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Planung der Entnahmephase (Rente)

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derVuk
Beigetreten: 05.02.2008
BlackMember

Original von HijackerStar
Ich plane für die Rente kein festes Datum ein, weil ich nicht weiß wonach mir dann sein wird.
Auch bezweifle ich, dass ich komplett in Rente gehe (also null Arbeit).
Man passt sich auch so etwas dem Lebensumfeld an. Wenn alle mit irgendwas beschäftigt sind, sollte man sich auch mit was beschäftigen.
Heißt wohl Altersteilzeit, je nach dem wie viel Kapital da ist, wie man Lust hat.
Mit 70 werd ich auf keinen Fall arbeiten, aber ob ich jetzt je nach dem ob ich es mir leisten kann mit 50 aufhöre, 55, 60, 65, keine Ahnung.
Selbst wenn ich mir nen Plan machen würde, würde es eh nicht klappen.
Meine bisherige Erfahrung zeigt mir bisher, dass es nicht klappen wird 100% bis XX Jahre zu machen um dann genug zu haben um in Rente gehen zu können. Man reduziert eher vorher und macht nen hybrides Modell draus. Also Arbeit um die Fixkosten zu decken meinetwegen und passives Einkommen für die schönen Dinge im Leben.

Ich plane ähnliches, nur genau andersrum. Ich möchte das passive Einkommen um die Fixkosten zu decken und das Arbeiten nebenher für die schönen Dinge im Leben. Am einfachsten kann man das wohl mit einer Art bedingungsloses Grundeinkommen erklären, dass ich mir persöhnlich jeden Monat auszahle. Dadurch erhalte ich Sicherheit, Freiheit und Flexibilität das zu tun worauf ich Lust habe. Ich gehe aber fest davon aus, dass ich weiterhin auf die ein oder andere Weise arbeiten werde.


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Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

@Xantos
Von der PKV in die GKV zu kommen ist eher noch schwieriger als Du denkst. Nach meinem Kenntnisstand kommt man aktuell ab einem Alter von 50 Jahren gar nicht mehr rein. Wenn es doch möglich ist, dann oftmals nur als freiwillig Versicherter. Das bedeutet, dass man weiterhin für Einkünfte wie z. B. Mieteinnahmen oder Kapitaleinkünfte entsprechend Beitrag zahlen muss, was bei einem gesetzlich Versicherten nicht der Fall ist.

Irgendwie verstehe ich deine Argumentation mit der Aktienquote nicht. Mit deiner selbstgenutzten Immobilie ist der Anteil am Vermögenswert einfach geringer.

Außerdem finde ich eine Immobilie im Alter völlig überdimensioniert, wenn die 20 Jahre vorher für eine Familie mit Kindern verwendet worden ist. Da steckt doch so was wie totes oder falsch verwendetes Kapital drin. Entweder mehr Liquidität oder mehr "altersgerechte" Wohnung wäre bestimmt besser.

Von den Dimensionen mit denen hier umgegangen wird, sprechen wir doch eher von einer Rente vom dreifachen und mehr des Durchschnitts und der kann auch leben.


Antwort
Zitat
Tornano
Beigetreten: 11.12.2007
Elite Grinder

Original von Xantos
[*] Steuertechnisch rechne ich nur noch mit 5-10% Steuern, weil der Plan ja ist, möglichst ausschließlich in thesaurierenden ETFs zu sein. Siehe einerseits https://www.pokerstrategy.com/de/forum/thread.php?postid=20457646#post20457646 -- andererseits werden ETF generell nur zu 70% besteuert, was übrigens ein ziemlich großer Vorteil gegenüber Einzelaktien ist. Dazu muss man ja berücksichtigen, dass man mit den relativ geringen zu versteuernden Erträgen dann teils nicht mehr so weit weg ist von den persönlichen Freibeträgen. Selbst wenn man €100k entnimmt, davon aber nur €50k Erträge sind, diese dann zu 70% besteuert werden, ist man bei nur €35k zu versteuerndem Einkommen, dem dann der persönliche Freibetrag von grob €20k (Ehepaar) gegenübersteht, so dass man nur noch auf €15k die 26,X% Steuern zahlt, was dann sogar unter 5% effektiver Steuerlast wäre.
[*] Dieses stärkere Bedenken von Steuereffekten hat mir noch mehr geholfen, mich von der "Einzelaktiensucht" zu heilen. Es macht einfach keinen Sinn, wenn man nicht überzeugt ist, den Markt deutlich zu schlagen, weil man eben Nachteile bzgl. Steuern und Diversifikation hat.
[*] Wer Einzelaktien mit hohen Buchgewinnen hat, den möchte ich an der Stelle nochmal erinnern, dass man die an die Kinder übertragen kann, die dann ihren eigenen persönlichen Freibetrag für den Verkauf und die Umschichtung in ETFs nutzen können. Das Geld gehört dann auch den Kindern, aber ich plane ja ohnehin, diese im Studium zu unterstützen, was dann genau der Zweck dieses Geldes sein wird.

Der Progressionseffekt der Rente fehlt und die Günstigerprüfung kann nur für die gesamten Einkünfte aus Kapitalvermögen durchgeführt werden. Man kann nicht einen Teil der Kapitalerträge nach Tarif und einen anderen Teil mit der Abgeltungssteuer versteuern.


Antwort
Zitat
Xantos Themenstarter
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Original von jotha
@Xantos
Von der PKV in die GKV zu kommen ist eher noch schwieriger als Du denkst. Nach meinem Kenntnisstand kommt man aktuell ab einem Alter von 50 Jahren gar nicht mehr rein. Wenn es doch möglich ist, dann oftmals nur als freiwillig Versicherter. Das bedeutet, dass man weiterhin für Einkünfte wie z. B. Mieteinnahmen oder Kapitaleinkünfte entsprechend Beitrag zahlen muss, was bei einem gesetzlich Versicherten nicht der Fall ist.

Ja, leicht is es (zurecht) nicht. Es gibt aber Loopholes wie bspw "Frau arbeitet nochmal eine weile sozialsteuerpflichtig während ich gekündigt habe", die ich aber nicht nutzen möchte.

Irgendwie verstehe ich deine Argumentation mit der Aktienquote nicht. Mit deiner selbstgenutzten Immobilie ist der Anteil am Vermögenswert einfach geringer.

Außerdem finde ich eine Immobilie im Alter völlig überdimensioniert, wenn die 20 Jahre vorher für eine Familie mit Kindern verwendet worden ist. Da steckt doch so was wie totes oder falsch verwendetes Kapital drin. Entweder mehr Liquidität oder mehr "altersgerechte" Wohnung wäre bestimmt besser.

Deswegen habe ich ja eingeschränkt, dass die Immobilie keine Rolle spielt, wenn man nicht plant, sie zu "verzehren", sondern bis ans Lebensende zu behalten und dann zu vererben.

Fall 1: Immobilie nicht verzehren

  • Keine Miete
  • Statt dessen Instandhaltungskosten & Versicherungen
  • Sonst alles gleich

Fall 2: Immobilie verzehren
Deutlich komplizierter, weil man, wie du schreibst, ja downsizen kann / sollte -- oder selbst wenn nicht, dann das Kapital durch eine umgekehrte Hypothek trotzdem zehren kann.

Ich habe mich der Einfachheit für Fall 1 entschieden.
Das ist natürlich teurer, aber das ist ok, da ich ohnehin etwas vererben möchte (in diesem Fall mind. das Haus).

Gibt natürlich noch den Fall 3 -- Planänderungen, zB dass man das Haus verkauft und dann in Spanien lebt o.ä.
Alles möglich, aber halt nicht direkt im Plan berücksichtigt.
Indirekt ja schon, weil ja klar ist, dass man die Immobilie theoretisch verkaufen könnte und dann mehr Kapital zum Verzehr hat (um bspw was in Spanien zu mieten o.ä.).

Von den Dimensionen mit denen hier umgegangen wird, sprechen wir doch eher von einer Rente vom dreifachen und mehr des Durchschnitts und der kann auch leben.

Wenn du dich hier auf die gesetzliche Rente beziehst, dann ist die nicht so hoch, wenn man deutlich früher in Rente geht.
Man sammelt zwar jedes Jahr 2 Rentenpunkte, aber bei mir bspw. nur für 15 Jahre oder so (Ausland, Frührente).
30 Rentenpunkte sind nix.

Original von Tornano
Der Progressionseffekt der Rente fehlt und die Günstigerprüfung kann nur für die gesamten Einkünfte aus Kapitalvermögen durchgeführt werden. Man kann nicht einen Teil der Kapitalerträge nach Tarif und einen anderen Teil mit der Abgeltungssteuer versteuern.

Richtig.
Meine Rechnung oben geht der Einfachheit halber von "keine Rente" und "100k Auszahlungen mit 50% Kapitalerträgen als Ehepaar" aus.
Wenn ich Rente dazurechne, dann steigt natürlich der Durchschnittssteuersatz.

Ändert die Story aber nicht so dramatisch, da für mich die gesetzliche Rente ein relativ kleiner zusätzlicher Zahlungsstrom relativ weit in der Zukunft ist.
17-23 Jahre nach Rentenbeginn.

D.h. ich betrachte die gesetzliche Rente dann lieber als kleinen positiven Einkommensstrom in der "fernen" Zukunft und appliziere den hohen Grenzsteuersatz voll auf diesen (damit cih der Einfachheit halber konstante Steuern für die normale Kapitalentnnahme rechnen kann).


Antwort
Zitat
Bierb4ron
Beigetreten: 05.04.2009
BlackMember

Original von derVuk
Ein interessanter deutschsprachiger Blog zum Thema Entnahmestrategien ist dieser hier: Klick

So wie ich den Beitrag verstehe, wird die Rentenphase isoliert betrachtet, dabei aber außer Acht gelassen, dass der potenzielle "Frührentner" in den Jahren von Alter 63 bis Alter 67 ein Erwerbseinkommen deutlich oberhalb der Renten/Kapitalbezüge beziehen könnte.

Somit wäre nicht allgemein belegt, dass der potenzielle "Frührentner" mit Renten ab 63 zwangsläufig mehr Einnahmen generiert, sondern lediglich die bessere Rendite der Rentenphase selbst?

Daraus kann man meiner Meinung nach nicht zwingend ableiten, was "immer die richtige Entscheidung" ist.

Trotzdem sehr interessant!

Falls ich den Beitrag falsch verstanden habe, freue ich mich über Korrektur meiner Denke :f_drink:

Unabhängig davon mal wieder Danke an Xantos, in diesem Fall für den Start dieses Themas. Über den kontrollierten Vermögensabbau wird meines Erachtens viel zu selten geschrieben und gesprochen. Auch seitens der Produktanbieter findet das nach meinem Empfinden viel zu wenig Beachtung.


Antwort
Zitat
derVuk
Beigetreten: 05.02.2008
BlackMember

Original von Bierb4ron

Original von derVuk
Ein interessanter deutschsprachiger Blog zum Thema Entnahmestrategien ist dieser hier: Klick

So wie ich den Beitrag verstehe, wird die Rentenphase isoliert betrachtet, dabei aber außer Acht gelassen, dass der potenzielle "Frührentner" in den Jahren von Alter 63 bis Alter 67 ein Erwerbseinkommen deutlich oberhalb der Renten/Kapitalbezüge beziehen könnte.

Somit wäre nicht allgemein belegt, dass der potenzielle "Frührentner" mit Renten ab 63 zwangsläufig mehr Einnahmen generiert, sondern lediglich die bessere Rendite der Rentenphase selbst?

Daraus kann man meiner Meinung nach nicht zwingend ableiten, was "immer die richtige Entscheidung" ist.

Ja du hast schon recht, das immer ist nicht ganz korrekt, bzw. nur aus der Perspektive der Leute zutreffend, die eben planen früher in Rente zu gehen und nicht mehr Arbeiten wollen.


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Der "normale" Frührentner kann dann noch mit einem Minijob aufstocken. Die pauschale Steuer und Sozialversicherung verbessern den Effekt ungemein. Viele können in dem Alter auch nicht mehr die Leistung bringen, um das erhöhte Erwerbseinkommen wirklich zu erhalten.

Deshalb ist das für mich der frühe Rentenbezug bis auf eine Minderheit immer die beste Entscheidung.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Die Frage habe ich mir letztens mit nem Kollegen auch gestellt weil um mal volker Pispiers zu zitieren: "Stellen sie sich vor sie sind Tod und es ist noch Rente übrig" also im best Case Broke und Tod möglichst nah beeinander liegend, hab nix zu vererben (ggf. Cousins) würde sonst komplett in den Gulli gehen dann ♦

Bei mir ist der geplante Renteneintritt 62 Jahre, auch wenn weder meine Großväter noch mein Vater deutlich die 60 überschritten haben hoffe ich die Medizin ist weit genug das ich zumindest noch die 80 Erlebe, das würd mir reichen denk ich ♦

Ich weis zumindest das meine Tante ihr Kapital (von immerhin knapp über 1m$) zuschnell aufgebraucht hat die is inzwischen 4-5 Jahre broke... und kann grad noch die miete Zahlen.

Ein Backup-Plan wäre für mich dieses Rentenmodell bei dem man sein Eigentum an die Bank gibt und die einem dafür lifetime Rente zahlt bis man in die Kiste geht hat da einer erfahrung mit?


Antwort
Zitat
Xantos Themenstarter
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Original von Fantomas741
Die Frage habe ich mir letztens mit nem Kollegen auch gestellt weil um mal volker Pispiers zu zitieren: "Stellen sie sich vor sie sind Tod und es ist noch Rente übrig" also im best Case Broke und Tod möglichst nah beeinander liegend, hab nix zu vererben (ggf. Cousins) würde sonst komplett in den Gulli gehen dann ♦

Bei mir ist der geplante Renteneintritt 62 Jahre, auch wenn weder meine Großväter noch mein Vater deutlich die 60 überschritten haben hoffe ich die Medizin ist weit genug das ich zumindest noch die 80 Erlebe, das würd mir reichen denk ich ♦

Ich weis zumindest das meine Tante ihr Kapital (von immerhin knapp über 1m$) zuschnell aufgebraucht hat die is inzwischen 4-5 Jahre broke... und kann grad noch die miete Zahlen.

Ein Backup-Plan wäre für mich dieses Rentenmodell bei dem man sein Eigentum an die Bank gibt und die einem dafür lifetime Rente zahlt bis man in die Kiste geht hat da einer erfahrung mit?

Das ist eine Annuity, in Deutschland unter dem Begriff Sofortrente geläufig.
Problem ist, dass die Konditionen nicht mega geil sind & du ein kleines Counterparty-Risk hast.
Aber durchaus eine Option, sich gegen das Langlebigkeitsrisiko abzusichern.
Hier ein Rechner:
https://www.huk24.de/tarif_leben_sofort.do;jsessionid=0001-fUTilNqkIP_WE7ha7dxqaF:1c1uvaash

Die Alternative ist, dass du eben je nach Entwicklung des Portfolios irgendwann etwas den Lebensstandard nach oben schraubst.

Eine weitere Alternaitve ist, dass du die selbstgenutzte Immobilie mit einer umgekehrten Hypothek belegst.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Immobilien bzw. Leibrente meine ich ... ich glaub das was du meinst wäre Barkapital oder?

Für wen lohnt sich eine Leibrentenversicherung?

Immobilieneigentümer ab einem Alter von 65 bis 70 Jahren können mithilfe einer Leibrente ihr monatliches Einkommen aufstocken. Sie verkaufen ihr Haus an einen Leibrentengeber. Den Kaufpreis erhalten sie nicht auf einen Schlag, sondern in Form einer monatlichen Auszahlung. Zusätzlich bekommen sie ein lebenslanges Wohnrecht in ihrem Haus, was allen Menschen zugutekommt, die im Alter möglichst lange in ihrem gewohnten Zuhause leben möchten. Wer also zu Lebzeiten noch Geld für seine Immobilie bekommen will, kann sich für eine sogenannte „Rente aus Stein“ entscheiden. Bei einer Leibrente können Senioren ihr Haus weiterhin mietfrei bewohnen. Deshalb ist sie besonders interessant für Hausbesitzer mit einer geringen Rente, die im Alter auf zusätzliches Einkommen angewiesen sind. Auch eignet sich eine Leibrente für Immobilien von Senioren, die keine Erben haben. Auf der anderen Seite kann sie gewählt werden, um die Erben zu entlasten. Wenn zum Beispiel Kosten für die Pflege anfallen, müssen die Kinder nicht selbst dafür aufkommen, sondern können das Geld aus der Leibrentenversicherung dafür nutzen. Ebenso sollten Sie bedenken, dass keine Erbschaftssteuer anfällt, wenn Sie sich für eine Leibrente entscheiden und Ihr Haus verrenten.

Hier gibts auch ein Beispielrechnung dazu:

Wert des lebenslangen Wohnrechts
= Mietwert x 12 Monate x Leibrentenfaktor
Der zu verrentende Betrag
= Wert der Immobilie – Wert des lebenslangen Wohnrechts
Monatliche Leibrente
= zu verrentender Betrag: 12 Monate : Leibrentenfaktor

Wenn also beispielsweise eine 75-Jährige Frau Ihr Haus im Wert von 350.000 € verrenten möchte kann das für die Rechnung heißen:

730 € x 12 x 12,6 = 110.376 €
350.000 € – 110.376 € = 239.624 €
239.624 € : 12 : 12,6 = ca. 1.585 € monatliche Leibrente


Antwort
Zitat
Xantos Themenstarter
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Ja, das ist der deutsche Begriff für Reverse Mortgage, danke: https://www.investopedia.com/mortgage/reverse-mortgage/

Wie man am Beispiel erkennt, halt nicht mega attraktiv von den Konditionen. Aber man je nach Situation eine sehr gute Option sein.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Jo ich hinterlasse halt keine Erben selbst wenns nur 80€ im monat gibt, besser als nix :f_ugly:


Antwort
Zitat
Xantos Themenstarter
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Das stimmt.
Und eine Hypothek aufnehmen und selbst verprassen ist halt weniger zuverlässig.
Wenn dir also ein steter Cashflow bis zum Tod wichtig ist, ist die Leibrente ziemlich gut für Immobilienbesitzer.


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Eben denke als Backup Plan wenn man sein Aktienkapital vorher verprasst hat würd ich das auf jedenfall machen .... danke für die Links und so ;)


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

@Fantomas741
Quelle?
Die Zahlen sehen sich ja interessant an. Wer würde so einen Deal zum Immoerwerb eingehen? Aus meiner Sicht wird da noch etliches an Abschlägen als Puffer bei einem konkreten Angebot eingepreist.

.
Es ist auch nicht so leicht, im hohen Alter ein Darlehen aufzunehmen. Der Kreditgeber will nicht als Pfandleiher agieren. Vielleicht geht ein Darlehen bis zur Realkreditgrenze von 60 % oder mit den Erben als Darlehensnehmern.

Heutzutage wird mit einer Grundschuld gesichert. Die Hypothek wird an sich nicht mehr genutzt.


Antwort
Zitat
svnpy
Beigetreten: 03.03.2015
Legacy Member

Wie genau handhabt ihr denn die Auszahlung im "Rentenalter"?

SWR festlegen - z.B. 3,25% - und dann immer zum gleichen Zeitpunkt verkaufen für 12 Monate? Das Geld dann dann auf ein TG-Konto und von dort ein mtl. Dauerauftrag auf das Giro?

Gibt es irgendwelche Risiken, die dazu führen, dass man das ganze nicht mehr machen kann? z.B. Alzheimer? Schließe jetzt mal das Risiko der schlechten Marktlage aus ♦


Antwort
Zitat
Xantos Themenstarter
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Original von svnpy
Wie genau handhabt ihr denn die Auszahlung im "Rentenalter"?

SWR festlegen - z.B. 3,25% - und dann immer zum gleichen Zeitpunkt verkaufen für 12 Monate? Das Geld dann dann auf ein TG-Konto und von dort ein mtl. Dauerauftrag auf das Giro?

1. Asset Allocation Strategie festlegen. Bei mir wäre das in aller Kürze:
- ca. 2-3 Jahre vor Rentenbeginn auf 75% Aktien und 25% Bonds/Cash gehen
- bis 80% / 20% erstmal von Bonds/Cash leben
- bei einer Korrektur (to be defined an welchen Kriterien man das festmacht) oder nach einer langen Stagnation auf 100% Aktien gehen

2. SWR festlegen -- aus jetziger Sicht bei mir 3,3%

3. Quartalsmäßig auscashen. Jährlich ist mir etwas zu ineffizient, monatlich etwas too much ohne Automatisierung.

4. Geld auf Girokonto haben.

Gibt es irgendwelche Risiken, die dazu führen, dass man das ganze nicht mehr machen kann? z.B. Alzheimer? Schließe jetzt mal das Risiko der schlechten Marktlage aus ♦

Jo, dafür brauchst du zunächst mal Backup -- bspw. Ehepartner.
Sobald dann einer beginnt, gaga zu werden, brauchst du weiteres Backup. Ein Kind, oder ein Treuhänder.
Und idealerweise Automatisierung und gute Dokumentation.


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Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008
Poker Player

Original von svnpy
Wie genau handhabt ihr denn die Auszahlung im "Rentenalter"?

Was nötig ist. Also möglichst gering halten, damit die Kohle weiter arbeiten kann.
Ich würde es wenn möglich vermeiden wollen, dass die Auszahlungsstrategie einem das Gefühl vermittelt, das Ende noch miterleben zu müssen.


Antwort
Zitat
Santalino2
Beigetreten: 08.06.2007
BlackMember

Naja, irgendein Pokerspieler hat mal gesagt, sein Geld was er nicht schafft bis Lebensende rauszuhauen, ist für ihn wirkliches dead money...


Antwort
Zitat
Fantomas741
Beigetreten: 13.08.2006
PokerStrategist

Original von Xantos
3. Quartalsmäßig auscashen. Jährlich ist mir etwas zu ineffizient, monatlich etwas too much ohne Automatisierung.

Ich würds tendenziell auch Monatlich auscashen um nich irgendwelche Monster Dips zu verkaufen (siehe März/April 2020), auch kann man dann individueller auscashen wenn man sich sagt diesen Monat bin ich mit x statt y ausgekommen etc.


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Zitat
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