Zum Forum springen
Inception [Diskussi...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] Inception [Diskussionsthread - Spoiler!]

448 Beiträge
127 Benutzer
0 Reactions
41.8 K Ansichten

ok! ihr habt den film aufm rechner und schaut immer wieder nach, wenn einer ne theorie macht =)

Hatte das aus dem Gedächtnis zusammengebaut. Dann passt es soo nicht, wie ich sage


paradoxpoker
Beigetreten: 24.01.2009
Elite Grinder

dreht sich der kreisel in cobbs traum unenedlich weiter ? oder nur in anderen träumen


rap23anoid
Beigetreten: 10.06.2008
PokerStrategist

Original von paradoxpoker
dreht sich der kreisel in cobbs traum unenedlich weiter ? oder nur in anderen träumen

mit dem kreisel kann er nur überprüfen ob er in einem fremden traum ist, dort würde er sich immer drehen. ( so hab ich es verstanden)


venusflytrap
Beigetreten: 21.12.2007
PokerStrategist

hab jetzt alle 21 Seiten gelesen und bisher hat keiner was dazu geschrieben, was ich an dem Film am seltsamsten fand. Ich hab ihn jetzt nicht aufm PC und kann nachgucken, aber der ganze Auftrag von Saito fand ich völlig bescheuert.

Er will nicht, dass der Sohn die Firma übernimmt weil sie so mächtig ist und den Weltmarkt beherrscht oder so? Dafür bringt er sich selber in Lebensgefahr (vielleicht nicht bewusst, aber Cobb muss sich dessen bewusst sein und wenn Saito stirbt war alles für die Katz) und kauft eine Airline? Fand ich irgendwie nen seltsamen Grund für den riesigen Aufwand und das Risiko was die da betreiben. Hätte man den Sohn auch einfach umbringen können o.ä. imho.

Sonst aber echt ein netter Film, sonst hätte ich mir die 21 Seiten nicht durchgelesen.


extrapartner
Beigetreten: 26.09.2007
Oldschool Grinder

Der Sohn soll die Firma schon übernehmen, aber anschließend aufspalten, damit wäre sie für Saito nicht mehr Konkurrenz. Der Gag mit der Fluglinie war wohl letztlich eher so zu verstehen, dass ihm diese halt sowieso gehört, nicht dass er sie erst für den Fall gekauft hat - so konnte man halt einen Lacher draus machen. Riesiger Aufwand? Eigentlich braucht es nur ein fähiges Team und die Möglichkeit, das Opfer einige Stunden in Ruhe an die Maschine anzuschließen, der Rest wird ja geträumt. Aufwand ist somit überschaubar.


venusflytrap
Beigetreten: 21.12.2007
PokerStrategist

Er (scheinbar der Besitzer einer großen Firma o.ä.) reist Cobb ne ganze Weile nach und begibt sich (da im Orient und auch in den Träumen) in Lebensgefahr. Klingt für mich nach ziemlich viel Aufwand und Risiko.

Aber irgendwie musste man das schon rechtfertigen, mir viel es aber schwer das zu akzeptieren im Kino irgendwie. :)


Thurisaz Themenstarter
Thurisaz
Beigetreten: 15.07.2006
PokerStrategist

Microsoft würde auch nicht zerbrechen, wenn jemand Bill Gates umbringt. Ihm ein paar kranke Ideen einzupflanzen wär da schon hilfreicher.

Thurisaz


Mr.Snood
Beigetreten: 23.01.2005
Elite Grinder

Habe den Film vor 2 tagen in OT im Kino gesehen.
Nach all den Lobeshymnen hatte der Film einen recht schweren Stand bei mir.

Nachdem der Film zu Ende war, wusste Ich nicht recht was Ich davon halten soll.
Er war definitiv sehr gut, aber Ich tat mir schwer spontan 9 oder 10/10 Punkten zu geben.
Ich hatte vom Ende irgendwie mehr erwartet.
Ich hatte das Gefühl irgendwas verpasst zu haben.
Die Auflösung am Ende war so geradlinig.
Zu wenig Twilligt Zone, zu viel Happy End.

Klar wird mit dem drehenden Totem am Ende noch ein Zweifel gesät,
aber es kam mir vor als sei das nur Mittel zum Zweck.
Ich wollte nicht dass der Totem fällt, aber Ich sah keine Begründung dafür warum er nicht fallen sollte.
Alle Geschichten und Handlungsstränge ergaben Sinn und waren abgeschlossen.
Wo hätte der fehlende Traum sinnvoll einsetzen sollen?
Darauf kann Ich bisher keine überzeugende Antwort finden.

Wie dem auch Sei. Bisher hat keiner Cobbs Totem in Frage gestellt.
Zu Beginn des Filmes dreht Cobb den Totem und hält sich eine Waffe an den Kopf.
Nachdem der Totem fällt legt Cobb die Waffe weg.
=> Er benutzt die Drehscheibe wirklich als Totem.

Grob gesagt sollte das Totem dabei helfen Traum und Realität zu unterscheiden: "Ist man in einem Fremden Traum, oder in der Realität".
Denn jedes Totem besitzt eine unnatürliche Eigenschaft,
die nur sein Besitzer kennt,
sodass kein Fremder Architekt das Totem korrekt reproduzieren kann.
Verhält sich ein Totem "unnatürlich" => Realität.
Verhält sich ein Totem "natürlich" => eigener oder fremder Traum.

Cobbs Totem ist fundamental anders.
Es besitzt eine recht merkwürdige (unnatürliche) Eigenschaft.
Im Traum dreht es sich unendlich.
Kein Fremder Architekt würde eine Drehscheibe entwerfen,
die sich unendlich dreht.
Was kann Cobb aus seinem Totem folgern?
Verhält es sich "unnatürlich" => eigener Traum
Verhält es sich "natürlich" => Realität, oder fremder Traum!

Daher denke Ich Cobb benutzt die Drehscheibe nur um sich vor seinen eigenen Träumen zu schützen!

Vielleicht ist die Drehscheibe auch nur im Hinblick auf den Zuschauer gewählt worden,
um am Ende des Filmes einen Denkprozess und Zweifel auszulösen.
Mittel zum Zweck.
Andere Beispiele dafür:
1) Die Ähnlichkeit der Kinder (Kleidung, Haltung etc.) mit Cobbs Erinnerung.
Was aber laut Credits etc. nicht Identisch ist, sondern nur gewollt ähnlich.
2) Die Einreise in die USA.
Die wartenden Fluggäste schauen Cobb in die Augen (wie in Ariadnes erstem Traum)"?"
3) Angeblich soll das Obst in Ariadnes Traum aus Pappe gewesen sein"?"
Der Chauffeur am Flughafen mit dem "Fischer"-Schild soll ebenfalls aus Pappe gewesen sein"?"

Könnte mir gut vorstellen, dass Nolan subtile Hinweise im Film versteckt hat.
Ähnlich der Auflösung in Memento, dass Guy Pearce in wirklichkeit Sammy Jankis ist.

Angeblich soll man nach den Credits hören können wie Cobbs Totem fällt.
Wurde hier (und anderweitig) zwar auch bestritten, aber trotzdem beharren viele darauf, dass man es doch fallen hört.
Zudem soll Cobbs fehlender Ehering zu jeder Zeitspanne identifizierbar sein.

Man müsste das ganze nochmal auf DVD schauen, um auf alle Kleinigkeiten zu achten...

Für Cobb ist es im Endeffekt egal.
Er kennt die Antwort, oder er interessiert sich nicht mehr für das Totem.
Jedenfalls wendet er sich seinen Kindern zu.
Für den Protagonist ein Happy End.
Für den Zuschauer eine Stundenlange Interpretationssache.
Vielleicht ist die ganze Geschichte ein Möbiusband.
Vielleicht beisst sich der Hund in den Schwanz wie ein gemälde von M.C.Escher.

Im Endeffekt möchte Ich Inception mit der Filmperle Total Recall vergleichen.
Einerseits träumt Doug Quaid viele Nächte vom Mars und Melina.
Andererseits findet sich ein exaktes Ebenbild von Melina und den Ausserirdischen Artefakten im Computer bei Rekall.
Somit läuft es einem immer wieder kalt den Rücken runter wenn es am Ende heißt:
Quaid: "I just had a terrible thought.
What if this is a dream?"
Melina: "Well, then kiss me quick
before you wake up."

Erinnerungen vs. Realität (Total Recall)
Traum vs. Realität (Inception)
Und ein Ende dass den Zuschauer absichtlich zweifeln lässt.
Wertung: Beide Filme 10/10


Insaniac
Beigetreten: 17.09.2007
Elite Grinder

Original von venusflytrap
hab jetzt alle 21 Seiten gelesen und bisher hat keiner was dazu geschrieben, was ich an dem Film am seltsamsten fand. Ich hab ihn jetzt nicht aufm PC und kann nachgucken, aber der ganze Auftrag von Saito fand ich völlig bescheuert.

Er will nicht, dass der Sohn die Firma übernimmt weil sie so mächtig ist und den Weltmarkt beherrscht oder so? Dafür bringt er sich selber in Lebensgefahr (vielleicht nicht bewusst, aber Cobb muss sich dessen bewusst sein und wenn Saito stirbt war alles für die Katz) und kauft eine Airline? Fand ich irgendwie nen seltsamen Grund für den riesigen Aufwand und das Risiko was die da betreiben. Hätte man den Sohn auch einfach umbringen können o.ä. imho.

Sonst aber echt ein netter Film, sonst hätte ich mir die 21 Seiten nicht durchgelesen.

schau ihn halt nochmal, der soll sein unternehmen AUFSPALTEN!!! ob der sohn das übernimmt oder jmd. anderes is ja wurscht, es muss aufgeteilt werden, damit es keine monopolstellung mehr hat


rap23anoid
Beigetreten: 10.06.2008
PokerStrategist

hab mir eben nur mal eben 2 sachen angesehen:

2) Die Einreise in die USA. Die wartenden Fluggäste schauen Cobb in die Augen (wie in Ariadnes erstem Traum)"?

nicht einer der fluggäste sieht ihm in die augen...nur die team mitglieder + fischer + ein polizist

Der Chauffeur am Flughafen mit dem "Fischer"-Schild soll ebenfalls aus Pappe gewesen sein"?"

kann man schwer sagen, er bewegt sich nicht, ist aber nur für 7 sek. durchgehend im bild ...

rein vom optischen erkennt man es nicht.


Evtl kam die Antwort auf meine Frage bereits aber ich will jetzt keine 21 Seiten durchlesen.
Warum hat Cobb eigentlich keinen eigenen Totem? Der Kreisel ist ja der Totem seiner Frau.


HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

ka wer sowas in die welt setzt aber dass der typ aus pappe ist,ist totaler schwachsinn.er bewegt sich nicht,aber als cobb weiter geht,sieht man den chauffeur von hinten.kann immernoch sein dass er eine wachsfigur ist :rolleyes:

Verhält sich ein Totem "unnatürlich" => Realität.
Verhält sich ein Totem "natürlich" => eigener oder fremder Traum.

ist es nicht eher andersrum?


Mr.Snood
Beigetreten: 23.01.2005
Elite Grinder

Original von rap23anoid
hab mir eben nur mal eben 2 sachen angesehen:

2) Die Einreise in die USA. Die wartenden Fluggäste schauen Cobb in die Augen (wie in Ariadnes erstem Traum)"?

nicht einer der fluggäste sieht ihm in die augen...nur die team mitglieder + fischer + ein polizist

Der Chauffeur am Flughafen mit dem "Fischer"-Schild soll ebenfalls aus Pappe gewesen sein"?"

kann man schwer sagen, er bewegt sich nicht, ist aber nur für 7 sek. durchgehend im bild ...

Danke, dann wäre das schonmal geklärt :)


NoSekiller
Beigetreten: 29.08.2006
Oldschool Grinder

ich hab btw seit mehreren seiten Cobbs Totem "in Frage gestellt"^^

Original von Mr.Snood
Daher denke Ich Cobb benutzt die Drehscheibe nur um sich vor seinen eigenen Träumen zu schützen

das ist aber ne Spitzenantwort! zumind. theoretisch...praktisch gibts dafür nicht genug Hinweise/Erklärungen im Film, so dass es wohl einfach ein Fehler ist.

@Spawn: weil er halt an seiner Frau hängt? was weiß ich^^ die frau ist ja tot, brauch also das Totem nich mehr


Ist bei mir jetzt schon wieder eine Weile her, dass ich den Film gesehen habe und vielleicht ist mir daher die logische Erklärung einfach wieder entfallen, aber:

Warum ist Fischer nicht mißtrauisch als er plötzlich im Flugzeug erwacht, mit einer völlig neuen Idee im Kopf, mit einer Gruppe von Fremden um sich herum die gerade allesamt in seinem sehr abgefahrenen Traum aufgetaucht sind? Er, der doch die Möglichkeiten der Extractors offensichtlich kennt und sich wohl intensiver damit beschäftigt hat?


DerExec
Beigetreten: 06.10.2007
PokerStrategist

Original von fasteddie
Ist bei mir jetzt schon wieder eine Weile her, dass ich den Film gesehen habe und vielleicht ist mir daher die logische Erklärung einfach wieder entfallen, aber:

Warum ist Fischer nicht mißtrauisch als er plötzlich im Flugzeug erwacht, mit einer völlig neuen Idee im Kopf, mit einer Gruppe von Fremden um sich herum die gerade allesamt in seinem sehr abgefahrenen Traum aufgetaucht sind? Er, der doch die Möglichkeiten der Extractors offensichtlich kennt und sich wohl intensiver damit beschäftigt hat?

Mhhh da die Idee ja im Unterbewusstsein eingepflanzt wurde hat er keine Zweifel an dieser Idee und weiß auch nicht wo sie herkommt (bzw. er hält sie für seine Idee).


Original von DerExec

Original von fasteddie
Ist bei mir jetzt schon wieder eine Weile her, dass ich den Film gesehen habe und vielleicht ist mir daher die logische Erklärung einfach wieder entfallen, aber:

Warum ist Fischer nicht mißtrauisch als er plötzlich im Flugzeug erwacht, mit einer völlig neuen Idee im Kopf, mit einer Gruppe von Fremden um sich herum die gerade allesamt in seinem sehr abgefahrenen Traum aufgetaucht sind? Er, der doch die Möglichkeiten der Extractors offensichtlich kennt und sich wohl intensiver damit beschäftigt hat?

Mhhh da die Idee ja im Unterbewusstsein eingepflanzt wurde hat er keine Zweifel an dieser Idee und weiß auch nicht wo sie herkommt (bzw. er hält sie für seine Idee).

Naja, aber die ganze Situation muss ihm doch schon komisch vorkommen: Die Begegnung mit Cobb vor der Betäubung, Cobb, der sich im Traum als "Anti-Extractor" ausgibt, die anderen Personen, die alle um ihn herum im Flugzeug sitzen und dann noch zufällig diese im Traum gekommene neue Idee...


DerExec
Beigetreten: 06.10.2007
PokerStrategist

Die Idee ist für ihn aber nicht neu. Die wurde so tief eingepflanzt, dass er nicht weiß, dass die Idee neu ist.


Thiemo1981
Beigetreten: 16.09.2006
Elite Grinder

Ganz was anderes:
Was ich bemerkenswert finde ist das Gefühl, welches ich am Ende fühlte.
Es wird geschickt so inszeniert, als wäre es ein Happy End.
Der Fischer ist auf einmal kein böser Kapitalist mehr sondern ein mitfühlendes Menschenkind, die Hauptperson sieht seine Kinder wieder, alle überleben. Halt Friede, Freude, Eierkuchen.
Tatsächlich haben sie ein ziemlich schweres Verbrechen begangen, sind in Fischers Träume eingedrungen, um ihm eine "Gehirnwäsche" zu verpassen und das ganze aus einer ziemlich niederträchtigen Motivation heraus.
Denke die Sache mit der Weltmarkt-Beherrschung musste man reinnehmen, damit die ganze Scheisse, die die Crew und der Herr Saito da aufziehen einen positiven, sozialen Touch bekommt.
Faszinierend, wie Hollywood mit Musik, Farbgebung, Gesichtsausdruck (va Fischer !!!) und wohl auch subtileren Mitteln einem am Ende ein positives Gefühl verschafft. Dabei sind das alles die letzten Hunde, egal ob Fischer nun ein böser, böser Großkapitalist ist.


Thurisaz Themenstarter
Thurisaz
Beigetreten: 15.07.2006
PokerStrategist

Original von fasteddie

Original von DerExec

Original von fasteddie
Ist bei mir jetzt schon wieder eine Weile her, dass ich den Film gesehen habe und vielleicht ist mir daher die logische Erklärung einfach wieder entfallen, aber:

Warum ist Fischer nicht mißtrauisch als er plötzlich im Flugzeug erwacht, mit einer völlig neuen Idee im Kopf, mit einer Gruppe von Fremden um sich herum die gerade allesamt in seinem sehr abgefahrenen Traum aufgetaucht sind? Er, der doch die Möglichkeiten der Extractors offensichtlich kennt und sich wohl intensiver damit beschäftigt hat?

Mhhh da die Idee ja im Unterbewusstsein eingepflanzt wurde hat er keine Zweifel an dieser Idee und weiß auch nicht wo sie herkommt (bzw. er hält sie für seine Idee).

Naja, aber die ganze Situation muss ihm doch schon komisch vorkommen: Die Begegnung mit Cobb vor der Betäubung, Cobb, der sich im Traum als "Anti-Extractor" ausgibt, die anderen Personen, die alle um ihn herum im Flugzeug sitzen und dann noch zufällig diese im Traum gekommene neue Idee...

Er ist aber kein geübter Traumreiser und hat daher wohl nur eine dunkle Erinnerung an den Traum und an die Personen die darin involviert waren.

Thurisaz


Teilen: