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Wie fandet ihr das Ende? Die Umfrage wurde am Juli 28, 2015 erstellt

  
  
  
  
  

LOST - Thread

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dusterl
Beigetreten: 14.07.2006

Original von H4nd0fMida5

Original von dusterl

Original von Kerkener
Wieso ist alles was auf der Insel geschah bei diesem Ende irrelevant?

Och nu stell dich doch nich dümmer als du bist. Das Argument kam schon zig mal in den letzten Seiten.

Die letzten 5 Minuten haben keinerlei Bezug zu den 6 Staffeln davor. Auf der Insel hätte sonstwas passieren können, damit diese Zeit die wichtigste im Leben der Losties sein würde. Auf der Insel hätten Nazikommunisten planen können die Weltherrschaft an sich zu reißen und die Losties hätten sie gestoppt zum Beispiel.

und das hätte dich dann 6 jahre an der serie gefesselt?

Genau das ist der Punkt. Ich habe die Serie weitergeschaut um endlich zu verstehen was die Macher mir erzählen wollen. Und diesen roten Faden gibt es halt nicht.
Und ich habe ja schon vor dem Finale hier im Thread mehr als genug rumgemeckert, weil immer weniger Struktur in der Serie erkennbar war.


Antwort
Zitat
Kerkener
Beigetreten: 25.11.2007

Original von dusterl

Original von Kerkener
Wieso ist alles was auf der Insel geschah bei diesem Ende irrelevant?

Och nu stell dich doch nich dümmer als du bist. Das Argument kam schon zig mal in den letzten Seiten.

Die letzten 5 Minuten haben keinerlei Bezug zu den 6 Staffeln davor. Auf der Insel hätte sonstwas passieren können, damit diese Zeit die wichtigste im Leben der Losties sein würde. Auf der Insel hätten Nazikommunisten planen können die Weltherrschaft an sich zu reißen und die Losties hätten sie gestoppt zum Beispiel.

Und es wurde auch zig mal widerlegt, nur um auf der nächsten Seite wieder gequotet zu werde... nicht nochmal, dude.

Ich würde es gerne nochmals ausführlich erklären, doch dann kommst du mit Fanboy und Naivität um die Ecke. Ich habe auch garkeine Lust mehr darüber zu diskutieren, ob Lost nun genial oder ein absoluter fail war. Jede Antwort reicht dir nicht, jeder Zusammenhang passt dir nicht, jeder Erklärungsansatz ist wieder zu phantasievoll. Dann lass es doch halt einfach, damit man hier mal wieder über den Inhalt an sich diskutieren kann.


Antwort
Zitat
dusterl
Beigetreten: 14.07.2006

Original von Kerkener

Original von dusterl

Original von Kerkener
Wieso ist alles was auf der Insel geschah bei diesem Ende irrelevant?

Och nu stell dich doch nich dümmer als du bist. Das Argument kam schon zig mal in den letzten Seiten.

Die letzten 5 Minuten haben keinerlei Bezug zu den 6 Staffeln davor. Auf der Insel hätte sonstwas passieren können, damit diese Zeit die wichtigste im Leben der Losties sein würde. Auf der Insel hätten Nazikommunisten planen können die Weltherrschaft an sich zu reißen und die Losties hätten sie gestoppt zum Beispiel.

Und es wurde auch zig mal widerlegt, nur um auf der nächsten Seite wieder gequotet zu werde... nicht nochmal, dude.

Ich würde es gerne nochmals ausführlich erklären, doch dann kommst du mit Fanboy und Naivität um die Ecke. Ich habe auch garkeine Lust mehr darüber zu diskutieren, ob Lost nun genial oder ein absoluter fail war. Jede Antwort reicht dir nicht, jeder Zusammenhang passt dir nicht, jeder Erklärungsansatz ist wieder zu phantasievoll. Dann lass es doch halt einfach, damit man hier mal wieder über den Inhalt an sich diskutieren kann.

Da wurde gar nichts widerlegt.
Gehts jetzt schon mit dem rumlügen aus Verzweiflung los?

edit: rumlügen geht zu weit. Ich gehe eher davon aus, dass du der Argumentation einfach nicth folgen kannst.


Antwort
Zitat

Den wollt ich schon immer mal posten:


Antwort
Zitat
dusterl
Beigetreten: 14.07.2006

Original von sandman2080
Den wollt ich schon immer mal posten:

Das mit dem Bilder posten üben wir aber nochmal.


Antwort
Zitat
Azathoth
Beigetreten: 09.02.2007

Original von Kerkener
review von qu4d

blabla

Ich frage mich auch, ob dies nicht der Grund ist, warum dieses Ende nicht überall auf Wohlgefallen trifft. Ist es die Konfrontation mit dem Tod, zu der sich kaum jemand traut, etwas zu sagen? Weil es unangenehm ist? Weil man es in dieser Form nicht kennt? Weil man von einer Mainstream-TV-Serie so etwas nicht erwartet? Ich frage mich: Wäre die Serie respektive das Ende „besser“, wenn man auf die imaginäre Welt der Flash-Sideways verzichtet hätte und dabei einzig und allein die Geschichte auf der Insel erzählt hätte, bei der Jack am Ende stirbt? Wäre es dann nicht wie jede andere Geschichte, die mit einem Happy oder auch Bad End abgeschlossen wird? Was wäre, wenn man am Ende der Star Wars Saga sagt, dass die gesamte Geschichte sinnlos sei, weil Luke Skywalker letzten Endes ebenfalls stirbt? Ist es nicht vollkommen belanglos, ob Carrie Bradshaw in Sex and the City ihren Mr. Big bekommt? Sie stirbt doch eh irgendwann. Nur traut man sich in all diesen Geschichten nicht, das zu sagen. Weil es unangenehm ist. Weil es kein schönes Gefühl ist, zu wissen, dass man irgendwann nicht mehr auf dieser Erde wandelt.

Aber gerade dieses Ende offenbart eine Möglichkeit, wie es dann aussehen könne. Ich bin auch kein religiöser Mensch. Ich bin weder Christ, noch Jude, noch Moslem, noch sonst irgendetwas. Ich weiss nicht, was mich nach meinem Tod erwartet. Niemand weiss das. Niemand kann es wissen, nur glauben. Aber es ist ein schönes Gefühl, denken zu können, dass man auch dann nicht alleine ist und mit den Menschen zusammen sein kann, die man liebt - wohin auch immer die Reise gehen mag. Dafür bin ich dankbar.

Danke für's Lesen. Es werden nicht meine letzten Worte gewesen sein.

von Stefan „qu4d“ Lensa

finde diese Ansicht sehr naiv. Mehr Mainstream als alle Paare turteln selig ins helle Licht geht ja wohl nicht ?(
Dazu stimmt es natürlich, dass man nicht so recht weiß, was im Jenseits auf uns zukommt. Aber die Vorstellung, da mit seinen Liebsten glückselig die Zeit zu verbringen ist noch naiver als die Aussage zum Mainstream.

Und natürlich fehlt der rote Faden (aber das wurde schon zu Genüge diskutiert). Von Staffel zu Staffel steht ein anderes Mysterium im Vordergrund (Dharmas vs Others vs Losties, Zahlentippen, Zeitreisen, Jacob vs Smokey).
Diese Themen werden immer nur des Mysteriums willens aufgebaut, spätestens mit dem Ende wird das alles aber sowieso obsolet.

Dazu kommt dann der verdammte Kitsch. Lost hatte ja schon immer ne gewisse Tendenz dazu, aber bin ich der einzige, der es in der 6. Staffel dann unterträglich fand? Der traurige Höhepunkt dann offensichtlich im Finale (Kate + Jack, Sayid + Shannon statt Nadya etc.). Dazu das weiße Licht.
Ich hasse weißes Licht _mad:


Antwort
Zitat
Raindance86
Beigetreten: 09.10.2007

Mal noch ein paar Gedanken zur Serie und zur Diskussion.

So langsam verstehe ich, was die Kritiker hier genau meinen. Hat etwas länger gedauert, aber das ist wohl verschmerzbar, da ich eure Grundeinstellung zum Storytelling nicht verstanden habe und bezüglich Lost eine andere Einstellung habe bzw. meine Sichtweise über die letzten Staffeln geändert habe.

Ich versteh was ihr mit "die Geheimnisse waren nur wahllose Stolpersteine, die die Geschichte nicht vorangetrieben haben" meint. Nehmen wir z. B. Walt, die ganzen Leute die Special waren (Walt, Aaron, Locke) und die Gier der Others nach diesen besonderen Menschen. Im ersten Teil von Staffel 1 dachte man, es geht nur darum, die Insel zu verlassen. Im zweiten Teil rückten die Geheimnisse, vor allem die Hatch und die Others in den Vordergrund. Ganz langsam wurde auch Walt immer wichtiger und in Staffel 2 wurde das alles irgendwie zusammengeführt. Man erfuhr etwas mehr über die Others, Walt wurde gefangen genommen und hinter der Hatch versteckte sich ein Experiment (zumindest für Jack, Locke, Hurley und Desmond). Heute wissen wir aber, dass die Others selbst nicht wussten, was sie taten, Walt war so Special, dass er ganz gestrichen wurde und die Swan Station wurde mit der Zerstörung null und nichtig.

Ist das weiter schlimm, wenn das drumherum stimmt, wenn man das Setting, die Musik, die Charaktere und die Geheimnisse mag? Nicht wirklich. Jeder hat seinen eigenen Anspruch auf Unterhaltung. Für den einen muss eine Geschichte in sich schlüssig sein und aus möglichst wenigen Logiklöchern besteht, für den anderen gibt es viel wichtigere Sachen, wodurch ein optimales Storytelling in den Hintergrund rückt. Ich verstehe beide Sichtweisen - weshalb es keinen Grund gibt, die einen als Fanboys und die anderen als Hater abzustempeln. ;)

Das Thema "Special" wäre für Lost nur unabdingbar gewesen, wenn sich zum Ende herausstellt, dass genau diese besonderen Leute wichtig sind, um die Geschichte voranzutreiben. Es hätte am Ende dazu kommen müssen, dass jeder der bis zum Ende überlebt und im Fokus steht "Special" ist und noch viel wichtiger, diese Eigenschaft hätten wichtig sein müssen, um ein Ende herbeizuführen, ob das nun die endgültige Flucht oder die Zerstörung des Bösen oder die Rettung der Welt ist. Was lernen wir aber aus Lost? Um die Welt zu retten und das Böse zu zerstören muss man nur ein miserables Leben geführt haben - alle anderen kommen nicht infrage und werden deshalb teilweise sogar umgebracht. Die Moral von Lost: "We are the cause of our own suffering." Das was wir sind, wird von uns und den Umständen in die wie geraten, bestimmt. Hast du ein gutes Leben geführt, stirbst du und kommst in den Himmel (o. Ä.), du hast es geschafft - hattest du ein schlechtes Leben, musst du dich beweisen, dich selbst erlösen, ansonsten bist du auf ewig auf der Insel als Geist gefangen (wobei es da auch Logiklöcher gibt, ohne Frage). Gerade bei dieser Moral gibt es 3 Probleme: der Himmel ist Kitsch, man braucht Fantasie und muss einiges selbst interpretieren.

Wenn ich euch erklären wollen würde, warum z. B. diese 3 angesprochenen Geheimnisse (Others, Special, Hatch) für mich nur teilweise unschlüssig sein, dann würde das wohl so aussehen:

-Die Others sind nur eine weitere Gruppe von unwissenden Menschen, die trotz ihrer langen Existenz auf der Insel noch immer nicht verstanden haben, warum sie dort gelandet sind. Sie sind somit wie die Losties, sie suchen nach den falschen Dingen und nur die, die verstehen wollen, wonach sie eigentlich suchen, tragen zu einem guten Ende bei - für sich, für die Insel, für andere. Die Others spiegeln somit die Geschichte der Losties wieder, nur dass es in deren Fall deutlich schneller ging, bis sie erkannten, wohin der Weg gehen muss.

-Special: reden wir nicht lange herum, Walt war ein Witz, der letztendlich damit erklärt wurde, dass der Schauspieler blitzschnell gewachsen ist und somit nicht mehr ins Bild passte. Wäre man anders an die Sache herangegangen, könnte man heute erklären, dass jeder Lostie besonders war. Man könnte tatsächlich sagen, "Special" bedeutet, dass sie alle fehlerhaft waren, weil sie für die falsche Sache kämpften (Rache, Irrglaube an Unglück, fix people usw.) und wer fehlerhaft war, wurde von Jacob als Candidate auf die Insel geschickt. Macht aber wenig Sinn - so viel Fantasie und Interpretation grenzt tatsächlich an "Betriebsblindheit" (nein, ich sag jetzt nicht Fanboyismus ).

-Hatch: Das ist für mich ein Thema, das man unbedingt für sich selbst interpretieren sollte. Klar fehlt uns die Erklärung, dass die Swan Station selbst herbeigeführt hat, wovor sie schützen sollte - was meiner Meinung eine sinnvolle Erklärung wäre, mit der man leben könnte.

*Die Swan Station half Hurley dabei loszulassen und statt dem ständigen Glaube an Unglück für Erheiterung zu sorgen - die Schlüsselszene wurde durch sein Gewichtsproblem herbeigeführt (isst wie in Trance, erschafft sich einen imaginären Freund zur Unterstützung, glaubt die Zahlen sind Schuld -> Libby/Liebe führt ihn wieder auf den richtigen Weg und er nahm einige Dinge in seine Hände). Davor hatte Hurley schon lichte Momente (Golf), war aber noch nicht bereit, er musste quasi erst in Versuchung geführt werden.

*Sie half Jack dabei, auf den richtigen Weg zu finden, nämlich nicht alles in die eigene Hand zu nehmen und damit aufzuhören, alles pragmatisch zu sehen. Es ging nicht darum mit Locke die ersten Schichten zu machen, sondern daran erinnert zu werden, dass man auch mal loslassen kann, dass auch andere Dinge "fixen" können.

*Locke merkte, dass es sinnlos ist, blind an eine tiefere Bedeutung zu glauben, dass es auf diesem Weg auch Stolpersteine gibt, so heilbringend sie auch auf dem ersten Blick aussehen. Dass Locke letztendlich aber vom MIB hinters Licht geführt wird, scheint inkonsequent - Locke scheint tatsächlich nur ein "sucker" gewesen zu sein. Dafür hatte er aber später enormen Einfluss auf Jacks Selbstfindung und hat vielleicht in seinem offenbar sinnlosen Tod seinen eigentlichen Sinn gefunden. (wirkt aber trotzdem etwas inkonsequent)

*Auch Desmond hat durch den Swan erfahren, warum er auf der Insel gebraucht wurde, warum es so wichtig war, die Zahlen so lange einzutippen. Ich denke es ist offensichtlich, was ich damit meine.

Im Fall von Locke und Hurley scheint die Hatch quasi der Garten Eden gewesen zu sein - so viele Versuchungen (Hurley-Zahlen, Hurley-Essen, Locke-Hoffnung) die sie in alte Muster verfallen ließen.

Vielleicht verstehen manche jetzt auch besser, warum die sogenannten Fanboys oft sagen, bei Lost ging es immer nur um die Charaktere. Zumindest am Anfang haben einige Geheimnisse viele Eigenschaften unserer Charaktere reflektiert und ihnen geholfen ihre Geschichte voranzutreiben und damit auch die der Insel/der Welt. :f_eek:

Falls jemandem noch weitere Geheimnisse einfallen, die offenbar wichtig waren, kann er die ja gern noch posten. Ich würde gern mal sehen, welche Interpretationsmöglichkeiten es da noch gibt.

Edit: Fast vergessen, noch was zum Afterlife...

Geht es nur mir so oder macht es überhaupt keinen Sinn, dass existierende Menschen dort sterben? Keamy z. B. Heißt das, dass er vom Afterlife in die Hölle kam? Oder war er nur eine Verbindung (Proxy) für Sayid, Jin und Sun und gar nicht real? Und wenn dem so ist: Ist dieses Afterlife doch nur ein Platz das nur von den Losties (+Christian) erschaffen wurde und andere Gruppen/Menschen erschaffen sich ein weiteres, in dem z. B. auch Jack vorkommt, obwohl er schon losgelassen hat? Naja, man sollte sich vielleicht nicht so viele Gedanken darüber machen.


Antwort
Zitat
Kerkener
Beigetreten: 25.11.2007

Sehr guter Einblick in deine Gedanken, thx

Zum Afterlife habe ich mir das mit deiner zweiten Theorie hergeleitet. Diese ist widerum gekettet an bestimmte Ereignisse. Ein Keamy hätte in diesem Afterlife nicht leaven können imo.

Habt ihr schon drüber nachgedacht, warum Jack den Stöpsel unbedingt wieder ins Loch steken wollte/musste und nicht Desmond der es wahrscheinlcih überlebt hätte?
Sah er es als seine Aufgabe/Bestimmung oder konnte der Prozess nur umgekehrt werden durch Jacks Opfer? Nahm dieses vielleciht sogar Einfluss auf das Afterlife?


Antwort
Zitat
KillerUrs
Beigetreten: 28.08.2006

Original von Kerkener
Habt ihr schon drüber nachgedacht, warum Jack den Stöpsel unbedingt wieder ins Loch steken wollte/musste und nicht Desmond der es wahrscheinlcih überlebt hätte?
Sah er es als seine Aufgabe/Bestimmung oder konnte der Prozess nur umgekehrt werden durch Jacks Opfer? Nahm dieses vielleciht sogar Einfluss auf das Afterlife?

Jack starb doch durch Fake Lockes Stichwunde und gar nicht durch das Licht ?(


Antwort
Zitat
dusterl
Beigetreten: 14.07.2006

Original von Raindance86

-Special: reden wir nicht lange herum, Walt war ein Witz, der letztendlich damit erklärt wurde, dass der Schauspieler blitzschnell gewachsen ist und somit nicht mehr ins Bild passte.

Wobei man das "rapide" Altern von Walt/Kindern wunderbar in die Story hätte einbauen können. Vielleicht verknüpft mit dem Sterben der Schwangeren. :(


Antwort
Zitat
vanao
Beigetreten: 14.08.2006

Falsche Fährten gab es schon immer in Filmen und ich fand sowas immer schon geil. Dazu gehörten sicher auch die Kinder die sporadisch in der letzten Staffel aufgetaucht sind. Diese haben letztendlich auch keinen Sinn gemacht, sollten sie auch gar nicht...

MacGuffin ist der von Alfred Hitchcock geprägte Begriff für mehr oder weniger beliebige Objekte oder Personen, die in einem Film meist dazu dienen, die Handlung auszulösen oder voranzutreiben, ohne selbst von besonderem Interesse zu sein. Vor allem in Kriminalfilmen und Thrillern ist der MacGuffin neben dem klassischen Whodunit ein verbreitetes Mittel, um Spannung über die gesamte Filmhandlung hinweg aufrechtzuerhalten.

Ein typischer MacGuffin ist zum Beispiel ein Dokument mit einer Geheimformel, kompromittierenden Informationen oder illegalen Abmachungen, das in die Hände eines mehr oder weniger Unbeteiligten gerät, genauso gut kann es eine Tasche mit der Beute eines Bankraubs sein – für die Filmhandlung ist der Inhalt des Dokuments oder das Geld in der Tasche von untergeordneter Bedeutung, sie konzentriert sich auf die Jäger-Beute-Konstellation, die der Besitzerwechsel nach sich zieht und die daraus folgenden dramatischen Situationen von Verfolgung und Flucht, bei denen der Zuschauer sich mit dem Jäger oder Gejagten identifiziert.

In einer 1939 gehaltenen Rede an der Columbia-Universität definierte Hitchcock den MacGuffin mit folgender Anekdote, die dessen Beliebigkeit verdeutlicht: „Es könnte ein schottischer Name sein aus einer Geschichte über zwei Männer, die Zug fahren. Der eine Mann fragt: ‚Was ist das für ein Päckchen in der Gepäckablage?‘. ‚Nun‘, sagt der andere Mann, ‚das ist ein MacGuffin.‘ ‚Was ist ein MacGuffin?‘ ‚Ein MacGuffin ist ein Apparat, um im Schottischen Hochland Löwen zu fangen.‘ ‚Aber im Schottischen Hochland gibt es doch gar keine Löwen.‘ ‚Nun, dann ist es eben auch kein MacGuffin.‘ Sehen Sie, ein MacGuffin ist gar nichts.“


Antwort
Zitat
vanao
Beigetreten: 14.08.2006

Viele werden sich auch noch an den Koffer bei Pulp Fiction erinnern. Wie oft wurde gerätselt was denn dort drin ist? Gold? Diamanten? Marcellus Wallace's Seele? Wurde letztendlich auch nie aufgeklärt - na und?


Antwort
Zitat
dusterl
Beigetreten: 14.07.2006

Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Es wurde nun schon soooo oft hier im Thread erklärt. O.o
Der Koffer in Pulp Fiction ist ein völlig akzeptables plot device. Alle sind hinter ihm her und die Umstände darum bilden die Geschichte von Pulp Fiction. Hab ich alles kein Problem mit. Zudem stehen dort wirklich die Charaktere im Vordergrund, was genau im Koffer ist, wird im Film nahezu komplett ignoriert.
In Lost dagegen standen die Mysteries im Vordergrund. Die Charaktere agieren hauptsächlich in Bezug zu den Geheimnissen der Insel.
Den Unterschied kann man ganz einfach erkennen, wenn man den Kofferinhalt nicht mysteriös verklärt, sondern einfach durch Geld ersetzt. An der Geschichte von Pulp Fiction ändert sich dadurch absolut nichts.
Versuch das mal bei Lost.


Antwort
Zitat
Azathoth
Beigetreten: 09.02.2007

Original von vanao
Viele werden sich auch noch an den Koffer bei Pulp Fiction erinnern. Wie oft wurde gerätselt was denn dort drin ist? Gold? Diamanten? Marcellus Wallace's Seele? Wurde letztendlich auch nie aufgeklärt - na und?

jo, ist kein Problem.
Weil: es ist ein Mysterium und für die Handlung wurst. Bei Lost gibt es eine Vielzahl solcher Mysterien, bei denen suggeriert wird, dass sie für die Handlung sehr wohl wichtig sind (bestes Beispiel ist wahrscheinlich Walt) und v.a. stehen diese in keinerlei nachvollziehbarem Zusammenhang. Es ist einfach willkürlich und dient einzig und allein dem Spannungsaufbau. Bleibt aber sinnfrei.

Wenn man schon mit Filmen vergleicht, die hart aufzulösen sind, sollte man wohl eher auf Lynch als auf Tarantino verweisen. Und natürlich ist Mulholland Drive oder Inland Empire kaum zu erklären, aber darauf kommt es in dem Film nun wirklich nicht an. Es geht mehr um das Absurde an sich und die Gefühle/Gedanken der Beteiligten. D.h. wenn man die Mysterien nicht hätte, wäre immer noch einiges an Substanz da.
Bei Lost ist das anders. Ohne die Mysterien bleibt imo v.a. hohler Pathos, die Lovestories/Tode/Beinah-Tode sind unglaublich kitschig und die Dialoge oftmals aufgesetzt, um auf Biegen und Brechen Aha-Effekte zu erzeugen.
Klar: schlimmer geht's immer, aber gerade das Ende war extrem schmalzig.

Btw das größte Mysterium der Filmgeschichte ist wohl der Monolith aus 2001. Allerdings hat sich Kubrick imo sehr wohl was zu der Bedeutung des Teils gedacht und nicht, wie er damit Spannung aufbauen kann.

Bezeichnend finde ich übrigens, dass so stark seitens der Produzenten auf das Bonusmaterial der DVD-Boxen hingewiesen wird.
Oder wie ich kürzlich dazu passend lesen konnte:
The sad fact is this: You're not going to get your answers to most of these questions from what we've seen. But don't worry, because Producers Damon Lindelof and Carlton Cuse promise that if you spend the $40-$60 on the Season 6 DVD set, a bonus disc will answer several of the lingering questions. And that my friends, is the answer to one of the questions ("How will we get the answers!?!?") that we never wanted to hear.

edit: und auch wenn das in meinem Post etwas untergeht, eine Frage hab ich doch an die Lost-Experten hier. Versetzt euch mal in die Lage der Losties. Nach und nach kommt es zu immer größerer Zusammenarbeit mit Ben, der zweifelsfrei am meisten über die Insel weiß. Warum fragt ihn nie wer, was Sache ist?


Antwort
Zitat

Original von vanao
Viele werden sich auch noch an den Koffer bei Pulp Fiction erinnern. Wie oft wurde gerätselt was denn dort drin ist? Gold? Diamanten? Marcellus Wallace's Seele? Wurde letztendlich auch nie aufgeklärt - na und?

Als ob Pulp Fiction eine ersthafte Handlung hätte und irgendwas außer den Dialogen überhaupt ne Rolle spielen würde... :rolleyes: Der Koffer ist völlig egal und nicht nur der.

Nicht so die vielen Mysterien in Lost, die als wichtig suggeriert wurden (Auflösung und der große Masterplan als existent und supertoll präsentiert wurde, über weite Strecken bis mind. zur 4. Staffel) und schätzungsweise allein dafür verantwortlich waren 90 %+x der Zuschauer zu binden/zu fesseln - für alle diese Leute, d.h. welche die noch darüber nachdenken warum sie etwas gucken bzw. warum es Sinn macht Zeit zu invenstieren und nicht einfach nur stupide vor sich hin vegetierend konsumieren, ist das Ende einfach nur eine Riesenverarsche, aber wie gesagt:
Die hatten eben entgegen aller Behauptungen und Beteuerungen nie einen Masterplan und es wurde keineswegs etwas verheimlicht - die kennen die Antworten auf ihre verworrenen und nicht mehr zueinander und zum Ende passenden "Mysterien" (die ja wie wir jetzt wissen nie welche waren die irgendwas mit irgendwas zu tun hätten) selber nicht und haben den shortcut für Dummies genommen - es gibt einfach kein denkbar dümmeres Ende als das aus dem Hut gezauberte. Dann so ein dümmliches Gelaber, die Charaktere waren immer das Wichtigste (waren sie eben über mind. 80 % der Serie nicht) - wie naiv seid ihr? Klar müssen die ihr scheitern irgendwie verkaufen und das ist auch aus ihrer Sicht vernünftig (es ging hier und geht auch für die Zukunft imer um Kohle) - unvernünftig ist es nur so einen Scheiß abzukaufen. Oder als Komplettopfer z.B. noch ne DVD-Box/etc. zu kaufen.

5 Staffeln für Nüsse, die nix mit dem Finale zu tun haben. Das ist beinahe so als wenn man ein Buch liest, bis auf die letzte Seite, total gespannt ist, dann fix das Buch abgenommen und ein anderes in die Hände gedrückt bekommt und stattdessen dessen letzte Seite lesen muß. :)
Die Serie hat ihren Sinn verloren durch das Ende und ist ganz sicher nicht wiedersehenwert, denn was sollte man entdecken können was eine Rolle spielt wo doch alles nur Handlung der Handlung wegen war - ohne Konzept/ohne Verstand/ohne Ziel? Absolut nada.


Antwort
Zitat
vanao
Beigetreten: 14.08.2006

Original von Azathoth
... v.a. stehen diese in keinerlei nachvollziehbarem Zusammenhang. Es ist einfach willkürlich und dient einzig und allein dem Spannungsaufbau. Bleibt aber sinnfrei.

Spannungsaufbau macht jede menge Sinn. Was ist denn eine Serie ohne Spannungsaufbau?


Antwort
Zitat
dusterl
Beigetreten: 14.07.2006

Original von vanao

Original von Azathoth
... v.a. stehen diese in keinerlei nachvollziehbarem Zusammenhang. Es ist einfach willkürlich und dient einzig und allein dem Spannungsaufbau. Bleibt aber sinnfrei.

Spannungsaufbau macht jede menge Sinn. Was ist denn eine Serie ohne Spannungsaufbau?

Und die Kritiker meckern seit mehreren Staffeln rum, dass die Spannung verloren geht, weil die Handlung vor lauter Geheimnissen kaum Sinn ergibt.


Antwort
Zitat
Kerkener
Beigetreten: 25.11.2007

Woher kommt der Magnetismus der Insel? Was ist das Licht? Was ist die Insel überhaupt? Was war nun mit der Hatch? All diese Fragen stießen auf den letzten Seiten immer wieder auf. Alles was ich sagte war, dass, wenn man danach sucht, auf so ziemlich jede Frage eine Antwort bekommt. Qu4d hat dies an Hand einiger Beispiele, wie auch letztens schon mit dem Donkey Wheel, versucht zu erläutern. Ich hoffe, dass wir nun über den Inhalt diskutieren und nicht wieder die Hälfte der Posts flames sind.


Catch a Falling Star and Put It in Your Pocket
- Was ist das Licht?

Catch a Falling Star wurde 1957 zum letzten Nummer 1 Hit des Sänger von Perry Como - in der Serie LOST wurde es zum am häufigsten verwendeten Song und sein Einsatz ist unverkennbar. Schaut man einmal genau auf den Text, fallen einem doch einige Wörter auf, die eine tiefere Bedeutung haben könnten, als man zunächst annehmen würde.

Catch a falling star and put it in your pocket
Never let it fade away
Catch a falling star and put it in your pocket
Save it for a rainy day

For when your troubles start multiplyin’
And they just might
It’s easy to forget them without tryin’
With just a pocketful of starlight

Falling Star, Pocket, Starlight... All das kann man auf die Insel anwenden und auf einfachste Art und Weise miteinander kombinieren. Die zu erläuternde Annahme lautet daher: Die Macht der Insel hat seinen Ursprung in den tiefen des Weltalls und rührt daher, dass vor langer langer Zeit einst ein Meteorit vom Himmel fiel und auf der Insel landete. Die Insel selbst bildete somit für ihn eine Tasche, die ihn auffing und tief im inneren verschloss. Einzig durch kleine Risse in der Oberfläche kann man den Stern noch leuchten sehen - das Sternenlicht.

Claire: Do you know "Catch a Falling Star"? It's a song, like a lullaby.
Eileen: "Catch a falling star and put it in your pocket."
Claire: My dad used to sing that to me when I was little. Do you think you could sing it to the baby once in a while?
Eileen: Of course.

Der Stern selbst wäre eine Erklärung für die besonderen magnetischen Eigenschaften der Insel, da Sterne wie viele andere Himmelskörper einen metallischen Kern haben - wie auch die Erde, die bekanntermassen auch ein mehr oder minder starkes Magnetfeld aufweist. Meteoriten werden bei ihrem Fall durch die Erdatmosphäre abgebremst und dabei an der Oberfläche erhitzt und geschmolzen, während sie in ihrem Inneren kühl bleiben und dadurch nicht verändert werden. Bildungsort der Meteoriten ist unser Sonnensystem und sie ermöglichen uns wertvolle Einblicke in dessen Frühzeit. Berichte über vom Himmel gefallene Steine gibt es seit frühester Zeit. So berichtet etwa der griechische Schriftsteller Plutarch über einen schwarzen Stein, der etwa 470 v. Chr. in Phrygien gefallen sein soll. Dieser Meteorit wurde im Namen der Göttin Kybele verehrt, bis er nach der Übernahme des Kybele-Kultes durch die Römer (die sie Magna Mater deum Idea nannten) im Jahr 204 v. Chr. in einer großen Prozession nach Rom gebracht wurde, wo er weitere Jahrhunderte verehrt wurde. Meteoritisches Eisen wurde schon vor der eigentlichen Eisenzeit zur Herstellung von Kultgegenständen, Werkzeugen und Waffen benutzt. So wurden etwa in einem kleinen Gräberfeld aus der Zeit von 3500 bis 3000 v. Chr. bei der ägyptischen Siedlung Gerzeh Eisenperlen mit einem Nickelgehalt von 7,5 Prozent gefunden, was den meteoritischen Ursprung nahe legt. Eine Dolchklinge wurde auch in der Grabkammer des Pharaos Tutanchamun gefunden. Ob es sich tatsächlich um Meteoriteneisen handelt, konnte bis heute nicht wissenschaftlich bewiesen werden.

Pockets, also kleine Taschen, wurden oft zur Bezeichnung der elektromagnetischen Energie verwendet - zum Beispiel von Eloise Hawking und Stuart Radzinsky.

Eloise: The room we're standing in was constructed years ago over a unique pocket of electromagnetic energy.

Stuart: We hit the pocket!

Das Licht des Meteoriten spielte dabei eine ebenso wichtige Rolle und wurde als Herz der Insel gedeutet.

MOTHER: Don't go in there.
BOY IN BLACK: What's down there?
MOTHER: Light. The warmest, brightest light you've ever seen or felt. And we must make sure that no one ever finds it.
BOY IN BLACK: It's beautiful...

Ein weiteres Indiz für einen ausserirdischen Einfluss liefert ein Interview von Jimmy Kimmel mit Damon und Carlton.

Kimmel: Is everyone on the island from planet Earth?
Cuse: [long pause] Yes. That may be one of the best Lost questions we've ever been asked.
Lindelof: When you get asked questions like that, you have to be very careful how you answer.

Man beachte die Wortwahl, auf die sie selbst hinweisen. Die geschickte Antwort impliziert natürlich nicht zwangsweise, dass es einen starken Meteoriten gegeben haben muss. Gefestigt wurde nur die Tatsache, dass alle Personen von der Erde kommen - auf Objektive ging man nicht ein.

Doch auch diesen wissenschaftlichen Ansatz kann man aus einem religiösen Standpunkt betrachten - oder vielleicht gar untermauern. Ein Blick in die Bibel zeigt folgenden Abschnitt: Offenbarung 9, Vers 1-3

Da stieß der fünfte Engel in seine Posaune. Ich sah einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war. Dieser Stern hatte den Schlüssel zum Abgrund der Hölle. Er öffnete den Abgrund, und heraus quollen Rauch und beißender Qualm wie aus einem riesigen Schmelzofen. Die Luft war vom Rauch so verpestet, dass man die Sonne nicht mehr sehen konnte. Aus dem Rauch quollen Heuschrecken und überfielen die Erde. Ihre giftigen Stiche waren bösartig und schmerzhaft wie die von Skorpionen.

Ist die Insel die Hölle?

Auch wenn von manchen Charakteren öfters mit diesem Gedanken gespielt wurde - nein, die Insel ist nicht die sprichwörtliche Hölle. Doch die Hölle selbst kann man damit noch nicht ganz vom Tisch kehren. Dafür möchte ich noch einmal auf folgendes Bibelzitat hinweisen:

Da stieß der fünfte Engel in seine Posaune. Ich sah einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war. Dieser Stern hatte den Schlüssel zum Abgrund der Hölle. Er öffnete den Abgrund, und heraus quollen Rauch und beißender Qualm wie aus einem riesigen Schmelzofen. Die Luft war vom Rauch so verpestet, dass man die Sonne nicht mehr sehen konnte. Aus dem Rauch quollen Heuschrecken und überfielen die Erde. Ihre giftigen Stiche waren bösartig und schmerzhaft wie die von Skorpionen.

Zudem aus der Offenbarung 9 - Vers 11:

Als König herrschte über sie ein Engel der Hölle. Die Juden nennen ihn Abaddon, bei den Griechen heißt er Apollyon. Das bedeutet: Zerstörer.

Abaddon? Den kennt man doch. Matthew Abaddon. Ein Hinweis?

Unter dieser Prämisse wäre die Insel nicht die Hölle selbst - auf ihr würde sich nur der Zugang zu ihr befinden, wofür es wiederum auch einige Indizien gibt. Wirklich angefangen hat es dabei mit der Bezeichnung des Rauchmonsters als Cerberus - dem Höllenhund aus der griechischen Mythologie, der den Eingang zur Unterwelt bewacht. Hinzu kamen die Hieroglyphen auf dem Countdowntimer in der Swan-Station, die übersetzt Underworld bedeuten. Sollte das etwa bedeuten, dass sich die tatsächliche Hölle auftun würde, wenn man die Energie nicht entweichen lassen würde? Bereits in der dritten Staffel gab es dazu eine Äusserung, die eine sehr interessante Wortwahl darbietet:

Damon Lindelof: Let's just say, theoretically, inside the Island there was this ball of electromagnetic energy. And, let's just say, there was a group of people—we’ll call them the DHARMA Initiative—sort of drilling around, and doing general futzing on the Island, and they accidentally drilled into this hole, and suddenly that entire ball of electromagnetism became untapped, so they built this Swan Station above it, in an effort that it wouldn’t get completely out of control. So, by plugging that hole, you don’t actually do away with all the electromagnetism. It's still there.
Carlton Cuse: It became tapped, actually.
Damon Lindelof: Yes, tapped, that’s right.
Carlton Cuse: Not untapped, but then now it's been re-corked. Let's just call it corked. It's been corked. It's not—it's … its fine. Don’t worry about it.
Damon Lindelof: It's tapped.

Bereits damals verwendete man den Begriff Korken, der ebenfalls von Jacob aufgegriffen wurde.

Jacob: Think of this wine as what you keep calling hell. There's many other names for it too: malevolence, evil, darkness. And here it is, swirling around in the bottle, unable to get out because if it did, it would spread. The cork is this island and it's the only thing keeping the darkness where it belongs.

Geht man nun von all den voran gegangenen Hinweisen aus, wäre Korken als Bezeichnung für die Insel jedoch eher irreführend. Auch wenn die Insel grundsätzlich die Funktion eines Korkens einnimmt und das Böse verschliesst, befindet sich der tatsächliche Verschluss auf der Insel in der Höhle im Bambuswald. Als Desmond diesen Korken entfernte, färbte sich der Boden glühend rot. Die Erde bebte. Tat sich hier tatsächlich die wirkliche Hölle auf?

War der Stein ein wirklicher Schlüssel um den Zugang zur Unterwelt zu öffnen?

Cooper: Little hot for heaven isn't it?

Ein Blick auf die Blast Door Map im Swan weist auch noch einen lateinischen Spruch auf: Liberate te ex inferis - rette dich selbst vor der Hölle. War sich Radzinsky bewusst, dass er auf glühenden Kohlen sitzt?

Ob sich nun wirklich die wortwörtliche Hölle unter der Insel befindet? Ich weiss es nicht. Möglich wär' es. Was haltet ihr davon? Kann man das glauben? Ist es zu religiös? Hätte man konkreter darauf eingehen sollen oder wäre das ein fataler Fehler gewesen?

Ich hoffe, das war ein Ansporn für viele, sich auch weiterhin auf die Jagd nach Hinweisen zu begeben, die man kombinieren und im Forum präsentieren kann. Ich freu mich drauf.


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dusterl
Beigetreten: 14.07.2006

Die ganze Erklärung mit nem Meteoriten ist Murks. Das würd ich lieber als die unbekannte Kraft der Insel lassen. Stichworte sind nötiger Drehimpuls für den gezeigten Magnetismus und Reibung - da auch nur ansatzweise versuchen wissenschaftlich ranzugehen muss scheitern.


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Kerkener
Beigetreten: 25.11.2007

Original von dusterl
Die ganze Erklärung mit nem Meteoriten ist Murks. Das würd ich lieber als die unbekannte Kraft der Insel lassen. Stichworte sind nötiger Drehimpuls für den gezeigten Magnetismus und Reibung - da auch nur ansatzweise versuchen wissenschaftlich ranzugehen muss scheitern.

Drückst du die ganze Zeit F5 in der Hoffnung wieder irgendwas in den dreck ziehen zu können?
Wie schön, dass du an jeden meiner Posts so konstruktiv ran gehst. Ist also wieder alles Schrott, wie immer...

Du trägst zu keinem Thema was sinnvolles bei. Ständig wiederholst du dich und schreibst zu jedem neuen Ansatz, den Thread mal wieder in die richtige Bahn zu lenken, dass das alles Murks sei. Kannst du es dann nicht einfach sein lassen? Ich hab begriffen, dass Lost dir nicht gefallen hat und du jede weitere Theorie, die ich posten werde, von dir als Dünnpfiff tituliert wird.


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