Hab vor ein paar Monaten mich etwas mit Amazon beschäft und es sah so aus als würden sie auf Maximierung des Marktanteils gehen, wodurch sie kurzfristig wohl ihre Gewinne senken, jedoch ihre Monopolstellung stärken. Ist dann natürlich immer ein guter Kandidat für ein Investment.
Alllerdings finde ich sie doch fundamental zu teuer und bin auch etwas skeptisch bezüglich der Smartphone-Geschichten.
Dein Post widerspricht sich ein wenig. Auf der einen Seite findest du es gut, dass Amazon aggressiv Marktanteile "kauft". Dadurch sinkt natürlich die Ertragskraft. Das dann die fundamentalen Daten in den Keller gehen ist doch die logische Konsequenz. Wenn du also an das Unternehmen glaubst und meinst, dass man in 1-2 Jahren volle Ertragskraft mit super fundamentaldaten erreichen kann, dann solltest du in Momenten wie diesen kaufen. Der Herdentrieb des Menschen / der Anleger kauft jetzt nicht. Das wäre im Übrigen eine klassische Spekulation. Genau aus solchen Überlegungen heraus ist der Spekulant nicht die "böse Heuschrecke" sondern ein ehrbarer Beruf. Jedenfalls im Sinne wie Menschen a la Kostolany etc es sehen.
Ich würde momentan die Finger von Lufthansa lassen und weiter beobachten.
Wie es so schön heißt: Man soll nicht ins fallende Messer greifen.
Die Aktie befindet sich im Sinkflug und mehrere Unterstützungslinien wurden bereits durchbrochen.
Ich würde erstmal abwarten ob überhaubt die 14€ halten oder die auch noch durchbrochen werden.
Update:
Weiterhin den Kurs beobachten, sollte es über die 15€ gehen und sich der Kurs darüber erholen, könnte man einsteigen.
30%-40% Gewinnpotential könnten drin sein.
Die britische Investmentbank HSBC gibt ein Kursziel von 22€ an, was einen Gewinn von ~46% entspricht.
Was sind denn die Gründe dafür? Weltweite Konjunktureinbrüche können es ja eigentlich nicht sein odeR?
Hallo, Leute! Bin eher Aktienneuling. Habe aber vor überschüssiges Geld (~30-40k€) LANGFRISTIG (>10 Jahre) in Fonds und Aktien anzulegen. Bin eher risiko-avers, aber will halt mehr als die lächerlichen Zinsen bei Sparbüchern machen. Zu Aktien hab ich dazu das hier gefunden:
Für wie seriös haltet ihr diese Prognosen?
Grundsätzlich hätte ich schon vorgehabt in Branchen wie IT, Pharma/Chemie, Solar/Erdgas usw zu investieren, da diese sicher zukunftsträchtig sind...
Hatte da so an VMware oder Cisco, BASF, Cummins, El DuPont od. Novartis und Google/ Apple (marginaler autoprofit da giganten?), Ericsson gedacht?!
Wäre dankbar, wenn mir hier jmd der Marktkenner sagen würde, ob ich damit im Hinblick auf mein Ziel solide dastehe oder von einer der ausgewählten Unternehmen abzuraten wäre?
Original von daniroxx100
Original von MyLady17
Was sind denn die Gründe dafür? Weltweite Konjunktureinbrüche können es ja eigentlich nicht sein odeR?irgendjemand eine antwort drauf?
Gründe wofür?
Die Schwäche der Lufthansa?
Falls ja:
Kernproblem ist die Konkurrenz - der Markt ist halt viel globalisierter als vor 10 Jahren. Insbesondere die mit Steuervorteilen und einem für Langstrecken attraktiven Drehkreuz Dubai verwöhnten Fluglinien aus Katar und den Emiraten machen der LH am Premium-Ende zu schaffen. Und im Massenmarkt gibt es andere Fluglinien, die sich mit geringeren Margen abfinden.
@enjoy2playAK
Bei Prognosen mußte immer vorsichtig sein (wenn du bißchen im Internet suchst, wirste sehr viele finden und du wirst auch viele Beispiele finden wo die Prognosen in Vergangenheit total falsch waren...). Und selbst wenn Zukunfstrends-Prognose richtig sind, ist das keine Garantie damit was zu verdienen. Gibt dann häufig x verschiedene Firmen die in diesem Bereich tätig sind und ist z. T. dann kaum vorhersehbar welche davon das fette Geschäft macht und welche nicht.
Als Beispiel Solar-Branche: Wurde schon vor x Jahren überall als Zukunftstechnik genannt, aber schaue dir mal an wie viele Firmen hier wirklich gut verdienen und wie viele bereits pleitegegangen sind und wie viele Investoren hier viel Geld verloren haben. Wenn du da auf einzelne Firmen setzt, in einer globalisierten Welt wo es in allen möglichen Ländern x Konkurrenzfirmen gibt von denen sich am Ende dann nur paar durchsetzen, dann hat das schon einen hohen Gambling-Faktor.
Wenn du dann eher risiko-avers bist, dann würde ich Geld einfach in 3 verschiedene Indexfonds aufsplitten (Europa, Nordamerika und Asien), aber definitiv keine Einzelwerten kaufen (insbesondere nicht von Technologie-Firmen)
Bin ganz Santalinos Meinung. Mit Indexfonds hast du halt den gleichen Erwartungswert wie mit Einzelaktien, aber deutlich weniger Schwankungen. 10 Jahre+ sind auch ein guter Zeithorizont für eine derartige Anlage. Und wirklich darauf achten dass es reine Indexfonds sind (ETFs), die sind wesentlich kostengünstiger als gemanagte Fonds.
Also ich halte nichts von Indexfonds.
Ich bin der Meinung man sollte lieber etwas Zeit hineinstecken und sich einige Einzelwerte raussuchen um quasi seinen eigenen Index zu gestalten.
Ich würde mir bei geringer Risikobereitschaft etwa 10 defensive Werte raussuchen, die auch noch akzeptable Renditen ausschütten.
Colgate-Palmolive und Church & Dwight wären z.B. 2 schöne Unternehmen.
Natürlich ist das ganze eine Frage der Bereitschaft sich damit zu beschäftigen und Zeit zu investieren.
Falls man das nicht möchte, sind Indexfonds tatsächlich eine Option.
Wobei dazu gesagt werde sollte, dass sich Indexfonds meiner Meinung nach nur für langfristige Anleger lohnt, was hier natürlich bei 10J> gegeben ist.
Ich bin natürlich kein Experte und es handelt sich hierbei nur um meine Meinung.
Würde es den keinen Sinn machen einfach breit zu streuen?
z.B. 20% in Immobilie, 10% Gold/Silber, 30% ETF, 20% Tagesgeld, Rest in Aktien?
Natürlich müsste man sich hierbei in mehr Disziplinen einarbeiten hätte aber sein Risiko am breitesten gestreut oder sehe ich das falsch? Erhöht sich das Risiko durch geringere Kenntnis des jeweiligen Gebietes?
Original von Face12
Bin ganz Santalinos Meinung. Mit Indexfonds hast du halt den gleichen Erwartungswert wie mit Einzelaktien, aber deutlich weniger Schwankungen. 10 Jahre+ sind auch ein guter Zeithorizont für eine derartige Anlage. Und wirklich darauf achten dass es reine Indexfonds sind (ETFs), die sind wesentlich kostengünstiger als gemanagte Fonds.
Also das mit dem Erwartungswert weißm man einfach so nicht. Wenn man gut wählt kann man den Index schlagen, ob der EV auch besser ist/war kann man eben im nachhinein wohl kaum sagen.
Ich zitiere mal von Wikipedia:
Das Stock Picking widerspricht grundsätzlich der Portfoliotheorie, welche besagt, dass risikobereinigt durch die Auswahl einzelner Aktien keine Überrendite erzielt werden kann.
Allerdings gibt es da selbst unter den Wissenschaftlern äußerst kontroverse Meinungen. Ich geh aber schon davon aus, dass der durchschnittliche Anleger nicht schlauer ist als die Märkte bzw. das die Märkte Nahe an der Effizienz sind, und man seine Renditerwartung nicht ohne deutliche Steigerung des Risikos erhöhen kann. Und unser Fragesteller bezeichnet sich ja selbst als Risikoavers.
Ja das ist schon klar das das in der theorie so ist. Ich sag ja nur der EV ist nicht beobachtbar, sondern nur die Realisation.
Was mMn so gegen ETFs spricht ist, das 0,5-1% Kosten pro Jahr entstehen, was nicht wenig ist.
Klar je häufiger man umschichtet desto relativ günstiger wird der ETF im vergleich zu einzel Aktien.
Wer aber sehr langfristig Aktien anlegt, der sollte relativ risikoneutral sein und selten umschichten----> Einzeaktien erwerben ist vom Kostenprunkt günstiger
Original von Face12
Ich zitiere mal von Wikipedia:Das Stock Picking widerspricht grundsätzlich der Portfoliotheorie, welche besagt, dass risikobereinigt durch die Auswahl einzelner Aktien keine Überrendite erzielt werden kann.
Allerdings gibt es da selbst unter den Wissenschaftlern äußerst kontroverse Meinungen. Ich geh aber schon davon aus, dass der durchschnittliche Anleger nicht schlauer ist als die Märkte bzw. das die Märkte Nahe an der Effizienz sind, und man seine Renditerwartung nicht ohne deutliche Steigerung des Risikos erhöhen kann. Und unser Fragesteller bezeichnet sich ja selbst als Risikoavers.
obv, brauch man sich nur die Performance der Investmentfonds anschauen, wo es keinerlei anzeichen gibt, dass jemand langfristig den Markt schlägt. Kahnemann nennt das auch "Kompetenzillusion"
Mich interessiert warum bei den meisten Solar noch als zukunftssichere Branche angesehen wird. Solarenergie ist doch obv unwirtschaftlich und total am einbrechen. Und was new economy angeht hat keiner Microsoft auf dem Schirm. Why? Satya Nadella wird dieses Unternehmen in ein goldenes Zeitalter führen welches ich an dieser Stelle schon mal ankündigen möchte. Ich bin da jedenfalls long investiert.
Original von RoyalGreg
Hab vor ein paar Monaten mich etwas mit Amazon beschäft und es sah so aus als würden sie auf Maximierung des Marktanteils gehen, wodurch sie kurzfristig wohl ihre Gewinne senken, jedoch ihre Monopolstellung stärken. Ist dann natürlich immer ein guter Kandidat für ein Investment.
Alllerdings finde ich sie doch fundamental zu teuer und bin auch etwas skeptisch bezüglich der Smartphone-Geschichten.
Amazon heute -9,30%. Sick!
Für das laufende Quartal rechnet Amazon sogar mit einem operativen Verlust von bis zu 810 Millionen Dollar. Die Aktie rutschte nach Bekanntwerden der Zahlen am Donnerstag im nachbörslichen US-Handel um annähernd 10 Prozent ab. Am Freitagmorgen beträgt das Minus in Frankfurt sogar rund 12 Prozent.