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Homöopathie - wirksam?

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uwemoehrle69
Beigetreten: 11.09.2009
PokerStrategist

Ich bin auf der Suche nach Metaanalysen, die krankheits- bzw. störungsübergreifend die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen untersuchen.
Falls jemand interessante Dokus oder populärwissenschaftliche Artikel hat, gerne auch die.
Spannend wäre für mich auch die Frage von Studiendesigns und daraus resultierenden Problemen des Wirksamkeitsnachweises.

Falls jemand einfachnur seine Meinung zum Thema loswerden möchte, steht ihr/ihm das natürlich auch frei. Allerdings würde ich mich freuen, wenn sich Kommentare wie "Bei mir hat's bisher immer geholfen" in Grenzen hielten. Primär der Übersichtlichkeit halber.

Grüße in die Community.


Antwort
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80 Antworten
tommy9985
Beigetreten: 15.04.2006
Elite Grinder

ich hab relativ viel über homöopathie gelesen auch teils studien dazu... trotzdem ist es nur meine persönliche meinung:

homöopathie kommt nicht über den wirkungsgrad des placeboeffektes hinaus. was aber wiederrum für bestimmte personen hilfreich sein kann z.b. bei chronischen sachen wo menschen schulmedizinisch "austherapiert" sind werden zuweilen größere effekte im bereich der placebo medizin gefunden.

auch schwierig sind doppelblind studien bei homöopathie da der austausch von patient und behandelnden sehr wichtig ist und für ein und dieselbe krankheit es viele verschiedene mittel gibt die individuell angepasst werden.

ich denke es ist auch n schwieriges feld da befürworter wie ablehner studien unterschiedlich interpretieren.

ich hoffe das ist zumindest ein kleines bisschen hilfreich. für richtige studien musst du dich einfach durchgoogeln/quälen ^^

lg


Antwort
Zitat
uwemoehrle69 Themenstarter
uwemoehrle69
Beigetreten: 11.09.2009
PokerStrategist

Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? A meta-analysis of placebo-controlled trials
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2897%2902293-9/abstract

Hier gibt es eine Metaanalyse. Musst dich dort aber (kostenlos) registrieren, wenn du alles lesen willst.

The results of our meta-analysis are not compatible with the hypothesis that the clinical effects of homoeopathy are completely due to placebo. However, we found insufficient evidence from these studies that homoeopathy is clearly efficacious for any single clinical condition.


Antwort
Zitat

auf arte gabs ne ziemlich gute doku zu homöopathie.

auf jeden fall gabs da n arzt der koma-patienten(placebo nicht möglich) mit nem homöopathischen herzmittel behandelt hat und das hat wohl gewirkt.

dazu halt noch die ganzen geschichten von leuten die homöopathische mittel erfolgreich bei ihren babys angewendet haben(ohrenschmerzen oder ähnliches).kann natürlich sein das der placebo von der mutter irgendwie auf baby übertragbar ist durch spiegelprozesse oder ähnliches.

ich hatte als kind neurodermitis und an die 15 cremes mit teilweise antibiotika ausprobiert und keine hat wirklich geholfen, homöopathie dann und es war weg.

waren bei nem berliner arzt namens "achtzehn" falls es wen interessiert.


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Zitat
Djax
Beigetreten: 19.08.2006
Oldschool Grinder

Original von vincenTTTaa
auf jeden fall gabs da n arzt der koma-patienten(placebo nicht möglich) mit nem homöopathischen herzmittel behandelt hat und das hat wohl gewirkt.

dazu halt noch die ganzen geschichten von leuten die homöopathische mittel erfolgreich bei ihren babys angewendet haben(ohrenschmerzen oder ähnliches).kann natürlich sein das der placebo von der mutter irgendwie auf baby übertragbar ist durch spiegelprozesse oder ähnliches.

Naja, man weiß halt nicht wie der Placebo-Effekt funktioniert. Also welche Kausalkette dazu führt das der Miniskus heilt wenn man ne Placebo Operation hat. Man hat nur eingegrenzt das es irgendwas mit dem Geist und Glauben zu tun hat...
Deshalb ist das imo kein Indiz für die Homöopathie.


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Zitat
krush22
Beigetreten: 19.12.2008
Oldschool Grinder

Original von ayurve
ich hab relativ viel über homöopathie gelesen auch teils studien dazu... trotzdem ist es nur meine persönliche meinung:

homöopathie kommt nicht über den wirkungsgrad des placeboeffektes hinaus. was aber wiederrum für bestimmte personen hilfreich sein kann z.b. bei chronischen sachen wo menschen schulmedizinisch "austherapiert" sind werden zuweilen größere effekte im bereich der placebo medizin gefunden.

auch schwierig sind doppelblind studien bei homöopathie da der austausch von patient und behandelnden sehr wichtig ist und für ein und dieselbe krankheit es viele verschiedene mittel gibt die individuell angepasst werden.

ich denke es ist auch n schwieriges feld da befürworter wie ablehner studien unterschiedlich interpretieren.

ich hoffe das ist zumindest ein kleines bisschen hilfreich. für richtige studien musst du dich einfach durchgoogeln/quälen ^^

lg

Du beschreibst eigentlich schon genau die Wirkungsweise von Homöopathie. Dadurch das die Ärtzte sich viel mit den Menschen beschäftign fühlen die sich beachtet und verstanden. Das brauchen diese und dann gehts in oftmals direkt viel besser. Ist wie eine Art Psycvhotherapie.

Da können viele Schulmediziner von lernen, das homöopathische Mittel nicht wirken, daran änderts zweifelfrei nicht.

@vincent

imo sollte Körperkontakt, stimmen hören etc. durchaus einfluss auf koma patienten haben, von dem her wohl zufall oder dem kontakt geschuldet. Mit Ohrenweh etc, ist es eben auch so. Sowas geht oftmals von alleine weg, eben auch mit Homöopathie.

Gibts auch andersrum, irgeneine Impfung stand ja im Verdacht Autismus auszulösen. Weil einige kinder das nach der Impfung "bekamen", tatsächlich ist es aber so, dass Autismus schlichtweg oft in dem Alter , in dem die Impfung verabreicht wird, erstmals diagnostiziert wird.


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Zitat
michaelg5pro
Beigetreten: 19.12.2006
PokerStrategist

Die genauen Studien müsste ich jetzt heraussuchen. Gerade zu Meta-Analysen gibt es bei den Homöopathiestudien von Befürworten den Einwand, nur minimale Änderungen in der Studienzusammenstellung würden ein anderes Ergebnis bringen. Das kann hier allerdings meines Erachtens dahinstehen, bei den meisten Studien für Homöopathie wird das methodische Kriterium der Doppelblindheit nicht erfüllt wird. Summa summarum halten sich die homöopathiewirksamen Ergebnisse ohnehin in sehr engen Grenzen.

IMHO liefert allerdings bereits der Augenschein zahlreiche Informationen. Bei den Verdünnungsgraden wäre Meerwasser oder Leitungswasser ein gutes homöopathisches Mittel. Aber nein, das muss ja noch in einer festgelegten Anzahl geschüttelt werden. Und trotz nicht mehr nachweisbarer Inhaltsstoffe soll das Wasser best. Informationen speichern.

Im Ernst: Da hört es auf. Das Problem geht in Deutschland sogar sehr weit, da es einen Binnenkonsens dergestalt gibt, dass Homöopathie zumindest teilweise anerkannt ist. Für das deutsche Sozial-(Gesundheits)system, das massiv unter Lobbydruck steht ist das leider nichts besonderes.

Gegen den Verkauf von mit Wasser besprühten Zuckerkügelchen sollte im Interesse der Patienten doch mindestens warnend vorgegangen werden.


Antwort
Zitat
Djax
Beigetreten: 19.08.2006
Oldschool Grinder

Original von michaelg5pro
Gegen den Verkauf von mit Wasser besprühten Zuckerkügelchen sollte im Interesse der Patienten doch mindestens warnend vorgegangen werden.

Naja, der Placebo Effekt ist immerhin bei rund 30% sprich das Zeug hilft 1/3 der Leute. Viele "richtige" Medikamente kommen auch nicht viel über die Werte und haben dabei noch allerlei Nebenwirkungen.
Das ist wirklich weit hinten bei den Punkten die man bei unserem Krankheitssystem ändern sollte.
Es ist besser den Leute die gern Pillen fressen Zuckerkügelchen zu geben anstatt dauernd Antibiotika oder ähnliches.


Antwort
Zitat

Vielen Menschen würde es gut tun, wenn sie nur Puderzuckerkugeln nehmen würden, anstatt sich bei jeder Kleinigkeit wie die Mastschweine mit Antibiotika vollzupumpen.


Antwort
Zitat
krush22
Beigetreten: 19.12.2008
Oldschool Grinder

Das niveau hier im Thread bewegt sich ziemlich schnell ein Niveau zu, das so hoch ist wie die Wirksamkeit von Homöopathie.


Antwort
Zitat
michaelg5pro
Beigetreten: 19.12.2006
PokerStrategist

Original von Pr0digy1
Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? A meta-analysis of placebo-controlled trials
http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736%2897%2902293-9/abstract

Hier gibt es eine Metaanalyse. Musst dich dort aber (kostenlos) registrieren, wenn du alles lesen willst.

The results of our meta-analysis are not compatible with the hypothesis that the clinical effects of homoeopathy are completely due to placebo. However, we found insufficient evidence from these studies that homoeopathy is clearly efficacious for any single clinical condition.

Das ist die 1997er Studie, die auch im Link von tommy9985 erwähnt wird. Dort wird ebenfalls die zwei Jahre später veröffentlichte Analyse (in der Effektunterschiede je nach Studienzusammenstellungen verschiedener methodischer Güte untersucht wurden) erwähnt (Journal of Clinical Epidemiology 1999 S. 631–636 (Band. 52, Ausgabe. 7), dort heißt es:

Our analyses provide clear evidence that in the study set investigated
more rigorous trials tended to yield smaller effect
sizes.
...
Double-blinded trials also yielded significantly smaller effect sizes.
...
The evidence of bias weakens the findings of our original meta-analysis (1997). Since we completed our literature search in 1995, a considerable number of new homeopathy trials have been published. The fact that a number of the new high-quality trials have negative results, and a recent update of our review for the most “original” subtype of homeopathy (classical or individualized homeopathy), seem to confirm the finding that more rigorous trials have less-promising results. It seems, therefore, likely that our meta-analysis (1997) at least overestimated the effects of homeopathic treatments.

Von 2005 gibt es noch eine vieldiskutierte Metaanalyse, da schau ich vielleicht nachher mal rein und suche noch jüngeres.

Im Diskurs kommt man mit Studien aber ohnehin nicht weit, die Reaktionen der Anhänger sind ja bekannt. Bezeichnend im übrigen, dass Homöopathen in der Regel den Placebo-Effekt leugnen. Es geht in der Sache schließlich nicht um die Frage irgendeiner Wirksamkeit, sondern um eine über den Placebo-Effekt hinausgehende.


Antwort
Zitat
Icecold121
Beigetreten: 22.07.2008
Oldschool Grinder

sup OP,

Ich denke, dass du dir da selber n Bild machen solltest, statt dir random Artikel drüber durchzulesen. Jeder Schulmediziner wird dir halt sagen, dass es bullshit ist und jeder Homöopath wird dir das Gegenteil sagen.

Aber vielleicht helfen dir ein paar emprische Werte eher weiter, als das ganze Dummbla. Hier meine Story:

Als Säugling bekam ich ziemlich schnell nach der Geburt die sogen. Gelbsucht, jedoch nicht so eine "normale" Säuglingsgelbsucht (verschwindet nachn paar Tagen wieder automatisch) sondern eine, die man behandeln musste.
Universallösung der Schulmedizin: Antibiotika :rolleyes: :rolleyes:
So vollgepumpt damit gings mir immer schlechter und meine Mum zog damals die Reissleine und kontaktierte einen Homöopathen mit dessen Hilfe ich den Kram überstand. Seit diesem Tag war die Schulmedizin, abgesehen von notwendigen Operationen, komplett für uns gestorben.
Ich persönlich habe z.B. in meinem ganzen Leben (werd bald 25) so gut wie nie Antibiotika oder Ähnliches Zeug genommen und bin/war auch nur sehr selten ernsthaft krank.
Zudem kann ich bis heute nur Positives darüber berichten und es jedem nur ans Herz legen es mal zu probieren und sich ein wenig darauf einzulassen. Ist für mich natürlich easy zu sagen, weil ich es schlicht und ergreifend nicht anders kenne. :)
Und um auch gleich mal dem Vorurteil "Man müsse daran glauben" entgegenzuwirken:

Wir haben uns vor ~12 Jahren einen Terrierwelpen zugelegt, der mit 3 Jahren unfassbar krasse Rückenschmerzen bekam. Sie krümmte sich vor Schmerzen und keiner wusste, was wir tun sollten. Als wir das dritte Mal mit ihr beim Tierarzt standen, gab er ihr das Todesurteil, denn da "wäre nichts mehr zu machen". Bevor sie weiter leidet, würde er sie einschläfern. Andernfalls hätte sie vielleicht noch ein paar Monate. :rolleyes:
Danke, abgelehnt. Mit dem Hund also auch zum Homöopathen, nach dem Motto: Ach, warum sollte es nicht gehen?
Nunja, der aufmerksame Leser hat bemerkt: Heute ist sie 12 Jahre alt und top fit :)

Foto:

Argument des "Glaubens" sollte somit also hinfällig sein. Aber wie gesagt, ich kanns leicht sagen, weil ich so gut wie nie mit der Schulmedizin Kontakt hatte und es nicht anders kenne. Ich kann aber auch sagen, dass ich in meinem bisherigen Leben nur sehr selten ernsthaft krank war. Und mit "ernsthaft" meine ich ne Grippe+Fieber z.B. Darüber hinaus ging es nie.
Letztendlich will ich auch kein Loblied auf die Homöopathie schwingen, weil ich nun schon unendlich viele und auch meistens auch unfassbar intolerante und dumme Diskussionen geführt habe, die im Nirgendwo enden.
Wohl oder Übel, wirst du dir deine eigene Meinung bilden und es schlicht und einfach ausprobieren müssen.
Ich wollte lediglich wissen lassen, dass es Leute gibt die damit super leben. :)

Grüße


Antwort
Zitat
uwemoehrle69 Themenstarter
uwemoehrle69
Beigetreten: 11.09.2009
PokerStrategist

Vielen Dank für euer zahlreiches Feedback, auch die persönlichen Geschichten.

Es geht mir persönlich nicht um Meinungsbildung, sondern um die Abschätzung der Wirksamkeit von Homöopathie über den Placebo-Effekt hinaus. Die dazu genannten Metaanalysen sind mir inzwischen bekannt, danke dafür.


Antwort
Zitat

Original von michaelg5pro
Im Diskurs kommt man mit Studien aber ohnehin nicht weit, die Reaktionen der Anhänger sind ja bekannt. Bezeichnend im übrigen, dass Homöopathen in der Regel den Placebo-Effekt leugnen. Es geht in der Sache schließlich nicht um die Frage irgendeiner Wirksamkeit, sondern um eine über den Placebo-Effekt hinausgehende.

Es wurde hier schon erklärt, dass die Wirksamkeit hauptsächlich durch den Placebo-Effekt und der Funktion des Homöopath als eine Art Psychotherapeut entsteht. Ist doch toll, wenn es in irgendeiner Form Menschen beim Heilungsprozess unterstützen kann, ohne ihnen zu schaden. Das ist allerdings auch der Knackpunkt, weswegen die Behandlung mit Homöopathie meiner Meinung nach nur durch einen Arzt, und nicht durch Quacksalber, stattfinden sollte. So kann man "Krebsbehandlung nur durch Homöopathie" und sonstige Gefahren einschränken.


Antwort
Zitat

Die Diskussion um Homöopathie ist wegen folgenden Punkten immer sehr schwierig:

1. Das grundsätzliche homöopathische Prinzip ist, dass eine stärkere Verdünnung eines Wirkstoffs eine höhere Wirksamkeit und gleichzeitig eine Verminderung von Nebenwirkungen zur Folge hat.
Die Verdünnungen sind dabei z.B. durch ein D (1:10) oder C (1:100) und eine nachfolgende Zahl gekennzeichnet, die der Anzahl an Verdünnungsschritten entspricht. D3 bedeutet also 1:1000 verdünnt.
Die Verstärkung der Wirksamkeit durch höhere Verdünnung widerspricht sämtlichen Erkenntnissen der Pharmakologie und ähnlichen Wissenschaften bzw. Basiswissenschaften.

2. Die meisten homöopathischen Mittel, die man sich normalerweise so kauft sind im Bereich D1...6. Eine mögliche Wirkung dieser Mittel (insbesondere bis D4) widerspricht in keinster Weise irgendwelchen schulmedizinischen Erkenntnissen. Viele Leute nehmen das aber fälschlicherweise an.
Mittel bis D4 sind streng genommen nicht mal homöopathische Mittel, sondern nur Stammlösungen bzw. "Urtinkturen", die verständlicherweise aber von den selben Firmen hergestellt werden.

3. Der Placeboeffekt wird maßlos unterschätzt. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Schmerztabletten wirken etwa nach 20...40 Minuten. Die meisten Leute bemerken aber schon kurz nach der Einnahme eine Schmerzlinderung.
Tatsächlich ist es gerade bei diesen Medikamenten furchtbar schwer, eine über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkung zu erzielen.


Antwort
Zitat
Acidbrain
Beigetreten: 04.02.2007
Elite Grinder

Lest erstmal bei Wiki den Artikel zu Homöopathie. Dann sollte klar werden, dass die Annahmen der Homöapathie jeglicher Logik, Mathematik, Chemie und Physik widerspricht.
Es ist schlichtweg ein Placebo bzw. in dem Falle, dass Patienten Heilpraktiker besuchen und für ein Gespräch viel Geld aus eigener Tasche auf den Tisch legen, findet eine Gesprächtstherapie statt.

Ein Hausarzt behandelt oftmals 50-100 Patienten am Tag und hat nur sehr begrenzt Zeit. ( sonst kann er gar nicht alle behandeln und außerdem bekommt er nicht mehr Geld wenn er sich mehr Zeit nimmt). Ein Heilpraktiker behandelt wahrscheinlich nur ein Zehntel der Patienten, spricht mit dieses aber länger und kann dies auch abrechnen.


Antwort
Zitat

Original von Acidbrain
Lest erstmal bei Wiki den Artikel zu Homöopathie. Dann sollte klar werden, dass die Annahmen der Homöapathie jeglicher Logik, Mathematik, Chemie und Physik widerspricht.
Es ist schlichtweg ein Placebo bzw. in dem Falle, dass Patienten Heilpraktiker besuchen und für ein Gespräch viel Geld aus eigener Tasche auf den Tisch legen, findet eine Gesprächtstherapie statt.

Ein Hausarzt behandelt oftmals 50-100 Patienten am Tag und hat nur sehr begrenzt Zeit. ( sonst kann er gar nicht alle behandeln und außerdem bekommt er nicht mehr Geld wenn er sich mehr Zeit nimmt). Ein Heilpraktiker behandelt wahrscheinlich nur ein Zehntel der Patienten, spricht mit dieses aber länger und kann dies auch abrechnen.

sry will den thread nicht derailen nur als persönliche nachfrage... ich hatte ja auch geschrieben das es eigendlich ziemlich gesichert ist das es nicht über placebo hinausgeht.

nun nehmen wir den fall von nem chronischen schmerzpatienten, austherapiert der zum hp geht mit ihm redet evt paar neue einsichten bekommt n paar kügelchen aufgeschrieben bekommt und sich dadurch seine schmerzsituation zumindest verbessert (nicht heilt) aufgrund des placebo effektes. gespräch + mittel würd bei nem normalen hp zwischen 30-60 euro kosten... du hattest geschrieben viel geld... ist das geld schon zuviel für ne verbesserung der gesundheit? (mal leute ausgelassen die ne zusatzversicherung für hps haben)

nur reine intressensfrage für mich... mich intressiert wie menschen so etwas werten.

lg


Antwort
Zitat
Thurisaz
Beigetreten: 15.07.2006
PokerStrategist

Original von ayurve

Original von Acidbrain
Lest erstmal bei Wiki den Artikel zu Homöopathie. Dann sollte klar werden, dass die Annahmen der Homöapathie jeglicher Logik, Mathematik, Chemie und Physik widerspricht.
Es ist schlichtweg ein Placebo bzw. in dem Falle, dass Patienten Heilpraktiker besuchen und für ein Gespräch viel Geld aus eigener Tasche auf den Tisch legen, findet eine Gesprächtstherapie statt.

Ein Hausarzt behandelt oftmals 50-100 Patienten am Tag und hat nur sehr begrenzt Zeit. ( sonst kann er gar nicht alle behandeln und außerdem bekommt er nicht mehr Geld wenn er sich mehr Zeit nimmt). Ein Heilpraktiker behandelt wahrscheinlich nur ein Zehntel der Patienten, spricht mit dieses aber länger und kann dies auch abrechnen.

sry will den thread nicht derailen nur als persönliche nachfrage... ich hatte ja auch geschrieben das es eigendlich ziemlich gesichert ist das es nicht über placebo hinausgeht.

nun nehmen wir den fall von nem chronischen schmerzpatienten, austherapiert der zum hp geht mit ihm redet evt paar neue einsichten bekommt n paar kügelchen aufgeschrieben bekommt und sich dadurch seine schmerzsituation zumindest verbessert (nicht heilt) aufgrund des placebo effektes. gespräch + mittel würd bei nem normalen hp zwischen 30-60 euro kosten... du hattest geschrieben viel geld... ist das geld schon zuviel für ne verbesserung der gesundheit? (mal leute ausgelassen die ne zusatzversicherung für hps haben)

nur reine intressensfrage für mich... mich intressiert wie menschen so etwas werten.

lg

Homöopathie würde ja nicht so boomen, wenn die Patienten nicht bereit wären teures Geld für Bachblüten, Schüßler-Salze und ähnliches auszugeben. Ihnen ist es die Sache offensichtlich wert.

Aus Sicht der Leute, die diese Mittelchen herstellen und/oder vertreiben, ist es allerdings ethisch fragwürdig, so viel Geld für Placebos zu verlangen. Kann einem schon schlecht werden, wenn man sieht wie solches Zeug für hunderte Euro verkauft wird. Viele Patienten sind mit schulmedizinischen Behandlungen unzufrieden und sehnen sich nach Alternativen. Aus diesem Bedürfnis wird Kapital geschlagen.

Thurisaz


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