und wieder beschreibst du lediglich die erhöhte varianz.
es ist richtig, dass in diesen 20k händen (ungeachtet dessen ob es 100 hände im schnitt sind oder nicht, das ändert nichts an der aussage) der löwenanteil vom geld gemacht wird. nun setz aber ein paar tausend spieler in diese situation, erstmal nur gute. was du heraus bekommst ist, dass die meisten recht "normal" gerunnt sind und sich in der nähe des durchschnittsgewinns im vergleich zu den anderen bewegen. wie bei der verteilung der gaußschen glockenkurve gibt es aber einen kleinen und zu den extrema hin immer kleiner, gar nichtig werdenden anteil an leuten, die sehr schlecht gerunnt sind und einige die nen up hatten. der großteil der guten spieler befindet sich aber nahe der mitte, was rois von 60-100% entsprechen würde. es gibt immer einige sehr glückliche, die an samplesizes kommen aber einen nicht nur durch skill erreichbaren roi haben (julian verse z.b.) und demenntsprechend auch gute spieler die einen viel zu schlechten roi haben (me ^^). genauso kannst du die schlechten spielern einsetzen, einige davon sind ja auch winner.
ähnlich könnt ich dich jetzt fragen wie das mit dem cashgame und deinen größten pots (pötten?) da aussieht wenn du dort einfach mal in 20k händen unlucky gewesen wärst. ich denke da gehen die winnings auch ordentlich zurück, wahrscheinlich wird man dann soagr mit gutem skill losing player.
oder nimm bei sngs die wichtigsten bubble situationen.
übrigens ist der m am final table auf stars und ftp weit über 10 und sollte er zu anfangg 10 sein, dann busten sehr schnell ein paar spieler wegen der aggressivität und er steigt wieder auf 15-20. hu wird oft mit insg. 60-200bb gespielt.
die dynamik am mtt ft ist auch eine ganz andere als bei sngs, weshalb der vergleich zum thema nicht passt
es gibt überall die keyhands, aber gott sei dank bewegen wir uns fast alle im normalen varianzbereich
ums nochmal zu wiederholen, was du beschreibst ist weinfach nur die erhöhte varianz und führt dazu, dass für eine sichere aussage betrefflich des rois sehr hohe samplesizes notwendig sind. man nimmt aber schon erste richtungsangebende samplesizes bei 1k+ turnieren. man spricht jedoch dann davon, dass man zu 95% (oder ein anderer wert, das weiß ich jetzt nicht genau, könnten auch 98 oder so sein) ein winning player mit einem echten roi der sich im "+-"- bereich vom aktuellen bewegt.
beim cashgame ist es ja nicht anders. da gelten 100-200k hände auch als erste samplesizes. die varianz jedoch findet einige unglückliche, die selbst auf 1m hände so weit unter ev laufen, dass sie nur be spielen obwohl sie 1.5ptbb winner sind.
varianz ist nunmal zu einigen ein echtes arschloch, aber wieder ist es falsch von diesen ausnahmen auf die allgemeinheit zu schließen. nur weil es diese fälle gibt, sind mtts nicht "pure luck", nicht durch skill schlagbar und auch nicht viel luckier als cashgames