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docsanchez
Beigetreten: 03.08.2007
Elite Grinder

ich finde auch zb. The Hurt Locker ist ein guter Film, die meisten Oskars verdankt er aber glaube ich einfach der Tatsache, dass viele in letzter Sekunde noch eine Alternative zu Avatar gesucht haben, weil man es nicht zulassen wollte dass der Müllfilm auch noch ausgezeichnet wird und James Cameron nach wochenlanger Vor-Prahlerei sich die Hände reibt.

Die Oskars sind eben eine politische Sache mit tausend Lobbys im Hintergrund , allein die Tatsache wie groß die Anzahl der Abstimmenden ist, und dass dann Leute wie Matt Damon etc. entscheiden müssen, wer die "beste Technik" verdient hat sagt imo schon genug aus darüber.

Mein alter Medienprofessor meinte sogar, dass im Komitee viele alte Juden sitzen und demnach solche Filme wie Schindlers Liste etc. absolute Oskargaranten sind - die Gültigkeit dieser These können wir ja anhand von "A Dangerous Method" überprüfen, der imo (auch abseits dieser Behauptung) die typischen Oskar-Erwartungen erfüllt.

Zu widerspiegeln: Sorry, ich failte hart. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich wenigstens wusste wie wider/wieder benutzt wird und mir lediglich ein sehr häufiger Schreibfehler unterlaufen ist ; )

Greets


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Zitat
docsanchez
Beigetreten: 03.08.2007
Elite Grinder

A Dangerous Method (2011)

Weil ich ihn vorher erwähnt habe und im Zuge der Viennale gesehen habe;
Carl Jung (Fassbender) versucht eine junge Frau (Knightley) mit den Methoden Freuds (Mortensen) zu behandeln, im Zuge des Films lernen sich Jung und Freud kennen und führen intensive Diskurse.

Der Film schafft es gewisse historische Elemente und Personen sehr genau (zumindest bekommt man diesen Eindruck) darzustellen, der Regisseur hat eine gute Arbeit geleistet die (u.a. in Briefen festgehaltenen) Gespräche zu rekonstruieren.

Dennoch fühlt sich der Film leicht falsch besetzt an, Mortensen ist zwar ein guter Schauspieler, hier hätte ein älterer/reiferer Schauspieler besser gepasst imo - auch Knightley wurde schon kritisiert.
Außerdem fühlt sich der Film zu kurz an, gewisse Aspekte sind mMn nicht gut genug herausgearbeitet bzw. sind "zu rasch" abgehandelt.

Bevor ich ihn mir ein zweites Mal ansehe, würde ich lieber ein Buch über Freud lesen.

7/10

Greets


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Zitat
Thurisaz
Beigetreten: 15.07.2006
PokerStrategist

Original von Epitaph

Original von Tombery
epitaph reden wohl eher von nem anderen film und hat den namen falsch im kopf. LA.Crash kann man nun ich keine kampfszenen reindichten.<
fand den film btw sehr gut.

jap sorry muss meinen rant zurücknehmen, ich meinte eigentlich Battle L.A.

http://www.imdb.com/title/tt1217613/

Haha, und es kam dir nicht komisch vor, dass Battle L.A. drei Oscars gewonnen haben soll?

Thurisaz


Antwort
Zitat
Awesomeness
Beigetreten: 25.08.2008
Oldschool Grinder

Original von docsanchez
ich finde auch zb. The Hurt Locker ist ein guter Film, die meisten Oskars verdankt er aber glaube ich einfach der Tatsache, dass viele in letzter Sekunde noch eine Alternative zu Avatar gesucht haben, weil man es nicht zulassen wollte dass der Müllfilm auch noch ausgezeichnet wird und James Cameron nach wochenlanger Vor-Prahlerei sich die Hände reibt.

Hurt Locker hat doch eher gewonnen, weil da ne Frau Regie geführt hat und bis dahin keine Frau den Oscar für Regie/bester Film bekommen hat. Avatar hatte nie die Chance den Oscar zu gewinnen, das wäre ja sogar für die Academy zu lächerlich und würde den Oscar ja noch bedeutungsloser machen.

@Guillaume

Welchen Filmen hättest du denn in den Jahren den Oscar gegeben? American Beauty gehört z.B. zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und Departed ist einfach ein richtig guter Actionfolm. Was eher fails waren für mich:

- Slumdog Millionär (Nicht schlecht, aber auch nichts großartiges.)
- L.A. Crash ("Last uns einen Film gegen Vorurteile machen, aber ihn vollpacken mit Klischees, damits ja jeder checkt." Einfachnurhollywood.)
- Chicago (trololol)
- Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (jaja, ist ja ok, dass die Peter Jackson für die Reihe einen Oscar geben, aber Mystic River ist mMn der klar bessere Film.)
- Shakespeare in Love (WTF? )
- Titanic (Das wirklich traurige ist, dass L.A. Confidential in dem Jahr auch nominiert war.)


Antwort
Zitat
Guillaume
Beigetreten: 20.01.2006
Elite Grinder

Wegen der LIste : klar, die anderen sind noch mehr fails, ich war nur die Liste von MourganRA durchgegangen. Aber klar daß Departed besser ist als Shakespeare in Love.

Zu die Frage : welche Filme hätten's eher verdient, keine Ahnung, ich habe jetzt nicht im Kopf was alles für Fime in den jeweiligen Jahren rausgekommen sind, und ich schaue mittlerweile auch viel weniger Filme als fürher.. Ich will auch nicht sagen : dieser oder dieser Film hätte den Oskar verdient. Weil die Auswahlen teilweise durchaus nachvollziehbar waren im Sinne der Oskar (also, in dem Sinn finde ich Titanic den Oskar zu geben macht Sinn, weil es ja irgendwie so einen gelungenen typishcen Hollywood Traumfabrik Teil ist, was nicht für mich gemacht ist, aber seine Zielgruppe gut bedient). Ich wollte also eher sagen, als Reaktion zur den Post von Fritz und die Nachfolgende : Bester Film Oskar haben für mich einfach überhaupt keinen Wert. Diese Presiverleihungen finde ich einfach total Sinnlos. Man feiert sich selbst und ignoriert dabei Kino aus aller Welt, und sogar das Kino aus dem eigenen Land der ein bßchen aus der Reihe tanzt. Ich kritisiere nicht unbedingt das vorgehen, ich verstehe nur einfach nicht wieso es soviele Leute aus den ganzen Welt interessiert.

Und wegen American Beauty, keine Ahnung, ich überreagiere vielleicht ein bißchen. Fand ihn damals auch so ganz gut als er rausgekommen ist, und dann habe ich den Fehler gemacht ihn nochmal ein paar Jahre später nochmal anzuschauen, und ich fand einfach alles ziemlich schlecht, und voller Klischees und "Abkürzungen" die ich mittlerweile kaum mehr zu ertragen finde. Schwer zu erklären, aber dieser "Arty" Filmen die sich aber nichts wirklich trauen bringen mir zum kochen, vielmehr als Filme die nur Unterhaltungswert haben und keine Künstlerische Ansprüche, die aber dazu stehen und ihre Zwecke gut erfüllen. MIt denen habe ich keine Problem, und wenn man solche Filme Preise geben will auf Grund ihr Effektivität, finde ich's auch in Ordnung.


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Zitat
PetrosiliusZ
Beigetreten: 26.08.2006
BlackMember

Original von docsanchez

kannst du das mal bitte erläutern?

Zu bemüht. Einfach viel zu bemüht.
Alles zielt auf Effekt, alles ist konstruiert um Emotion beim Zuschauer hervorzurufen. Wirklich selten so einen manipulativen Film gesehen.
Jeder Charakter muss ne große Allegorie sein, anstatt einfach Mensch. Und weil das Pressen der Schauspieler in Zeichen, statt in Rollen, wohl zu klischeebeladen wäre, muss dann wirklich jeder diese völlig lächerliche 180 grad Drehung machen. Der gute ist "eigntl" der böse und die bösen haben ja eigntl doch n gutes Herz. Bitch please.. als sei das jetzt realitätsnäher oder weniger klischeehaft. Diese letzten 20 Minuten Hollywood-Menschenbild waren doch nurnoch unerträglich (die erste Stunde oder so hats ja durchaus geschafft, auch wenn immernoch zu naiv und zu äußerlich, diese Atmosphäre der "diffusen Angst", die in Amerika herrscht zu vermitteln und war insofern zwar fern von nem Meisterwerk aber immerhin anschaubar). Dazu dieser unerträglich manipulative Soundtrack, der immer dann einsetzt wenns "wichtig" wird. Damit man auch weiß: "Achtung! Jetzt sind wir wieder bei einer allegorischen Szene. Wir weisen euch mit dieser tollen spirituellen Musik daraufhin, denn hier gehts um Metaphysisches. Nichts zu danken!"

Und das soll die große Abhandlung über das Phänomen Rassismus sein? Wir kommen dem, was Rassismus wesenhaft ist, nicht mal nahe. Der Film bleibt doch total äußerlich.

Wenn der Film wenigsten damit geendet hätte, dass der Ladenbesitzer aus dem Nahen Osten das kleine Mädel erschießt und dann so geistesabwesend auf der Straße steht. Kamera raus, Ende. "Leute, die Art und Weise wie wir zusammen leben ist von Grund auf krank und endet in Katastrophen."
Aber nein, stattdessen geht ja alles gut. Alle wollen ja nur geliebt werden und eigtl das richtige tun. Und das ist so schön und wird so rührend dargestellt, dass man das auch nciht wirklich schlecht finden kann, ohne gefühllos zu sein. Irgendwer hier hat das ganze mit "Drück die Welpenschnauze in die Pisse" beschrieben- passender kann ichs nich ausdrücken.

Als Studie zum Phänomen Rassismus ist es, wie gesagt, total vor-analytisch und oberflächlich. Ich denke da nur an "Angst essen Seele auf", der quasi in jeder Hinsicht das Gegenteil ist und der Wahrheit damit so viel näher kommt. Der kommt ganz ohne Allegorie, ganz ohne Effekt und ganz ohne wilde Charakterwandel aus und berührt damit den wahren Kern dieser ganzen scheisse Rassismus viel viel eher.

Als "großer Alleserklärer" viel zu bemüht Wirkung zu erzeugen. Tree of Life etwa versucht ja ähnliches, und ist damit imo auch oft knapp an der Grenze sich zu übernehmen. Ich denke da an die Aufnahmen des Universums und die Bilder zur Entstehung des Lebens. Die dienen aber nur dazu dem ganzen einen Kontext, einen Rahmen zu geben.
"Das ist doch völlig verrückt, vor zig Millionen Jahren ist das und das passiert und jetzt gibt es einfach so dieses Land das nennt sich Amerika und da lebt diese Familie und die lebt so; schauts euch an. Das sind Menschen und andere Menschen leben anders, aber alle sind sie da weil da dieser verrückte Urknall war, macht euch das mal klar." Die Menschen sind hier Menschen, die gezeigt werden in ihrem Menschsein. Das hat zwar teils diesen pathetischen Anklang weil der Referenzrahmen eben ein so gigantischer ist, aber sie bleiben dennoch Menschen. Bei L.A. Crash ist von Menschen überhaupt nichts zu sehen.

Imo

@Guillaume:

Ich seh fast alle Bewertungen zu den FIlmen ähnlich wie du, nur:
Gladiator haten geht einfach garnicht!

"Mein Name ist Maximus Decimus Meridius - Kommandeur der Truppen des Nordens - Tribun der spanischen Legionen - treuer Diener des wahren Imperators Marcus Aurelius - Vater eines ermordeten Sohnes - Ehemann einer ermordeten Frau - und ich werde mich dafür rächen, in diesem Leben oder im nächsten!"

GÄNSEHAUT MANN!


Antwort
Zitat

Schön geschrieben FrtZ, kann ich 1 zu 1 unterschreiben.


Antwort
Zitat
Guillaume
Beigetreten: 20.01.2006
Elite Grinder

Pff mal wieder ein awesome Post von FrtZ.

Wegen Gladiator : ja so wollte ich's auch mehr oder weniger gesagt haben, auch wenn ich sehe daß es beim nachlesen nicht ganz so rüberkommt. Es ist ein sehr guter Pop Corn Streifen. Ich habe's auch 2mal gesehen und hab's beide Mal genossen (und nebenbei, hast du seinen Robin Hood gesehen ? Ich war so sicher es würde sowas wie Gladiator sein, so ein guter old School Effektives Blockbuster. Mann war das ne Entäuschung !) Nur nervt mich einfach der Scott, weil er sich ein paar Sachen nicht verkneifen kann die immer die Dramatik so dermaßen Unterstreichen sollen, was aber an sich auch ohne diese ganzen Tricks funktioniert hätte. Aber gelungen ist es allermall.


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L.A. Crash ist wahrlich eine der überbewertesten Filme die ich kenne.


Antwort
Zitat
Merlinius
Beigetreten: 30.06.2006
Elite Grinder

Also ich fand Crash eigentlich ganz gut. (Wenn Ihr alle den deutschen Titel "L.A. Crash" benutzt, habt Ihr dann auch den Film in der Übersetzung gesehen?)

Liegt vielleicht auch daran, dass ich großer Los Angeles Fan bin. Der Film versucht halt dieses Zusammenspiel der Schichten, Rassismus, Karrierepolitik etc. zu greifen, und wie die flüchtige Interaktion eigentlich fremder Menschen doch etwas im Persönlichen bewirkt. Und alles vor dem Hintergrund der Anonymität und Hektik der Staat. Ich denke, man muss den Film wirklich auch im Hinblick die Besonderheiten von Los Angeles betrachten, um das künstlerische Werk darin zu verstehen. Es ist nicht "einfach nur eine Geschichte", sondern ein ausgeschmückter Ausschnitt des Lebens (in dieser Stadt). Und er beleuchtet nicht nur die unrealistischen Privatprobleme einer fiktiven Person, sondern es spielt alles auf einer öffentlichen Bühne, auf der man sich vielleicht selbst gelegentlich bewegt. Die Charaktere sind auch gut und vor allem vielseitig gezeichnet, nicht nur schwarz/weiß, die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen stellenweise.

Nach welchen Kriterien Oscars vergeben werden, weiß ich gar nicht und will das auch nicht beurteilen. Den Film fand ich aber wie gesagt "ganz gut" insgesamt. Er reißt nicht unbedingt besonders mit während des Sehens, aber das Gesamtbild ist interessant und handwerklich ist es gut umgesetzt. Ich kann zumindest verstehen, welche Eigenschaften des Films man im Blick haben könnte, wenn man ihm eine Auszeichnung zuspricht.

Ne Zahl zwischen 1 und 10 will ich hier gar nicht zusprechen, weil das die differenziertere Bewertung, an der ich mich hier versuche, etwas ad absurdum führen würde. Ich kann andererseits auch verstehen, was einem an dem Film nicht gefallen könnte.


Antwort
Zitat

Original von Merlinius
Also ich fand Crash eigentlich ganz gut. (Wenn Ihr alle den deutschen Titel "L.A. Crash" benutzt, habt Ihr dann auch den Film in der Übersetzung gesehen?)

Ich guck einen großteil der Filme auf Dvd und dann im O-ton, dennoch sind die meissten DvDs aus Deutschland.
Unter Crash kenne ich dann den Film von 1996, welcher auch Sehenswert ist


Antwort
Zitat
boedt
Beigetreten: 12.01.2008
Oldschool Grinder

Original von docsanchez
warte noch auf frtz's Meinung, epitaph meint garantiert nen anderen Film....btw es heißt "wiederspiegeln", wider steht ja für "gegen" wie zb. bei Widerstand.

sry für strategie aber sieht nicht wie ein typo aus^^

nice troll oder solid selfown?


Antwort
Zitat
docsanchez
Beigetreten: 03.08.2007
Elite Grinder

@FrtZ guckst du Filme schon im Original oder? Wegen des Gladiator-Zitats...
Danke für den ausführlichen Post über Crash - schließe mich da auch Nemanjas Meinung an.

Gladiator ist für mich btw mehr als nur gutes popcorn-Kino, viel eher eine Art modernes Epos - denke hier hat Ridley Scott die meisten seiner überästhetisierten Stilmittel benutzt ohne lächerlich zu wirken, vermutlich bewegt er sich hier sehr knapp an einer bestimmten Grenze entlang.

Greets


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Zitat
marCH1LLL
Beigetreten: 03.05.2010
PokerStrategist

Original von Smoover
Inception ist wahrlich eine der überbewertesten Filme die ich kenne.

fyp


Antwort
Zitat
docsanchez
Beigetreten: 03.08.2007
Elite Grinder

da stimm ich dir zu. Finde was sich nolan da geleistet hat ist alles andere als toll, einfach träume in träume packen, alle damit verwirren und am Ende noch ein "mindfuck" Gütesiegel abholen. Wünschte mir, er würde zu seinen Wurzeln zurückkehren, anstatt dieses Spektakelkino zu betreiben.

Ganz zu schweigen von den ganzen "Regeln" die aufgestellt werden, und sie dann in der James-Bond-Schneewelt einfach mal zu kippen, weil die ja unterwasser sein müsste. OHJE NICHT MITGEDACHT HERR NOLAN?!?! trololo

edit: abgesehen davon dass ich es absolut unspektakulär finde, einen Film über sowas komplexes und fantasievolles wie Träume zu machen und dann einfach Actionfilm in Actionfilm zu packen....Ich wette Xzibit hat er gut gefallen.


Antwort
Zitat
RaisyDaisyyy
Beigetreten: 18.07.2009
Oldschool Grinder

wollte immer mal wieder schreiben, war aber oft zufaul, deshalb kommt jetzt gleich ein ganzer Batzen auf einmal:

Children of men
Menschheit geht vor die Hunde wegen Unfruchtbarkeit
Wow echt unterirdisch, ich fass es nicht wie dieser Film so hoch gevoted werden konnte...
Wollte zwischendurch wirklich ausschalten, und ich kann wirklich nicht sagen, wann ich das letzte mal so kämpfen musste um einen Film zu Ende zu schaun :/
Habe mir keine Trailer oder Kritik davor reingezogen, um wirklich unvoreingenommen zu sein.
Es wird halt sogut wie nichts erklärt:

Spoiler

Warum sind die Menschen unfruchtbar? Warum geht die gesamte Welt zum Teufel nur GB nicht/Immigrationsproblematik? Was ist das Human Projekt, eine art Gott damit man die Hoffnung nicht verliert, oder doch ein Boot mit ein paar Menschen drauf o.0 ? Womöglich weiß es der Regisseur selbst nicht, deshalb ist es auch selbsterklärend, warum man das Wunderbaby verstecken muss...

Schauspielerisch z.T. sehr schwach, charakterisierung nicht vorhanden, ebenso die Handlung. Hat mich absolut nicht überzeugt :(
3/10

Wie ausgewechselt
Zwei unterschiedliche Kumpels tauschen ihre Körper.
Normale Komödie ohne besondere Höhepunkte und mit durchschnittlichen Lachern.
Halt nichts besonderes, aber dank Olivia Wild +0,5Pkt :)
5,5/10

Mean Machine
Fußballprofi kommt in den Knast und soll eine Mannschaft aufstellen. Allerdings erwarten ihn dort einige andere Probleme. Gut gemacht, allerdings nichts wirklich herausragendes bis auf Statham im Tor
6/10

Idiocracy
Zwei Versuchskaninchen werden eingefroren. Leider wird der Stützpunkt abgerissen und die Kammern geraten in Vergessenheit. 500 Jahre später öffnen sich die Kammern, allerdings ist die Menschheit total verdummt.
Fand ihn ganz amüsant und unterhaltend, vorallem die Hintergrundkommentare erinnern total an Beavis&Butthead

Spoiler

die Taxiszene ist so geil: shit! SHIT, yeah, HELL YEAH! :D

7/10 wenn man Beavis&Butthead Humor mag :)

Middle Men
Internetpioniere erschaffen ein Creditkartenabrechnungssystem um Pornos zu vermarkten. Sie machen das große Geld, bekommen aber auch immer mehr Probleme.
Story überzeugt und wird vom Hauptcharakter erzählt. Schauspielerisch gut, Stimmung passt; allerdings versucht der Film vllt etwas zuviele Genres zu erfüllen. Hätte man das ein oder andere Genre weggelassen und das andre etwas mehr ausgefüllt wäre mehr drin gewesen. Trotzdem ein sehenswerter Film
7,5/10

Lock, stock and two smoking barrels
4 Freunde legen ihr erspartes zusammen, damit einer von ihnen bei einem dubiosen Undergroundboss Highstakes spielen kann. Anfangs läufts auch, aber dann stecken alle 4 tief in der Scheiße.
Sehr gute schauspielerische Leistung und gute Dialoge. Atmosphäre überzeugend einfach total! Nach einer gut&knappen Charakterisierung laufen mehrere Handlungsstränge parallel ab und führen letztendlich zusammen.
Wer Snatch mag wird diesen Film lieben! ;)
8,5/10 auf jedenfall empfehlenswert, in Originalfassung +0,5 Pkt!


Antwort
Zitat
docsanchez
Beigetreten: 03.08.2007
Elite Grinder

3/10 für children of men, stopped reading there.


Antwort
Zitat
RaisyDaisyyy
Beigetreten: 18.07.2009
Oldschool Grinder

Kann dem Film einfach fast nichts positives anrechnen.
Atmosphärisch war mir nach ein paar Minuten klar, dass es kein knüller für mich wird.
Wenigstens erklärte ich, warum mir der Film nicht gefällt, statt solche sinnfreien Kommentare zu posten.


Antwort
Zitat
MourganRA
Beigetreten: 12.04.2007
Oldschool Grinder

Original von docsanchez
3/10 für children of men, stopped reading there.

#

also sorry, children of men ist wirklich ein meisterwerk. Allein für den visuellen Stil und die Kameratechnik.

Allein das finale war über 10min ohne Schnitt. Unglaublich gut gemacht.

btw. es muss nicht immer alles erklärt werden. warum der Zustand der Menschheit so ist, spielt keine Rolle, viel wichtiger ist doch, wie sich die Menschen dadurch verhalten


Antwort
Zitat
docsanchez
Beigetreten: 03.08.2007
Elite Grinder

exactly! Es ist auch nicht wichtig wie es zu dem Setting in 1984 oder Brave New World gekommen ist - eine fiktive Ausgangslage doch die Reaktion und Anpassungen darauf sind "nachvollziehbar" - deswegen liebe ich diese Art von Dystopie-Filmen.


Antwort
Zitat
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