Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

PokerStrategy.com Tradingschule

857 Beiträge
222 Benutzer
0 Reactions
106.7 K Ansichten
maechtigerHarry
Beigetreten: 02.07.2007
Elite Grinder

Ich glaub Kami und Jips fühlen sich gerade wie ich mich 2007 gefühlt hab als ich meinen Eltern das erste mal erzählt erzählt hab das ich mir Pokern Geld verdien^^

Es gibt nichts was lächerlicher ist als Leute die keine Ahnung haben und das sogar zugeben aber trotzdem der Meinung sind Leuten mit Ahnung erzählen zu können wie der Hase läuft.

Bissel wie der Verschwörungstheoretiker der nach der 10. Klasse Physik mit ner 4 abgewählt hat und dem Diplom Physiker erzählen das unendliche Energiequellen längst erfunden wurden aber von "den Konzernen" unterdrückt werden.

Korrekter Ablauf wenn man von einem Thema keine Ahnung hat:

1) Sich selbst fragen: Interessiert mich das Thema?
- Ja: Weiter mit Punkt 3)
- Nein: Klappe halten und Thema einfach in Ruhe lassen.
- Vielleicht: Weiter mit Punkt 2)

2) Fragen stellen und sich ein paar zusätzliche Informationen beschaffen. Anschließend zurück zu Punkt 1)

3) Sich ausführlich mit dem Thema beschäftigen.
4) Meinung abgeben.


Antwort
Zitat
Kilania
Beigetreten: 23.04.2007
Oldschool Grinder

Ich lese hier schon länger mit und muss mich nun halt auch mal einmischen

Aber die Leute, die die Zeit hätten, sich mit Traden zu beschäftigen, haben nicht das Geld. Die, die es haben, setzen andere Prioritäten und verlassen sich lieber auf ihren Anlageberater

Sehe ich anders:
Selbst mit 500$ kann man schon ein tightes BRM führen. Also ist die Zielgruppe doch nicht so klein, wie du sie hier zu beschreiben versuchst
Zudem könnte man es PS ja zutrauen, dass sie sowas wie Lotsize 0,001 aushandeln und dann könnte man ja tatsächlich mit 50$ starten

Nun wirst du vermutlich wieder sagen: "Jaaa, aber die Hourly..."
Das Selbe kann man dann aber auch über Poker sagen. Womit du recht hast: Vermutlich fühlen sich bei Poker mehr Leute angesprochen und viele Leute haben damit wohl auch ihren Spaß. Trotzdem ist die Zielgruppe imo doch nicht ganz so klein, wie du sie hier zu darstellen versuchst.

Immerhin habe ich gelernt, daß die sich nachträglich tracken lassen können, hätte ich jetzt nicht gedacht.

Eigentlich ganz einach:
Afaik darf man bei den meisten Broker beliebig viele Accounts haben. Dadurch ist "umtracken" kein Problem. Bei Poker kann sowas natürlich nicht gehen, da Villain so ja einen rießen Nachteil hat

Mal davon abgesehen, schätze ich, daß mehr losing als winningtrader generiert werden. Okay, das kann mir egal sein.

Ist bei Pokerstrategy auch so und trotzdem lohnt sichs
Poker und FOREX bieten einen gemeinsamen Reiz: Die Hoffnung auf schnellen Reichtum

Godmode-Trader bietet übrigens Abos an, welche teilweise über 200€ im Monat kosten (für so 3x Webinar/Woche) und selbst dort melden sich Leute an und scheint sich wohl scheinbar zu lohnen..
Und falls Tradimo guten content liefert, kann sich das Projekt sicherlich auch was vom Kuchen abschneiden


Antwort
Zitat
JipsLive
Beigetreten: 06.09.2006
PokerStrategist

Original von maechtigerHarry
Ich glaub Kami und Jips fühlen sich gerade wie ich mich 2007 gefühlt hab als ich meinen Eltern das erste mal erzählt erzählt hab das ich mir Pokern Geld verdien^^

Es gibt nichts was lächerlicher ist als Leute die keine Ahnung haben und das sogar zugeben aber trotzdem der Meinung sind Leuten mit Ahnung erzählen zu können wie der Hase läuft.

Bissel wie der Verschwörungstheoretiker der nach der 10. Klasse Physik mit ner 4 abgewählt hat und dem Diplom Physiker erzählen das unendliche Energiequellen längst erfunden wurden aber von "den Konzernen" unterdrückt werden.

Korrekter Ablauf wenn man von einem Thema keine Ahnung hat:

1) Sich selbst fragen: Interessiert mich das Thema?
- Ja: Weiter mit Punkt 3)
- Nein: Klappe halten und Thema einfach in Ruhe lassen.
- Vielleicht: Weiter mit Punkt 2)

2) Fragen stellen und sich ein paar zusätzliche Informationen beschaffen. Anschließend zurück zu Punkt 1)

3) Sich ausführlich mit dem Thema beschäftigen.
4) Meinung abgeben.

Balsam für meine Seele. Ganz genau so sehe ich es. Danke


Antwort
Zitat
6Diablo9
Beigetreten: 20.10.2005
PokerStrategist

ich will mich jetzt auch keine seite stellen aber irgendwie versteh ich das nicht ganz.
es gibt ja keine verschiedenen limits, also sprich wenn ich erfolgreich trade ist es egal mit wieviel ich trade 500$ oder 50000$, ich würde dann gewinn machen.
trotzdem brauche ich die 50000$ ( oder am besten noch mehr ) erstmal.aber es dauert ja ewig bis ich die hätte, wenn ich mit 1000$ anfang und nichts einzahlen kann.

dann heisst es wieder: geh halt mehr risiko ein. ja gut aber dann kann die kohle auch futsch sein..

wie ist denn euer plan. manche hier traden ja auch "nur" mit 500$. aber wie lange? bis ihr euch sicher seit ne gute strategie gefunden zu haben und dann selber noch was einzahlt , oder wie?

.


Antwort
Zitat

Glaub Kruemelmon levelt hier nur rum, einfach ignorieren..


Antwort
Zitat
FacelessVoid
Beigetreten: 30.08.2006
PokerStrategist

Original von 6Diablo9
ich will mich jetzt auch keine seite stellen aber irgendwie versteh ich das nicht ganz.
es gibt ja keine verschiedenen limits, also sprich wenn ich erfolgreich trade ist es egal mit wieviel ich trade 500$ oder 50000$, ich würde dann gewinn machen.
trotzdem brauche ich die 50000$ ( oder am besten noch mehr ) erstmal.aber es dauert ja ewig bis ich die hätte, wenn ich mit 1000$ anfang und nichts einzahlen kann.

dann heisst es wieder: geh halt mehr risiko ein. ja gut aber dann kann die kohle auch futsch sein..

wie ist denn euer plan. manche hier traden ja auch "nur" mit 500$. aber wie lange? bis ihr euch sicher seit ne gute strategie gefunden zu haben und dann selber noch was einzahlt , oder wie?

.

Mein Plan:
Je nach Geduld einige Monate mit Spielgeld (Demokonto) traden.
Wenn ich dann das Gefühl habe, dass ich nicht allzu viel Geld verlieren werde, dann trade ich mit verhältnismäßig kleiner Bankroll. Solange bis ich das Gefühl habe, dass ich wirklich mit Gewinn traden könnte und das ohne ein allzu großes Verlustrisiko. Das können 3 Monate sein, aber es können auch 30 Monate sein. Oder man hört einfach auf, weil man keine Lust mehr hat, oder halt wirklich Verlust macht.
Wenn es gut läuft, dann kann ich mehr Geld einsetzen. Und wenn ich wirklich von mir überzeugt bin, dann kann ich mir auch von ner Bank und/oder von Freunden Geld leihen. (Kredit für 7% abbezahlen, aber selber 10%+ machen)

Aber wenn ich jetzt schon wüsste, dass ich in 3 Jahren auf gar keinen Fall 20k+ als Bankroll habe, dann würde ich persönlich gar nicht erst anfangen.
Es muss jeder für sich entscheiden. Wenn es einem Spaß macht, dann kann man auch für paar Dollar im Monat oder im Jahr machen.


Antwort
Zitat

Es gibt natürlich keine verschiedenen Limits, dennoch ist es psychologisch was ganz anderes mit 500€ oder 50.000€ zu traden, ganz zu schweigen vom Demogeld, womit viele nach 2 Wochen 1000% plus machen und meinen in einem halben Jahr reich zu werden. Denke allgemein, dass die psychologischen Aspekte beim Trading zu sehr unterschätzt werden.


Antwort
Zitat
flashfy
Beigetreten: 25.03.2006
PokerStrategist

.


Antwort
Zitat
LMcrow
Beigetreten: 15.08.2006
Elite Grinder

Original von flashfy

Original von FacelessVoid

Je nach Geduld einige Monate mit Spielgeld (Demokonto) traden.

nutze spiegeld um dich mit der software vertraut zu machen und erste schritte. von mir aus 20 trades. dann zahl $50 ein und starte ganz ganz klein.
Der lerneffekt ist deutlich hoeher und auch wenn man versucht diszipliniert zu traden man tradet spielgeld nie wie echtgeld. Gleiches gillt auch fuers pokern :>

wo kann man denn mit spielgeld demokonto kostenlos traden ?
bsp welche seite bietet sowas an und ist auch gut


Antwort
Zitat

kannst bei jedem broker, den es gibt, auch ein demokonto eröffnen.. wo ist dabei auch echt wurscht, weil es wie gesagt nur ein demokonto ist. kannst auch random daten angeben.

hotforex würde ich persönlich empfehlen, weil das demokonto afaik ohne maximale laufzeit ist.


Antwort
Zitat
FacelessVoid
Beigetreten: 30.08.2006
PokerStrategist

Original von flashfy

Original von FacelessVoid

Je nach Geduld einige Monate mit Spielgeld (Demokonto) traden.

nutze spiegeld um dich mit der software vertraut zu machen und erste schritte. von mir aus 20 trades. dann zahl $50 ein und starte ganz ganz klein.
Der lerneffekt ist deutlich hoeher und auch wenn man versucht diszipliniert zu traden man tradet spielgeld nie wie echtgeld. Gleiches gillt auch fuers pokern :>

Beim Pokern gibs nen Schwierigkeitsunterschied zwischen Spielgeld und Echtgeld.
Aber ansonsten ein guter Rat.

Jedoch wenn man ehrlich zu sich selber ist (ich bin so ein Mensch und es soll auch noch andere geben), dann kann man mit Spielgeld genauso traden, wie mit Echtgeld.
Regeln (nicht schwammig sondern konkret) für ein Trade aufstellen, dann Trade starten und nicht von den Regeln abweichen, selbst wenn man merkt/glaubt, dass es doch dumme Regeln sind.
Regeln können StopLoss/TakeProfit sein und/oder bei welcher Kursbewegung oder News ich welche Änderungen vornehmen darf.
Nach dem Trade dann auswerten und lernen. Für nächsten Trade dann Regeln anpassen.
Dann tradet man mit Spielgeld genauso ehrlich wie mit Echtgeld.

Außerdem reichen für manche "Strategien" auch keine $50.

Weiteres Problem, dass manche Leute urplötzlich total faziniert von Forex sind. Und je mehr Zeit dann vergeht, desto klarer können die dann wieder denken. Also lieber versuchen 2 Monate mit Spielgeld zu traden, und dann sehen, ob man immer noch Lust hat.


Antwort
Zitat

Hast du schonmal mit echtem Geld getradet oder nur mit Demogeld?


Antwort
Zitat

Original von TheKami
Dann wünsche ich dir viel Spaß beim "Mitspielen" als "Tradingplattform". Vielleicht legst du dich dazu aufs Börsenparkett?

Ich werde damit nichts zu tun habe, da ich mich bereits vor Monaten über das Thema umfassend informiert habe und festgestellt habe, dass es sich vom Aufwand her für mich nicht lohnt unter rund 50k Eigenkapital da anzufangen. Bevor man aber überhaupt eine Chance hat in die Gewinnzone zu rutschen vergehen auch nochmal rund 2 Jahre, die ich lieber mit Pokern verbringe.

Du hast mich im übrigen nicht verstanden was ich sagen wollte. Die ganze Sache mit der Gewinnverteilung wird wie beim Pokerbusiness ablaufen nur wesentlich verschärft. Poker ist noch ein Markt in dem verhältnismässig viele schlechte Mitspieler und Amateure rumlaufen.

Beim traden spiel ich gegen einen Markt, der hauptsächlich aus Profis besteht und es noch wesentlich schwieriger werden wird deterministisch abzuleiten, ob meine Trades überhaupt gut waren.

Garantierte Gewinner bei der ganzen Sache sind diejenigen, die neue Mitspieler bringen und geringes eigenes Risiko eingehen - sprich Affiliates und Tradingplattformen. Was glaubst du denn wieso mehrere große Onlinecasinos mittlerweile eine eigene Tradingplattform haben oder zumindest in Planung haben?

Ich persönlich denke, dass sich einige noch schwer wundern werden ;)


Antwort
Zitat

Wenn du das ganze schon als Spiel bezeichnest, bezweifle ich ein wenig, dass du dich so umfassend damit beschäftigt hast. Zumal man nicht gegen Profis tradet, sondern versucht den Markt zu analysieren, der letztlich aus sehr vielen Marktteilnehmern besteht.
Es mag mir zwar einleuchten, dass man sich das als Außenstehender nicht vorstellen kann, aber dann muss man nicht ständig behaupten, dass man ja so viel Ahnung hätte, obwohl man eigentlich noch nie irgendwas richtig damit zu tun gehabt hat und vielleicht gerade mal ein paar Wikipedia-Artikel gelesen hat.

Desweiteren gibt es im Moment nur sehr wenige Affiliates beim Trading und Tradingplatformen bezeichnen die Trading-Oberflächen, mit denen man handelt, also Programme. Das was du meinst sind Broker und natürlich verdienen die gut daran, aber die braucht man auch. Beim Pokern braucht man z.B. keine Affiliates, aber Pokeranbieter braucht man genauso und die verdienen sich auch dumm und dämlich und knöpfen dir noch vieeel mehr ab und trotzdem bist du fleißig dabei, diese zu füttern.


Antwort
Zitat

Also ich sehe keinen wesentlichen Unterschied darin, ob ich ne Wette mit positiven Erwartungswert im Poker setze oder eine Wette auf einen entsprechenden Kursverlauf. Du kannst mir aber mit Sicherheit erläutern was Trading so wesentlich seriöser macht als das "Spiel" Poker. Nur weil deine Gegner jetzt Markt heissen ändert sich nichts. Du versuchst nach wie vor aufgrund rationaler Entscheidungsmuster dein Geld mit positiven Erwartungswert zu vermehren.

Desweiteren gibt es im Moment nur sehr wenige Affiliates beim Trading und Tradingplatformen bezeichnen die Trading-Oberflächen, mit denen man handelt, also Programme.

Weil wie du selber sagst Poker profitabler für Anbieter und Affiliates und solange es nicht gebannt wird auch bleibt.


Antwort
Zitat
Kruemelmon
Beigetreten: 10.12.2006
Oldschool Grinder

Original von TheKami
Glaub Kruemelmon levelt hier nur rum, einfach ignorieren..

Ich bezweifel doch garnicht, dass Forextrading ne tolle Sache ist und sicher werd ich mir auch den ein oder anderen Artikel von ps.de diesbezüglich durchlesen oder ggf. livetradingevents in bestimten spots mitmachen. - So viel mal vorweg, um vlt. doch mal wieder vernüftiger diskutieren zu können.

Ich hege nur allgemeine Zweifel, die bisher in keinster weise von der anderen Seite konstruktiv angesprochen wurden und wofür ich lustigerweise dann wiederum von den Leuten, die absolut keine Ahnung haben angeflamed werde, obgleich sie damit ja gegen die eigens so mühselig aufgestellte Maxime verstoßen (stimmts mächtigerHarry?).

Meine Aussage: Forextrading ist nicht Poker, da man einen großen Kapitalstock benötigt und mit steigender Rendite logischerweise ebenfalls ein höheres Risiko eingeht. Als Beispiel für Überrenditen wurde hier ein Fonds vorgestellt, der seit 60 Jahren im Schnitt 16% p.a. erreicht, was natürlich auch noch keine Samplesize ist und ersteinmal wenig über die zugrundeliegende Varianz aussagt.

Dann wurde ich von Jips oder wie er sich schreibt mit dem Kommentar LOLOL ich mach 200% p.a. geflamed (aha und ich soll leveln? ). Wo bitte ist das denn noch realisitisch? Dann soll er doch mal die Fonds, entsprechende Abteilungen in Banken etc. zeigen, die auf ähnliche Renditen kommen, denn die müsste es dann ja in einer Vielzahl geben. Bei der Rendite kann er ja sofort einen Kredit aufnehmen und sich von jeder Seite Geld leihen. Er könnte Erfinder des ersten Schneeballsystems werden, dass alle Einzahler auch wieder auszahlt ^^

Der einzige Grund weshalb ich angeflamed werde ist doch, dass ihr nicht hören wollt wenn jemand eure Luftschlösser zerstört. Und da passt dann auch ganz gut die analogie mit der unendlichen Energie. Forextrading ist zwar toll und kann ganz interessant sein, aber die Renditen sind verglichen mit dem was man (ich greife es mal wieder auf) 2007 mit dem Pokern erreichen konnte einfach mal bescheiden, wenn man kein Entsprechendes Ek besitzt und die Renditen/Risiken sind ebenfalls mit dem Skill und dem notwendigen Kapital vorausgesetzt in Ansätzen nachbildbar bzw. erwerbbar, so dass sich auch der Faktor Zeit reduziert.


Antwort
Zitat

@Ghostmaster:

Ich sehe einen deutlichen Unterschied darin, ob du ein Spiel spielst (und Poker ist halt nur ein Spiel, mehr nicht) oder ob du handelst. Am Spot FX Markt tauschst du Devisen, das hat an sich noch nichts mit Spekulation zu tun. Man nutzt aber natürlich den Markt für Spekulationen.

Eine Wette ist es nicht, da du bei einer Wette auf ein bestimmtes Ereignis wettest, dann abwartest bis es eintrifft und dann entweder Gewinn oder Verlust machst. Das wäre vielleicht für Optionsscheine gültig, aber nicht für Spottrading, wo du deinen Trade jederzeit schließen oder verändern kannst. Desweiteren kannst du theoretisch auch Gewinn machen, ohne dass der Kurs überhaupt in die richtige Richtung geht, z.B. durch das Ausnutzen von Zinsdifferenzen. Oder du machst erst Verlust und dann dreht sich der Kurs oder umgekehrt.

Trading ist daher seriöser, weil es festgeschriebene Gesetze und Regelungen dazu gibt und die auch tatsächlich überprüft werden. Poker ist theoretisch illegal und theoretisch auch steuerpflichtig, nur überprüft das kaum einer. Traden ist legal und man hat eine Steuer auf seine Kapitalerträge abzuführen, das wird zumindest bei europäischen Brokern auch überprüft. Wenn man jetzt natürlich bei einem Broker auf den Seychellen tradet, wird das wohl kaum überprüft, aber dort ist das Geld genauso wenig sicher wie bei einem Pokeranbieter, der in Gibraltar sitzt. Es wird aber im Gegensatz zu Poker beim Traden kein vernünftiger Trader, der ein gewisses Kapital einsetzt, dieses bei einem unseriösen Broker ablegen. Zum Pokern braucht man da denke ich nicht viel zu sagen. Siehe Full Tilt, der galt als seriös. Zudem hat man den Vorteil, dass die Einlagen bis zu gewisser Höhe in Europa durch Einlagensicherungsfonds abgesichert sind, beim Pokern ist das Geld weg. Darüber hinaus gibt es noch weitere Beispiele, aber das sind wohl die wichtigsten Gründe.

Beim Traden ist es nicht so, dass das meiste Geld an die Anbieter/Broker fließt, sondern das Geld bleibt zum allergrößten Teil im Markt und wird dort verteilt. Die Gebühren sind wesentlich geringer und das Marktvolumen extrem viel höher (4 Billionen USD pro Tag, nur mal so nebenbei). Die Banken, die davon am meisten profitieren, sind auch selbst die größten Marktteilnehmer, bei dem Thema endet der mögliche Vergleich zum Pokern auch.


Antwort
Zitat

@Kruemelmon:

Es wurde oben schon geschrieben, dass der Vergleich eines Retail Traders mit dem eines Hedgefunds oder Bank-Traders schwachsinnig ist, lies dir einfach mal den Post durch!!


Antwort
Zitat
JipsLive
Beigetreten: 06.09.2006
PokerStrategist

Da ich direkt angesprochen wurde:

- wer sagt dass ich nicht genug EK habe um Forex attraktiv für mich zu machen?
- mein Kommentar zur vergessenen kommastelle bei meiner 2011er Rendite wahr natürlich reine Polemik und weit überzogen. Trotzdem liegt meine Rendite >20%. Sollte ziemlich offensichtlich gewesen sein meinste nicht?!
- Fonds, Banken und andere Institutionen traden mit fremden Geld, sind also immer jemandem verpflichtet und können deshalb nicht so risikoreich traden wie z.b. Ich, der mit besagtem EK tradet
- 60 Jahre keine Samplesize? Aha

Meine "Luftschlösser" sind ziemlich solide gebaut.

Gruß,
Jips


Antwort
Zitat

Original von TheKami
@Ghostmaster:

Ich sehe einen deutlichen Unterschied darin, ob du ein Spiel spielst (und Poker ist halt nur ein Spiel, mehr nicht) oder ob du handelst. Am Spot FX Markt tauschst du Devisen, das hat an sich noch nichts mit Spekulation zu tun. Man nutzt aber natürlich den Markt für Spekulationen.

OKay.

Eine Wette ist es nicht, da du bei einer Wette auf ein bestimmtes Ereignis wettest, dann abwartest bis es eintrifft und dann entweder Gewinn oder Verlust machst. Das wäre vielleicht für Optionsscheine gültig, aber nicht für Spottrading, wo du deinen Trade jederzeit schließen oder verändern kannst. Desweiteren kannst du theoretisch auch Gewinn machen, ohne dass der Kurs überhaupt in die richtige Richtung geht, z.B. durch das Ausnutzen von Zinsdifferenzen. Oder du machst erst Verlust und dann dreht sich der Kurs oder umgekehrt.

Klingt so als wäre die ganze Sache eine Goldgrube, da man ja gar kein verlieren kann, wenn man daneben liegt, weil man immer aus dem Trade aussteigen kann. Ich frag mich wie Nick Nleeson damals 1,3 Milliarden Dollar verloren hat, er hätte doch aussteigen können.

Trading ist daher seriöser, weil es festgeschriebene Gesetze und Regelungen dazu gibt und die auch tatsächlich überprüft werden. Poker ist theoretisch illegal und theoretisch auch steuerpflichtig, nur überprüft das kaum einer. Traden ist legal und man hat eine Steuer auf seine Kapitalerträge abzuführen, das wird zumindest bei europäischen Brokern auch überprüft. Wenn man jetzt natürlich bei einem Broker auf den Seychellen tradet, wird das wohl kaum überprüft, aber dort ist das Geld genauso wenig sicher wie bei einem Pokeranbieter, der in Gibraltar sitzt. Es wird aber im Gegensatz zu Poker beim Traden kein vernünftiger Trader, der ein gewisses Kapital einsetzt, dieses bei einem unseriösen Broker ablegen. Zum Pokern braucht man da denke ich nicht viel zu sagen. Siehe Full Tilt, der galt als seriös. Zudem hat man den Vorteil, dass die Einlagen bis zu gewisser Höhe in Europa durch Einlagensicherungsfonds abgesichert sind, beim Pokern ist das Geld weg. Darüber hinaus gibt es noch weitere Beispiele, aber das sind wohl die wichtigsten Gründe.

Wenn man nicht nur stumpf auf den okay Knopf bei der Anmeldung drückt, dann wäre einem auch bei FTP aufgefallen, dass die von irgendeinem RandomIndianerStamm reguliert werden. Aber das soll nicht das Thema sein - das wichtigste ist schließlich, dass du der Meinung bist, dass Broker seriöser sind als Pokeranbieter. Ob das auch wirklich so ist, wirst auch du nicht beantworten können.

Beim Traden ist es nicht so, dass das meiste Geld an die Anbieter/Broker fließt, sondern das Geld bleibt zum allergrößten Teil im Markt und wird dort verteilt. Die Gebühren sind wesentlich geringer und das Marktvolumen extrem viel höher (4 Billionen USD pro Tag, nur mal so nebenbei). Die Banken, die davon am meisten profitieren, sind auch selbst die größten Marktteilnehmer, bei dem Thema endet der mögliche Vergleich zum Pokern auch.

Vielleicht solltest du lieber sagen umverteilt, denn ein Mehrwert wird hier nicht geschaffen.
Finds übrigens interessant, dass du erwähnst das die Anbieter gleichzeitig selber mitspielen - klingt ja fast so gut wie damals die Geschichte bei Absolute Poker :)


Antwort
Zitat
Teilen: