Irgendwelche Crashszenarien sind Unsinn.
Es gibt folgendes zu bedenken:
1. Eigentumsverhältnisse in der Familie
2. Risikobereitschaft in der Familie
3. Zinsbindung des bisherigen ImmoKredites und Option Sonderzahlung
4. Verhältnis Kaufpreis/Mieteinnahme
5. steuerliche Aspekte
1. Das Erbe hat nicht die Familie erhalten. Sondern einer oder mehrere oder alle zu einem Teil. Ein Kauf einer Immobilie als Familiengemeinschaft ist auf Dauer nicht sinnvoll.
2. Immobilien sind eine vermeintlich sichere Sache. Trotzdem sollte in verschiedene Anlageklassen investiert werden. Du schreibst nur von 2 weiteren ETW. Als Grundlage gehört auch Tagesgeld/Festgeld und dann auch Beteiligungswerte. Es gibt derzeit große Gesellschaften mit stabilen Gewinnen und Dividendenrenditen von mehr als 5 %.
3. Die vorzeitige Ablösung geht meist nur aus bestimmten Grund wie z. B. Verkauf. Das kostet Vorfälligkeitsentschädigung und Bearbeitungsgebühr, die das uninteressant macht. Die mögliche Sonderzahlung sollte dann aber ausgeschöpft werden. Das ist im Darlehensvertrag vereinbart.
4. Wenn es unbedingt trotz Klumpenrisiko noch eine Immobilie sein soll, dann eben örtlich entfernt von den bestehenden. Wenn die Wohnungen also im Rurpott sind, dann eine Wohnung in einer entfernteren Großstadt.
Dort in mindestens guter Lage. Kein Objekt mit mehr als ca. 5 Stockwerke und nicht mehr als z. B. 100 Wohnngen, eher weniger. Für gute Preis-/Leistungsverhältnis z. B. Zwangsversteigerungen beim Amtsgericht angucken. (Achtung: das sind viele unpassende Angebote dabei!!!)
5. Wenn einer in der Familie viel Einkommen hat und die Familie getrennt veranlagt wird, könnte das der beste Kandidat für das Eigentum sein. Wenn die anderen das Geld dazu geben, dann z. B. gegen entsprechenden Anteil an den Erlösen.