Original von Pokerboydd
Na da würde mich doch mal brennend interessieren warum das so sein soll
CMB hats schon erklärt.
Große Dateien liegen unter Windows normalerweise fragmentiert über die ganze HDD verteilt vor.
Bei der Swap ist dies (meist ... ) nicht so. Sie liegt also zusammenhängend auf der Platte und der Schreiblesekopf der Festplatte muss nicht unnötig umherspringen um die ganze Datei einzulesen.
edit:
Original von Pokerboydd
Die Aussage, der Swap Bereich sei 'schneller' als eine Platte ist also für jeden der etwas Ahnung von IT hat recht Banane
Schneller als die Platte geht natürlich nicht.
Aber der Zugriff auf die Auslagerungsdatei ist schneller als der Zugriff auf eine andere, fragmantierte Datei der selben Größe.
Der Unterschied ist natürlich nicht gigantisch.
Mal ne simple Milchmädchenrechnung:
Wir haben eine Datei der Größe X (hinreichend groß) die, da wir seit Ewigkeiten nicht defragmentiert haben, 1000 Fragmente auf der Festplatte hat.
Bei einer mittleren Zugriffszeit von 5ms macht das dann, 5ms*1000 = 5s, Zeit die zusätzlich benötigt wird um die Datei komplett auszulesen.
Original von Pokerboydd
Weiteres Argument wäre, dass beim Swapen (wenn wir genau sind sollten wir Paging sagen)
Paging kenn ich nur im Zusammenhang mit Arbeitsspeicher, nicht in Zusammenhang mit ner Auslagerungsdatei ..
@Pistenflamer:
Das der RAM um ein Vielfaches schneller ist, als der SWAP bestreitet wohl keiner.
Es geht hier lediglich um die Frage, ob das Auschalten der Windowsauslagerungsdatei einen Performancevorteil gibt.
Meine Meinung, und damit bin ich nicht allein: Nein, es gibt keinen Performanceschub.