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Der-Forex-Einsteiger-Fragen-Thread [FAQ im OP]

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lionix2006
Beigetreten: 20.05.2006
Oldschool Grinder

Original von phizza
Hallo,
ich habe heute gelesen, dass eine Erlaubnispflicht für den Devisenhandel existiert.
Kann jemand dazu genaueres sagen? Ist diese Erlaubnis ohne größeren Widerstand zu bekommen und an wen genau muss ich mich damit wenden?

Kann sein, daß damit grds. Risikogeschäfte gemeint sind. Du wirst beim Broker meistens zu Beginn gefragt, was Du für Erfahrung mitm Handel hat. Vor allem Hebelgeschäfte musst Du verstanden haben bzw. oft ne Einverständniserklärung abgeben, daß Du gecheckt hast mit was für nem Risiko das verbunden ist - sprich das Du im Extremfall sogar Schulden aufbauen kannst. Bei Flatex z.B. musste ich mich auch erst höher stufen lassen bevor ich nen Solar Hot Stock aus Asien kaufen durfte.


Antwort
Zitat
DoKwonTae
Beigetreten: 31.08.2009
PokerStrategist

Ich hätte mal ein paar Fragen:

1. Wenn man jetzt einen Account bei nem Broker hat und Metatrader4, kann man dann nur Forex traden oder auch alle möglichen Aktien und Rohstoffe?

2. Wenn ich über sehr kurze Zeiträume daytrade, worin liegt der Unterschied ob ich Währungen oder Aktien trade? Also wenn genug Liquidität vorhanden ist müsste es ja genau das gleiche sein. Oder gibt es einfach zu große Ausschläge bei Aktien, z.B an der Nasdaq?


Antwort
Zitat
Pokermage2008 Themenstarter
Pokermage2008
Beigetreten: 05.10.2008
Oldschool Grinder

1. Kommt aufn broker drauf an. viele bieten Indices und Rohstoffe zum traden an. Aktien eher selten bei nem Forex broker.

2. kann man so nicht sagen, ist was ganz anderes und schwer zu vergleichen


Antwort
Zitat

Original von DoKwonTae
Ich hätte mal ein paar Fragen:

1. Wenn man jetzt einen Account bei nem Broker hat und Metatrader4, kann man dann nur Forex traden oder auch alle möglichen Aktien und Rohstoffe?

2. Wenn ich über sehr kurze Zeiträume daytrade, worin liegt der Unterschied ob ich Währungen oder Aktien trade? Also wenn genug Liquidität vorhanden ist müsste es ja genau das gleiche sein. Oder gibt es einfach zu große Ausschläge bei Aktien, z.B an der Nasdaq?

1. Außer Forex nur CFDs, je nachdem was der Broker anbietet. Das können Indizes sein, Forex, Metalle, Öl, etc.. Bei den meisten besseren Brokern, also Banken, gibt es auch wesentlich mehr, z.B. Optionsscheine, Futures, Aktien, etc. Die verlangen dann aber auch ein höheres Anfangskapital und haben meist ihre eigenen Tradingplatformen.

2. Bei Aktien gibt es höhere Gebühren. Theoretisch ist es aber genauso möglich.


Antwort
Zitat
Pokermage2008 Themenstarter
Pokermage2008
Beigetreten: 05.10.2008
Oldschool Grinder

Original von TheKami

Original von DoKwonTae
Ich hätte mal ein paar Fragen:

1. Wenn man jetzt einen Account bei nem Broker hat und Metatrader4, kann man dann nur Forex traden oder auch alle möglichen Aktien und Rohstoffe?

2. Wenn ich über sehr kurze Zeiträume daytrade, worin liegt der Unterschied ob ich Währungen oder Aktien trade? Also wenn genug Liquidität vorhanden ist müsste es ja genau das gleiche sein. Oder gibt es einfach zu große Ausschläge bei Aktien, z.B an der Nasdaq?

1. Außer Forex nur CFDs, je nachdem was der Broker anbietet. Das können Indizes sein, Forex, Metalle, Öl, etc.. Bei den meisten besseren Brokern, also Banken, gibt es auch wesentlich mehr, z.B. Optionsscheine, Futures, Aktien, etc. Die verlangen dann aber auch ein höheres Anfangskapital und haben meist ihre eigenen Tradingplatformen.

2. Bei Aktien gibt es höhere Gebühren. Theoretisch ist es aber genauso möglich.

würde aber aktien nie bei nem forex account traden. die cfd conditonen sind meisten scheiße


Antwort
Zitat
Airborne1988
Beigetreten: 19.12.2008
Elite Grinder

kennt jemand den Broker Trading 212 von AVUS Capital?
Als ziemlicher Anfänger, der jetzt nach bischen Lesen zum Thema traden wollte, find ich
den top für mich und auch preiswert (ausschließliche Finanzierung über Spread; der bei 0,0003 liegt).

min Einzahlung 100€ (200$ ) und Hebel bis 1:100


Antwort
Zitat
Airborne1988
Beigetreten: 19.12.2008
Elite Grinder

Original von lionix2006

Original von phizza
Hallo,
ich habe heute gelesen, dass eine Erlaubnispflicht für den Devisenhandel existiert.
Kann jemand dazu genaueres sagen? Ist diese Erlaubnis ohne größeren Widerstand zu bekommen und an wen genau muss ich mich damit wenden?

Kann sein, daß damit grds. Risikogeschäfte gemeint sind. Du wirst beim Broker meistens zu Beginn gefragt, was Du für Erfahrung mitm Handel hat. Vor allem Hebelgeschäfte musst Du verstanden haben bzw. oft ne Einverständniserklärung abgeben, daß Du gecheckt hast mit was für nem Risiko das verbunden ist - sprich das Du im Extremfall sogar Schulden aufbauen kannst. Bei Flatex z.B. musste ich mich auch erst höher stufen lassen bevor ich nen Solar Hot Stock aus Asien kaufen durfte.

bei dem von mir angegeben Broker steht geschrieben, das der Verlust aufs Margin begrenzt ist und extra formuliert, dass man dadurch keine Schulden machen kann.


Antwort
Zitat
Airborne1988
Beigetreten: 19.12.2008
Elite Grinder

ZITAT:

"gibts tatsächlich: in D 410€, in Ö 730€

Solange du das im Kalenderjahr nicht überschreitest, musst du nix melden. Falls doch, dann schon, auch wenns nur auf deinem Forex-Konto aufscheint.

Freibetrag in Deutschland für 2012: 801 EUR"

Ähm, wieso muss ICH das melden? Wenn mein Broker in DT. der Aufsicht untersteht (meiner tuts zufällig), dann müsste doch der Broker selbst das dem FA melden?
Ich kenns halt nur von Arbeit so, wenn kein Freistellungsauftrag hinterlegt ist, dann werden automatisch von den gutgeschriebenen Zinsen 25% ans FA abgeführt.
Mein Broker meldet ja sogar der SCHUFA die existenz des Kontos, also denk ich mal auch, dass die das wie ne Bank machen.


Antwort
Zitat
lionix2006
Beigetreten: 20.05.2006
Oldschool Grinder

Original von Airborne1988

Original von lionix2006

Original von phizza
Hallo,
ich habe heute gelesen, dass eine Erlaubnispflicht für den Devisenhandel existiert.
Kann jemand dazu genaueres sagen? Ist diese Erlaubnis ohne größeren Widerstand zu bekommen und an wen genau muss ich mich damit wenden?

Kann sein, daß damit grds. Risikogeschäfte gemeint sind. Du wirst beim Broker meistens zu Beginn gefragt, was Du für Erfahrung mitm Handel hat. Vor allem Hebelgeschäfte musst Du verstanden haben bzw. oft ne Einverständniserklärung abgeben, daß Du gecheckt hast mit was für nem Risiko das verbunden ist - sprich das Du im Extremfall sogar Schulden aufbauen kannst. Bei Flatex z.B. musste ich mich auch erst höher stufen lassen bevor ich nen Solar Hot Stock aus Asien kaufen durfte.

bei dem von mir angegeben Broker steht geschrieben, das der Verlust aufs Margin begrenzt ist und extra formuliert, dass man dadurch keine Schulden machen kann.

Das ist eigentlich nicht korrekt bzw. kann ich mir nicht vorstellen, daß der Broker für irgendwelche Schulden persönliche grade steht.

Um aber grds. sich erst gar nicht mit der Gefahr von Schulden beschäftigen zu müssen, trade einfach defensiv.

Mit nem Account von 500 $ kannst Du vermutlich schon mit 1 Lot traden also 1 Pip = 10 $ / € was auch immer. Das heißt es braucht nur 50 Pips bis Du spätestens broke bist. Normalerweise ruft der Broker frühzeitig Margin Call aus und stellt Dein Konto glatt. Es kann aber Situationen geben (z.B. wenn Bernanke mal wieder ne Rede hält) in denen Kurssprünge von 50 Pips oder mehr binnen kürzester Zeit erfolgen. Gehen wir also mal davon aus, daß Bernanke mal wieder irgendetwas von sich gibt, was dem Markt so gar nicht schmeckt und in 5 Min. rast der Kurs 100 Pips nach unten, Du bist aber auf steigende Kurse eingestellt, da kann es durchaus sein, daß Dein Broker in der Eile nicht sofort Deine Positionen glatt stellt und zack ist Dein Konto in den Miesen.

Deswegen würde ich persönlich bei nem Konto von 500 $ nur mit 0,01 - 0,02 Lot (1 Pip = 0,10 - 0,20 $) traden dann läuft man erst gar nicht Gefahr in so eine Situation zu kommen.


Antwort
Zitat
Airborne1988
Beigetreten: 19.12.2008
Elite Grinder

"
Der Vorteil des Leverage (Hebel)
nach oben

Oder: Wie kann man seinen Einsatz verhundertfachen?

Dies ist einer der großen Vorteile beim Devisenhandel: Wenn Ihr Devisen-Broker beispielsweise ein Leverage von 1:100 anbietet, dann können Sie mit 100 Mal mehr Geld handeln, als Sie tatsächlich einsetzen. Das bedeutet, dass Sie für den Kauf von 100.000 EUR/USD, nur 1.000 EUR benötigen. Den Rest für diesen Trade erhalten Sie von Ihrem Broker als Darlehen. Dank dieser Hebelwirkung (leverage effect) können Sie mit 100 Mal mehr Geld handeln als Sie tatsächlich besitzen, wodurch Sie auch 100 Mal höhere Gewinne erzielen können. Allerdings können auch die Verluste 100 Mal höher ausfallen, Sie müssen also Vorsicht walten lassen. Einfach ausgedrückt könnte man sagen, dass der Leverage das Ergebnis Ihrer Trades um 100 multipliziert. Die Geldmittel, die Sie auf Ihrem Trading-Konto hinterlegen, werden „Margin“ genannt und dienen zur Deckung möglicher Verluste. Während Ihre potenziellen Gewinne bei einem Leverage-Trade praktisch unbegrenzt sind, sind etwaige Verluste auf Ihre Margin begrenzt. Daher kann niemals die Situation eintreten, dass ihr Konto einen negativen Saldo aufweist und Ihnen dadurch Verbindlichkeiten entstehen.
"

ist jetzt natürlich einfach ausgedrückt, aber ist doch nun mal so, wie ichs verstanden habe?


Antwort
Zitat

Es ist normalerweise nicht üblich dass Broker so etwas schreiben, bzw. afaik dürfen sie das gar nicht. Auf das Risiko muss immer hingewiesen werden.
Spricht sehr stark gegen deinen Broker, der dann entweder gar nicht reguliert ist oder von irgendeiner random Philippinen-"Behörde".


Antwort
Zitat
Airborne1988
Beigetreten: 19.12.2008
Elite Grinder

In den FAQs steht noch das:

" Können Sie meine Positionen schließen?

Ja, die Plattform kann Ihre Position(en) automatisch schließen, wenn Sie eine Verlustposition besitzen und nicht genügend Kapital zur Absicherung der Position(en) auf Ihrem Konto haben (Margin). Dies schützt Sie davor, mehr Geld zu verlieren, als sich auf Ihrem Konto befindet. Die Plattform wird Ihre Position(en) schließen, wenn Ihre insgesamt verfügbaren Mittel auf unter 20% der gesperrten Margin sinken."

Auf der Seite steht btw:

Reguliert in der Europäischen Union.
Lizenziert von der FSC BG. Registriert bei BaFin Deutschland, FSA UK, AMF Frankreich, CONSOB Italien, CNMV Spanien, KNF Polen, CNVM Rumänien.
Der Handel mit Devisen und CFDs ist mit hohen finanziellen Risiken
für Ihre Geldanlage verbunden.


Antwort
Zitat
Allinzimmi
Beigetreten: 27.09.2007
Oldschool Grinder

Mal ein Tip an alle Neulinge schaut euch mal die Seite Scalp-Trading.com an.

Es gibt sehr viel nützliches Videomaterial !!!

Gruß


Antwort
Zitat
lionix2006
Beigetreten: 20.05.2006
Oldschool Grinder

Original von Airborne1988
In den FAQs steht noch das:

" Können Sie meine Positionen schließen?

Ja, die Plattform kann Ihre Position(en) automatisch schließen, wenn Sie eine Verlustposition besitzen und nicht genügend Kapital zur Absicherung der Position(en) auf Ihrem Konto haben (Margin). Dies schützt Sie davor, mehr Geld zu verlieren, als sich auf Ihrem Konto befindet. Die Plattform wird Ihre Position(en) schließen, wenn Ihre insgesamt verfügbaren Mittel auf unter 20% der gesperrten Margin sinken."

Auf der Seite steht btw:

Reguliert in der Europäischen Union.
Lizenziert von der FSC BG. Registriert bei BaFin Deutschland, FSA UK, AMF Frankreich, CONSOB Italien, CNMV Spanien, KNF Polen, CNVM Rumänien.
Der Handel mit Devisen und CFDs ist mit hohen finanziellen Risiken
für Ihre Geldanlage verbunden.

Ich würde mich darauf nicht verlassen. Wenn es dann doch nen schnellen Absturz gibt und die Dein Konto nicht glatt stellen, werden die garantiert ne Nachzahlung fordern.


Antwort
Zitat
Airborne1988
Beigetreten: 19.12.2008
Elite Grinder

Jetzt habe ich steuerlich aber doch nochmal eine ernste Nachfrage, die hoffentlich schnell beantwortet werden kann. Ansonsten muss ich erstmal nachforschen.

Nehme ich jetzt im Folgejahr meine Komplette Gewinn/Verlustliste und versteure nur den überschüssigen Gewinn oder wovon muss ich die 25% sonst abdrücken?


Antwort
Zitat
lionix2006
Beigetreten: 20.05.2006
Oldschool Grinder

Die 25 % und ggf. Soli und Kirchensteuer werden vom realisierten Gewinn abgezogen.


Antwort
Zitat
lionix2006
Beigetreten: 20.05.2006
Oldschool Grinder

Bzw. je nach Broker wird jedes mal sobald Du Gewinne mitnimmst der entsprechende Betrag sofort um die Abgeltungssteuer gekürzt - Flatex macht das z.B. mein Forexbroker dagegen nicht.


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Warum über ungelegte Eier zu viele Gedanken machen!?
Mache erst mal in einem Kalenderjahr Gewinn und achte darauf, dass dein Broker 25 % einbehält oder wenn nicht Du zurücklegst.


Antwort
Zitat
Airborne1988
Beigetreten: 19.12.2008
Elite Grinder

Original von jotha
Warum über ungelegte Eier zu viele Gedanken machen!?
Mache erst mal in einem Kalenderjahr Gewinn und achte darauf, dass dein Broker 25 % einbehält oder wenn nicht Du zurücklegst.

Ich mache mir aber gerne vorher schon über versch. Eventualitäten Gedanken ;)


Antwort
Zitat
lionix2006
Beigetreten: 20.05.2006
Oldschool Grinder

Falls Du Dir wegen Rendite nen Kopf machst, da kannste halt grds. schon mal 25 % rausrechnen. Ist ja auch nicht verkehrt, sonst ist die Enttäuschung groß, wenn weniger am Ende aufm Konto bleibt.


Antwort
Zitat
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