Ich krieg die Krise,
aber nicht von Milch, sondern von dem Thread.
Was soll ich sonst essen, wenn nicht Kuhmilch, Schnitzel und Kartoffeln. Nurnoch Gurken oder was? Da kann ich auch gleich ne doppelte Portion Wasser trinken!
Irgendwie ist neuerdings irgendwie alles schädlich - außer Gemüse natürlich. Es ist nicht euer ernst nurnoch von Brokkoli und Spinat zu leben, oder? Bisher wurde jedem anderen Nahrungsmittel irgendwas negatives angelastet: Fleisch ist schlecht weil es fettig ist. Kohlenhydrate schlecht weil sie auch Zucker sind und Zucker ja Diabetes verursacht. In Obst ist auch nur Zucker drin. Und Kuhmilch enthält für den Menschen potentiell giftige Proteine. Abgesehen vom ökologische Fußabdruck der spanischen Gemüsefabriken um Almeria, frag ich mich wozu der Verzicht hinführen soll? Ein langes Leben ist auch MIT Fleisch und den anderen Dingen möglich. Meistens werden Sport/Bewegung, ein glücklicher Lebensstil und Gene/Zufall genannt - abgesehen von definierten Mengen des Schadstoffes "Nahrung".
Ich bin Milchtrinker, vertrage es (noch) gut, mochte aber weniger davon konsumieren da ich dabei immer einen unbewussteren "Nahrungsschadstoff" aufnehme: Zucker.
Früher musste sich der Stoffwechsel noch Mühe geben an die Energie ranzukommen. Heutzutage ziehen wir uns wie Junkies täglich ne eine Ladung Zucker rein und nur langsam werden die schädlichen Folgen dieses "Grund"nahrungsmittels bewusst.
Noch ein paar Worte zum Milchkonsum:
Im Laufe der Evolution hat es sich ergeben, dass wir vieles verdauen können.
Aber wir sagen nun einfach "Nö, ist mir nicht gesund genug."
Wtf ??? !!!
Die Vorstellung ist lustig, das eine evolutionär äußerst junge Fähigkeit durch (Un)Vernunft des Menschen wieder abgeschafft werden würde. Man stelle sich vor, wir wären so Pflanzenfresser geworden - weils Fleisch nicht geschmeckt hat