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Einzelwerte - Aktien

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dak113
Beigetreten: 25.04.2009
PokerStrategist

Original von Heinz021
Jo, NS2 sollte nicht failen. Halte ich aber für sehr unwahrscheinlich.
Es hängen große mitteleuropäische Konzerne mit Einfluss drinnen, das Teil ist zu ~95% fertig, Strafzahlungen bei Vertragsbruch sind enorm, wir brauchen das Gas.
Aber ja, ihr könnt eure Politiker besser einschätzen, ein Risiko ist vorhanden, deshalb ist die Aktie auch so billig.
Risikomindernd ist das stark anziehende China Geschäft.

Ein zu erwähnender Nachteil ist die Quellensteuer der üppigen Dividende. In AT zahlen wir ca. 33% statt der üblichen 27,5% Steuer. Wird in DE wohl nicht viel besser sein.

Bin auch schon länger in Gazprom.
Größtes Risiko neben NS2 bzw.. Politik allgemein ist aus meiner Sicht die Verschuldung. Außerdem ist die erwähnte Quellensteuer tatsächlich jedes Jahr schmerzhaft.
Aber das Upside-Potenzial ist einfach zu geil, nicht nur weil Gas mittelfristig imo zum gefragtesten Energieträger aufsteigt, sondern auch weil Gazprom sehr schön diversifiziert ist in (zukünftig) ertragstarken Geschäften. Unter anderem eben das zunehmende Asien- und Südeuropageschäft, der eigenen Salesplattform, der soliden Basis im Helium- und Wasserstoffgeschäft aber auch durch auslaufende Transitverträge mit den Osteuropäischen Staaten bieten sich so viele Möglichkeiten zukünftig nochmal massiv mehr Rubel zu scheffeln - zumal Gazprom ja auch heute schon gute Rendite erwirtschaftet. Und das alles gibts teilweise für ein KGV von deutlich unter 5.

Spoiler

allein während des Schreibens des Textes bekomme ich schon wieder Bock nachzuladen :f_biggrin:


Antwort
Zitat
MfGOne
Beigetreten: 17.08.2006
Oldschool Grinder

Wo steht Gazprom denn bitteschön gut für das kommende Wasserstoffgeschäft da? Mit der mittelfristigen Wichtigkeit von Gas habt ihr allerdings recht, eventuell muss ich Putin noch paar Rubel in den Rachen schmeissen jetzt :thinking:


Antwort
Zitat
nbchiller
Beigetreten: 05.03.2010
PokerStrategist

Original von MfGOne
Wo steht Gazprom denn bitteschön gut für das kommende Wasserstoffgeschäft da? Mit der mittelfristigen Wichtigkeit von Gas habt ihr allerdings recht, eventuell muss ich Putin noch paar Rubel in den Rachen schmeissen jetzt :thinking:

Naja, was glaubst du denn, wo die ganze Energie herkommen soll, um reinen Wasserstoff herzustellen? :pcuser:


Antwort
Zitat
Brieftraeger
Beigetreten: 15.11.2006
Oldschool Grinder

interessanter aspekt! bei omv hab ich zu lange bei 20-21 überlegt und jetzt ist sie hoch geschossen... wieso rubel? die aktie ist doch in den us gelistet? ihr meint ja diese gazprom oder?

https://www.finanzen.net/aktien/gazprom-aktie


Antwort
Zitat
Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

Ja Briefie, das ist die ADR auf die originale russische Gazprom Aktie. Die meisten Normalsterblichen müssen diese kaufen.
Zur OMV: hab ich auch, man sollte aber nicht zu viel erwarten. Die sind ja eigentlich nur Retailer. Carlin war deshalb nicht begeistert (aber auch nicht abgetan) und rät eher zu Produzenten in dem Sektor (Shell zbsp).
OMV
Ich behalte sie aber, ist auch nur eine kleine Position.


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Depotübertrag?
Wenn du einen Teil der Position überträgst, müsste das nicht auch via FIFO stattfinden?
Und du dann auf einem Broker dementsprechend anderen Einstandskurs haben?

https://community.comdirect.de/t5/Wertpapiere-Anlage/fifo-Regel-auch-bei-Depot%C3%BCbertrag/td-p/43293


Antwort
Zitat
DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008
Oldschool Grinder

Stelle dann auch nochmal ne Steuerfrage hier :)

Habe mit Aktien bei DKB anfangen. Mit AMC Gewinn gemacht, sodass die 801 € ausgereizt waren.

Mit GME dann wesentlich mehr Verlust gemacht.

Danach dann jetzt zu Scalable.
Würdet ihr da nochmal einen 801 € Freistellungsbeitrag einstellen? Oder wäre das schon Steuerhinterziehung?

Wisst ihr, ob Scalable auch am Ende so eine Aufstellung Gewinne/Verluste ausstellt?

Diese ganze Freistellungsauftrags-Geschichte ist etwas wirr. oder am besten bei Nutzung mehrerer Broker gar keinen einstellen und am Ende alles über die Steuererklärung zurückholen?


Antwort
Zitat
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Nur einmal Freistellungsauftrag.

Erstens kannst du Gewinn und Verlust zwischen verschiedenen Depots/Brokern in der Steuererklärung aufrechnen.

Zweitens kannst du Verlust auch ins kommende Jahr vortragen.


Antwort
Zitat
cbmekkeric
Beigetreten: 03.02.2006
Oldschool Grinder

Original von DarkZonk
Stelle dann auch nochmal ne Steuerfrage hier :)

Habe mit Aktien bei DKB anfangen. Mit AMC Gewinn gemacht, sodass die 801 € ausgereizt waren.

Mit GME dann wesentlich mehr Verlust gemacht.

Danach dann jetzt zu Scalable.
Würdet ihr da nochmal einen 801 € Freistellungsbeitrag einstellen? Oder wäre das schon Steuerhinterziehung?

Wisst ihr, ob Scalable auch am Ende so eine Aufstellung Gewinne/Verluste ausstellt?

Diese ganze Freistellungsauftrags-Geschichte ist etwas wirr. oder am besten bei Nutzung mehrerer Broker gar keinen einstellen und am Ende alles über die Steuererklärung zurückholen?

Die 801 € darfst du insgesamt nicht übersteigen. du kannst aber jetzt bei DKB auf 0 setzen und bei Scalable auf 801.
Die Verluste von GME müssten direkt von DKB mit den Steuern verrechnet worden sein und du müsstest eine Steuerrückerstattung erhalten haben.
Eine Verlustrechnung muss man normalerweise extra beantragen. Dafür mal in den Depoteinstellungen nachschauen.
Sinnvoll ist es die 801 € dort anzugeben, wo du sie am schnellsten ausreizt.


Antwort
Zitat
Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009
PokerStrategist

Wenn man ohne Steuererklärung arbeiten möchte und mehrere Depots hat, dann kann man auch einfach die Aufträge im Januar des Folgejahres erteilen. Die Banken rechnen dir auch alles schön aus. Mit Rückzahlung von bereits abgeführter Steuer und co.


Antwort
Zitat
DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008
Oldschool Grinder

Original von cbmekkeric

Original von DarkZonk
Stelle dann auch nochmal ne Steuerfrage hier :)

Habe mit Aktien bei DKB anfangen. Mit AMC Gewinn gemacht, sodass die 801 € ausgereizt waren.

Mit GME dann wesentlich mehr Verlust gemacht.

Danach dann jetzt zu Scalable.
Würdet ihr da nochmal einen 801 € Freistellungsbeitrag einstellen? Oder wäre das schon Steuerhinterziehung?

Wisst ihr, ob Scalable auch am Ende so eine Aufstellung Gewinne/Verluste ausstellt?

Diese ganze Freistellungsauftrags-Geschichte ist etwas wirr. oder am besten bei Nutzung mehrerer Broker gar keinen einstellen und am Ende alles über die Steuererklärung zurückholen?

Die 801 € darfst du insgesamt nicht übersteigen. du kannst aber jetzt bei DKB auf 0 setzen und bei Scalable auf 801.
Die Verluste von GME müssten direkt von DKB mit den Steuern verrechnet worden sein und du müsstest eine Steuerrückerstattung erhalten haben.
Eine Verlustrechnung muss man normalerweise extra beantragen. Dafür mal in den Depoteinstellungen nachschauen.
Sinnvoll ist es die 801 € dort anzugeben, wo du sie am schnellsten ausreizt.

Danke! Auch an Xantos & Plastic

habe es grade mal gecheckt:

Jo, auf AMC habe ich Steuern gezahlt und dann nach GME Verkauf wieder rückerstatt bekommen. Da ich weiß, dass mein Verlust dann noch > 801 € war, müsste der Freistellungsauftrag wieder "leer" sein.
Den kann ich dann also auf Scalable transferieren.

Bzgl. Steuern habe ich auch was gefunden, etwas merkwürdige finde ich bei DKB aber "Hinweis: Sie erhalten keine Steuerbescheinigung, wenn Sie in einem Jahr keine Erträge oder insgesamt mehr Verluste als Erträge hatten."

Klingt für mich so, als ob es keine Verlustbescheinigung geben würde - Edit, okay, die muss man beantragen


Antwort
Zitat
Kooort
Beigetreten: 15.08.2006
BlackMember

Bzgl. den genannten Gas- und öl Aktien - ist jemand von euch auch mit einem aktiv oder passiv gemanagtem Fonds am Start oder habt ihr nur Einzelaktien?


Antwort
Zitat
ThePope111
Beigetreten: 21.05.2007
Oldschool Grinder

Original von Kooort
Bzgl. den genannten Gas- und öl Aktien - ist jemand von euch auch mit einem aktiv oder passiv gemanagtem Fonds am Start oder habt ihr nur Einzelaktien?

Habe folgendes Produkt: https://www.finanzen.net/etf/ishares-stoxx-europe-600-oil-gas-etf-de000a0h08m3

Bin im März/April rein und halte noch in der Hoffnung, dass es nach Corona aufwärts geht. Mittelfristig möchte ich da aber nicht drin bleiben.


Antwort
Zitat
sonicbird
Beigetreten: 06.03.2010
Poker Player

Wenn man sucht, gibt's doch bestimmt auch welche, die einfach nur auf Energie an sich aus sind. Bestenfalls wo die "alte Ölgarde" raus ist, die stur beim Geschäftsmodell bleibt, sprich Exxon/Chevron etc. BP und Shell zB sind ja grundsätzlich gewillt, den Wandel mitzugehen.
Eins ist ja klar - Der Energiebedarf wird auf diesem Planeten bis zum 3. Weltkrieg nicht mehr sinken :)


Antwort
Zitat
seniorin
Beigetreten: 14.02.2011
PokerStrategist

Original von sonicbird
Wenn man sucht, gibt's doch bestimmt auch welche, die einfach nur auf Energie an sich aus sind. Bestenfalls wo die "alte Ölgarde" raus ist, die stur beim Geschäftsmodell bleibt, sprich Exxon/Chevron etc. BP und Shell zB sind ja grundsätzlich gewillt, den Wandel mitzugehen.
Eins ist ja klar - Der Energiebedarf wird auf diesem Planeten bis zum 3. Weltkrieg nicht mehr sinken :)

Chevron ist laut Wikipedia der größte Produzent von geothermischer Energie und der 10 Jahres-Chart spiegelt andere Öl- und Gasaktien nicht wider, eher sukzessives Wachstum.

Die Kurse der Ölaktien sind im Verhältnis zu den Fundamentaldaten mega niedrig.

Sehe die Thematik eher ähnlich wie bei Gazprom, also bei Exxon, die sich auf das Ölgeschäft konzentrieren, ob weiter Öl gebraucht wird und ob damit Geld verdient werden kann.

Die US-Politik ist m.E. nebensächlich, die Ölkonzerne sind Global Player.

Vom Hören-Sagen: Shell und BP investieren zwar in erneuerbare Energien, verbrennen dabei aber auch viel Geld.

Öl- und Gasaktien sind zyklisch, daher einen niedrigen Kurs zum Einstieg nutzen und über eine saftige Dividende bei niedrigem Verlustrisiko freuen. Halt kein Tenbagger.


Antwort
Zitat
DiscoD
Beigetreten: 11.02.2006
PokerStrategist

Hier das neue Buch von Andreas Beck als kostenloser Download. Hab schon reingelesen und bislang gefällt es mir!


Antwort
Zitat
DiscoD
Beigetreten: 11.02.2006
PokerStrategist

Original von DiscoD
Hier das neue Buch von Andreas Beck als kostenloser Download. Hab schon reingelesen und bislang gefällt es mir!

Beck beschreibt die Asset Allocation, die er in seinem eigenen ETF (GlobalPortfolioOne WKN: A2PT6U) verfolgt. Grob gesagt: der 60/40 Ansatz (Aktien/Anleihen), der sich bislang als sehr erfolgreich erwiesen hat (beispielsweise als Yale Model in der Februar Ausgabe von Traders vorgestellt), ist heutzutage aufgrund der niedrigen Zinsen nicht mehr möglich. Somit verfolgt er ein Modell, was in normalen Zeiten mit 80% der Gesamtsumme eine Welt AG mit ETFs abbildet. Also Investition in etwa 7000 Unternehmen. Die restlichen 20% werden halbwegs liquide gehalten. Sobald der MSCI World um 20% nachgibt (vom 3-Jahreshoch), wird die Investitionsquote auf 90% hochgefahren und bei -40% wird auf 100% hochgefahren. Und umgekehrt.
Relativ simpel.

Fazit: Buch gehört in den ETF-Thread


Antwort
Zitat
topspit
Beigetreten: 07.02.2008
Oldschool Grinder

Das macht doch aber keinen Sinn für einen ETF? Wenn es nur alle 5 Jahre einen „Crash“ gibt verpasst er 5 Jahre lang mit seinen 20% liquiden Mitteln die normalen Wachstumsraten. Wenn es mal 10 Jahre nur bergauf geht, verpasst er so gar 10 Jahre lang Wachstum nur um dann in Jahr 11 einmal nen Swing von xx% mitzunehmen.

Das kann als Einzelperson Sinn machen wenn ich zB 10.000€ auf der hohen Kante habe, und die für 2 Jahre nicht brauche und genau dann gibt’s nen Crash.


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Zitat
meistermieses
Beigetreten: 31.12.2006
Elite Grinder

Du weißt schon, dass auch so mal 20 Prozent + Schwankungen vorkommen können und nicht nur alle 5 Jahre? Ist dann trotzdem kein Crash.


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Zitat
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