Erstmal muss man sagen, dass die Probleme die ihr nennt im jetzigen System ja überhaupt nicht gelöst sind und ja genauso vorhanden sind.
Und Ja im Endeffekt wollen wir als Gesamtheit das System ja sowieso so wie es derzeit ist.
Ich denke eben nur, dass es nicht effizient ist und dass wir uns nicht ganz freiwillig dafür entschieden haben.
Wenn die Menschen sich freiwillig für diesen Staat, für diese Zentralbank etc. entscheiden, dann ist das meiner Meinung nach eben vollkommen ok und gut so.
Ich glaube aber es gab niemals eine Abstimmung ob wir eine EZB haben wollen, wenn ja, habe ich sie wohl verpasst oder war noch zu jung. Und diese Entscheidung betrifft so quasi alle Bereiche unseres Lebens. Da können wir noch so sehr für die Umwelt kämpfen, die Umverteilung gibt einfach wenigen Menschen die Macht.
Der Staat ist im Endeffekt auch ein Marktteilnehmer. Nur hat er in unserem Fall Sonderregeln und dazu noch ein Geldmonopol.
Das irrsinnige ist ja, dass alle immer Angst haben es würden ich in einem freien Markt monopole bilden etc.
Aber genau das Gegenteil ist der Fall und was wir derzeit haben ist ein Geldmonopol und einen Staat mit Monopolstellung in vielen Bereichen.
Einen "Staat" beziehungsweise eine Gemeinschaft die, die Umwelt und Rechte der Menschen schützt, kann man auch ohne Zwang einrichten, darum geht es mir im Endeffekt.
Die ganzen "Probleme" wie Behinderte etc. würden doch auch in einer freien Gemeinschaft mit einem freien Markt gelöst werden ?
Menschen haben nunmal ein Gewissen und werden dementsprechend auch danach handeln, ihr glaubt wirklich, dass die Menschen ohne Regeln und ohne Kontrolle sich nur assozial verhalten und wie im Mittelalter bekriegen würden ?
Ich glaube genau dieses Verhalten wird hauptsächlich durch Hierarchien und Staaten erzeugt und würde ohne dieses Ungleichgewicht eher geringer werden.
Und selbst, wenn wir so handeln möchten und andere umbringen wollen oder die Umwelt zerstören möchten, bringt das eingreifen des Staates denn wirklich was ?
Den Nachteil, den man durch die Kontrolle und Einschränkung hat ist imo größer als der Vorteil.
Ein abgespeckter Staat ist nicht das Problem, wenn er sich auf Kernaufgaben reduziert, die die Menschen wollen. Mag eventuell sogar "+ev" sein, aber in der jetzigen Form ist er defintiv für die gesamte Menschheit ein Kraus und wir werden uns in 100 Jahren darüber genauso aufregen wie über die Sklaventreiber.
Wenn man sich von Luxusgütern verabschieden muss,weil sonst die Erde untergeht, was ändert dann ein Staat daran ?
Hindert mich denn der Staat derzeit daran, Güter zu kaufen die die Erde zerstören?
Im Gegenteil, er fördert sie noch und subventioniert shortterm Verhalten.
Wenn ihr wirklich denkt, dass die Probleme durch den Staat behoben werden, dann hätten wir eine andere Welt.
Das einzige was wirklich Änderung hervorbringt, ist von unten, wenn jeder einzelne sein Verhalten ändert und wieder bemerkt, dass er wirklich eine Entscheidung treffen kann und Macht hat.
Aber es wird ja immer gesagt, ein einzelner hat sowieso kein Einfluss und wir werden alle weiter stumpf vor uns hin leben und uns kontrollieren lassen und sagen lassen was gut und schlecht ist.
Willkommen im Sklavenbetrieb des 21. Jahrhunderts.
Ich denke wir wären wesentlich weiter ohne dieses umständliche Regelwerk, das Innovation und Intelligenz im Keim erstickt.
Und ich rede nicht von Intelligenz andere auszunutzen oder die Umwelt zu zerstören sondern von fühlender Intelligenz.
Das interessante ist, dass wir eigentlich die selbe Entwicklung die wir auf "großer" Staatenebene durchlaufen wir auch in uns durchmachen.
Wir lassen uns vom "Ego" kontrollieren und unterdrücken und ersticken unsere Intelligenz im Keim.
Solange wir daran nichts ändern, werden wir solche Staaten natürlich lieben.
Meine Meinung ist eben nur, dass es anders geht und weitaus besser eben.
Mal schauen wann die Menschheit dafür bereit ist, es gibt auf jeden Fall wesentlich mehr wache Leute als vor 2000 Jahren
Damals war ein Jesus noch ein Einzelfall.
Wir weichen glaub etwas vom Thema ab und sollten vielleicht, wenn hier weiterer Diskussionsbedarf ist ein anderen Thread aufmachen.
Ich bin immer gerne bereit darüber weiter zu reden.
Und eventuell kann mich jemand von einer anderen Perspektive weiterbringen.