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fabi1602
Beigetreten: 09.04.2008

ChatGPT nimmt mir einen unangenehmen Teil meiner Arbeit ab, nämlich Benutzern unserer Software unangenehme Antworten zu geben bzw. diese zu Formulieren. Das ist Toll.

z.B.

In einer solchen Situation ist es wichtig, professionell und empathisch zu bleiben und gleichzeitig klar zu kommunizieren, dass die Angelegenheit möglicherweise nicht weiterverfolgt wird. Hier ist ein Vorschlag, wie du dem Anwender antworten könntest:

Sehr geehrter [Anwender],

vielen Dank für Ihre Rückmeldung bezüglich der Verhaltensänderung nach dem Update unserer Software. Ich verstehe, dass diese Änderung für Sie möglicherweise unpraktisch ist und zu einem zusätzlichen Klick führt.

Leider ist es mir nicht möglich, die Funktionsweise vor dem Update zu verifizieren, und selbst wenn das der Fall wäre, ist es wahrscheinlich, dass diese Änderung als geringfügig und nicht kritisch für das Funktionieren der Software angesehen wird.

Ich möchte Ihnen versichern, dass wir Ihre Rückmeldung zur Kenntnis genommen haben und sie an unser Entwicklerteam weitergegeben haben. Allerdings kann ich nicht garantieren, dass diese spezielle Änderung in absehbarer Zeit geändert oder korrigiert wird, da sie möglicherweise nicht als Priorität angesehen wird.

Ich verstehe, dass dies nicht die Antwort ist, die Sie erhofft haben, aber ich hoffe, dass Sie trotzdem in der Lage sein werden, die Software effektiv zu nutzen. Wenn Sie weitere Fragen oder Bedenken haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

[Ihr Name]

leider wird mir ChatGPT auch in absehbarer Zukunft meinen Arbeitsplatz wegnehmen. Das ist nicht Toll

Als KI basiere ich meine Schätzungen auf verfügbaren Informationen und aktuellen Trends. Unter Berücksichtigung des derzeitigen Fortschritts der KI-Technologie würde ich schätzen, dass du möglicherweise noch 10 bis 15 Jahre in deiner aktuellen Rolle arbeiten könntest, bevor das Risiko einer vollständigen Ersetzung durch KI signifikant ansteigt.
Es ist wichtig, sich darauf vorzubereiten, unabhängig davon, ob die tatsächliche Zeitspanne näher an 5 oder 10-15 Jahren liegt. Indem du proaktiv neue Fähigkeiten erlernst, dich an Veränderungen anpasst und offen für neue Möglichkeiten bleibst, kannst du deine Chancen erhöhen, in einer sich wandelnden Arbeitswelt erfolgreich zu sein.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Gibt ja jetzt die Weiterentwicklung die noch krasser ist. GPT4


Antwort
Zitat
fabi1602
Beigetreten: 09.04.2008

Original von Paxis
Gibt ja jetzt die Weiterentwicklung die noch krasser ist. GPT4

Ich hatte ChatGPT-3 auf Seite 2 dieses Threds ja mal eine Pokerhand aus dem Forum analysieren lassen:

Original von fabi1602
Wie gut ist ChatGPT bei der Analyse von Pokerhänden?

Ich habe mal den folgenden Beitrag 1:1 in ChatGPT kopiert und folgende Antwort erhalten:

Die Flop-Check ist in dieser Situation gut, da Sie in einer starken Position sind und nicht den Pot unnötig aufblähen möchten. Eine C-Bet würde nur schlechtere Hände vertreiben und Ihnen nicht den gewünschten Value bringen.

Im As-played Fall ist ein Fold am Turn die beste Wahl, da Sie gegen die mögliche Range des Gegners, die hauptsächlich aus starken Händen wie Sets, AQ und Flush-Draws besteht, einen schlechten Equity haben. Sie haben bereits Schwäche gezeigt und es ist unwahrscheinlich, dass der Gegner mit schlechteren Händen callt. Der Fold am Turn ist die sicherste und risikoarme Wahl.

Kann das mal jemand beantworten der mehr von Poker versteht als ich? :f_biggrin:

Von ChatGPT-4 habe ich nun folgende Antwort auf die selbe Frage erhalten:

Flop Check:
Da das Board Q♣ 6♣ 5♣ sehr draw-heavy ist und viele potenzielle Flush- und Straight-Draws für Ihren Gegner enthält, ist ein Check am Flop nicht optimal. In dieser Situation ist es besser, eine Continuation Bet (C-Bet) zu machen, um Ihren Gegner dazu zu bringen, mit schwächeren Händen oder Draws zu bezahlen. Eine C-Bet von etwa 50-70% des Pots würde in diesem Fall angemessen sein.

As played:
Da das A♦ am Turn erscheint, wird die Situation komplizierter. Zwar gibt es einige schlechte Hände, die Ihr Gegner möglicherweise in einen Bluff verwandeln könnte, aber die Anzahl der möglichen starken Hände in seiner Range ist größer. Hier könnten Sie entweder einen Check/Fold oder Check/Call spielen, abhängig von Ihren Reads auf den Gegner und Ihrer Risikobereitschaft.

Ein Check/Fold am Turn wäre sicherer, da viele der Hände, die der Gegner am Turn setzt, jetzt Top-Pair oder besser haben. Allerdings verlieren Sie so auch gegen mögliche Bluffs.

Ein Check/Call am Turn könnte gerechtfertigt sein, wenn Sie glauben, dass Ihr Gegner oft genug blufft, um die Odds profitabel zu machen. Beachten Sie jedoch, dass dies in dieser Situation riskanter ist, da viele starke Hände in der Range des Gegners liegen.

Insgesamt:

Flop Check ist nicht optimal; eine C-Bet wäre besser.
As played: Check/Fold am Turn wäre sicherer, aber ein Check/Call könnte gerechtfertigt sein, wenn Sie glauben, dass der Gegner oft genug blufft.


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Hier kurzes Vid zu GPT4 und wieso es noch krasser ist:


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Na toll, teasern kurz mit ihrer pre Alpha Version und für 4 muss man nun Geld bezahlen.
Ich dachte da steckt eine non-profit Organisation hinter.

Laut Wiki ist das mit den 100 billionen Datensätzen aber falsch. Hat der CEO bereits als Unsinn bezeichnet.
https://www.theverge.com/23560328/openai-gpt-4-rumor-release-date-sam-altman-interview


Antwort
Zitat
Coach
Paxis
Beigetreten: 01.11.2006

Dann haben sie in dem Vid anscheinend nicht gut recherchiert. Schade.


Antwort
Zitat
Hauptadministrator
SvenBe
Beigetreten: 19.04.2006

Heute mal nen kleinen Spass in unserem Teamdiscord gehabt und ChatGPT genutzt. Ist schon krass wieviel besser ChatGPT4 ist.

Prompt ging um die Bildzeitung, habe 4x das Gleiche genommen. Topic bitte ignorieren, war just for fun:

Please write a news in German:
- BILD parts way with 3 current leaders: Boie, Würzbach and Strunz.
- new strategy of honesty and credibility will be implemented
- new leader will combine all 3 positions into one
- name not revealed yet, but comes from a non-journalistic background in the online gambling scene, active in the british oversea territory of Gibraltar until recently

ChatGPT3.5 Legacy (das schnelle und ungenaue)

"BILD trennt sich von drei aktuellen Führungskräften: Boie, Würzbach und Strunz. Eine neue Strategie der Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit wird implementiert. Ein neuer Führer wird alle drei Positionen in eine zusammenführen. Der Name ist noch nicht bekannt gegeben worden, aber stammt aus einem nicht-journalistischen Hintergrund im Online-Glücksspielbereich und war bis vor kurzem im britischen Überseedepot Gibraltar aktiv."

ChatGPT3.5 Default

BILD trennt sich von drei Führungskräften: Boie, Würzbach und Strunz.

Die BILD-Zeitung, Deutschlands größte Tageszeitung, hat angekündigt, dass sie sich von ihren drei derzeitigen Führungskräften, Tanit Koch, Julian Reichelt und Nikolaus Blome, trennen wird. Die Entscheidung kommt im Rahmen einer neuen Strategie, die auf Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit abzielt.

Als Teil dieser neuen Strategie wird die Position des Chefredakteurs, des Herausgebers und des Verlagsleiters in einer Person vereint. Der Name des neuen Führungskräfte-Trios wurde noch nicht bekannt gegeben, aber es wurde bekannt gegeben, dass er aus einer nicht-journalistischen Hintergrund im Online-Glücksspiel stammt und bis vor kurzem in dem britischen Überseegebiet Gibraltar tätig war.

Die Entscheidung wurde von BILD begrüßt, da sie glauben, dass diese Veränderungen notwendig sind, um das Vertrauen der Leser wiederzugewinnen und den Erfolg des Unternehmens zu steigern. BILD ist zuversichtlich, dass die neue Führungskraft das Unternehmen in eine positive Zukunft führen wird.

ChatGPT4: (bin subscriber)

Titel: BILD trennt sich von drei Führungskräften und setzt auf neue Strategie

Hamburg, 17. März 2023 - BILD, eine der größten deutschen Boulevardzeitungen, hat heute bekanntgegeben, dass sie sich von ihren drei aktuellen Führungskräften, Boie, Würzbach und Strunz, trennt. Das Unternehmen hat eine grundlegende Umstrukturierung angekündigt, um eine neue Strategie der Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit zu implementieren.

Die bisherigen Positionen der drei Führungskräfte werden in einer einzigen Rolle zusammengefasst. Der Name der Person, die diese neue Rolle übernehmen wird, wurde noch nicht bekanntgegeben. Interessanterweise kommt der zukünftige Leiter aus einem nicht-journalistischen Hintergrund in der Online-Glücksspielszene und war bis vor kurzem im britischen Überseegebiet Gibraltar tätig.

Die neue Strategie soll das Vertrauen der Leserschaft wiederherstellen und die Glaubwürdigkeit der Zeitung stärken. Es wird erwartet, dass der neue Leiter seine Erfahrungen aus der Online-Glücksspielbranche nutzen wird, um den digitalen Wandel der Zeitung voranzutreiben und die Interaktion mit dem Publikum zu verbessern.

Die BILD hat in den letzten Jahren an Auflage und Einfluss verloren, was zu einer Neuausrichtung der Zeitung und einer stärkeren Fokussierung auf Qualitätsjournalismus führt. Es bleibt abzuwarten, wie die neue Führung und Strategie sich auf die Zukunft der BILD auswirken werden.


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009

Krass ist doch eher was chatgpt sich da alles dazu dichtet. 3.5 default driftet komplett ab und erzählt im Grunde eine Geschichte die nichts mehr mit dem Input zu tun hat. Und auch 4 interpretiert in den letzen beiden Absätzen fröhlich vor sich hin - natürlich macht die Interpretation Sinn, ist je nach Kontext aber eben auch wieder hochriskant weil er ein fiktives Szenario mit realen Begebenheiten vermischt und das ganze einmal durcheinander würfelt ohne dem User das mitzuteilen.


Antwort
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Hauptadministrator
SvenBe
Beigetreten: 19.04.2006

Original von dak113
Krass ist doch eher was chatgpt sich da alles dazu dichtet. 3.5 default driftet komplett ab und erzählt im Grunde eine Geschichte die nichts mehr mit dem Input zu tun hat. Und auch 4 interpretiert in den letzen beiden Absätzen fröhlich vor sich hin - natürlich macht die Interpretation Sinn, ist je nach Kontext aber eben auch wieder hochriskant weil er ein fiktives Szenario mit realen Begebenheiten vermischt und das ganze einmal durcheinander würfelt ohne dem User das mitzuteilen.

Das zeigt doch auch wiederum die Chancen die AI mit sich bringt: Wer es lernt die AI mit gutem Input zu füttern, wer Ahnung von der Materie hat und Fehler erkennt - der wird davon profitieren.
Ich hab auch schon für ne Kindergeburtstag ein Märchen mit den Lieblingskuscheltieren schreiben lassen. Das dann bestimmt 20 mal mit neuem Input versehen und als Buchgeschenk verschickt. So ist AI hilfreich (ohne dir, dak113, nahezulegen du würdest das Gegenteil behaupten - einfach nur mein Statement)


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Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Du meintest du wolltest dir nicht die Mühe machen ein echtes Buch zu kaufen?


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Zitat
Hauptadministrator
SvenBe
Beigetreten: 19.04.2006

Original von HijackerStar
Du meintest du wolltest dir nicht die Mühe machen ein echtes Buch zu kaufen?

Es gibt eben kein Buch mit einer Geschichte genau mit den 2 Lieblingscousins & dem Lieblingskuscheltier. Habe den vielfach gefeedbackten Text von GPT dann in ein Fotobuch eingearbeitet so dass ich trotz AI-Hilfe wohl mehr Aufwand hatte als 99% aller sonstigen Geschenke-Schenker.


Antwort
Zitat
Sim87
Beigetreten: 29.10.2006

GPT4 kann sich jetzt selbst korrigieren und lernt "an sich selbst". Das ist schon ziemlich bedenklich, generell auch wie schnell das jetzt alles geht.


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IbleedUdry
Beigetreten: 21.05.2021

Das "sich selbst verbessern" ist doch gerade das Interessante an einem Sprachmodell bzw an K.I. generell. Man könnte es an der kompletten vorhandenen Literatur+Videos trainieren und es wäre schnell besser als jeder Experte in sehr vielen Bereichen. Zudem wäre so eine K.I. kein "Fachidiot", die nur in einem Gebiet Expertise hat, sondern eine übermenschlich wirkende Superintelligenz.

In vielen Bereichen erwarte ich auch, dass der Mensch Änderungen zulassen wird, die der Mensch selbst nicht 100% versteht.
Das ist in anderen Bereichen heutzutage auch nicht ungewöhnlich, dass sowas zugelassen wird.
Es gibt z.B. sehr viele zugelassene Medikamente, bei denen auch nicht genau verstanden wird, wie sie wirken.

Ich seh da auch kein großes Problem, solange die K.I. kein Zugriff auf Waffen hat und kontinuierlich reguliert wird.

Ein größeres Problem seh ich darin, dass K.I. + Roboter in naher Zukunft in allem(Denken + mechanische Tätigkeiten) besser und effizienter sein werden als die besten Menschen in dem Gebiet und für Roboter fallen, soweit ich weiß, keine Lohnnebenkosten an. Sie sind quasi Teilzeit Schwarzarbeiter haha .

Wenn man das aber gut reguliert, dann wird das zu VIEL mehr Wohlstand und rapiden Fortschritt in der Wissenschaft führen.


Antwort
Zitat
constentus
Beigetreten: 07.03.2008

AGI kann möglicherweise zu einem der größten Probleme die wir je hatten werden oder aber zur Lösung zukünftiger und heutiger Probleme beitragen.
Bevor ich hier versuche das zu artikulieren empfehle ich dieses Video jedem der ein solides Framework präsentiert bekommen möchte.


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johngone
Beigetreten: 22.05.2019

Hab das Video jetzt noch nicht gesehen und zu einem 1:31h Video wären ein paar cliffs auch gut aber ich hab mich die letzten Tage auch etwas mehr damit beschäftigt und man kann sagen, dass wir auf jeden Fall eine interessante nächste Zeit erleben werden. Ich denke wir sind was den Fortschritt angeht schon viel weiter als die meisten denken und die Zeit wo Maschinen die meisten Jobs übernehmen werden ist gar nicht mehr in so weiter ferne.

Es gibt bei dem ganzen ja zwei Seiten, die eine durchaus positive Seite, in der man davon ausgehen kann dass eine superintelligente Maschine höchstwahrscheinlich der Durchbruch in Medizin und Forschung sein wird, einige gehen davon aus dass z.B. sehr schnell eine Anti Aging Pille entwickelt werden kann oder beispielsweise eine Art medizinischer Roboter, den jeder Zuhause haben kann, der dich jeden Tag scannt und alle möglichen Krankheiten/Zellen heilen kann und die heute lebenden Menschen die erste Generation sein wird, die nicht durch Alterung/Erkrankungen sterben muss, was die Lebenserwartung deutlich, vielleicht sogar um mehrere hunderte Jahre erhöhen kann. Das wäre schon ziemlich sick.

Die Kehrseite ist natürlich das wir nicht wissen wie eine hochentwickelte, viel schneller denkende und viel intelligentere AI handeln wird. Sollte es ein Szenario geben, wo sich die Maschinen nicht denken, dass Menschen scheiße für den Planeten sind und abgeschafft werden müssen, werden wir trotzdem ganz andere Probleme bekommen wenn niemand mehr arbeiten muss. Geld wird vermutlich wertlos werden und Regierungen/"die Elite" oder "die Superreichen" werden andere Menschen eigentlich nicht mehr brauchen wenn Roboter alles erledigen. Das kann dann schon ziemlich böse enden.


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008

Ich glaube nicht, dass Roboter in absehbarer Zeit die meisten Jobs machen werden.
Es wird stattdessen genau das passieren, was bei jedem anderen technischen Fortschritt passierte. Die menschliche Arbeit passt sich an.
Wir lassen uns im Grunde durch die KI helfen. Übrig bleiben dann vermehrt Jobs im Dienstleistungsbereich (weg von Produktion), wo wir Wert auf eine menschliche Arbeit legen. Wer dagegen das Auto zusammengeschraubt hat, interessiert uns nicht. Deswegen werden Roboter schwere und gefährliche Arbeiten übernehmen und Menschen, die das vorher machen mussten, machen dann was anderes.
Was nicht passieren wird, ist, dass Menschen gar nichts mehr machen und Roboter stattdessen alles.
Dann reden wir nämlich über eine weit entfernte Zukunft bei der die Herausforderungen zur Verwirklichung weniger bei der technologischen Machbarkeit liegen sondern bei grundlegenden zivilisatorischen Anpassungen, zu denen wir noch lange nicht fähig sein werden. Und was wahrscheinlich auch der Planet Erde nicht aushalten würde.

Ich habe daher genau Null Angst vor irgendeiner KI-Entwicklung. Da gibt es weder ein Skynet incomming noch irgend ein Tribute von Panem Szenario (oder gibt sicher bessere TV-Beispiele) in der nur die Reichen vom Wohlstand durch die KI profitieren und der Rest im Grunde menschlicher Abfall ist, der nicht mehr leben braucht weil er nichts mehr zur Gesellschaft beiträgt.


Antwort
Zitat

Original von IbleedUdry
Das "sich selbst verbessern" ist doch gerade das Interessante an einem Sprachmodell bzw an K.I. generell. Man könnte es an der kompletten vorhandenen Literatur+Videos trainieren und es wäre schnell besser als jeder Experte in sehr vielen Bereichen. Zudem wäre so eine K.I. kein "Fachidiot", die nur in einem Gebiet Expertise hat, sondern eine übermenschlich wirkende Superintelligenz.

In vielen Bereichen erwarte ich auch, dass der Mensch Änderungen zulassen wird, die der Mensch selbst nicht 100% versteht.
Das ist in anderen Bereichen heutzutage auch nicht ungewöhnlich, dass sowas zugelassen wird.
Es gibt z.B. sehr viele zugelassene Medikamente, bei denen auch nicht genau verstanden wird, wie sie wirken.

Ich seh da auch kein großes Problem, solange die K.I. kein Zugriff auf Waffen hat und kontinuierlich reguliert wird.

Ein größeres Problem seh ich darin, dass K.I. + Roboter in naher Zukunft in allem(Denken + mechanische Tätigkeiten) besser und effizienter sein werden als die besten Menschen in dem Gebiet und für Roboter fallen, soweit ich weiß, keine Lohnnebenkosten an. Sie sind quasi Teilzeit Schwarzarbeiter haha .

Wenn man das aber gut reguliert, dann wird das zu VIEL mehr Wohlstand und rapiden Fortschritt in der Wissenschaft führen.

In Zeiten der Industrialisierung dachte man, dass es bald keine Jobs mehr gibt.
Dann kamen die PCs und man dachte, dass es bald keine Jobs mehr gibt.
Nun kommen KIs.

Zum Thema Waffen. Du kannst dir sicher sein, dass das die erste Industrie ist, die forscht und entwickelt. Ganz besonders die Regierungen im Hintergrund.


Antwort
Zitat
Sim87
Beigetreten: 29.10.2006

Original von HijackerStar

Spoiler

Ich glaube nicht, dass Roboter in absehbarer Zeit die meisten Jobs machen werden.
Es wird stattdessen genau das passieren, was bei jedem anderen technischen Fortschritt passierte. Die menschliche Arbeit passt sich an.
Wir lassen uns im Grunde durch die KI helfen. Übrig bleiben dann vermehrt Jobs im Dienstleistungsbereich (weg von Produktion), wo wir Wert auf eine menschliche Arbeit legen. Wer dagegen das Auto zusammengeschraubt hat, interessiert uns nicht. Deswegen werden Roboter schwere und gefährliche Arbeiten übernehmen und Menschen, die das vorher machen mussten, machen dann was anderes.
Was nicht passieren wird, ist, dass Menschen gar nichts mehr machen und Roboter stattdessen alles.
Dann reden wir nämlich über eine weit entfernte Zukunft bei der die Herausforderungen zur Verwirklichung weniger bei der technologischen Machbarkeit liegen sondern bei grundlegenden zivilisatorischen Anpassungen, zu denen wir noch lange nicht fähig sein werden. Und was wahrscheinlich auch der Planet Erde nicht aushalten würde.

Ich habe daher genau Null Angst vor irgendeiner KI-Entwicklung. Da gibt es weder ein Skynet incomming noch irgend ein Tribute von Panem Szenario (oder gibt sicher bessere TV-Beispiele) in der nur die Reichen vom Wohlstand durch die KI profitieren und der Rest im Grunde menschlicher Abfall ist, der nicht mehr leben braucht weil er nichts mehr zur Gesellschaft beiträgt

Du stellst viele unsichere Variablen als sichere Prämissen hin, das ist imo ziemlich konstruktivistisch, ich sehe da vieles anders. Beispielsweise dein Dienstleistungsargument: Es gab durch technische Revolutionen immer Sektorenwanderung (Farm -> Fabrik -> Büro), aber vor allem, weil die Technik den Sektor ermöglicht hat und man noch recht einfach umschulen konnte. Das lässt sich aber so nicht mehr extrapolieren, weil nach "Büro" bzw. Dienstleistung kein Sektor mehr kommt, der Dienstleistungssektor aber angegriffen wird von KI. Wert auf menschliche Arbeit legen werden viele nur solange, wie diese günstiger ist, soweit gehe ich mal in Prämissen. Da bleibt dann langfristig nicht so viel übrig.

Wie man im übrigen etwas "gut" regulieren soll, dass man nicht vollends versteht, das versteh ich wiederum nicht.


Antwort
Zitat
IbleedUdry
Beigetreten: 21.05.2021

Original von Sim87
(..) Wie man im übrigen etwas "gut" regulieren soll, dass man nicht vollends versteht, das versteh ich wiederum nicht.

Das "gut" in "gut regulieren" ist natürlich relativ und nicht absolut gemeint, da es sich selbstverständlich auf unser Umfeld bezieht, in dem jeder mit unvollständiger Information agiert. Wie soll ein Politiker mit unvollständiger Information über alle Individuen etwas "vollends verstehen"? Spätestens am individuellen Interessen(welches er vertritt) aller in unserer Gesellschaft agieren Akteure wird es mit dem "vollends verstehen" immer scheitern. Dafür reicht die Gehirnkapazität einfach nicht. Außerdem gibt es auf dieser Welt echte Zufälle, die nicht nur zufällig wirken, sondern tatsächlich nur annäherbar sind, die den Baum aller möglichen outcomes rießig machen.
Es ist noch nicht mal möglich ein so vergleichbar simples Spiel wie Schach, bei dem man vollständige Information hat "vollends zu verstehen" bzw anders gesagt, den kompletten Spielbaum zu berechnen. Trotzdem benutzt jeder Großmeister Solver. Das gleiche gilt für die Poker und Backgammon Elite.

Das man nicht erst wartet bis man etwas vollends versteht, trifft übrigens nicht nur auf Politiker, Pokerspieler und Schach GMs zu, sondern auch auf quasi alle Unternehmensgründungen. Ebenso auf viele Entscheidungen in unser aller Privatleben. Sehr simples Beispiel: Ich muss nicht vollends verstehen warum ein Apfel gut für mich ist, um zu wissen, dass er gut für mich ist.

Es muss also nicht vollends verstanden werden, sondern nur sehr wahrscheinlich besser als Status Quo sein und (fast) kein risk of ruin haben, damit es sich durchsetzt.


Antwort
Zitat

Nur so als Randnotiz.

Poker kann man solven, bzw. es ist bereits gesolvet.
Beim Schach funktioniert das zur Zeit nur theoretisch, weil es noch keinen Computer gibt, der alle Spielzuege berechnen kann.


Antwort
Zitat