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Wlan für viele Nutzer in einem Hostel einrichten

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Straty
Beigetreten: 04.09.2009

Servus,

ich eröffne demnächst ein Hostel.
Hier möchte ich kostenfreies W-Lan anbieten.

Das ganze geht über 5 Etagen und hat 37 Zimmer.
Die Wände sind alles Leichtbau, Signal dürfte gut durchgehen.

Ich habe von der Technik nicht so die Ahnung, Angebote von Firmen für das ganze liegen bei >6k, was ich bisschen heftig finde, zumal kein Internet verkauft wird, sondern es ein kostenloser Service ist.
Hierbei wurde mit 10 Accesspoints gerechnet.

Netzwerkverkabelung ist bereits im Gebäude integriert.

Muss es überhaupt so ein kompliziertes System sein? Kann es nicht quasi etwas sein was man auch zu Hause hat und jeder bekomt das PW?

Über Hilfe würde ich mich freuen :-)

Wenn mir jemand sehr hilft kann auch $ drinne sein ;-)


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28 Antworten

Mit wie vielen W-Lan Nutzern rechnest du denn? Die Zimmeranzahl finde ich nicht hilfreich, da in Hostels ja in der Regel mehrere Menschen in einem Zimmer schlafen, oder nicht?


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Straty Themenstarter
Straty
Beigetreten: 04.09.2009

Stimmt..
Bei Vollauslastung sind ca 100 Leute im Haus, ich rechne mit avg 70 Personen, wovon wohl max 50 gleichzeitig online gehen.
Muss kein topzugang sein wo alle gleichzeitig Filme streamen können, ist halt ein gratis service


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Ich weiß ja nicht wie lang das Gebäude ist, aber 10 Access-Points auf 5 Etagen klingt beinahe ein bisschen wenig. Kommt aber auch ganz drauf an wie groß die Räume sind.

Würde trotzdem nicht zu so einer einfachen Lösung mit einfachnurpasswort greifen, sondern da schon was ordentliches aufziehen. Allein schon, um dich aus der Haftung zu ziehen und die Nutzer untereinander zu schützen (arp-spoofing vorbeugen z.B.).
Afaik musst du die User vor der Nutzung aufklären (z.B. durch Popup und einer kleinen registration), was sie dürfen und was nicht, sonst kann das böse enden für dich (bin da rechtlich natürlich nicht so bewandert)

Ein paar Euros für vernünftige Hardware solltest du da schon investieren und vor allem Dienste wie Torrents blocken (außerdem würde ich generell nur HTTP, HTTPS und FTP ausgehend zulassen und eingehend alles blocken).


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sarc
Beigetreten: 06.06.2008

Welchen Sinn hat es, in nem Hostel FTP zuzulassen, SMTP aber ned?

Und srsly, 10 APs oder mehr um auch wirklich alles abzudecken? Wie viele hier sind regelmäßig in Hostels unterwegs? Da gibts dann halt nur WLAN in der Küche und umliegenden Bereichen, mein Gott, dann hat man halt kein Internet aufm Zimmer. Und wenns arschlangsam ist ist das doch auch egal, man braucht das effektiv, um schnell ne Mail zu schreiben oder mal was nachzuschauen.

Rechtlich ist das halt leider so ne Geschichte. Da würd ich mich auch genau informieren, wie man so was am Besten aufzieht. Ist schon traurig, dass man das hier machen muss. :(


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SMTP ist ein guter Einwand, habe ich vergessen. Eventuell sind auch noch Sachen wie IPsec ports etc. sinnvoll. Müsste man dann entsprechend überlegen, was wirklich wichtig ist

Kommt natürlich echt drauf an, wie weit OP das abdecken möchte. Für nur Küche, Aufenthaltsräume, etc. reichen natürlcih auch weniger Access-Points.


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Atzenmax
Beigetreten: 17.10.2007

http://www.zyxel.com/de/de/products_services/g_4100_v2_n4100_vsg_1200_v2.shtml?t=p
inkl. Bondrucker
+
10x http://www.zyxel.com/de/de/products_services/wap3205_v2.shtml?t=p


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Straty Themenstarter
Straty
Beigetreten: 04.09.2009

Original von Atzenmax
http://www.zyxel.com/de/de/products_services/g_4100_v2_n4100_vsg_1200_v2.shtml?t=p
inkl. Bondrucker
+
10x http://www.zyxel.com/de/de/products_services/wap3205_v2.shtml?t=p

Das geht schon in die Richtung was ich mir hier erhofft habe ;)
Leider ist mir noch nicht ganz bewusst, was exakt welches Gerät macht und wie es dann funktioniert, böhmische Dörfer ;)

Kann man regulieren, dass der Speed je Nutzer reglementiert ist?

10 Points sollten reichen, so muss keiner mehr als 6 Meter "schaffen"


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Atzenmax
Beigetreten: 17.10.2007

Der N-4100 fungiert als Router und verwaltet dein Netzwerk!

- Speedlimits setzen
- gewisse Seiten sperren
- etc.

mit dem zugehörigen Bondrucker kannst du dir Tickets fürs WLAN mit einer gewissen Laufzeit ausdrucken (1h, 24h, 48h was du willst...!) Darauf sollte der Kunde dann unterschreiben! Somit kannst du später sehen wer wann wo was gemacht hat.

Die APs befinden sich dann zusammen mit dem N-4100 im Netz! Auf den APs spannst du ein offenes WLAN auf (ohne Verschlüsselung). Wenn du dich dann ins offene WLAN einwählst und ne Seite aufrufen möchtest kommst du erstmal auf die Userloginpage vom N-4100, der verlangt dann einen Username + Passwort (steht auf ausgedrucktem Bon).

Gegen ne gewisse Aufwandsentschädigung richt ich dir das per Fernwartung ein! ;-)


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Straty Themenstarter
Straty
Beigetreten: 04.09.2009

sehr cool, vielen dank!

ich adde dich mal und gebe dir meinen skypenamen ;)


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Qinii
Beigetreten: 03.01.2012

Gut gemeinter Ratschlag: Suche dir jetzt schon einen EDV Partner in der Nähe.
Mit null technischem Verständnis deinerseits wirst du völlig unglücklich mit dieser Lösung.
Die Lösung von Atzenmax ist die richtige und ich bin mir auch sicher, er kann das alles so einrichten, aber dann hast du ein WLAN bei dir von jemandem eingerichtet, der deine Räumlichkeiten nicht kennt und auf den du nicht jederzeit zurückgreifen kannst.
Jeder IT Dienstleister, der dir im Nachhinein bei sowas helfen muss weil irgendetwas hakt, muss mehr Zeit aufwenden um das Problem zu beheben, weil er es nicht selber aufgebaut hat. Außerdem kannst du dir von einem Systemhaus versichern lassen, dass dein WLAN so ist, dass niemand damit Schabernack treiben kann. Ein Atzenmax von PS.com legt sicher nicht seine Hand ins Feuer, wenn irgendein Gast Schindluder treibt und du dann für seine Taten über dein WLAN haftest.


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g3no
Beigetreten: 01.02.2006

Original von Qinjify
Gut gemeinter Ratschlag: Suche dir jetzt schon einen EDV Partner in der Nähe.
.

this und nix anderes.für die elektro oder sanitär installation gehst du ja auch zum fachmann.


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Straty Themenstarter
Straty
Beigetreten: 04.09.2009

ich war ja beim fachmann, aber das vorgeschlagene Ergebnis sagte mir wie erwähnt preislich nicht zu ;)


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ElHive
Beigetreten: 24.07.2007

Dann kauf halt die Technik und such dir 'ne Firma, die es einbaut. Das Problem ist halt, dass wenn mal irgendwas ist und du 'ne Firma brauchst, die mal guckt wenn dein Netz streikt, du keine vernünftige Dokumentation hast. Und ohne die kann der beste Techniker des Universums nichts richten, ohne sich erstmal ein Bild vom Netz zu machen. Die Kosten, die du jetzt einsparst, bezahlst du dann halt später.


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charly
Beigetreten: 20.01.2005

Betreibe selber ein Hotel und hatte mal das gleich Problem. Finde in deinem Fall die Lösung von Atzenmax auch die beste.

Ich selbst habe es via T-Hotspot gelöst da es für mich das einfachste ist und eine Telekom Kunde es umsonst hat und die Leute die es wirklich brauchen auch sonst dafür ein Ticket bei mir kaufen können oder sich via Kreditkarte einfach einkaufen können.

Zudem kostet mich die Sache nichts und auch falls etwas Richtung abmahnungen etc geht ist es das Problem des Hotspot Betreibers - also der Telekom


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AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010

Ist doch alles kein Hexenwerk ein Router an und auszustellen, wenn alles einmal richtig eingerichtet ist und funktioniert. Macht man noch ein Backup und fertig! Mit der Einrichtung von Atzenmax und einer 100MBit Leitung liegt er schon mal über 99% der anderen Hostels, die häufig genau einen Router im Gemeinschaftsraum aufstellen.

Wenn dann die "100€-Lösung" nicht zufriedenstellend funktioniert, kann man immer noch weiterschauen. Und wenn man sich dann einen Dienstleister holt, dann wird er auch nur beim ersten mal sich alles etwas genauer anschauen und danach geht alles genausoschnell wie wenn er das selbst eingerichtet hätte. Aber ich denke zu dem Fall wird es nicht kommen, wenn man sich Notfalls ein bisschen im Internet informiert oder sogar per Skype einen Ansprechpartner hat.


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HoRRoR
Beigetreten: 11.02.2005

Also ich hab keine Ahnung ab wie vielen Nutzern so ein normaler Router in die Knie geht usw, aber von der Signalabdeckung dürfte ein gut gewählter normaler Router doch reichen wenn man halt noch enstsprechende Antennen dranhängt?

Dann ka 3 Router und glaube gesehen zu haben, dass bestimmte Custom Firmwares auch problemlos so Zugangssoftwares unterstützen, sprich diese ganze Bon Sache eben Softwaretechnisch gelöst, gibt es ja auch sehr oft.

Das wäre in meinen Augen die günstigste Methode

Ka ob das hinhaut mit 100 Usern gleichzeitig, aber ich weiß von kleineren Lans usw, dass das mit 20-40 Leuten ansich hinhaut


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charly
Beigetreten: 20.01.2005

wir sprechen hier von gewerblichem gebraucht.
bitte die haftung niemals vergessen die bon sache hat den vorteil das man nachvollziehen kann welcher zugang welchem gast gehört. wenn dieser dann irgendwas illegales macht.

hatten die letzen 3 jahre bestimmt 5 solche fälle im hotel. und ich habe "nur" 45 zimmer.

zumindest kannst du es via bon auf nutzer und damit auf mac:ip zurückverfolgen

ansonsten blecht je immer der betreiber für den "schaden"

sonst wlan rein von kaben irgendwas und paar repeater und gut ist.


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moeddi
Beigetreten: 14.08.2007

Also 6k sind IMO in Ordnung...

Du darfst nicht vergessen, das Fritzboxen und Co für den Hausgebrauch geschaffen wurden, die kommen selbst wenn Sie wollen mit 50+ Usern nicht klar.

Anonymität geht auch nicht, du bist dafür haftbar, wenn die User dann via Filesharing und Co illegal saugen, die Abmahngebühren können da schnell in die mehreren 10k € gehen.

Zyxel ist für Hostels nen bewährtes System.

Was die APs angeht, professionelle Geräte haben i.d.R ne deutlich bessere Sendeleistung und Verbindungsstärke. Außerdem kannst du bei diesen Geräten den Traffic limiten und Bons, sprich Personengebundene Daten ausdrucken, dadurch sind die Leute nachvollziehbar und wenn was illegales passiert, kannst du die Haftung weitergeben.

Klar sind die Geräte teuer und kommen einen im Vergleich zu Hausgeräten teuer vor, aber die können in der Regel auch mehr und du kriegst leichter Ersatz//Support. Kein Homehersteller garantiert dir, das die Repeater später noch die neuen Router supporten, sollte der Alte mal den Geist aufgeben. Wenns dir als Gratisservice zu teuer ist, dann mach das mit dem Hotspot, das ist free und die meisten nutzen eh Telekom. Du kannst dann in der Lobby nen I-Net fähigen Kiosk PC hinstellen und dann können die da gratis Surfen... Bist schließlich kein Internetcafé.

Ne andere Lösung hat D-Lan verwendet, da hing in jedem Zimmer ne eigene Wlan Dose mit eigenem Passwort etc. Die sind dann über den Router verbunden nach draußen gegangen. Weiß aber nicht wie teuer/gangbar das wegen der Elektrik ist. Jedenfalls brauchst du immer eine Lösung bei der du nachweisen kannst das User XY die scheiße gebaut hat sonst haftest du nicht er.


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Jadino
Beigetreten: 10.02.2009

Also für mich hört sich die Lösung von charly ganz klar, am besten, preiswertesten? und praktikabelsten an.

Die Lösung von Atzenmax, seh ich aber ähnlich wie g3no, ElHive, eher etwas kritisch.
Je nachdem wie der Umgang von OP mit Technik ist und wie wichtig das WLAN dann im Endeffekt ist.

Als Übergangslösung vielleicht, aber longterm eher wie Charly oder man lässt die Profis ran.

Seh, dass nämlich etwas anders wie AyCarmaba, mit man holt sich da einfach mal nen Dienstleister hinzu.

Ich denke mal ab, dem Punkt wo man das selbst eingerichtet hat und dann Support für haben will wird`s richtig ekelig.

Es wird halt schon mal richtig schwierig, jemand anständigen zu finden der das Macht, weil die meisten Firmen, haben eher wenig Bock Aufträge zu übernehmen die keinen nennenswerten Umsatz einbringen. (Und es is ja schon von Haus aus , nicht einfach jemanden zu finden der faire Preise verrechnet und einigermaßen kompetent arbeitet)

Weiteres Problem die Firmen sind meist auf 2-5 Lösungen optimiert und sie können dann wirklich nur mit diesen umgehen und ihre Produkte funktionieren auch nur in den 2-5 Lösungen. Alles andere ist custom(kostet dann mehr als neu einrichten).

Und/Oder sie rechnen es wie eine Neuinstallation ab(was es ja im Endeffekt für die Firma dann ja auch ist).

Muss aber dazu sagen, hab bei den oben gemachten annahmen, einfach mal angenommen, dass sich dies nicht groß zu dem Verfahren bei größeren Kunden unterscheidet.

Würde halt, da echt ne Profilösung bevorzugen und mich da echt nochmal nach Dienstleistern umsehen, da dass doch ein Bereich ist indem ich mir vorstellen kann das hier einige Dienstleister aktiv sind und auch humane Preise anbieten
(geraten, würd ich mal auf vierstellig fürs einrichten tippen und ein dreistellig monatlicher Betrag (Support + Gerätemiete + Internetleitung+Software+Log-Management) und dann auch alles im Package anbieten.

@charly
Weil es mich gerade doch interessiert und dass wissen könntest,
dürft ihr die Verbindungsdaten mac+ip+Name endlos speichern oder habt ihr da Speicherfristen und wenn ja wie lange?


Antwort
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