Edit: die gravitative zeitdilatation hat wohl doch nichts mit raumkrümmung, sondern mit der sogenannten gravitativen Rotverschiebung zu tun. Irgendwie werden die lichtwellen länger, je weiter man sich vom Gravitationsfeld entfernt. Das heißt der zeitliche Anstand zwischen beginn und ende des Lichtsignals ist beim Empfänger größer als beim Sender. BIn langsam raus! ♦
Gravitation und Raumzeitkrümmung sind das selbe.
Original von Snookz
Mal ganz dumm gefragt:
Heißt das, es gäbe eventuell im Universum einen Planeten, der sich super langsam relativ zu uns bewegt, auf dem die Zeit dann relativ zu uns superschnell verlaufen würde und die dementsprechend zivilisatorisch schon Jahrtausende Weiter wären?Ja.
Niemand im Weltall weiß, wessen Uhr "richtig" läuft.
Schon richtig. Aber mit "langsam relativ zu uns" ist wohl gemeint "langsam relativ zu einem absolut ruhenden Bezugssystem" - und ein solches gibt's nicht.
Langsamer als 0 geht doch nicht und bei einer rel. Geschwindigkeit von 0, vergeht die Zeit auf beiden Planeten gleich schnell.
es gibt im kosmos nichts, dass sich nicht bewegt, zumindest nichts von dem wir aktuell wissen
Sagt ja auch niemand, aber rein von der theoretischen Betrachtung her kann sich deshalb nicht etwas so langsam bewegen, dass die Zeit dort schneller vergeht.
Original von wlaaaaad
es gibt im kosmos nichts, dass sich nicht bewegt, zumindest nichts von dem wir aktuell wissen
Relativ wozu würde es sich denn nicht bewegen, wenn es denn etwas gäbe?
Original von SlowLarry
Original von wlaaaaad
es gibt im kosmos nichts, dass sich nicht bewegt, zumindest nichts von dem wir aktuell wissenRelativ wozu würde es sich denn nicht bewegen, wenn es denn etwas gäbe?
Aktuell ist es wohl so, dass noch nicht 100 % erforscht ist was der Raum eigentlich ist. Vielleicht kommt man ja mal zu dem Schluss dass der Raum als absolutes Bezugssystem still steht.
Solche "Absoluten" Gedankengänge führen glaube nicht zum Ziel.
Der Raum ist schlussendlich nur eine Definition, die aus Beobachtungen und theoretischen Modellen stammt.
Diese widerrum sind aus meiner Sicht nicht mehr oder weniger eine Abbildung der Realität, bei der die Abbildung die Grenzen unserer kognitiven Fähigkeiten und Messungen widerspiegelt. Die Realität ist wiederum etwas, das wir selber definiert haben, um einen absoluten Bezugspunkt wählen zu können.
Allerdings gibt es hierfür Experimente, die beweisen, dass im Mikrokosmos sowas wie Realität und Lokalität (also zwei fundamentale Beschreibungen des Kosmos) nicht gleichzeitig existieren können.
Ich möchte damit nur sagen, dass sowas wie ein 100%iges Verständnis zu einem Thema bzw. etwas absolutes nicht existieren kann, solang es keinen perfekten Bezugspunkt gibt.
Original von Froned
Aktuell ist es wohl so, dass noch nicht 100 % erforscht ist was der Raum eigentlich ist. Vielleicht kommt man ja mal zu dem Schluss dass der Raum als absolutes Bezugssystem still steht.
Aktuell ist es wohl so, dass die Entstehung von Brustkrebs noch nicht 100 % erforscht ist. Vielleicht kommt man ja mal zu dem Schluss dass es hilft zerquetschte Bananen mit Holundersirup auf die Brust zu schmieren.
Diese Art der Argumentation führt zu nichts.