das kann ich so ziemlich unterschreiben.
Nicht jeder Berater ist böse, oft kann er nur nichts anderes anbieten. Daher finde ich es für mich gut, dass ich wirklich fast alles anbieten kann und mit der KWG-Lizens auch alles an Fonds und auch Einzeltitel.
Da die Finanzberatung mehr sein sollte, als eine Fondsberatung scheue ich den Weg zur Bank. Denn auch als Berater wissen wir, wenn wir etwas schlechtes verkaufen gibt es nur Storno.
Was ich mit 9/11 sagen wollt ist, dass wir nicht wissen, was in der Zukunft passieren wird. Was ist die nächste Krise, wie lange hält sie an? Die Börsen laufen seit über 10 Jahren seitwärts. Wenn auch mit starken Schwankungen nach unten. Nun kann man sich immer einen passenden 10Jahres oder 5Jahres Zeitraum raussuchen. Viel interessanter ist es doch, einen Fonds zu finden, der seitwärts läuft, wenn die Aktien in den Keller gehen. Und der stark steigt in guten Zeiten.
Nun kommt wieder die Frage nach dem Risiko. Wie groß darf für dich die Schwankung nach unten sein? Bei was fühlst du dich wohl, aber auch wie viel Zeit bringst du mit? Stell dir vor, du legst 10.000€ wie viel sollte mindestens am Ende des Jahed noch auf dem Konto sein, damit du mir nicht das Telefon abreist?
Denn je größer das Risiko, desto stärker werden die Schwankungen, nun muss man aber auch wissen, dass die Rendite eine logarithmische Funktion ist in Abhängigkeit vom Risiko, d.h. Wenn du bereit bist unendlich viel Risiko einzugehen, wirst du nicht unendlich viel Rendite haben.
Nun gibt es glücklicherweise Fonds, die schlechte Zeiten aussetzten und in guten Zeiten sehr stark abgehen ;-)
Und nun noch eine persönliche Meinung. Wenn ich 10.000 oder auch 100.000 einmal Anlage, möchte ich kein großes Risiko eingehen, denn es wäre nicht das erste mal, das man über Nacht über 20% verlieren kann und dann werden die nächsten Jahre damit verbracht diesen Verlust aufzuholen, anstelle von Geldvermehrung.
Weitere Fragen beantworte ich natürlich gerne zu dem Thema.