Original von Blinzler
Fifty, das ist so ein typischer Fall von "causation vs correlation".
Familien, in denen die Eltern sich die durchaus nicht zu unterschätzende Mühe machen, mit ihren Kindern ne Sprache zu sprechen, die sie selbst kaum beherrschen, werden sich meistens auch bei vielen anderen Dingen dafür einsetzen, dass ihre Kinder die Sprache lernen und ne gute Bildung erreichen.
Um jetzt aber die wirkliche Frage zu analysieren muss man alle diese Sachen aber natürlich rausfiltern. Deswegen ist es bei solchen Sachen auch so schwierig und teilweise auch kontraproduktiv, sich auf Anekdoten und eigene Erfahrungen zu verlassen.
Finde das Thema aber durchaus interessant, also falls jemand nen Liink zu ner Studie hat, dann würde ich da gerne was zu lesen.
Ja, klar - also ich denke, wir sind uns einig, dass es einfach extrem wichtig ist "von Anfang an" mit der Landessprache konfrontiert zu sein und ich stell mir das relativ schwierig vor, wenn nicht wenigstens ein Elternteil mit einem in der Landessprache spricht(davon ausgehend, dass man zunächst überwiegend mit den Eltern zusammen ist).
Keine Ahnung, wie das so ist, wenn man "neu" in dem Land ist, aber imo sind dann die Eltern doch massiver Bezugspunkt, gerade sprachlich und man hat nicht soviel mit Einheimischen zu tun...