Hey liebe Community,
folgender Sachverhalt:
Meine Schwiegermutter(48 Jahre) hat sich im Dezember 2010 von einem freien Versicherungsmakler abwerben lassen(war davor 18 Jahre bei der Barmenia privat vollversichert) obwohl sie eigentlich zufrieden war. Der Makler hat jedoch so gute Angebote und Vergleiche vorgelegt das sie doch gewechselt ist.
Nach 1.5 Jahren wurde ihr von ihrer neuen Versicherung gekündigt wegen angeblich arglistiger Täuschung zwecks Gesundheitsfragen( ihr wurden vom Makler Fragen gestellt und er hat dann die Gesundheitsfragen(muss das nicht immer der Kunde machen und nicht der Makler!?) angekreuzt und alles mit "Nein" angekreuzt bis auf die Vorsorgeuntersuchungen).
So hat er natürlich überhaupt erst bessere Angebote vorlegen können, weil anscheinend andere Versicherungen sie mit ihrer Krankheitshistorie nicht unter verbesserten Konditionen nehmen würden.
Nachdem die erste Kündigung eingetroffen ist wurde der Makler wieder kontakiert und "verhalf" mitten im Jahr zunächst zu einer Versicherung bei der Hanse&Merkur(ca. ein halbes Jahr aber dann wurde gekündigt weil eine Zusage von der AXA schon im Juni da war(für das neue Jahr...Hanse&Merkur war nur eine Art vorübergehende Lösung...natürlich auch vom Makler vorgeschlagen))
Der Verdacht liegt eben nahe, dass der Makler nur auf seine Provision aus war und doppelt und dreifach kassiert hat ohne Rücksicht auf den Kunden zu nehmen.
Im Endeffekt steht sie ohne Versicherung da (bzw nur die Basisversicherung wo sie ca. 650€ bezahlt und damit nicht mal an die Leistungen der GKV rankommt, ihr Satz damals war niedriger und hatte viel bessere Konditionen). Wegen dieser arglisten Täuschung(die ja vom Makler ausging und nicht von ihr als Laien) und der Krankheitshistorie nimmt sie quasi keine PKV mehr(außer eben in der Basisversicherung).
Was hat sie nun überhaupt für Möglichkeiten? Kann man den Versicherungsmakler verklagen? Sonst noch irgendwelche Tipps und Ratschläge die Arme ist schon total am verzweifeln.