Gibts ne faustregel, ab wann man nicht mehr rebuyen sollte? Ich meine kommt ein punkt wo es sich einfach nicht mehr auszahlt weil der stack den man bekommt einfach zu klein ist, dass man es zu selten schafft sich zu recovern?
ich glaube die phase hatte ich eben. hab einfach blind reingebuttert, ist für mich wohl nichts, die strategie 3
Ist das Addon auch noch relevant, wenn wir zur ersten Break ver-fünft/sechsfacht oder gar verzehnfacht haben?
Bei großen Turnieren hol ich mir IMMER ein Add-On. Die Chips sind ja sogesehen "spottbillig" im vergleich zu nem normalen rebuy.
Mehr Chips > Weniger Chips
Die super seltenen Situationen wo es sich nicht "lohnt" kann man wirklich vernachlässigen!
Siehe die Antwort von dem Typen weiter unten
Ich spiele jedes rebuy turnier wie ein normales,wenn raus dann raus!ich sehe keinen sinn als guter pokerspieler 3-10 by ins zu nehmen.Ich warte genau auf die spieler die vielen by ins nehmen =).und nach der ersten stunde kann ich mit 1000 chips das ding immer noch gewinnen.kann da nur aus erfahrung sprechen!!Finde ganz schön krass das Firefox wie ein donk spielt.
Original von Pepe011
Ich spiele jedes rebuy turnier wie ein normales,wenn raus dann raus!ich sehe keinen sinn als guter pokerspieler 3-10 by ins zu nehmen.Ich warte genau auf die spieler die vielen by ins nehmen =).und nach der ersten stunde kann ich mit 1000 chips das ding immer noch gewinnen.kann da nur aus erfahrung sprechen!!Finde ganz schön krass das Firefox wie ein donk spielt.
LOL! FYP
Original von Testozter0n
Original von Pepe011
Ich spiele jedes rebuy turnier wie ein normales,wenn raus dann raus!ich sehe keinen sinn als guter pokerspieler 3-10 by ins zu nehmen.Ich warte genau auf die spieler die vielen by ins nehmen =).und nach der ersten stunde kann ich mit 1000 chips das ding immer noch gewinnen.kann da nur aus erfahrung sprechen!!Finde ganz schön krass das Firefox wie ein donk spielt.LOL! FYP
was genau hast du da gefixt?
Wer denkt er hätte eine Edge in Rebuys, weil andere sich ständig rebuyen ist ein Fisch!
man hat eine edge in rebuys, wenn andere mit ihren chips sorglos umgehen, weil sie sich denken: "Ich kann ja rebuyen"
auf teufel komm rause einen großen stack zuerzwingen, indem man so oft pushed, bis man 3-4mal hintereinander gewinnt ist nunmal schlecht. man kann wunderbar in marginalen spots gamblen, aber -EV bleibt-EV.
Original von schlimmson
Original von Testozter0n
Original von Pepe011
Ich spiele jedes rebuy turnier wie ein normales,wenn raus dann raus!ich sehe keinen sinn als guter pokerspieler 3-10 by ins zu nehmen.Ich warte genau auf die spieler die vielen by ins nehmen =).und nach der ersten stunde kann ich mit 1000 chips das ding immer noch gewinnen.kann da nur aus erfahrung sprechen!!Finde ganz schön krass das Firefox wie ein donk spielt.LOL! FYP
was genau hast du da gefixt?
den post^^
Original von JayGatsby
Original von Faustfan
-EV bleibt-EV.nein!
solide argumentation
Er wollte sicher sagen, dass es beim Konzept vom mehrmaligen rebuyen nicht darum geht, ob die einzelnen pushes oder calls nun positiven oder negativen Erwartungswert haben, da der strategische Plan, sofern man sich für einen solchen entschieden hat, schlichtweg rasches Stackbuilding zum Ziel hat, und dazu mitunter halt noch Fishdeception beinhalten kann.
Ob diese Vorgehensweise nun für sinnvoll gehalten wird, ist eine andere Frage (und sicher auch Geschmack) gegen die man aber nicht mit dem Erwartungswert der frühen Pushes oder calls argumentieren kann, da es auf diesen für das spätere Abschneiden im Turnier schlichtweg nicht ankommt. Nach der Rebuyphase ist das natürlich anders, aber um die geht es nun auch nicht.
Also die richtige Frage war Faustfan schon auf, ist es nun immens schlecht, mehrmalige rebuys für Stackverdreifachung oder mehr in Kauf zu nehmen? Entscheidend ist natürlich, was langfristig am Ende dabei herauskommt. Ob man das nun irgendwie erwartungstreu modellieren kann weiß ich nicht, wage ich auch zu bezweifeln. Aber stattdessen muss man wie immer einfach berücksichtigen, wie gespielt wird, nicht nur die einzelnen Gegner und spots sondern auch das gesamte Turnier. Hierbei gilt für rebuys eben, dass immer einige Spieler schnell einen großen Stack aufbauen wollen, und dies auch einigen gelingt. Das bedeutet u.a. weiter, dass zu deren Mitteln loose calls gehören und diese auch noch stattfinden, wenn sie schon deep sind, einfach um shorties zu stacken und weil es auch nicht so schmerzvoll ist, die Hand zu verlieren. Früher oder später, wird man sich massig Bigstacks ausgesetzt sehen, da spielt es für einen selber keine Rolle, ob diese nun erst einen oder vier und mehr Buyins gebracht haben. Dass man auch ohne Rebuys einen Stack aufbauen kann ist natürlich nicht falsch, man wird aber in der Regel mit einem Abstand gegen die Leader hinten liegen.
Das ganze soll kein Plädoyer für aggressive Rebuys sein, ich kann nur nachvollziehen, wenn man sich bei der Frage, wie man spielen will, dafür entscheidet, einfach nach oben hin erstmal mitzugehen und später auch mehr Spielraum haben möchte.
Original von Faustfan
Original von JayGatsby
Original von Faustfan
-EV bleibt-EV.nein!
solide argumentation
Das kommt halt drauf an, wie du -EV definierst.
Da du vermutlich von einer gängigen Cev Berechnung ausgehst, ist der Satz falsch.
Warum das so ist, habe ich schon oft versucht zu begründen und nie ist eine Diskussion entstanden, daher habe ich keine Lust mehr das zu begründen.
Habe aber bei 2+2 und in einem Buch Spieler gefunden, die der gleichen Meinung sind, wie ich.
Original von JayGatsby
Original von Faustfan
Original von JayGatsby
Original von Faustfan
-EV bleibt-EV.nein!
solide argumentation
Das kommt halt drauf an, wie du -EV definierst.
Da du vermutlich von einer gängigen Cev Berechnung ausgehst, ist der Satz falsch.
Warum das so ist, habe ich schon oft versucht zu begründen und nie ist eine Diskussion entstanden, daher habe ich keine Lust mehr das zu begründen.
Habe aber bei 2+2 und in einem Buch Spieler gefunden, die der gleichen Meinung sind, wie ich.
Hört sich ein bischen nach Blaumav an, der hat auch immer keine Lust
Die Frage ist doch einfach, ob die Differenz des durchschnittlichen $EV, den man nach der Rebuyphase mit dem "Maniac"-Style gegenüber einem TAG-Style hat, größer ist, als die Differenz des durchschnittlichen Einsatzes in der Rebuyphase. Also ob
$EV(Maniacstyle)[nach Reb.ph.] - $EV(TAG)[nach Reb.ph] > Rebuykosten(Maniac) - Rebuykosten(TAG)
im Durchschnitt erfüllt ist. Wenn ja, dann ist der Maniacstyle profitabel... Das wäre das, worüber man sich Gedanken machen muss. Und die Antwort wird natürlich individuell unterschiedlich ausfallen. Nicht jeder braucht im Schnitt für denselben Stil auch die gleiche Anzahl Rebuys... und insbesondere holt auch nicht jeder das gleiche Resultat aus dem jeweiligen Stil heraus. Desweiteren kann es auch sein, dass für ein und dieselbe Person möglicherweise abhängig von Teilnehmerzahl und Niveau des Turniers die profitabelste Herangehensweise von Turnier zu Turnier variieren kann...
Original von JayGatsby
Original von Faustfan
Original von JayGatsby
Original von Faustfan
-EV bleibt-EV.nein!
solide argumentation
Das kommt halt drauf an, wie du -EV definierst.
Da du vermutlich von einer gängigen Cev Berechnung ausgehst, ist der Satz falsch.
Warum das so ist, habe ich schon oft versucht zu begründen und nie ist eine Diskussion entstanden, daher habe ich keine Lust mehr das zu begründen.
Habe aber bei 2+2 und in einem Buch Spieler gefunden, die der gleichen Meinung sind, wie ich.
ich gehe nicht von einer reinen chipEV-berechnung aus. das ist offensichtlich ungenau.
ein entscheidender punkt in MTTs ist ja die auszahlstruktur, die ein agressives spielen auf den ersten platz profitabel macht. das gilt natürlich auch in rebuys. und deshalb ist es auch richtig während der rebuyphase viel zu gamblen.
man darf diesen gedanken aber nicht zu weit treiben, denn sein geld als klarer underdog in die mitte zu schieben ist immernoch schlecht. die chips die man bei solchen aktionen verliert, spielen ja weiter mit. aber da andere spieler sie haben, spielen die chips gegen uns und nicht mehr für uns. das ist der zweite nachteil von solchen aktionen, neben dem zusätzlichen geld, welches man für rebuys nutzen muß.
gerade wenn man einige maniacs am tisch hat, wird ein tighterer stil wieder deutlich profitabler, da man seine hände praktisch immer gut ausbezahlt bekommt und sich auch relativ varianzfrei einen relativ guten stack erspielen kann.
nach der rebuyphase werden es fast immer die maniacs sein, die die megastacks haben. aber der wert dieser stacks ist nicht so groß, wie man vielleicht vermutet. gerade in rebuys ist der durchschnittliche stack nach den addons sehr groß und so können auch kleinere stacks noch gut mitspielen. außerdem haben doppelt so viele chips nicht doppelt so viel wert, aber da erzähle ich dir nichts neues.
kurz gesagt:
agressiv spielen und gamblen halte ich in rebuys für gut und wichtig, aber man sollte nicht so weit gehen und sein geld in klaren -EV spots in die mitte bringen. leichter underdog ist nicht tragisch, aber zu versuchen durch ständige allins einen großen stack zu bekommen hat mehr nach- als vorteile.