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[Geschlossen] Trading

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chefko
Beigetreten: 08.02.2007
Oldschool Grinder

hey leute.
ich denke/dachte genau so wie schiep und schnib und habe begonnen mich generell in diese thematik einzulesen.

je besser ich die zusammenhänge verstehe, desto mehr bin ich der meinung dass das wirtschaftssystem wie es heute existiert nicht lange fortbestehen kann.
die anzeichen dafür sind sogar für absolute laien sichtbar, euch pros springen die ins gesicht.

nun, warum sollte ich es dann lernen? sollte man nicht eher was "handfestes" erlernen, was wirklich einen mehrwert schafft, auch wenn sich das system ändert?

bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege, das soll kein troll post sein nur wollte das ganze bissl hinterfragen :)


Saccard
Beigetreten: 11.02.2010
Oldschool Grinder

Naja Spekulationen und das dafür nötige Gespühr für die Märkte ist ja nicht nur in unserem System von Vorteil sondern auch in anderen Wirtschaftsystemen, ich meine schon Joseph hat damals in Ägypten gute Renditen mit seinen Anlagen in Getreide

Zum Ausganspost würde ich sagen das es sich für mich eher wie Anlegen und weniger wie Traden anhört. Ich denke das es schon möglich ist sich in 1-2 Jahren Genug Skill anzueignen um sein Geld besser anzulegen wie die breite Masse, aber wenn man traden will muss man immer am Ball bleiben, da man die aktuellen Kursentwicklungen sehr genau kennen sollte.
Wenn man sein Geld "nur" Anlegen möchte stellt sich dennoch die Frage ob man die 2 Jahre "opfern" möchte um sich zu skillen, oder lieber zu Profis geht. Ich weiß nicht um welche Summen es dem OP hier geht aber bei größeren Summen bieten Privatbanken eine gute Alternative.


nleeson111
Beigetreten: 14.09.2007
Oldschool Grinder

Hi Simon,

werde leider erst jetzt auf diesen Thread aufmerksam.
Mit Trading lässt sich sicherlich Geld verdienen, aber dann leider auch nur mit harter Arbeit und entsprechenden Zeitaufwand.
Ohne große Anstrengungen kommt man sicherlich auf 10-15% Rendite im Jahr, aber wer mehr möchte, wird sich sicherlich in dem Bereich Daytrading orientieren müssen (>40% locker drin) und da sind aktuelle Nachrichten und das Analysieren von Charts unabdingbar. Des Weiteren ist es weitaus stressiger als Pokern, da man nicht jederzeit mal eben aufstehen kann, wenn Positionen offen sind. Zwar kannst du mit strategisch verknüpften Aufträgen einigen Stress abwelzen, aber es wird kein Zuckerschlecken werden.
Im Grunde lassen sich Poker und Trading sehr gut miteinander vergleichen, denn bei beiden Angelegenheiten ist das Verhältnis der Gewinne zu den Verlusten fast 50:50 und es kommt im Wesentlichen darauf an, die Gewinne größer zu halten als die Verluste. Nicht um sonst sind so viele Leute aus dem Finanzbereich auch beim Pokern erfolgreich.
Falls du weitere Infos (Anbieter, Instrumente, Voraussetzungen) möchtest, melde Dich einfach nochmal bei mir.


40% rendite als full time daytrade wäre schon fast nen armutszeugniss ;)

wenn wirklich gut bist + bisschen luck kannste schon auf 1%/tag kommen(optimitisch)...realistisch sind wohl eher ~0,5%/tag

also um dein beispiel zu nennen. traden ist was rendite angeht wahrscheinlich so profitabel wie low stakes mit nem soliden brm. im verhältniss von kapital zu rendite net in hourly ^^...natürlich haste bei traden quasi no limit und kannst auch sky high mit dieser rendite "spielen"....

br vervielfachen wie bei poker ist easy möglich ist alles nur ne frage des brm bzw risiko managment etc


Original von IclickButtons
40% rendite als full time daytrade wäre schon fast nen armutszeugniss ;)

wenn wirklich gut bist + bisschen luck kannste schon auf 1%/tag kommen(optimitisch)...realistisch sind wohl eher ~0,5%/tag

also um dein beispiel zu nennen. traden ist was rendite angeht wahrscheinlich so profitabel wie low stakes mit nem soliden brm. im verhältniss von kapital zu rendite net in hourly ^^...natürlich haste bei traden quasi no limit und kannst auch sky high mit dieser rendite "spielen"....

br vervielfachen wie bei poker ist easy möglich ist alles nur ne frage des brm bzw risiko managment etc

Tradest du schon? Wie ist deine Performance? Hast du eine Renditeverteilung deiner Tagesrenditen über einen aussagekräftigen Zeitraum? Jahresrenditen von >180% (ohne compound interest) als realistisch zu bezeichnen, zeugt von großer Naivität..


du hast sicher recht. dass ist aber so wie wenn ich sage: lowstakes nlh von einer 3ptbb winrate auszugehen ist ziemlich naiv da die durschnittliche winrate des gesamten playerpools bei -4ptbb liegt.

meine performance liegt weit drüber;) sowohl im NLH als auch beim traden


Original von IclickButtons
du hast sicher recht. dass ist aber so wie wenn ich sage: lowstakes nlh von einer 3ptbb winrate auszugehen ist ziemlich naiv da die durschnittliche winrate des gesamten playerpools bei -4ptbb liegt.

meine performance liegt weit drüber;) sowohl im NLH als auch beim traden

checkst du nicht, dass solche Aussagen ohne Transaktionsscharts geneauso peinlich sind, wie Poker-Hourlys ohne Pokertracker-Charts?

..


CMB
CMB
Beigetreten: 17.02.2007
Oldschool Grinder

Ich denke die Ausgangssituation ist eine andere als die eines Hobby-Traders. Es geht nicht um das spielen mit 10k-30k, da wuerde ja daytrading Sinn machen, sondern um das anlegen wie bereits erwaehnt.

Wenn man z.B. 100-500k zur Verfuegung hat und moechte anstatt in einen random fonds zu investieren durch eigenen Zeitaufwand von 5-10h/Woche das Ergebnis deutlich optimieren dann machen imho risikolastige Direktanlagen am meisten Sinn. Beispiel Immobilien. Hier sind in emerging markets/Naher Osten/O&G Laendern 100% Rendite im Jahr drin. Das Risiko sinkt mit der Stueckelung, der Zeitaufwand pro Projekt ist am Anfang am groessten. Man macht dann im Endeffekt die Arbeit die sich die Banken nicht machen weil es sich im Kleinen so nicht lohnt, die Investmentbanker sind zu teuer.

Longterm ist das Risiko quasi Null bei ausreichender Streuung, selbst in einem fast worst case Szenario wie Dubai wo (angeblich) eine Staatspleite drohte (was nicht stimmt) heisst das eben 1000% in 10 Jahren und dann 50% Verlust beim crash WENN man den Verlust realisieren muss. Die Preise steigen schon wieder. Richtig lukrativ sind aber die kleinen, fragmentierten Investments. First buy, 10% Anzahlung, nach 7-14 Tagen an den secondary market wieder verkaufen mit Aufschlag. Rein und raus.

Gruss,
CMB


phizza
Beigetreten: 04.10.2006
BlackMember

Original von nleeson111
Ohne große Anstrengungen kommt man sicherlich auf 10-15% Rendite im Jahr

hey nleeson, könntest du mir kurz beschreiben, wie man relativ einfach auf 10 - 15% rendite kommt? =)


nleeson111
Beigetreten: 14.09.2007
Oldschool Grinder

Nein, weil es einfach nicht kurz zu beschreiben geht.
Aber ein kurzer Versuch: Wenn man genügend Geld zur Verfügung hat, um eine gute Diversifizierung im Depot zu erhalten, sollte man z.B. allein schon mit 7-9 verschiedenen Knockoutpapieren und ein wenig Marktbeobachtung auf die genannte Rendite kommen.


jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von nleeson111
Nein, weil es einfach nicht kurz zu beschreiben geht.
Aber ein kurzer Versuch: Wenn man genügend Geld zur Verfügung hat, um eine gute Diversifizierung im Depot zu erhalten, sollte man z.B. allein schon mit 7-9 verschiedenen Knockoutpapieren und ein wenig Marktbeobachtung auf die genannte Rendite kommen.

auf Deutsch:
Das Depot wird mit Kredit gehebelt und der Ertrag muß höher sein als die zu zahlenden Zinsen.
Das ist der sogenannte Leverage-Effekt.


Original von jotha

Original von nleeson111
Nein, weil es einfach nicht kurz zu beschreiben geht.
Aber ein kurzer Versuch: Wenn man genügend Geld zur Verfügung hat, um eine gute Diversifizierung im Depot zu erhalten, sollte man z.B. allein schon mit 7-9 verschiedenen Knockoutpapieren und ein wenig Marktbeobachtung auf die genannte Rendite kommen.

auf Deutsch:
Das Depot wird mit Kredit gehebelt und der Ertrag muß höher sein als die zu zahlenden Zinsen.
Das ist der sogenannte Leverage-Effekt.

Und zusätzlich macht man sich das Leben schwer indem man "komplexe" Retail-Produkte kauft, an denen sich die Emittenten eine goldene Nase verdienen ;)


Original von chopsuey85

Original von jotha

Original von nleeson111
Nein, weil es einfach nicht kurz zu beschreiben geht.
Aber ein kurzer Versuch: Wenn man genügend Geld zur Verfügung hat, um eine gute Diversifizierung im Depot zu erhalten, sollte man z.B. allein schon mit 7-9 verschiedenen Knockoutpapieren und ein wenig Marktbeobachtung auf die genannte Rendite kommen.

auf Deutsch:
Das Depot wird mit Kredit gehebelt und der Ertrag muß höher sein als die zu zahlenden Zinsen.
Das ist der sogenannte Leverage-Effekt.

Und zusätzlich macht man sich das Leben schwer indem man "komplexe" Retail-Produkte kauft, an denen sich die Emittenten eine goldene Nase verdienen ;)

#2

Ja echt schwer mal ordentliche OS/Zertifikate etc zu finden die einen nicht nur das Geld mit Gebühren aus der Tasche ziehen! Nutze auch ab und an mal welche, aber nur wenn ich auch was brauchbares mal gefunden haben sollte!

Selbst bei ETF`s ist es schon schwer gewurden und man verliert leicht dne Überblick, aber das soll ja auch so sein. Der Kunde soll ein schön klingendes Produkt kaufen und der Emittent will dran verdienen.

Sonst würde es ja nicht auch zig tausend verschiedene Zertifikate geben, wenn es nicht rentabel für die Herausgeber wäre.

Klingt auch schön wenn man hört: "4fach hebel auf Gold LONG" wenn sich die meißten denken das Gold eh noch steigt. Das dann noch mit Hebel BOAHHH

Nur meißt sind KO Schwellen so niedrig, dass man bei einer kleinen Korrektur sein gnazen Einsatz auch schon wieder los ist!

Also Augen auf beim zertifikate kauf ;)


Original von fiveseven

Original von chopsuey85

Original von jotha

Original von nleeson111
Nein, weil es einfach nicht kurz zu beschreiben geht.
Aber ein kurzer Versuch: Wenn man genügend Geld zur Verfügung hat, um eine gute Diversifizierung im Depot zu erhalten, sollte man z.B. allein schon mit 7-9 verschiedenen Knockoutpapieren und ein wenig Marktbeobachtung auf die genannte Rendite kommen.

auf Deutsch:
Das Depot wird mit Kredit gehebelt und der Ertrag muß höher sein als die zu zahlenden Zinsen.
Das ist der sogenannte Leverage-Effekt.

Und zusätzlich macht man sich das Leben schwer indem man "komplexe" Retail-Produkte kauft, an denen sich die Emittenten eine goldene Nase verdienen ;)

#2

Ja echt schwer mal ordentliche OS/Zertifikate etc zu finden die einen nicht nur das Geld mit Gebühren aus der Tasche ziehen! Nutze auch ab und an mal welche, aber nur wenn ich auch was brauchbares mal gefunden haben sollte!

Selbst bei ETF`s ist es schon schwer gewurden und man verliert leicht dne Überblick, aber das soll ja auch so sein. Der Kunde soll ein schön klingendes Produkt kaufen und der Emittent will dran verdienen.

Sonst würde es ja nicht auch zig tausend verschiedene Zertifikate geben, wenn es nicht rentabel für die Herausgeber wäre.

Klingt auch schön wenn man hört: "4fach hebel auf Gold LONG" wenn sich die meißten denken das Gold eh noch steigt. Das dann noch mit Hebel BOAHHH

Nur meißt sind KO Schwellen so niedrig, dass man bei einer kleinen Korrektur sein gnazen Einsatz auch schon wieder los ist!

Also Augen auf beim zertifikate kauf ;)

So war das Ganze allerdings garnicht gemeint. Ich wollte damit vielmehr zum Ausdruck bringen, dass ich davon ausgehe, dass >99% der Retail-Derivate Käufer meiner Meinung nach nichteinmal annähernd eine Idee davon haben, wie die Produkte zu bewerten sind bzw. wie der "faire" Preis der Produkte ist und sie deshalb auch keine Ahnung haben, wieviel die Emittenten an ihnen verdienen.


Tekras
Beigetreten: 03.02.2006
BlackMember

also meiner meinung nach kann soetwas funktionieren:

1. du brauchst keine großartigen news. sämtliche news spiegeln sich im chart wieder => technische chartanalyse

2. wenn du unter den kurzfristigen zeithorizonten die etwas größeren raussuchst (z.b. die 4h Charts) musst du nicht die ganze zeit vorm PC hocken, 2-3x am tag drüber schauen reicht vollkommen aus..devisen märkte handeln sich für so eine art von traden z.b.

3. entweder du machst stupide chartanalysen oder belegst 3 wirtschaftliche studiengänge.
das was du meinst sind investments aufgrund von fundamentalen daten. das ist aus meiner sicht als privatperson deutlich zu aufwenidig und zeitintensiv.

hab nen blog...zwar schon lange nix mehr geschrieben, aber damit du dir mal ein bild machen kannst evtl ganz interessant:

get-thinking.de


Tekras
Beigetreten: 03.02.2006
BlackMember

hier mal nen kleines beispiel wie es laufen kann:

chart ist ein 4 stunden chart, d.h. jede Kerze entspricht 4 stunden.
der trade wurde am 21.1 getätigt und läuft seitdem.
einstieg ist die güne linie, stop loss die rote.

seitdem die position offen ist habe ich nix mehr gemacht. einmal einstieg bestimmt, stop loss festgelegt, dann heisst es nur noch warten...


2plus2is4
Beigetreten: 20.05.2008
BlackMember

bullenfalle!?


Tekras
Beigetreten: 03.02.2006
BlackMember

kommt zeit kommt rat...

aufwärtstrend ist noch intakt, von daher alles ok bis jez...


nleeson111
Beigetreten: 14.09.2007
Oldschool Grinder

Wenn du schon nach Candles tradest, warum steigst du dann gerade am 21.01. ein (der intakte Aufwärtstrend lag beträchtlich tiefer und der 0,85 Kurs scheint mir reichlich intuitiv, liegt sogar kurz unter einem Temporären Widerstand)? Und warum bist du nicht längst ausgestiegen? Da gab es doch einige "ungünstige" Kerzenmuster.


Tekras
Beigetreten: 03.02.2006
BlackMember

ich handel weder einzelne candles, noch kerzenmuster...der verlauf ist mir völlig schnuppe. ich handel nur den trend... und ein aufwärtstrend entsteht wenn die 85er marke überschritten wurde.

aussteigen werde ich erst automatisch bei unterschreiten der roten linie (mit verlust dann) - oder wenn der kurs -auf welches ich spekuliere - weiter ansteigt und einen aufwärtstrend ausprägt (gewinn dann)

du foldest doch auch deinen draw + oc am turn für eine bet nicht oder?


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