Hab mir den Link nicht angeguckt, aber auch schonmal was davon gelesen, dass beim Braten mit niedrigen Temperaturen, anstatt dem scharf Anbraten, letztendlich sogar weniger Flüssigkeit austritt. Dafür verzichtest du aber auf eine Menge Röstaromen und das ist es mir dann auch nicht wert.
Die sogenannte Maillard-Reaktion tritt ab ca. 140° auf. Geschmacklich muss man tatsächlich auf nichts verzichten. Einzig beim Grillen entstehen noch weitere Geschmacksstoffe durch das verwenden von Kohle/Briketts/Holz
Kann ich mir nicht vorstellen. Direktgebraten wird Fleisch doch viel schneller dunkel als indirekt.
Jetzt wirfst Du etwas durcheinander. Direkt und indirekt hat damit nichts zu tun. Ohne jetzt zu weit in die Physik zu gehen: Halt Deine Hand in den 140° heißen Backofen. Die heiße Luft ist kein Problem, aber das Blech kannst Du nicht anfassen ohne Dich zu verbrennen.
Ich hätte mir einfach mal das Video angucken sollen. ♦
Ok also ist es so, dass die Maillard-Reaktion ab Temperaturen von 140° auftritt und auch bei höherer Temperatur nicht stärker oder meinetwegen schneller abläuft?
Wie ist das denn jetzt wenn ich z.B. beim Grillen einen gusseisernen Rost benutze, hier sehe ich am Ende doch deutlich die sogenannten Grillstreifen, was passiert da?
(Hab das Video nur bis zur Werbung geguckt, wenn es danach noch erklärt wird sagt bescheid, dann guck ich mir das auch noch an.)
Alles Maillardreaktion. Bei den Grillstreifen ists halt so wie trekula schon schreibt: Blech ist heißer als die Luft bzw. gibt mehr Wärme ab, deswegen ist da wo das Fleisch auf den Stäben auftritt die Maillardreaktion stärker.
Stattfinden wird sie bei 140° auch, die brauchts nicht mal dafür, aber halt weniger ausgeprägt.
Ok, aber das heißt dann ja, dass bei niedrigen Temperaturen anbraten trotzdem nicht immer richtig ist, da man damit bei (zu) dünnen Fleischstücken bereits jenseits von Medium ist, bevor man eine leckere Kruste hat.
Ich kann mir sowieso nicht vorstellen, dass der Unterschied in einem messbarem Bereich liegt. Ist ja nicht so, dass man das Fleisch da stundenlang malträtiert sondern nur kurz scharf anbrät.
Hat es denn schon jemand ausprobiert?
In dem Vid sah das Steak schon ziemlich ordentlich aus. Hat mich halt nur gewundert weil es bisher allem wiedersprochen hat was man so hört und liest
Ich hab mal einen Schweinenacken so gemacht, also scharf angebraten und dann im Ofen fertig gegart. Aufm Rost und drunter ein Blech. Alles was auf dem Blech war, war ein bisschen Fett. Als ichs dann angeschnitten hab, hatte es doch noch etwas Zeit und ich habs noch mal in die Röhre. Und obwohl das nur relativ kurz war, lief da dann doch ziemlich viel Fleischsaft aus.
Wird wahrscheinlich aber auch einfach am Anschnitt gelegen haben, wenn mans von Anfang an bei niedriger Temperatur brät verliert es denke ich mal nicht so viel. Fakt ist aber, dass es mit anbraten pfurztrocken auf dem Blech war.
Habe mir letztens das hier gekauft: Braten-Essenz
Wie könnte ich das noch verfeinern, wenn ich ne leckere, schnelle Sauce zaubern möchte? Nur mit Wasser vermengt schmeckt das auch schon relativ tasty aber da könnte noch was gehen.
Ich hab noch nen halben Becher (süße) Sahne übrig. Kann ich den mit Eiern zu einem Omelett verarbeiten? Hab ich noch nie ausprobiert, aber manche geben ja Milch dazu.
Jo ich nehm normal auch milch...habs neulich aber mal mit creme fraiche gemacht...kommt auch ziemlich geil
heston blumenthal, der 3 michelin sternekoch, hat in nem video gesagt man solle ein steak alle 10-15 sekunden wenden und es mit voller hitze anbraten, dadurch gibt es keinen trockenen rand und das fleisch soll noch saftiger sein
Original von bindingbier
heston blumenthal, der 3 michelin sternekoch, hat in nem video gesagt man solle ein steak alle 10-15 sekunden wenden und es mit voller hitze anbraten, dadurch gibt es keinen trockenen rand und das fleisch soll noch saftiger sein
Auch weil Heston mein Lieblingskoch ist, hab ich das schon ausprobiert. Auf youtube gibts aus der Serie, die es kürzlich auch als Beilage zur Beef! gab, auch ein Video dazu zu finden.
Klappen tuts, schmecken tuts. Das vom Hermann ist sicher auch saugeil. Solange man sein Steak anständig in mindestens zwei Schritten gart, also Röststoffe entstehen und danach garen und ruhen lässt, schmeckt es, wenn denn die Qualität stimmt :).
Auf nem Grill wirds mit 140° aber nix. Auch schon getestet.
Was könnte ich mir als einfache Beilage zu selbstgemachten Chicken Nuggets machen?
Kartoffelwedges mit Sour Cream dip.
Kartoffeln waschen und in gewünschte Form schneiden (schnitze oder so). Kartoffeln mit Salz, Pfeffer, Curry, Keimöl, Paprikapulver mischen und bei 200°C im Backofen etwa 30-40 minuten backen bis sie außen knusprig und innen weich sind.
Sour Cream: Creme fraich mit Saurer Sahne, etwas Zucker, Salz, Pfeffer, Zitronensaft mischen.
Chelas Vorschlag ist echt perfekt zu Nuggets. Kleiner Tipp zum Mischen: Ich schmeiße alles in einen Gefrierbeutel, puste etwas Luft ein, halte oben den Sack zu (sodass es aussieht wie ein Luftballon mit Füllung) und schüttel dann. So verteilt sich alles gleichmäßig.