt man sich hauptsächlich mit der Theorie, die dahinter steckt, um jetzt das vereinfacht auszudrücken. In ersten Semestern wird besonders viel Wert auf die Formalier gelegt, also dir die mathematische Sprache, Denkweise beizubringen. Es ist natürlich anspruchvoller als Schulmathematik, aber auch anders. In den ersten Semestern habe ich mich auch richtig da reingehängt, wobei mitlerweile mach ich nichts für das eine oder andere Fach, sondern reservier mir meistens 2 Wochen vor der Klausur und lerne. Das klappt soweit ganz gut, sind noch insgesammt 2 Matheklausuren übrig. Was BWL/VWL angeht, wenn du richtige Wirtschaftsmathematik machen willst, sollst du die Wirtschaftsvorlesungen von den Mathematikern besuchen(erst im späteren Studienverlauf, also Ende Bachelor/Master) oder irgendwelche vertefende von BWLern(freiwillig). Was bei BWL/VWL für dich als Mathematiker angeboten wird, sind meistens ziemlich oberflächliche Theorien, mit keinen mathematischen Tiefgang, ist nur nett um gute Noten abzustauben oder paar BWL Fachbegriffe zu lernen.
Da ich mich mit dem Thema WiMa Master oder Mathe Master mit Schwerpunkt BWL zu machen schon auseinandergesetzt habe, kam ich damals zu dem Schluss: Bei WiMa musst du eben weniger Mathescheine machen, dafür aber mehr BWLScheine, was das ganze Studium vereinfacht. Aber wenn du später irgendwo bewirbst, ist Mathe Studium mit Schwerpunkt BWL angesehnder als WiMa. Daher bin ich jetzt auch bei Mathe mit Schwerpunkt BWL geblieben.
Was die Uniwahl angeht, kann ich eigentlich die LMU München empfehlen, wenn du so Richtung Wirtschaft gehen willst. Aber eigentlich ist überall gleich, die Literatur ist über fast die gleiche bzw. analog. Mal gibts da einen härteren Prof, mal einen einfacheren.
Ich sag mal so, wenn du Mathe gepackt hast, ist Wirtschaft eine Nebensächlichkeit, sofern du nicht in Marketing, Personal usw. gehen willst.


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Mit der Finanzierung siehts so aus, dass ich etwa 700-900€ mtl. zur Verfügung habe. Dazu käme im besten Falle noch ein Stipendium.

Informatik schließe ich deshalb aus, weil ich das in der Schule nie belegt habe. Da bin ich einfach nicht mutig genug das zu studieren, so ganz ohne Vorerfahrung.

Hamburg als Stadt finde ich auch extrem cool, wie sehen deine Lebensunterhaltskosten etwa aus? Bist du zufrieden mit der Uni?

Die LMU habe ich mir schon häufiger angeschaut und gefällt mir wirklich gut! Aber wie soll man in München als durchschnittlicher Student überleben? Hab mich mal nach WG-Zimmern umgeschaut und die kosten ca 300-400€ für 15m². Ansonsten gibts noch Studentenverbindungen aber ob die so das Wahre sind?

Eig. wäre es doch eine gute Lösung erstmal den Bachelor in WiMa zu machen und dann zu schauen, wie die Interessen sind. Ich könnte ja dann entscheiden ob ich eher die mathematische oder wirtschaftswissenschaftliche Schiene einschlage. Ginge das so?


Antwort
Zitat
pmatze
Beigetreten: 06.03.2010
PokerStrategist

Ich würde empfehlen dir Mathebücher oder Vorlesungen (gut, grade sind Ferien) anzuschauen, um dann zu sehen ob Uni Mathe was für dich ist, vll. hast du ja falsche Vorstellungen, was die Entscheidung erleichtern könnte.

Bei den Studiengängen muss man immer selbst mal schauen wies aussieht, manchmal kann man bei Mathe+Nebenfach mehr wirtschaftswissenschaftliche Sachen hören als bei WiMa Studiengängen oder zumindest gleichviel (bei vll. mehr Wahlmöglichkeit).
Was WiMa-Studiengänge mit besonders hohem Wiwi Anteil angeht kannst du dir den von Mannheim (schlechter Ruf was Mathe betrifft, aber du willst ja eh in die Wirtschaft) oder den in Konstanz anschauen (mathematische Finanzökonomie).

Informatik schließe ich deshalb aus, weil ich das in der Schule nie belegt habe. Da bin ich einfach nicht mutig genug das zu studieren, so ganz ohne Vorerfahrung.

Das ist kein guter Grund, da du an der Uni ohnehin bei 0 anfängst, wenns dich also interessiert, könnte Informatik oder Wiinfo vll eine interessante Option darstellen. Und wenn du in der Lage bist ein Mathestudium zu meistern, wirst du auch in der Lage sein eventuelle Defizite bei Informatik hinter dir zu lassen.

Eig. wäre es doch eine gute Lösung erstmal den Bachelor in WiMa zu machen und dann zu schauen, wie die Interessen sind. Ich könnte ja dann entscheiden ob ich eher die mathematische oder wirtschaftswissenschaftliche Schiene einschlage. Ginge das so?

Es gibt in der Tat Wiwi Master, die du mit einem WiMa Bachelor absolvieren kannst, dass kommt aber immer auf den jeweiligen Master an, was genau gefordert wird, und auf den Bachelor wie viel du in den jeweiligen bereichen (BWL, VWL) gehört hast.

Was BWL <-> VWL angeht, ist es sicher so, dass du in VWL mehr Mathe und Statistik haben wirst, aber auch das ist wohl von Uni zu Uni und je nach Vertiefungsrichtung verschieden ggf. kann man auch im Nebenfach Mathevorlesungen hören (bspw. VWL in Mannheim und Bonn).
Ich würde auch behaupten, dass man für die Wiwifächer verhältnismäsig weniger machen muss als für Mathe, gerade was das laufende Semester angeht.
Ob VWL eine brotlose Kunst ist kann ich dir (noch) nicht sagen, aber mir kommt es nicht so vor. Sonst würde ich es vermutlich auch nicht studieren^^.


Antwort
Zitat
JBCMaster
Beigetreten: 24.03.2009
BlackMember

einfach nach analys script googlen, um so den einblick zu kriegen, hier zum beispiel: hier
und so sehen die Übungsblätter aus, die jede Woche abgegeben werden müssen und im Schnitt 50% der Punkte erreicht werden müssen, um zur Klausur zugelassen zu werden: hier


Antwort
Zitat
ZodiaC
Beigetreten: 18.02.2005
Elite Grinder

Ich studiere auch Mathe und mmn muss man Mathe einfach ein Semester ausprobieren. Wenn man völlig ins kalte Wasser geworfen wird und sich jetzt irgendwelche Skripte / Übungsaufgaben angucken soll, dann schreckt das fast immer ab. IMO ist das kein sinnvoller Zugang.

Ich denke du solltest dir eher folgende Fragen stellen: Warum möchtest du Mathe studieren? Hauptsächlich Interesse oder eher Mittel zum Zweck für später?
Bist du bereit jede Menge Zeit zu investieren? Du wirst sie nämlich definitiv für die Übungsaufgaben, etc. brauchen. Aus meinen Erfahrungen und Gesprächen sehe ich, dass ein Mathestudium deutlich zeitintensiver ist als andere Studiengänge.

Ich glaube wenn du hier die richtige Einstellung hast, dann sollte man es definitv versuchen mit dem Studium und mit ein bisschen Hingabe und Hirnschmalz ist es dann auch gut machbar. Pro Mathe _thumbsup:

Zu BWL: Ich möchte hier niemandem zu nahe treten, aber die alleremeisten mit denen ich geredet habe (meist Naturwissenschaftler) finden BWL furchtbar langweilig; meist große Vorlesungen mit eintönigen Präsentationen. Im Semester gibts wenig bis keine Aufgaben und für die Klausur ist dann auswendig lernen angesagt. Das komplette Gegenteil zu Mathe also. Also Ergänzung zum Mathestudium aber definitv geeignet, welche Priorität es einnimmt musst du letztlich selbst entscheiden.


Antwort
Zitat
Yans
Beigetreten: 08.03.2005
Oldschool Grinder

habe das gefühl du achtest zu sehr darauf was du aus der schule kennst bzw meinst zu kennen.

Original von Aktuar
Informatik schließe ich deshalb aus, weil ich das in der Schule nie belegt habe. Da bin ich einfach nicht mutig genug das zu studieren, so ganz ohne Vorerfahrung.

das ist zum beispiel überhaupt kein grund, die meisten die so ein studium anfangen haben da keine vorerfahrung und die, die in der schule schon mal info hatten, haben da auch keinen wirklichen vorteil, weil das hast du auch in paar wochen drin. natürlich hat man immer paar leute dabei die vorher schon privat viel in die richtung gemacht haben und die dann einen vorteil haben, aber das ist die minderheit.

solltest einfach nur danach gehen was dich interessiert, wenn dich mathe interessiert und du bock drauf hast, dann mach es, aber mach mathe nicht wenn du denkst es ist ne gute wahl, weil du in der schule gut in mathe warst oder da schon mal was hattest was im 1.semester dran kommt. mathestudium wird sicherlich nur klappen wenn du dich wirklich dafür interessierst, weil du das sonst eher nicht schaffst durchzuhalten

ich mache nen ingenieurstudiengang, falls du dich für sowas interessierst kann ich da auch was zu erzählen, wenn du was wissen willst.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von Yans
habe das gefühl du achtest zu sehr darauf was du aus der schule kennst bzw meinst zu kennen.

Original von Aktuar
Informatik schließe ich deshalb aus, weil ich das in der Schule nie belegt habe. Da bin ich einfach nicht mutig genug das zu studieren, so ganz ohne Vorerfahrung.

das ist zum beispiel überhaupt kein grund, die meisten die so ein studium anfangen haben da keine vorerfahrung und die, die in der schule schon mal info hatten, haben da auch keinen wirklichen vorteil, weil das hast du auch in paar wochen drin. natürlich hat man immer paar leute dabei die vorher schon privat viel in die richtung gemacht haben und die dann einen vorteil haben, aber das ist die minderheit.

solltest einfach nur danach gehen was dich interessiert, wenn dich mathe interessiert und du bock drauf hast, dann mach es, aber mach mathe nicht wenn du denkst es ist ne gute wahl, weil du in der schule gut in mathe warst oder da schon mal was hattest was im 1.semester dran kommt. mathestudium wird sicherlich nur klappen wenn du dich wirklich dafür interessierst, weil du das sonst eher nicht schaffst durchzuhalten

ich mache nen ingenieurstudiengang, falls du dich für sowas interessierst kann ich da auch was zu erzählen, wenn du was wissen willst.

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Ich studier technische Informatik/E-technik und ich hatte nur in Informatik, Physik und Mathe(LKs halt) Vorkenntnisse.....man kann locker auch ohne darein.


Antwort
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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von JBCMaster
einfach nach analys script googlen, um so den einblick zu kriegen, hier zum beispiel: hier

In welchem Zeitrahmen wird das etwa behandelt?


Antwort
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maechtigerHarry
Beigetreten: 02.07.2007
Elite Grinder

Analysis I + II sind die ersten 2 Semester. Aber halt nicht nur. Hast noch Lineare Algebra I + II dazu.


Antwort
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Numb3r2
Beigetreten: 02.09.2008
Oldschool Grinder

Original von Aktuar

Original von JBCMaster
einfach nach analys script googlen, um so den einblick zu kriegen, hier zum beispiel: hier

In welchem Zeitrahmen wird das etwa behandelt?

die ersten 7 Kapitel sollte erstes Semester sein die anderen beiden 2. Semester.
Also Insgesamt ein Jahr


Antwort
Zitat
Numb3r2
Beigetreten: 02.09.2008
Oldschool Grinder

Original von maechtigerHarry
Analysis I + II sind die ersten 2 Semester. Aber halt nicht nur. Hast noch Lineare Algebra I + II dazu.

LinAlg sollte nochmal den gleichen Umfang haben. Und dazu kommt dann halt noch dein Nebenfach. In Wirtschaft sollte das nen bissel leichter sein wenn du Physik oder was nimmst hast du dann nochmal nen 3. Skript in der Fülle

hier mal für dich noch ein LinAlg Skript


Antwort
Zitat
Toro90
Beigetreten: 17.05.2008
Oldschool Grinder

Sachsen wäre halt ne Möglichkeit - keine Studiengebühren und in Städten wie Chemnitz sind Wohnungen verdammt günstig!


Antwort
Zitat

Meine Empfehlung... WiMa in Leipzig!
Coole Stadt, ne Menge Studenten und easy going. Kenn da einige, die damals ihr Diplom dort gemacht haben, Fakt ist: wenn ich in meinem Informatikstudium in Sachen Mathe nicht weiter kam, bei unseren WiMas hilfe suchte ...(und ich hatte nur 2 Semester Mathe)..., schauten die mich an wie 10 Tage Regen, weil die in 8 Semestern WiMa nie so tief in die Materie eingetaucht sind!

Somit (just my 2 cents) WiMa = Grundkurs!!! ;)
(Aber trotzdem ist aus all denen was geworden!)

mfg
tremor4fun


Antwort
Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

+OR+Numerik.

viele tun sich mit der umstellung sehr schwer, zumal du in mathe direkt gefordert sein wirst mit übungsblättern in allen fächern, um überhaupt zur klausur zugelassen zu werden. und diese blätter haben es mitunter ziemlich in sich.

komm nach trier, gemütliche studentenstadt, frauenanteil sehr hoch (und die kann man sich auch ansehen), 200€ gebühren und der ruf bei mathe ist sowieso egal. in trier hast du als wima auch kein informatik.

Original von tremor4fun
Meine Empfehlung... WiMa in Leipzig!
Coole Stadt, ne Menge Studenten und easy going. Kenn da einige, die damals ihr Diplom dort gemacht haben, Fakt ist: wenn ich in meinem Informatikstudium in Sachen Mathe nicht weiter kam, bei unseren WiMas hilfe suchte ...(und ich hatte nur 2 Semester Mathe)..., schauten die mich an wie 10 Tage Regen, weil die in 8 Semestern WiMa nie so tief in die Materie eingetaucht sind!

Somit (just my 2 cents) WiMa = Grundkurs!!! ;)
(Aber trotzdem ist aus all denen was geworden!)

mfg
tremor4fun

und das is einfach blödsinn.


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