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Option Trading profitabel möglich?

19 Beiträge
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Zivilist
Beigetreten: 02.12.2008
BlackMember

Hi,

habe selbst keine Ahnung zu dem Thema, mich würde aber einfach mal interessieren, ob es möglich ist (als Privatperson) profitabel zu traden? Gibt es Beispiele von Tradern, quasi etwas öffentlichere Trader, die Pendant zu Highstakesspielern im Poker sind?

Bisher hab ich selbst die Vermutung, dass Options Trading und Day Trading (ist das eigentlich das gleiche?) als Privatperson nicht schlagbar sind, da so viele Profis mit ausgefeilten Algorithmen im Markt sein müssten... stimmt das? Was ist mit Leuten, wie Nassim Taleb, die ja mal Option Trader waren?

bin gespannt auf Input


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18 Antworten
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

Options Trading ist nicht das gleiche wie Day Trading. Beides sind Arten von Strategien des Tradings, wobei sich eine auf das Produkt und das andere auf dem Timeframe bezieht.
Als Privatperson ist Traden schlagbar, sofern du auch viel Zeit investierst um das zu lernen. (ähnlich wie beim Poker, also mehrere Jahre Ausbildung)


Antwort
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Synovate
Beigetreten: 10.12.2008
Poker Player

Mit welcher Bankroll und mit welchem Zeitaufwand würdest du denn traden wollen?


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Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
Elite Grinder

Original von Synovate
Mit welcher Bankroll und mit welchem Zeitaufwand würdest du denn traden wollen?

Was ist das für eine Frage? OP kennt sich anscheinend nicht gut mit Traden aus, wieso soll er diese Frage dann beantworten können? Ihm wird wohl auch klar sein, dass es mit 100€ und 1h je Woche keine Millionen zu verdienen gibt. Sinnvoller wäre doch zu erklären was grobe minimale Vorrausetzungen sind, wenn er überhaupt mit dem Gedanken spielt Traden zu wollen.
Meine teils laienhafte Meinung dazu:
Zeit: je mehr man macht, desto mehr verdient man auch ganz grob, wobei das nach oben hin irgendwann, je nach Strategie (da gibt es große Unterschiede) gedeckelt ist.
Geld bzw. Rendite aufs eingesetze Kapital: Ich denke unter der Kapitalmakrtrendite (grob 7% pro Jahr nominal) sollte man nicht anfangen. Nach oben ist es über 20% pro Jahr nur in wenigen Ausnahmen möglich. Also rund 10-15%. Daher braucht man so 200.000€ um über die Runden zu kommen. Steuern nicht berücksichtigt!


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Zitat
Synovate
Beigetreten: 10.12.2008
Poker Player

Du hast recht, dass die Frage wirklich nicht passend ist.
Allgemein wollte ich nur andeuten, dass Optionen zu traden nur mit sehr hohem Zeitaufwand und gewisser Start-Bankroll Sinn macht. Und selbst dann weiß ich nicht, ob man das als Privatperson mal eben so nachhaltig schlagen kann.

Es gibt jedenfalls andere Märkte, die für Trading Anfänger deutlich attraktiver sein dürften, wie bspw. Cryptos. Da kann man sich mit wenig Kapital ausprobieren und es gibt regelmäßig sehr attraktive Trading-Spots (bspw. neue Listings auf großen Exchanges) und Markttrends (BTC dominance increasing/decreasing), die man gut traden kann.


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Zitat
Schabl
Beigetreten: 25.08.2009
PokerStrategist

Original von Synovate
Du hast recht, dass die Frage wirklich nicht passend ist.
Allgemein wollte ich nur andeuten, dass Optionen zu traden nur mit sehr hohem Zeitaufwand und gewisser Start-Bankroll Sinn macht. Und selbst dann weiß ich nicht, ob man das als Privatperson mal eben so nachhaltig schlagen kann.

Es gibt jedenfalls andere Märkte, die für Trading Anfänger deutlich attraktiver sein dürften, wie bspw. Cryptos. Da kann man sich mit wenig Kapital ausprobieren und es gibt regelmäßig sehr attraktive Trading-Spots (bspw. neue Listings auf großen Exchanges) und Markttrends (BTC dominance increasing/decreasing), die man gut traden kann.

Du schlägst neue listings In Cryptowährungen Tradinganfängern vor? Verstehe ich das richtig?

Ich weis nicht, aber gerade die volatilen Cryptomärkte würde ich nicht fürn Anfang einer Tradingkarriere empfehlen

Zum Thema Optionen

Man kann auch bei Optionen mit einer relativ „kleinen“ Bankroll zwischen 5-10k€ anfangen.

Ich zb handle immer mit einem Risiko pro Trade von ca 1%
Bei Aktienoptionen hält sich hierbei die benötigte Bankroll in Grenzen
Bei Futuresoptionen wird aber gleich um einiges mehr benötigt

Und es ist wie eigentlich überall
Je mehr Zeit ich ins lernen und „üben“ investiere desto mehr kann man auch damit verdienen.
Ist ja beim pokern nichts anderes

Ich würde auf jeden Fall empfehlen, lange genug mit einen Demokonto zu traden, welches du bei fast allen Anbietern kostenlos eröffnen kannst.
Und erst dann, wenn du über längere Zeit Winnings einfährst auf Echtgeld umsteigen


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Zitat
Zivilist Themenstarter
Zivilist
Beigetreten: 02.12.2008
BlackMember

Original von Synovate
Mit welcher Bankroll und mit welchem Zeitaufwand würdest du denn traden wollen?

überhaupt nicht :) zumindest auf absehbare Zeit nicht. Geht mir einfach darum, das Thema besser zu verstehen. Merke, wie oft instinktiv sage, dass Trading für Privatleute unbeatable ist, aber mir dann auffällt, dass ich eigentlich Null Ahnung davon habe.

Was Kategorien und Strategien gibt es denn grundsätzlich beim options trading?


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DiscoD
Beigetreten: 11.02.2006
PokerStrategist

Ich nutze die gute alte Cash Secured Put Strategie, um ein bisschen was nebenher zu verdienen. Bin aber extrem passiv und auch sehr vorsichtig. Hab auch nicht wirklich die Zeit dafür. Dieses Jahr sind es aber trotzdem knapp 2k, die ich dadurch verdient habe. Wobei die Prämien durch die hohe Vola aber auch überdurchschnittlich hoch sind.


Antwort
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Original von DiscoD
Ich nutze die gute alte Cash Secured Put Strategie, um ein bisschen was nebenher zu verdienen. Bin aber extrem passiv und auch sehr vorsichtig. Hab auch nicht wirklich die Zeit dafür. Dieses Jahr sind es aber trotzdem knapp 2k, die ich dadurch verdient habe. Wobei die Prämien durch die hohe Vola aber auch überdurchschnittlich hoch sind.

ich mach das gleiche. Immer wieder put optionen verkaufen möglich Risiko arm.
Parallel dazu einer Mischung aus einer Dividende Wachstum Strategie. Das ganze schon seit fast 10 Jahren.

Wenn ich mit "Neueinsteiger" mich unterhalte kommt meistens raus, dass sie entweder gar nicht das Kapital dazu haben und auch eine Falsche Vorstellung haben was möglich ist. Da wird ganz schnell sich ausgemalt, dass wenn man möglich aktiv ist an der Börse und möglich viele Nachrichten liest man auch unendlich viel Rendite einfährt. Am Ende kommt raus, dass sie nichts anderes an der Börse machen wie am Automaten spielen

Beste sind auch Leute die ANFANGEN mit Optionen zu handeln und dann auf margin tesla optionen kaufen/verkaufen.

Falls dich irgendwie reinlesen/reinschauen willst: https://www.youtube.com/channel/UCAqIFKP2tthRbuAf7bzuBxQ


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jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Der Link von Superior1712 geht zum Optiontrader Jens Rabe. Der bietet schon sehr lange seine Kurse an. Sein Thema war/ist hauptsächlich der Handel in Rohstoffen.

Alternativen sind Optionen auf Währungen, Indices, einzelne Aktien, Festverzinsliche Werte (z.B. Bund, T-Bond), Volatilität... Es gibt auch Optionen auf Futures.
Ein wichtiges Thema sind die Kosten. Es gibt/gab deutsche Wertpapierbanken, die mindestens 29 EUR pro Trade nehmen (man kan dann mehrere Stück zusammenfassen). Andere bieten das für 1,10 EUR an. In USA oft noch weniger.
Optiontrading wird meist über mehrere Tage/Wochen und ggf. auch Monate durchgeführt. Da gibt es dann wieder verschiedene Strategien. Je nach Ansatz wird die Zeitprämie zum Verfallstermin gewonnen bzw. verloren. Deshalb sind die Haupttermine der 3. Freitag Monat. März, Juni, September und Dezember werden wegen des übermäßig großen Handelsvolumens Hexensabbat genannt. Je nach Umsatz im Underlying sind auch wöchentliche Verfalltermine möglich. In Asien ist Dienstag der Verfallstag.
Als kleiner privater Händler kann man sich schon am Markt "behaupten". Es ist ja anders als Algo-Trading von verschachtelten Strategien mit ggf. hohem Kostenaufwand.
Ob jemand mit Binären / Digitalen Optionen zurecht kommt, muss jeder selbst entscheiden.

Im Day Trading wird der Trade überwiegend am selben Tag oder zumindest innerhalb weniger Tage geschlossen. Dafür werden vorwiegend Futures oder CfD verwendet. Es gibt aber auch z. B. News-Trader mit einzelnen Aktien.

Ich selbst nehme mit dem Verkauf von Put-Optionen Prämien ein. Ggf. rolle ich auf die folgenden Monate, wenn diese nicht verdient ist oder bekomme die Aktie ins Depot. Deshalb sind Freitage die längsten und anstrengendsten Arbeitstage. Den Aufbau der Optionen kann man sehr frei und individuell einteilen. Über den Verkauf von Calls wird das Depot wieder geleert. Als Beiwerk erfolgt der Handel mit CfD oder Future hauptsächlich im Eurostoxx50 und in USA der DowJones30.


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ja und? OP? was machste nun?


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Sailor80
Beigetreten: 05.10.2013
Poker Player

.


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Wiseguy01
Beigetreten: 19.08.2009
PokerStrategist

Wollte auch (wieder) ins Trading einsteigen. Bin aber seit über zehn Jahren raus. Hab mich erst mal für ein Demokonto bei IQ Option entschieden zum reinschnuppern. Welchen Anbieter könnt ihr empfehlen und warum? Nach dem Demo will ich mit 100 Euro starten.


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testgfd
Beigetreten: 23.06.2008
Oldschool Grinder

Original von Wiseguy01
Wollte auch (wieder) ins Trading einsteigen. Bin aber seit über zehn Jahren raus. Hab mich erst mal für ein Demokonto bei IQ Option entschieden zum reinschnuppern. Welchen Anbieter könnt ihr empfehlen und warum? Nach dem Demo will ich mit 100 Euro starten.

Würde mich auch interessieren bzw. auch wie man sich auf dem Thema weiterbilden kann.
Hab auch noch weitere YT Channels gefunden:
Optionsuniversum
Philipp-Malte Lingnau


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Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Ich kann es nicht empfehlen. Ich kenne aus der Zeit der tradimo-Gründung etwas und würde sagen dass die allermeisten CFD Broker, Webseiten, YouTube Channels etc nur das Ziel haben, Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Es ist also zu guten Teilen tatsächlich wie die Casino-Branche, was die Methoden angeht (inkl affiliates), nur dass das Storytelling beim Trading einfacher ist, weil die reale Wirtschaft dahinter steht und das ganze daher glaubwürdiger klingt als Martingale.

Das heißt nicht, dass es nicht auch seriöse Broker oder Communities gibt. Bspw Interactive Brokers. Und mit Sicherheit ist es am top end auch ein Skill Game, d.h. es gibt winning trader. Nur ist das viel schwerer als "erstmal NL10 schlagen", weshalb davon für die allermeisten davon noch mehr abzuraten ist als heute noch mit Poker anzufangen ohne Vorkenntnisse und nicht aus Spaß, sondern aus Gewinnerzielungsabsicht.

Was anderes sind natürlich Dinge die hier genannt wurden wie "Puts verkaufen". Würde ich auch weniger Trading nennen als eine Strategie, auf ein größeres Kapital noch etwas bessere Returns zu haben.


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jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Das Beispiel mit "im Poker NL10 schlagen" funktioniert im Option Trading nicht. Die "kleinen Klitschen" für Anfänger haben so hohe Gebühren zur Deckung der Grundkosten, dass mit 1.000 EUR Startkapital kein Land zu gewinnen ist. Um die Vielfalt z. B. auch mit Handel in USA haben zu können sollten da zumindest 15-25 K einbezahlt werden. Der Handel kann dann mit kleineren Beträgen stattfinden. Das Risiko entsteht also im Normalfall nie für das gesamte einbezahlte Kapital.

Aktuell darf man die steuerliche Komponente nicht vergessen. Hier wurde auch so was wie der "Glücksspielstaatsvertrag" geschaffen. Im Gesamtjahr dürfen nur 20K Verlust abgesetzt werden. Die können leicht zusammen kommen, wenn man irgendwelche Strategien wie Butterfly und ähnlich verfolgt. Hier dient das eine Leg als Absicherung und geht verloren und im anderen entsteht eben mit mehr als 50 % Wahrscheinlichkeit ein Gewinn. Das stösst dann an seine Grenzen. Genau wie beim Futurehandel. Derzeit zeigt sich mir als Privatinvestor nur die Lösung auf, das als Unternehmen zu gestalten. Es entstehen dadurch nur Kosten, die einen höheren Umschlag nötig machen. Oder in ein anderes Land auszuwandern, um dem deutschen steuerlichen Alleingang zu entgehen.

Ich habe mich noch nicht eingehend und abschließend damit beschäftigt, weil es mich mit den reinen Prämieneinnahmen aus den Optionen nicht betrifft und der betroffene Teil meines Tradings innerhalb der Grenzen gesteuert werden kann.


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Shore
Beigetreten: 11.11.2007
PokerStrategist

Vorsicht vor Jens Rabe. Der hatte mal einen Fonds, den er grandios an die Wand gefahren hat. Der Typ verkauft Kurse, die mehrere Tausend Euro kosten und vermittelt Wissen, das man sich wo anders kostenlos holen kann.


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DiscoD
Beigetreten: 11.02.2006
PokerStrategist

Ja, aber er hat auch kostenlose Youtube Videos, die als Einstieg nicht verkehrt sind. Sind allesamt 3-5 Jahre alt. Mittlerweile macht er ja seine Rabe-Academy, die aber auf eine andere Klientel abzielt.


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Kobecarter
Beigetreten: 22.04.2006
BlackMember

Ich muss hier mal ein paar grundsätzliche Frage stellen. Leider habe ich null Ahnung von der ganzen Materie und stelle meine Fragen nur aus Bequemlichkeit hier:
1. Was ist der Unterschied zwischen Trading und Aktienhandel?
2. Wo kommt das Geld her, dass man beim Trading gewinnt?
3. Welche Rolle spielt das Bankrollmanagement?
4. Könnt ihr mir Literatur bzw. eine Page empfehlen, wo man sich mal grob einlesen kann?

Ich frage deshalb, weil ich heute einen Arbeitskollegen von mir beobachtet habe und mir alles sehr spekulativ vorkam. Dies ist im Übrigen mein erster Post hier seit über 10 Jahren.


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