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[Geschlossen] Zukunft eines verrückten Pokerspielers

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ownage4u
Beigetreten: 07.01.2007
BlackMember

die tests sind aber ziemlich sinnlos imo
habe damals mehr aus spaß/langeweile hier einen gemacht (für vwl quasi) und ehrlich gesagt hat das wenig mit dem studium zu tun


Gulliver1985
Beigetreten: 18.03.2007
Elite Grinder

ich hab BWL an einer kleinen privaten Fachhochschule studiert, das Studium ist so organisiert, dass jeweils ein viertel Jahr Praktikum und Studium im Wechsel sind. Das gute an dem Studium ist das es total einfach ist und man auch ohne lernen und ständige Anwesenheit einen guten Abschluss hinbekommt, der in der Wirtschaft auch noch gut angesehen ist. Bloß während der Praxisphasen könnte bei dir das pokern zu kurz kommen, da man halt ne 40 stunden woche hat.

Wenn du interesse hast können wir gerne mal per skype/icq uns unterhalten.

Ps: Die Schule hat n TAF-Programm, wenn du dich einschreibst können wir die 100 Euro Prämie 50/50 aufteilen =)


garak2406
Beigetreten: 20.04.2005
PokerStrategist

Bin jetzt zu faul alles durch zu lesen. Deshalb sorry wenn shcon genannt. Könntest dich auch mal über Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsmathe erkundigen. Kenne vor allem zweiteres durch Hörensagen, und glaube das könnte was für dich sein.


Also was man an der Uni meiner Meinung nach sicher nicht lernen kann ist wie die Welt eigentlich funktioniert. Es gibt alle möglichen Studienrichtungen die die Welt alle aus verschiedenen Perspektiven betrachten und jede für sich möchte die einzig wahre sein. Ich stand nach dem Abi auch recht ratlos vor den ganzen Möglichkeiten und hab dann halt Jura studiert weil man da recht viel mit machen kann. Jetzt stehe ich kurz vor dem 2.Staatsexamen und bin eigentlich ganz zufrieden mit meiner Wahl. Dennoch fand ich den ganzen Uni-Alltag etwas frustrierend, da sich doch 95% der Professoren für Halbgötter halten und nicht merken wie stark sie mit der Zeit abgestumpft sind und vom Leben eigentlich nicht mehr viel Ahnung haben.

Trotzdem macht ein Studium schon Sinn: man hat ausreichend Freitzeit, du bist flexibel bzgl. Poker und du hast am Ende was vorzuweisen. Dennoch hatte ich immer das Gefühl als Student in einer Welt zu leben die mit dem richtigen Leben nicht viel zu tun hatte.


DiscoD
Beigetreten: 11.02.2006
PokerStrategist

Warum schaust Du dir nicht ein paar Unis an... besuchst paar Vorlesungen... schnupperst etwas Uni-Luft. Gibt sicher viele gute Unis. Aber meiner Meinung nach zählt auch die Stadt. Die Leute. Und da ist Mannheim eben nicht so toll. Würde eine typische Studentenstadt wählen, Münster beispielsweise. Ich habe in Kiel mein VWL/BWL-Grundstudium gemacht und es war ok, aber jetzt in Freiburg bin ich 1000mal glücklicher... das ganze Klima ist einfach besser. Man merkt dass es mehr Frauen als Männer gibt. Es gibt mehr Cafes, mehr Nachtleben etc.
Und das zählt nun mal auch, wenn man nicht grade ein Nerd ist.
Meld dich, wenn ich Dir die Uni/Stadt zeigen soll, und schau dir auf jeden Fall auch Münschen, Köln und Münster an !

Gruß

PS: Gute Professoren gibt es an jeder guten Uni, in Freiburg bsw. Raffelhüschen. Daran würd ich es nicht festmachen.


Decadenz
Beigetreten: 11.05.2007
Oldschool Grinder

Hey Schnib,
falls du vor hast an einer dt. Uni VWL bzw Economics zu studieren, würde ich dir Bayreuth ans Herz legen! Ich bin jetzt im 3. Semester des Bachelorstudiengangs und bin mit der Betreuung, Lehre, etc. sehr zufrieden! Den Master würde ich dagegen an anderer Unis machen. Imo ist es auch unnötig bereits den Bachelor an einer privaten Uni zu machen. es reicht vollkommen an einer guter staatlichen Uni zu studieren und dann evtl einen Master an einer privaten Uni dranzuhängen! Hier würde mir spontan Frankfurt Business School einfallen oder WHU in Vallendar!


Angelius
Beigetreten: 21.01.2008
PokerStrategist

Guck Dir mal "Jesus" Fergusons Lebenslauf an. Der hat sein Leben lang gemacht, woran er Spaß hatte, und hat sich an der Uni herumgetrieben, bis sie ihn 'rausgeschmissen haben.

Ich kann mir gut vorstellen, daß Du ein ähnliches Faible für Mathe und Spieletheorie hast wie er.

Eine nette amerikanische Eliteuni würde Dich bestimmt gern nehmen, da atmest Du mal die Luft der großen weiten Welt, triffst interessante Leute (so eine amerikanische Eliteuni hat nämlich wirklich was zu bieten), hast alle Vergnügungsmöglichkeiten in Rufweite und für Leute mit Geld scheinen die USA ja sowieso ein Paradies zu sein.

Mach was aus Deinem Leben. Daß Du Dir so Mühe machst, die richtige Entscheidung zu treffen zeigt, daß Du auf dem richtigen Weg bist.

Viel Glück!


xlrte
Beigetreten: 29.01.2005
Oldschool Grinder

hab auch nich alles gelesen aber kumpel von mir studiert geschichte und VWL in Heidelberg und ist sehr zufrieden damit!


Das Schwierigste an jener Entscheidungsfindung ist, sich darüber möglichst sicher im Klaren zu sein, was man mit seinem Leben eigentlich anfangen will. In deinem Alter neigt man zur Ideologie - man möchte etwas erreichen, etwas verändern, Teil von etwas Großem sein und an guten Dingen Anteil haben. So war zumindest ich, und auch bei Sleyde beobachtete ich das.

Weiterhin sehnt sich der Mensch immer nach dem, was er gerade nicht hat. Da du in den letzten Monaten also ein Leben führtest wie Gott in Frankreich, ohne Zwänge und ohne Richtungsvorgabe, kehrt sich das nun um, und du willst wieder ein Ziel im Leben - mittelfristig wie langfristig.

Bevor du handelst, setze dich mal in einer ruhigen Minute hin und mache nichts anderes, als konzentriert über alle Konsequenzen deiner Optionen nachzudenken. Wie es ist, morgens um 6 aufzustehen, zu einer bestimmten Arbeit zu gehen, dich vor den Kollegen bewähren zu müssen... oder wie es ist, vor Prüfungen Versagensängste durchzustehen. Stell dir auch all die positiven Dinge vor, die damit verbunden sind: Selbstachtung, Anerkennung, gesellschaftlicher Rang, Wissenserweiterung... und wäge sorgfältig ab, was DIR individuell in DEINEM Leben von Bedeutung ist.
Es gibt Menschen, die glücklich sterben, wenn sie ihr Zahnrad in der Maschine der Welt immer in Schuss halten konnten; andere möchten zurückblicken um zu sagen, dass sie nichts verpasst und alles erlebt haben. Versuche, dir mitgegebene Werte aus Elternhaus, Schule und Freundeskreis genau zu hinterfragen und deine eigene Entscheidung so frei wie möglich von äußeren Einflüssen zu treffen.

Erst wenn du dir mit Sicherheit bewusst bist, was du willst - und das ist keine Floskel - kannst du entscheiden, was für eine Rolle Poker, Studium und Beruf in deinen nächsten Jahren einnehmen sollten. Denn der beste Wind in den Segeln ist vergebens, wenn man den falschen Hafen ansteuert.

Ich schrieb diesen Text auch nicht nur an dich, Simon, sondern auch an mich selbst.


Also ich studiere
Politikwissenschaften und noch als Nebenfach VWL und Geschichte.

Das erste was ich dir raten würde ist, dass du Einführungsbücher zu den Fächern lesen solltest. Grade in Fächern wie Politik/Soziologie/Ethnolohie und den meisten anderen sozial/geisteswissenschaften (wie zB auch Philosophie) muss man relativ viel selber lesen.
Wenn du also nur auf den Wissenserwerb zielst, könntest du das bei solchen Fächern auch ohne das Studium machen. Aber auch für die Orientierung was du studieren willst, ist es sehr sinnvoll, weil man sich unter einigen Fächer etwas falsches vorstellt.

Das einzigste was mir einfällt wäre endweder soetwas, was Sleyde gesagt hat oder ein Studiengang wie: http://www.politikwissenschaft.uni-wuerzburg.de/studium/bachelor/ (wenn du auf "konzept" drückst, siehst du etwas genauer was da alles dabei ist).
Solche (oder ähnliche) Studiengänge gibt es glaub ich schon an mehreren Universitäten (weil ich an deiner stelle nicht zwingend in Wü studieren würde..), aber das sollte man ja recht leicht rausfinden können.


Santalino2
Beigetreten: 08.06.2007
BlackMember

Wenn du denkst in 2-3 Jahren sind die golden Pokerzeiten vorbei, dann würde ich jetzt noch so viel grinden (und -ev Spiel für Ruhm/Ehre etwas einschränken...) das du ausgesorgt hast und von den Zinsen leben kannst. Danach kannste immer noch so 40-50 Jahre versuchen die Welt zu verstehen.

Zur Studienwahl:
VWL/BWL: Ist halt nix besonderes. Du bist dann einer von zig-1000en. Du kannst eine normale Karriere damit starten, wobei du später im Beruf nur einen Bruchteil von dem gelernten brauchst/anwendest. Im Grunde ist der Abschluß die Eintrittskarte für gute/gefragte Arbeitgeber wo du dann evtl. die Chance erhälst anzufangen und dich zu beweisen. Der Unterschied ob du dann erfolgreicher wirst als andere ist weniger ein breiteres/tieferes VWL- oder BWL-Wissen, sondern Einsatz, Disziplin, Überstunden und Beziehnungen/Netzwerke. Und wenn du dann 10-15 Jahre mit vollem Einsatz dabei bist dann kannste so mit 35-40 langsam auf die Schlüsselpositionen kommen mit allen Vor- und Nachteilen die diese halt mit sich bringen wird.

So wie ich dich einschätze, willst du einfach möglichst gut sein (Ehre/Anerkennung bekommen) durch Können (IQ, logisches Denken, Kreativtät?!) aber nicht durch Überstunden und Disziplin.

Für normale Studenten ist der o. g. Weg schon der Traum ihres Lebens. Sie pokern nicht, haben während ihres Studiums z. T. alle möglichen beknackten Hilfsarbeiten gemacht und waren trotzdem ständig pleite und für sie können diese Karriere-Aussichten (einschl. der zu erwartete Gehaltverbesserung) eine gute Motiviation sein und sie sind dann auch häufig mit dem o. g. Einsatz dabei. Für Pokerspieler die evtl. schon vorher 6-7stellige Summen verdient haben, fehlt glaube ich einfach die Motivation dafür.


DasWiesel
Beigetreten: 30.06.2005
Oldschool Grinder

Schau dir doch mal Finanzmathe an.
Kann man zum Beispiel in Konstanz studieren. Hier gibts dazu was, und noch weiterführende links: http://www.math.uni-konstanz.de/mfoe/studium.html

Wenns nicht gefällt, sollteste einige Scheine die du da gemacht hast zu vwl übernehmen können und verlierst in dem Fall nciht so viel Zeit.
Und kannst dir mal anschauen ob höhere Mathematik nicht doch was für dich ist.

Bei mathe ists halt so, daß man jede Woche wenige ziemlich schwere Aufgaben gestellt bekommt. Für die man teilweise Tage braucht um sie zu lösen. Wenn mans dann aber schafft fühlt man sich wie ein König....
Also ists auf jedenfall was für ehrgeizige Leute, die sich gerne wie ein König fühlen
Meistens sind die Aufgaben so, daß man irgendwas beweisen muss und fast jede Aufgabe hat mehrere Lösungswege. Manche sind ellenlang und manche sind kurz und elegant :)

Dazu erfährt man imho wesentlich mehr über die Welt als in jedem anderen Studium. Weil die Früchte der mathemtik häufig in völlig unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden können.

Zb die brownsche Bewegung (der man besonders bei finanzmathe ab und an über den weg laufen sollte) wird verwendet um aktienkursverläufe zu simulieren.
Aber auch in der Thermodynamik, in der Biologie bei der Diffusion und sogar bei der Beschreibung von Warteschlangen findet man die brownsche Bewegung wieder.

Solche Vielseitigkeiten gibts halt sehr häufig bei Mathe.

allerdings ists grad am anfang wichtig das man am Ball bleibt, die ersten semester baut nämlich alles aufeinander auf. Deswegen ists ungünstig was zu verpassen.

edit:
ach ja ganz vergessen: In konstanz brauchst du für das Studium keine Prüfungen Bewerbungsgespräche oÄ über dich ergehen lassen und der Abischnitt ist auch egal.
Ist bei den meisten math. studiengängen so, weil eh so wenige von denen die damit anfangen es auch beenden. ^^


Original von DasWiesel
Schau dir doch mal Finanzmathe an.
Kann man zum Beispiel in Konstanz studieren. Hier gibts dazu was, und noch weiterführende links: http://www.math.uni-konstanz.de/mfoe/studium.html

Wenns nicht gefällt, sollteste einige Scheine die du da gemacht hast zu vwl übernehmen können und verlierst in dem Fall nciht so viel Zeit.
Und kannst dir mal anschauen ob höhere Mathematik nicht doch was für dich ist.

Bei mathe ists halt so, daß man jede Woche wenige ziemlich schwere Aufgaben gestellt bekommt. Für die man teilweise Tage braucht um sie zu lösen. Wenn mans dann aber schafft fühlt man sich wie ein König....
Also ists auf jedenfall was für ehrgeizige Leute, die sich gerne wie ein König fühlen
Meistens sind die Aufgaben so, daß man irgendwas beweisen muss und fast jede Aufgabe hat mehrere Lösungswege. Manche sind ellenlang und manche sind kurz und elegant :)

Dazu erfährt man imho wesentlich mehr über die Welt als in jedem anderen Studium. Weil die Früchte der mathemtik häufig in völlig unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden können.

Zb die brownsche Bewegung (der man besonders bei finanzmathe ab und an über den weg laufen sollte) wird verwendet um aktienkursverläufe zu simulieren.
Aber auch in der Thermodynamik, in der Biologie bei der Diffusion und sogar bei der Beschreibung von Warteschlangen findet man die brownsche Bewegung wieder.

Solche Vielseitigkeiten gibts halt sehr häufig bei Mathe.

allerdings ists grad am anfang wichtig das man am Ball bleibt, die ersten semester baut nämlich alles aufeinander auf. Deswegen ists ungünstig was zu verpassen.

edit:
ach ja ganz vergessen: In konstanz brauchst du für das Studium keine Prüfungen Bewerbungsgespräche oÄ über dich ergehen lassen und der Abischnitt ist auch egal.
Ist bei den meisten math. studiengängen so, weil eh so wenige von denen die damit anfangen es auch beenden. ^^

beschreibung von warteschlangen? nicht wirklich oder? poisson prozess?


Dumbledore
Beigetreten: 18.08.2006
Elite Grinder

Deine Interessen klingen für mich sehr stark nach VWL, aber das musst du letztendlich für dich selbst herausfinden, ich würde mich da an deiner Stelle sehr genau mit allen in Frage kommenden Studienrichtungen beschäftigen, dass kann dir keiner hier abnehmen.

Falls du dich für VWL entscheidest, würde ich dir die Uni Mannheim empfehlen, da das die einzige Uni in Deutschland ist, die von Professoren, Wirtschaft und Studenten gleichermaßen ausgezeichnet bewertet wird.


LittleBube
Beigetreten: 10.08.2006
PokerStrategist

Mhm... Also ich gehe nach Vegas und studiere Casino Management.

Da hast du einerseits BWL mit drin andererseits auch das Casino Leben um dich rum und in Vegas lässt es sich auch ganz gut leben. (Ich würde dir helfen hier ein Studienplatz zu bekommen wenn du mir meine scheiß hohen Studiengebühren leihst^^)


DanielT
Beigetreten: 21.11.2006
Oldschool Grinder

Also ich selbst studiere Philosophie und Psychologie. Bei zweiterem brauchst du den NC nur wenn du es als 1. Hauptfach machst, dann musst du allerdings auch solche Sachen wie klinische Psychologie machen. Wenn du es als Nebenfach nimmst brauchst du keinen NC und kannst (zumindest hier) zwischen Allgemeiner Psychologie I + II und Sozialpsychologie (das dürfte sehr genau das sein was du suchst), Persönlichkeitspsycholgie und Entwicklungspsychologie wählen.
Ich würde dir insgesamt empfehlen irgendwie sowas wie Philo / Psycho / VWL oder so zu machen oder einfach nur Philo / Wirtschaftskram und dich in Sozialpsychologie als Gasthörer oder so reinzusetzen.


Wie wärs mit Geographie? Da werden auch "Generalisten" ausgebildet, die am Ende des Studiums über ein sehr breit gefächertes Allgemeinwissen verfügen, was, wenn ich es richtig verstanden habe, deine Hauptmotivation ist :)


Faustfan
Beigetreten: 19.04.2005
Oldschool Grinder

http://www.dfs.de/dfs/internet_2008/deutsch/inhalt/fluglotse_werden/index.html


allizdoR
Beigetreten: 02.01.2007
Elite Grinder

wenn du viel wissen willst, dann würde ich dir physik ans herzen legen.

natürlich sind auch ingenieurwissenschaften wie elektrotechnik sehr interessant, aber man geht mit einer etwas andere sichtweise an die sacher heran, so dass du im physikstudium wohl mehr wissen aufnehmen kannst. berfulich kannst du aber ähnliche richtungen einschlagen.

dir bittet sich ein sehr spannendes und vielseitiges berufsfeld im anschluss, besonders als ingenieur, als physiker kommt es wohl stark auf deine spezialisierung an.

als elektroingenieur stehen die alle chancen später offen, das studium ist zurecht eines der anspruchsvollsten, aber du kannst eigentlich in jedem berusfeld fuß fassen.
Besonders in Karlsruhe wird viel wert auf eine breite grundlage gelegt, dies gilt aber für die meisten studiengänge dort.

etwas mit wirtschaft zu studieren halte ich nicht für wirklich interessant, für viele ist es die motivation schnelles geld zu machen. und du lernst nicht wirklich wie die wirtschaft funktioniert, glaube kaum, dass sachen wie schmiergeld bestandteil der vorlesungen sind. und ein lebenlang mit bilanzen rumjonglieren ist sicher auch kein traumberuf.

mit soziologie kann man kein geld verdienen, es sei denn, du schreibst gerne bücher. meine erfahrung ist auch mit soziologievorlesungen an der uni, dass der stoff nicht wirklich interessant vermittelt wird, auch wenn es um probleme unserer welt geht.
da halte ich es für sinnvoller sich hobbymäßig in diese richtung zu erweitern.

insgesamt musst du bedenken, dass du dir beim studieren viel selbst erarbeiten wirst.


JollyRoger183
Beigetreten: 03.02.2007
Elite Grinder

Also wenn du nach dem Abi noch 1-2 Jahre durch die Welt reist - hier und da ein Praktikum machst, dann wird sich das mit dem NC ja von selbst klären, weil du dann ja schon 4 Wartesemester hast und das wertet ein 2.0er Abi ja schon erheblich auf.

Wie es im Ausland mit dem NC aussieht kann ich dir nicht direkt sagen

Was hältst du denn davon theoretische Biologie anzugehen. Es gibt viele gute Experimente, die sich mit der Entscheidungsfindung von Menschen beschäftigen, "decission making" "risk managment" das würde dann auf der Neurobiologischen(psychologischen) Ebene angegangen werden. Die Grundlage von menschlichem Handel ist "eigentlich" mit der Evolution des Menschen verknüpft und auch wirtschaftliche Konzepte wie Nash-Gleichgewicht oder das Gefangenen Dilemma lassen sich im Tierreich und der Biologie wieder finden.

Ich hab selbst Biochemie studiert und hier im Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie auch viele Leute kennen gelernt die Mathe, Physik oder Informatik studiert haben. Kann v.a. für theoretische Biologie extrem hilfreich sein.

Das geht dann alles auch in Richtung Spieltheorie, Kooperativität (was sicherlich auch für Wirtschaftsunternehmen gut sein kann) - also Sachen in denen du dich ja schon auskennst.

Und mit ner guten mathematischen Grundlage kann man da sicherlich interessnate Konzepte ausarbeiten - auch wenn in der Wissenschaft sicherlich nur die Wenigsten ein 6stelliges Jahresgehalt erreichen.

Aber so wie ich es verstehe suchst du ja v.a. etwas was dich fesselt und dein Interesse weckt. Weiß nicht wie groß dein BR ist - aber warum gehst du nicht gleich nach Havard? Oder an die NYU oder Berkley (LA)- interessantere Kluge Menschen in deinem Alter findest du wohl kaum woanders.

ich wünsch dir viel Erfolg - wird wohl ne sehr close Decission werden - aber darin bist du doch sicherlich einer der Besten!


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