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Geldanlage für Nachwuchs

26 Beiträge
11 Benutzer
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Hi,

ich würde gerne in die Runde fragen, wie ihr am ehesten Geld für ein heranwachsendes Kind anlegen würdet.

Startbudget ca. 1k € und dazu monatlich oder halbjährlich Zuschüsse.
Das ganze soll dann 10-15 Jahre liegen.

Vorschläge?

Danke und Grüße


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25 Antworten
Justus
Beigetreten: 16.07.2005
Elite Grinder

Gold/Silber. oder Fondssparplan mit DAX ETF. Am besten beides

Von Tagesgeld oder Sparbuch usw. halte ich nix bei der Anlagedauer. Einzig gute Angebote haben einige wenige Banken zB mit Führerscheinsparen (da muss man das Geld dann aber auch für den Führerschein nutzen wenn das Kind 18 ist). Würde ich trotzdem nicht machen.


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Zitat

bausparvertrag? haben meine eltern damals gemacht, hat sich auf jeden fall gelohnt.. würde mich aber professionell von eurer hausbank beraten lassen über die möglichkeiten und nichts risikoreiches und schon gar keine rohstoffe


Antwort
Zitat
Justus
Beigetreten: 16.07.2005
Elite Grinder

Weil Banken so "professionell" beraten :rolleyes:

Sorry, aber definitiv schlechtester Tipp


Antwort
Zitat
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Original von Justus
Weil Banken so "professionell" beraten :rolleyes:

Sorry, aber definitiv schlechtester Tipp

sehe ich anders: mein Produkt von einer 0815 Raiffeisenbank für meine Kinder ist ein Sparbrief mit 4% Zinsen per anno fest für die Laufzeit und dazu einen dicken Bonus auf die letzten Zinsen. Effektiv kommen wir auf 4,5% in etwa. Das ist aus meiner Sicht für Kinder ein guter und sicherer Start.


Antwort
Zitat
Justus
Beigetreten: 16.07.2005
Elite Grinder

Unter einem "heranwachsenden" Kind verstehe ich ein Kleinkind, das interessiert sich sowieso erstmal nicht dafür.
Bei einer Anlagedauer von ca. 15 Jahren würde ich einfach nichts festverzinsliches machen, weil andere Anlageformen da (wenn man es halbwegs intelligent macht) erheblich chancenreicher sind, und das Verlustrisiko halte ich auch eher für vernachlässigbar weil es auf die Dauer extrem gering ist und es zum anderen nicht um einen besonders hohen Betrag geht.


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Zitat
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

das sehe ich auch anders: es ist nicht mein Geld, sondern das Geld, dass ich meinen Kindern sicher zum 18. Geburtstag schenken möchte - oder mit 21 je nachdem wie sie sich entwickeln. Risiko 0,0 % - Rendite ok dafür.
Das ist auch nur ein Beispiel. Bankbarater an sich sind keine schlechten Berater - sie haben nur häufig eine eingeschränkte Produktrange.

Gerade wenn es um einen nicht so hohen Betrag geht, sind Kursrückgänge um so ärgerlicher. Gerade darum nehme ich feste Zinsen ;-)


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Justus
Beigetreten: 16.07.2005
Elite Grinder

Selbst bei Kursverlusten würden die Dividenden das bei dem Zeitraum höchstwahrscheinlich mehr als ausgleichen ;)
Ein bisschen Edelmetall kann ebenfalls bei >Jahrzehnt nie schaden.
Und selbst wenn es nun wirklich ganz schlimm kommen sollte und man einen kleinen Verlust macht - das wäre mir doch gerade bei einem kleinen Betrag egal, da kann ich deine Meinung gar nicht nachvollziehen.

Ausserdem ist man so wesentlich flexibler, man kann jederzeit umschichten.
Bei einer festverzinslichen Anlage kommt ausserdem ein Inflationsrisiko dazu, diese Anlage mit Risiko 0,0 zu bewerten halte ich für ziemlich fahrlässig, gerade in der heutigen Zeit
Allerdings ist ein simpler Sparplan mit Zinsen und Abbuchung natürlich das einfachste, und man muss sich die 15 Jahre nie drum kümmern. Viele lassen da aus Faulheit auch viel Rendite liegen. Natürlich nicht alle.
Dennoch halte ich deinen Vorschlag nicht mehr für zeitgemäss.

Banker beraten selten, sie verkaufen normalerweise. Und Kaufleute empfehlen nunmal meist das, was sie gerade da haben und womit sie am meisten verdienen.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Original von DrStrothmann

Original von Justus
Weil Banken so "professionell" beraten :rolleyes:

Sorry, aber definitiv schlechtester Tipp

sehe ich anders: mein Produkt von einer 0815 Raiffeisenbank für meine Kinder ist ein Sparbrief mit 4% Zinsen per anno fest für die Laufzeit und dazu einen dicken Bonus auf die letzten Zinsen. Effektiv kommen wir auf 4,5% in etwa. Das ist aus meiner Sicht für Kinder ein guter und sicherer Start.

Bei mir warns auch Sparbriefe damals noch für 7,5% ;)


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Justus
Beigetreten: 16.07.2005
Elite Grinder

Was früher sicherlich gut war, kann heute auch schlecht sein ;)


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Zitat

und was früher gut war, muss heute nicht automatisch schlecht sein


Antwort
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Justus
Beigetreten: 16.07.2005
Elite Grinder

Deshalb sagte ich ja auch "kann" ;)


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IBeatGTA
Beigetreten: 07.05.2009
PokerStrategist

Warum legt ihr denn separat für Eure Kinder an? Die stehen doch eh jahrzehntelang auf der Payroll und anstatt bei der Geburt Geld wegzupacken kannst Du das Geld auch weiter selbst verwalten und Führerschein/whatever später auch selbst aus dem Cashflow bezahlen...

Ich hab's nicht gemacht, zwischenzeitlich wäre es jetzt vorteilhaft gewesen es gemacht zu haben, weil zu den Zeitpunkten der Geburten die Zinsen höher waren. Wenn der Euro den Bach runtergeht, dann kann man bei einer solchen Anlage aber auch nichts mehr machen...

Fazit: eher unflexibel und ist wohl eher "für's Gefühl"


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Zitat
DerExec
Beigetreten: 06.10.2007
PokerStrategist

Es geht darum, dass man jeden Monat gezwungen ist das Geld zur Seite zu packen.

Macht man es nicht mit so einem Vertrag, dann kann man schnell mal sagen "naja, ich setz mal den Monat aus". Dann folgt der zweite Monat, etc.


Antwort
Zitat

http://www.haspa.de/Haspa/Privatkunden/AngeboteFuerPrivatkunden/Sparen/RegelmaessigSparen/CreativSparen/Details/Details.html

oder ein vergleichbares produkt der sparkasse oder genossen oder privaten in der nähe.

lg

wobei ein fondssparplan auch nicht das schlechtese sein muss fuer die zeit würde das geld splitten.


Antwort
Zitat
IBeatGTA
Beigetreten: 07.05.2009
PokerStrategist

Original von DerExec
Es geht darum, dass man jeden Monat gezwungen ist das Geld zur Seite zu packen.

Macht man es nicht mit so einem Vertrag, dann kann man schnell mal sagen "naja, ich setz mal den Monat aus". Dann folgt der zweite Monat, etc.

Ist schon klar, daß das sinnvoll ist, wenn man sich selbst disziplinieren muß, aber das hat ja primär nichts mit den Kindern zu tun, das muß man dann ja auch für sich selbst machen.

Wenn ich ein Kind kriege, muß ich mir u.U. eine größere Hütte zulegen. Wenn ich 10k für die Kleinen für 3% anlege und gleichzeitig 10k für den Hüttenbau weniger habe, die ich zu 4% finanzieren muß, würde ich mich schon nach dem Sinn fragen. Ebenso wenn ich aus meinen Investments nach Abg.-Steuer mehr raushole, als das was auf dem Knax-Sparkonto geboten wird.

Es geht mir eher darum, daß man für das wohlige Gefühl "ist ja für die Kinder" u.U. suboptimale Entscheidungen trifft. Muß nicht, kann aber sein.


Antwort
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DerExec
Beigetreten: 06.10.2007
PokerStrategist

Original von opidlx
http://www.haspa.de/Haspa/Privatkunden/AngeboteFuerPrivatkunden/Sparen/RegelmaessigSparen/CreativSparen/Details/Details.html

oder ein vergleichbares produkt der sparkasse oder genossen oder privaten in der nähe.

lg

wobei ein fondssparplan auch nicht das schlechtese sein muss fuer die zeit würde das geld splitten.

Sieht doch übel aus ?(

Hab ich auf jedem Tagesgeldkonto mehr Zinsen, vor allem da die Zinsen nur einmal pro Jahr gezahlt werden ist der Zinseszinseffekt doch minimal.

Hab's mal nachgerechnet (und hoffentlich nicht verrechnet):
Mit 1,6% auf'm Tagesgeldkonto hab ich die gleiche Rendite wie mit dem Dingens da.


Antwort
Zitat
DrStrothmann
Beigetreten: 29.12.2007
Oldschool Grinder

Original von DerExec
Es geht darum, dass man jeden Monat gezwungen ist das Geld zur Seite zu packen.

Macht man es nicht mit so einem Vertrag, dann kann man schnell mal sagen "naja, ich setz mal den Monat aus". Dann folgt der zweite Monat, etc.

Na ja - oben steht, dass OP ja einen kleinen Betrag hat und ab und an eine kleine Rate dazu zahlen möchte. Gerade da hat Festverzinsliches ein wenig Charme. Wenn du alle drei vier Monate oder halt Urlaubs- und Weihnachtsgeld (falls es das in D noch gibt^^) einplanst und dann sparst, sind Fondsparpläne nicht unbednigt zu suchen. Gezwungen ist man nicht, wenn man mit System vorgeht. Z.b. kann man einfach das Geld auf ein Tagesgeldkonto packen und dann einen Bonussparplan ausrechnen.
1000€ Start, alle halbe Jahre 200 € als Beispiel könnte dann so sein, dass man 50€ Bonussparen im Monat macht = 600 im Jahr. Das begrenzt man im ersten Schritt auf 5 Jahre oder überlegt sich, ob man nach 5 Jahren in der Lage ist, die 300 alle halbe Jahre zu bringen. So oder ähnlich kann man dann flexibel arbeiten und mit wenig Aufwand für die Kids was machen. Wir haben z.b. mit 25€ im Monat angefangen und dann einfach noch ein paar Verträge mit weniger Laufzeit gestaffelt hinzu gefügt.


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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von DerExec

Original von opidlx
http://www.haspa.de/Haspa/Privatkunden/AngeboteFuerPrivatkunden/Sparen/RegelmaessigSparen/CreativSparen/Details/Details.html

oder ein vergleichbares produkt der sparkasse oder genossen oder privaten in der nähe.

lg

wobei ein fondssparplan auch nicht das schlechtese sein muss fuer die zeit würde das geld splitten.

Sieht doch übel aus ?(

Hab ich auf jedem Tagesgeldkonto mehr Zinsen, vor allem da die Zinsen nur einmal pro Jahr gezahlt werden ist der Zinseszinseffekt doch minimal.

Hab's mal nachgerechnet (und hoffentlich nicht verrechnet):
Mit 1,6% auf'm Tagesgeldkonto hab ich die gleiche Rendite wie mit dem Dingens da.

Da hat glaub ich jemand was überlesen.

Ich kenn das Modell als "Ratensparen", wo man auf die Einzahlung einen Bonus bekommt - da entspricht es dann eher ner Rendite von 4%, was nicht schlecht ist für einen monatlichen Sparbetrag.

@groovechampion:
OP redet doch von was ganz anderem als du?!

Es geht ja nicht drum, einen Teil des Vermögens zu überschreiben(was nebenbeibemerkt auch sinnvoll ist, weil die Kinder dann ihre Freibeträge schon komplett ausreizen können), sondern darum jeden Monat einen kleinen Betrag an die Seite zu legen.


Antwort
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IBeatGTA
Beigetreten: 07.05.2009
PokerStrategist

Meine Frage war: warum separat für die Kinder?
Antworten: damit man monatlich was weglegt und nicht in Versuchung kommt auszusetzen.
?(

Jeder von uns muß massiv Vermögen für die Alterssicherung aufbauen. Das Sparen für die Kinder kann also nur ein sehr kleiner Teil der Gesamtsparleistung sein. Wenn das ansparen von 25€/mtl. pro Kind einer Disziplinierungsmaßnahme bedarf, dann habe ich u.U. langfristig ganz andere massive Probleme.

Machen halt viele Leute, was ich so von meinen Kindern aus der Schule berichtet bekomme ("Kevin hat 5000 Euro auf dem Postsparbuch") und ich bezweifle, daß die Anlagen alle optimal gewählt sind. War aber früher auch schon so, daß die Leute bei denen monatlich der Gerichtsvollzieher auf der Matte stand, ihrem Kindchen dann 4000 Mack zur Konfirmation schenken, und alle so: wo0t?


Antwort
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