Original von katharz
es ist schlecht gestellt in ZEITLUPE
meine güte ey. man kann sich auch über jeden scheiss aufregen. kein wunder macht euch das keinen spass
man muss einfach über paar sachen hinweg sehen können
bei breaking bad sagt ihr doch auch alle naja hätte man besser machen können aber egal
dexter wird dagegen runtergemacht wie sonst noch was
man muss diese threads einfach meiden
breaking bad wird extrem übergehyped jeder furz wird als genial ausgelegt
hier ist es genau andersrum
da gibt es aber einen beträchtlichen Unterschied, den du hoffentlich noch nicht gesehen hast/sehen willst;
Bei Breaking Bad haben wir eine Serie mit genialen schauspielerischen Leistungen am laufenden Band, einer gut durchgetüftelten Story und fantastischen Kameraeinstellungen/Schnitten/Montagen/etc (die auf Kinoniveau sind) - man sieht hier einfach, dass hier viel Liebe und Energie reingesteckt wird, da kann man ein Manko wie eine unrealistische Schießerei viel schneller verzeihen, zumal das ja auch aus einem gewissen Grund so eingesetzt werden konnte, der sich dem Zuseher noch nicht erschlossen hat.
Bei Dexter haben wir eine schlampig geschriebene, ziellos wirkende Staffel, bei der wir uns weder Sorgen um den Protagonisten machen, noch uns darum kümmern, dass der Mörder zurück ist und wer das überhaupt ist.
Das schlimmste ist hier, dass man sieht wie einfallslos die Schreiber sind, wenn man nicht weiterweiß, dann kommt eine Person aus der Vergangenheit (Deus Ex Machina) oder man lässt mal Charaktere total dumm handeln (Hannah) damit sie irgendwohin kommen, wo sie die Schreiber gerne haben wollen (hier, Harrison fällt auf der vorher eingeführten Tretmühle hin [Plot Device]).
Wenn es überhaupt nicht weitergeht, setzt man sich halt schnell an den Computer, und findet dann per Trojaner-Rückwärtssuche was man braucht.
Man sollte also auch ohne die Fanbrille sehen können, dass man sich hier sehr unterschiedlich stark bemüht, und deswegen wird Dexter hier eben getrasht und Breaking Bad geliebt.
Deal with it
greets