so - eben nochmal von vorne angefangen man die ersten folgen sind schon auch top
Hier ist ein wirklich langer Post, da fühle ich mich fast schon schlecht, soviel Zeit in einen Forumpost zu investieren, aber es hat Spaß gemacht zu schreiben, und warum sollte ich es jemandem vorenthalten, den es interessieren könnte, Flames werden natürlich emotionslos und kommentarlos ignoriert.
Ich hatte mit die Folge bis heute aufgehoben, weil ich sie nicht nebenbei gestückelt gucken wollte, sondern wenn ich wirklich Zeit haben würde. Jemand wollte mir etwas gutes tun, ich bin tierisch krank und es war Zeit, und die Grippe hat sich fast schon gelohnt.... Die letzte Folge von BB war für mich so ziemlich, und vielleicht auf lange Sicht ganz eindeutig, das Beste, was ich je im Fernsehen gesehen habe. Ich beziehe mich auf niemanden persönlich, aber solch eine Folge als durchschnittlich oder gar langweilig zu bezeichnen, das kann ich nicht mit verschiedenen Geschmäckern begründen...
Ich konnte die ganze Zeit lang nicht aufhören, an den frühen Walter White zu denken, wie er damals ja fast noch schüchtern und zurückhaltend war, wie er von mexikanischen Kleindealern fast fertig gemacht wurde, die er jetzt mit links ausschalten würde (bzw. würden sie sich kaum an den jetzigen Walter heran trauen). Jetzt sehen wir einen Walter, der alles in seiner Welt mit einer festen, und natürlich sehr dunklen Art beherrscht. Das Gespräch mit Lydia oder mit den Auftragsmördern oder im Wohnzimmer von Hank, Walter steht jetzt ganz oben, lässt sich von niemanden beirren, kaum noch beraten. Das Zentrale Motiv der Serie wurde in dieser Folge noch einmal so richtig ausgeleuchtet. Mir ist auch aufgefallen, dass es genau zwei Szenen gibt, in denen Walter nicht erscheint, und in so ziemlich jeder anderen Szene ist er der wichtigste Charakter.
Diese ganz kurze Szene, in der Walter in der Röhre ist, hat für mich dann noch einmal die Entfremdung seines Charakters verdeutlicht, da denke ich wirklich erst mal an den Imperator von Star Wars und nicht an Walter White, den Chemie Lehrer. Einen Hinweis auf Walts möglichen Krebs schließt das ja nicht aus.
Brian Cranstons Darstellung sehe ich auch als eine Meisterleistung. Man achte mal ganz genau auf sein Gesicht, als der mit den Auftragskillern in einem Motel ist, und dann natürlich die Szene, in der Walter bei Hank ist, die natürlich nicht nur, aber eben ganz besonders, aus schauspielerischer Leistung ausgezeichnet war:
Dieses leicht angedeutete Lächeln, dass genau in dem Augenblick auf Walters Gesicht kommt, als Hank von seiner Frustration über seinen Job erzählt, was auf Walters MAchenschaften beruht und ihn sozusagen als "Sieger" darstellt, einfach nur Wahnsinn, man erkennt das Lächeln, ohne dass er es eben wirklich macht.
Vielleicht etwas zu sehr interpretiert und phantasiert, aber:
Hank erzählt von seinem Job, bei dem er Bäume zum Fällen vorbereitet hat. Die Art, wie er es beschreibt, klang schon sehr nach der Planung der Gefängnismorde. Dann sagt Hank, dass er diesen Job nicht gerne gemacht hat, da er nicht gerne im Wald war, woraufhin Walt sagt, dass er sehr gerne Campen war.
Anschließend sagt er ihm noch, wirklich tief überzeugt, dass Walt ein Monster ist, und dank der Dynamik mitten ins Gesicht.
Die Szene, in der Walt zu Jesse geht, ist für mich eine der intensivsten, die wir je zwischen den Beiden gesehen haben: Ja, Jesse hat ihm schon eine Knarre an den Kopf gehalten, wie oft sind die beiden aufeinander losgegangen usw, aber, ich erinnere mich zumindest nicht, dass es eine Situation gab, in der wir Angst haben mussten, dass Walt Jesse kaltblütig und berechnend für einen Vorteil seinerseits ermorden wird. Immerhin hat Walt gerade 10 Leute ermorden lassen, weil sie Informationen hatten, und das macht für mich die Gefängnisszene so genial. Kameraschnitte und Musik sind ja für BB nichts Neues, aber die Brutalität, und vor allem das Tempo, einer nach dem anderen, waren schon besonders, und unterstreichen einfach Walts Kaltblütigkeit, wie er jeden aus dem Weg räumt (denke ich an die Anfangsszene und die Tatsache, dass es sich um eine englisch sprachige Serie handelt, passt natürlich dropping like flies ganz hervorragend).
Dann sagt Walt ihm, dass er jetzt weiß, dass Jesse nicht mehr zurück kommt, was natürlich bestätigt, dass Jesse keinen Nutzen mehr für ihn hat und sogar noch mehr weiß, als alle Insassen zusammen. Nicht zu vergessen das Gift, das Walter vorsichtshalber zum Treffen mit Lydia mitgebracht hat, falls sie ihm nichts außer den Namen zu bieten hat.
Deshalb dachte ich in dem Augenblick, jetzt ist wird er wirklich Jesse erschießen.
Die Schlussszene habe ich kaum noch ausgehalten. Es scheint nachvollziehbar, sehr schlagartig will Walt alles zurücklassen, aber es passt eben doch nicht so richtig, man merkt, das etwas nicht stimmt: Erst in den letzten Folgen wurde noch einmal gezeigt, wie sehr Walter sich auf einen selbstzerstörerischen, unaufhaltsamen Trip befindet, der in nichts als einer Katastrophe enden kann, die seine gesamte Welt mitreißen wird. Dann dieser unfassbar heftige Kontrast, als sie alle im im Garten sitzen, da muss man schon lange überlegen, um eine so ungewohnt glückliche Szene in allen bisherigen Folgen zu finden, da wird einem ganz mulmig im Magen, klar, dass wir kurz vor der totalen Katastrophe stehen. Als Hank dann aufsteht und in das Haus geht, hatte ich wirklich das Bild in meinem Kopf, dass ihn jemand aus dem nichts erschießen wird oder dergleichen.
Es war immer klar, dass Hank nur einmal den Gedanken haben muss, dass Walt Heisenberg ist nur ein entzündender Funke, aber das war natürlich immer ein schwarzer Fleck für ihn. Da Walt ja auch wirklich Heisenberg ist, setzt sich dann natürlich alles wie ein Puzzle zusammen und Hanks Gesichtsausdruck lässt nun wirklich keinen Zweifel daran, was gerade in seinem Kopf vorgeht, und damit hat der unaufhaltsame Zusammenfall begonnen. Wie soll denn irgendetwas wieder normal werden, Hank ist gerade klar geworden, dass Walt u.a. mehrere Leute ermordet hat, da kann man einen großen Strich durch die Beziehungsgeflechte aller Familienmitglieder ziehen.
Zum Glück bleiben und noch 8 Folgen, in denen Walter natürlich versuchen wird, das Unvermeidliche aufzuhalten, wie er zu drastischen Maßnahmen greifen und vielleicht sogar alles noch schlimmer machen wird.
In der ersten Folge tötet Walt den ersten Dealer, mit Gas, also auch nicht direkt eine Kugel in den Kopf, und nicht zu vergessen, hatten die Dealer es auf ihn abgesehen, da würden die meisten wie Walter handeln. Seine Opfer haben sich ja recht konstant gesteigert, was die benötigte Hemmschwelle angeht. Bei Kindern sind wir bereits angelangt, und ich kann mir gut Vorstellen, dass er in den Konflikt geraten wird, ob er ein Familienmitglied töten würde, und noch dazu hat Hank immer nur seine Arbeit gemacht und hat die Moral auf seiner Seite, selbst Gale hatte da mehr Schuld als Methkoch auf sich genommen.
Ich frage mich übrigens, ob dass das nicht eine Referenz auf die wohl bekannteste Szene der Godfather Trilogie war, als Walter Jesse erklärt, dass Mike sicher davon ist, und dann sieht er ihn an, wir sehen das Garagentor herunterfahren und Jesse hinter dem schwarzen Vorhang verschwinden.
ab 2:20 ca.
Kritik muss auch sein: Als Jesse die Tasche vor seinem Haus öffnet, wurde die Spannung ein wenig übertrieben. Was soll den anderes drin sein als das Geld? Körperteile von Mike, was man bei solchen Effekten in Filmen erwartet oder eine Bombe, die ihn vor allen Leuten wegreißt?
Ich glaube, ich könnte noch ewig über diese Folge schreiben, aber ich höre mal auf, weil ich natürlich schon Leute eingeladen habe, um die Folge noch einmal zu schauen. Und sagt mir, wo ich Wetten abschließen kann, wer den Emmy gewinnt :-) .
Es gibt übrigens 54, dass passt dann ziemlich gut mit meinem Plan, weniger als 1 Stunde in der Woche Serien zu schauen, und da die letzte Staffel meiner Meinung nach alle bisherigen in dem Gesamtgefüge interessanter gemacht hat, starte ich nächste Woche meinen Rerun, der dann hoffentlich recht fließend in die kommenden Folgen übergeht.
http://www.newyorker.com/arts/critics/television/2012/08/27/120827crte_television_nussbaum
Der beste Artikel, den ich über Breaking Bad gelesen habe.
Original von assonfire
Spoiler
Hier ist ein wirklich langer Post, da fühle ich mich fast schon schlecht, soviel Zeit in einen Forumpost zu investieren, aber es hat Spaß gemacht zu schreiben, und warum sollte ich es jemandem vorenthalten, den es interessieren könnte, Flames werden natürlich emotionslos und kommentarlos ignoriert. Ich hatte mit die Folge bis heute aufgehoben, weil ich sie nicht nebenbei gestückelt gucken wollte, sondern wenn ich wirklich Zeit haben würde. Jemand wollte mir etwas gutes tun, ich bin tierisch krank und es war Zeit, und die Grippe hat sich fast schon gelohnt.... Die letzte Folge von BB war für mich so ziemlich, und vielleicht auf lange Sicht ganz eindeutig, das Beste, was ich je im Fernsehen gesehen habe. Ich beziehe mich auf niemanden persönlich, aber solch eine Folge als durchschnittlich oder gar langweilig zu bezeichnen, das kann ich nicht mit verschiedenen Geschmäckern begründen... Ich konnte die ganze Zeit lang nicht aufhören, an den frühen Walter White zu denken, wie er damals ja fast noch schüchtern und zurückhaltend war, wie er von mexikanischen Kleindealern fast fertig gemacht wurde, die er jetzt mit links ausschalten würde (bzw. würden sie sich kaum an den jetzigen Walter heran trauen). Jetzt sehen wir einen Walter, der alles in seiner Welt mit einer festen, und natürlich sehr dunklen Art beherrscht. Das Gespräch mit Lydia oder mit den Auftragsmördern oder im Wohnzimmer von Hank, Walter steht jetzt ganz oben, lässt sich von niemanden beirren, kaum noch beraten. Das Zentrale Motiv der Serie wurde in dieser Folge noch einmal so richtig ausgeleuchtet. Mir ist auch aufgefallen, dass es genau zwei Szenen gibt, in denen Walter nicht erscheint, und in so ziemlich jeder anderen Szene ist er der wichtigste Charakter. Diese ganz kurze Szene, in der Walter in der Röhre ist, hat für mich dann noch einmal die Entfremdung seines Charakters verdeutlicht, da denke ich wirklich erst mal an den Imperator von Star Wars und nicht an Walter White, den Chemie Lehrer. Einen Hinweis auf Walts möglichen Krebs schließt das ja nicht aus. Brian Cranstons Darstellung sehe ich auch als eine Meisterleistung. Man achte mal ganz genau auf sein Gesicht, als der mit den Auftragskillern in einem Motel ist, und dann natürlich die Szene, in der Walter bei Hank ist, die natürlich nicht nur, aber eben ganz besonders, aus schauspielerischer Leistung ausgezeichnet war: Dieses leicht angedeutete Lächeln, dass genau in dem Augenblick auf Walters Gesicht kommt, als Hank von seiner Frustration über seinen Job erzählt, was auf Walters MAchenschaften beruht und ihn sozusagen als "Sieger" darstellt, einfach nur Wahnsinn, man erkennt das Lächeln, ohne dass er es eben wirklich macht. Vielleicht etwas zu sehr interpretiert und phantasiert, aber: Hank erzählt von seinem Job, bei dem er Bäume zum Fällen vorbereitet hat. Die Art, wie er es beschreibt, klang schon sehr nach der Planung der Gefängnismorde. Dann sagt Hank, dass er diesen Job nicht gerne gemacht hat, da er nicht gerne im Wald war, woraufhin Walt sagt, dass er sehr gerne Campen war. Anschließend sagt er ihm noch, wirklich tief überzeugt, dass Walt ein Monster ist, und dank der Dynamik mitten ins Gesicht. Die Szene, in der Walt zu Jesse geht, ist für mich eine der intensivsten, die wir je zwischen den Beiden gesehen haben: Ja, Jesse hat ihm schon eine Knarre an den Kopf gehalten, wie oft sind die beiden aufeinander losgegangen usw, aber, ich erinnere mich zumindest nicht, dass es eine Situation gab, in der wir Angst haben mussten, dass Walt Jesse kaltblütig und berechnend für einen Vorteil seinerseits ermorden wird. Immerhin hat Walt gerade 10 Leute ermorden lassen, weil sie Informationen hatten, und das macht für mich die Gefängnisszene so genial. Kameraschnitte und Musik sind ja für BB nichts Neues, aber die Brutalität, und vor allem das Tempo, einer nach dem anderen, waren schon besonders, und unterstreichen einfach Walts Kaltblütigkeit, wie er jeden aus dem Weg räumt (denke ich an die Anfangsszene und die Tatsache, dass es sich um eine englisch sprachige Serie handelt, passt natürlich dropping like flies ganz hervorragend). Dann sagt Walt ihm, dass er jetzt weiß, dass Jesse nicht mehr zurück kommt, was natürlich bestätigt, dass Jesse keinen Nutzen mehr für ihn hat und sogar noch mehr weiß, als alle Insassen zusammen. Nicht zu vergessen das Gift, das Walter vorsichtshalber zum Treffen mit Lydia mitgebracht hat, falls sie ihm nichts außer den Namen zu bieten hat. Deshalb dachte ich in dem Augenblick, jetzt ist wird er wirklich Jesse erschießen. Die Schlussszene habe ich kaum noch ausgehalten. Es scheint nachvollziehbar, sehr schlagartig will Walt alles zurücklassen, aber es passt eben doch nicht so richtig, man merkt, das etwas nicht stimmt: Erst in den letzten Folgen wurde noch einmal gezeigt, wie sehr Walter sich auf einen selbstzerstörerischen, unaufhaltsamen Trip befindet, der in nichts als einer Katastrophe enden kann, die seine gesamte Welt mitreißen wird. Dann dieser unfassbar heftige Kontrast, als sie alle im im Garten sitzen, da muss man schon lange überlegen, um eine so ungewohnt glückliche Szene in allen bisherigen Folgen zu finden, da wird einem ganz mulmig im Magen, klar, dass wir kurz vor der totalen Katastrophe stehen. Als Hank dann aufsteht und in das Haus geht, hatte ich wirklich das Bild in meinem Kopf, dass ihn jemand aus dem nichts erschießen wird oder dergleichen. Es war immer klar, dass Hank nur einmal den Gedanken haben muss, dass Walt Heisenberg ist nur ein entzündender Funke, aber das war natürlich immer ein schwarzer Fleck für ihn. Da Walt ja auch wirklich Heisenberg ist, setzt sich dann natürlich alles wie ein Puzzle zusammen und Hanks Gesichtsausdruck lässt nun wirklich keinen Zweifel daran, was gerade in seinem Kopf vorgeht, und damit hat der unaufhaltsame Zusammenfall begonnen. Wie soll denn irgendetwas wieder normal werden, Hank ist gerade klar geworden, dass Walt u.a. mehrere Leute ermordet hat, da kann man einen großen Strich durch die Beziehungsgeflechte aller Familienmitglieder ziehen. Zum Glück bleiben und noch 8 Folgen, in denen Walter natürlich versuchen wird, das Unvermeidliche aufzuhalten, wie er zu drastischen Maßnahmen greifen und vielleicht sogar alles noch schlimmer machen wird. In der ersten Folge tötet Walt den ersten Dealer, mit Gas, also auch nicht direkt eine Kugel in den Kopf, und nicht zu vergessen, hatten die Dealer es auf ihn abgesehen, da würden die meisten wie Walter handeln. Seine Opfer haben sich ja recht konstant gesteigert, was die benötigte Hemmschwelle angeht. Bei Kindern sind wir bereits angelangt, und ich kann mir gut Vorstellen, dass er in den Konflikt geraten wird, ob er ein Familienmitglied töten würde, und noch dazu hat Hank immer nur seine Arbeit gemacht und hat die Moral auf seiner Seite, selbst Gale hatte da mehr Schuld als Methkoch auf sich genommen. Ich frage mich übrigens, ob dass das nicht eine Referenz auf die wohl bekannteste Szene der Godfather Trilogie war, als Walter Jesse erklärt, dass Mike sicher davon ist, und dann sieht er ihn an, wir sehen das Garagentor herunterfahren und Jesse hinter dem schwarzen Vorhang verschwinden.
ab 2:20 ca. Kritik muss auch sein: Als Jesse die Tasche vor seinem Haus öffnet, wurde die Spannung ein wenig übertrieben. Was soll den anderes drin sein als das Geld? Körperteile von Mike, was man bei solchen Effekten in Filmen erwartet oder eine Bombe, die ihn vor allen Leuten wegreißt? Ich glaube, ich könnte noch ewig über diese Folge schreiben, aber ich höre mal auf, weil ich natürlich schon Leute eingeladen habe, um die Folge noch einmal zu schauen. Und sagt mir, wo ich Wetten abschließen kann, wer den Emmy gewinnt :-) . Es gibt übrigens 54, dass passt dann ziemlich gut mit meinem Plan, weniger als 1 Stunde in der Woche Serien zu schauen, und da die letzte Staffel meiner Meinung nach alle bisherigen in dem Gesamtgefüge interessanter gemacht hat, starte ich nächste Woche meinen Rerun, der dann hoffentlich recht fließend in die kommenden Folgen übergeht.
schöner post. ich mache mir zwar nicht soviele gedanken, aber es verdeutlicht, wie intensiv die serie ist und wieviel überlegungen hinter jeder szene auch von gilligan stecken.
hoffe er macht nun auch mal ein paar filme nach BB ende
Original von assonfire
http://www.newyorker.com/arts/critics/television/2012/08/27/120827crte_television_nussbaumDer beste Artikel, den ich über Breaking Bad gelesen habe.
Besonders das Ende hat mir gefallen:
Once the truth came out, and Brock recovered, I read posts insisting that Walt was so discerning, so careful with the dosage, that Brock could never have died. The audience has been trained by cable television to react this way: to hate the nagging wives, the dumb civilians, who might sour the fun of masculine adventure. “Breaking Bad” increases that cognitive dissonance, turning some viewers into not merely fans but enablers.
Original von Foxhound2
Original von assonfire
http://www.newyorker.com/arts/critics/television/2012/08/27/120827crte_television_nussbaumDer beste Artikel, den ich über Breaking Bad gelesen habe.
Besonders das Ende hat mir gefallen:
Once the truth came out, and Brock recovered, I read posts insisting that Walt was so discerning, so careful with the dosage, that Brock could never have died. The audience has been trained by cable television to react this way: to hate the nagging wives, the dumb civilians, who might sour the fun of masculine adventure. “Breaking Bad” increases that cognitive dissonance, turning some viewers into not merely fans but enablers.
Ich kann dir die zweite Seite auch empfehlen
okay jetzt wo ich den letzten satz aus dem quote über mir gelesen habe muss ich doch mal nachfragen was genau die alte von hank eigentlich meinte mit "we think that we might enable you"
ich hab das eigentlich so verstanden das sie angst haben skyler die möglichkeit zu geben weiter fremd zu vögeln aber anscheinend hab ich das "enable you" falsch verstanden.
hatte ich doch recht oder wie war das den gemeint?
Aufs fremd gehen war das wohl nicht bezogen, aber sonst hast du denke ich recht. Ich habs so verstanden, dass sie ihnen sozusagen nicht die Möglichkeit geben will "keine Famile" zu sein.
habe ich mich auch gefragt. Das wäre schon sehr komisch, wenn es sich auf das Fremdgehen bezieht, schließlich ist das ja abgeschlossen. Damit kann es sich ja nur auf Skylers Gesamtsituation und Unzufriedenheit beziehen. So ganz klar ist es mir aber nicht.
wie ich grad tilte, dass ich heute und auch an den nächsten drölzighundert Montagen kein BB mehr gucken kann
Original von DrJimb
wie ich grad tilte, dass ich heute und auch an den nächsten drölzighundert Montagen kein BB mehr gucken kann![]()
wann geht es eigentlich weiter?
Original von DrJimb
wie ich grad tilte, dass ich heute und auch an den nächsten drölzighundert Montagen kein BB mehr gucken kann![]()
Mein allererster klarer Gedanke heut morgen nachm Aufstehen.
Wie geil das einfach war auf diese Weise inne Woche zu starten.
Muss halt der gefühlte 10te Rerun, diesmal in PulpFiction-Chronologie, herhalten.
Dannach dann auf Spanisch oder so ...
noch 56 Tage 9 Sunden und 15 Min. Dann gehst schon weiter. Das hat mich dann doch beruhigt. Nächstes Jahr klingt sehr viel weiter weg.
Hier der Countdown
Hast du echt gedacht, dass die neuen Folgen nur knapp 2 Monate nach dem Ende der Staffel kommen?^^
