Gibts Menschen die durchschnittlich mehr als 1-2 Liter Milch pro Tag trinken?
es gibt leider keine studien die untersuchen,ob rohmilch den selben effekt auf den menschen hat wie gekaufte milch,deswegen wollte ich solche sachen wie mit dem höheren krebs risiko hinschreiben,weil man nicht weiß ob es sich nur auf industriell hergestellte milch handelt oder auch bei hohem konsum von frischmilch auftritt.
aber höheres osteoporose,autoimmun und krebsrisiko müsste man natürlich zu den negativen effekten hinzuzählen
BTW:bei frischmilch ist es viel schwieriger große mengen davon zu trinken,weil es durch den höheren fettgehalt viel mehr sättigt
Original von josch2001
Original von HillBilly
ich meine nicht unbedingt das verarbeiten ansich.
das sind all die sachen die schon gründlich diskutiert wurden.
gerade keine lust wieder die (IMO) negativen eigenschaften industriell hergesteller milch auszuführenAlso hab jezt mal den Thread überflogen, kann dazu nix finden. Und da ich keinen Bock habe mir ne 60min Doku anzuschauen von der ich sowieso denke, dass sie überzogen ist habe ich dich um ein paar Stichpunkte gebeten.
Scheinst ja aber selber nicht richtig zu wissen sonst hättest ja anstatt der paar Sätze einfach hinschreiben können.Das einzige was mir vielleicht logisch erscheint, was sich nicht auf die Verarbeitung bezieht, wären Medikamente oder so. Da Milchkühe in der Regel aber groß genug sind um sie einer Einzelbehandlung zuzuführen werden diese nicht, anders als in der Geflügelhaltung, pro forma angewendet.
Dazu habe ich letztes Jahr mal was im TV gesehen und möchte es beitragen: http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/sr/2013/sendung-vom-12062013-kuehe-100.html
(verfügbar bis 13.06.14, also noch fix mal schauen)
Ob das nun schon die Regel ist, kann ich nicht sagen. Denkbar ist es.
Original von Marcin885
Original von Pokerfu
at thread
negative Effekte hat diese Überanalysierung von Nahrungsmitteln. Muss irgendein politisches Ding sein. Gibt Athleten die topfit sind und täglich 4 Liter Schokomilch verzehren.
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Wenn du mit Athleten Leistungssport meinst und nicht gerade fette Bodybuilder.... lächerlich Aussage
Ja Leistungssportler
der dude trinkt seit Jahren 4 Liter Schokomilch am Tag. Darum habe ich es ja erwähnt.
Ansonsten mal die Wirkung von Milchkonsum auf Muskelaufbau googlen.
Leistungssporteler die 8000 bis 10000 kcal täglich zu sich nehmen (z.B. Schwimmer, Gewichtheber) stopfen auch häufig genug alles Hochkalorisches in sich hinein. (Siehe tägliche Fastfoodkonsum von Lochte und Phelbs vor ein paar Jahren noch)
Dass LEistungssport meist nicht gesund ist, steht außer Frage. Aber hier wird ja so getan, als ob ein Glas Milch oder 1 Liter täglich pures Gift ist, dabei ist eher das Gegenteil Lehrmeinung und alles andere eine Außenseitermeinung. Dann erhöht sich evtl(!) minimal das Risiko für Prostatakrebs. Ich denke die tägliche übertriebene Sorge um seine Nahrungsmittelzufuhr macht viel größere Probleme und führt zu Essstörungen.
Mit BB brauchst mir auch nicht kommen, weil ich mich mit der Zielsetzung eines Bodybuilders kein Stück identifiziere. Ich die Ziele eines BBlers persönlich sogar verwerflich finde.
würdest du zustimmen das laut studien trotzdem noch 15-20% der nordeuropäer laktoseunverträglichkeiten haben?
zumindest mir gehts immer nur darum das es leute für sich mal in betracht ziehen ob sie evtl zu der gruppe gehören, weil es sehr viele dieser 20% eben garnicht checken. und für die ist es durchaus gefährlich. es macht sich halt nich timerm gleich mit durchfall und furzen nach dem konsum bemerkbar. caseinunverträglichkeit betrifft das natürlich auch.
dein argument der übertriebenen angst stimtm schon, sinnfrei sich n kopf machen ist bekloppt. aber ich finds auch immer lustig/bekloppt wenn man von leuten hört wie sie dauernd furzen, oft krank sind etc. und das aber als normal hinnehmen und nicht mal hinterfragen ob evtl etwas grundlegend falsch läuft bei ihnen.
Original von HillBilly
ich habs aufjedenfall mehrmals erwähnt.wenn nicht hier,dann im low carb thread.
hier paar stichpunkte:
-antibiotika&hormone
-eiter
-verdacht dass homogenisierte milch allergien auslöst
hab immernoch keine Studien dazu gesehen, hast du irgendwo Quellen angegeben?
Hab selbst ein wenig recherchiert und soweit ich das sehe scheint die aktuelle wissenschaftliche Literatur eher pro Milch zu gehen.
Milk and dairy products are widely recommended as part of a healthy diet. These products, however, can contain hormones such as insulin‐like growth factor 1, and some studies have suggested that a high intake of milk and dairy products may increase the risk of cancer. This review examines recent studies on this topic, with the evidence suggesting that the recommended intake of milk and dairy products (3 servings/day) is safe and, importantly, does not seem to increase the risk of cancer.
(Evaluating the links between intake of milk/dairy products and cancer
Chagas, Carlos Ea ; Rogero, Marcelo M ; Martini, Lígia A
Nutrition Reviews, 2012, Vol.70(5), pp.294-300 [Peer Reviewed Journal])
It is concluded that low-fat dairy products, when consumed regularly as part of a balanced diet, may have a number of beneficial outcomes for neurocognitive health during ageing.
(Dairy constituents and neurocognitive health in ageing
Camfield, David A ; Owen, Lauren ; Scholey, Andrew B ; Pipingas, Andrew ; Stough, Con
British Journal of Nutrition, 2011, Vol.106(2), pp.159-174 [Peer Reviewed Journal])
Bioactive components occurring in milk and dairy products may play an essential role on bone metabolism, as shown by in vivo and in vitro studies on colostrum acidic proteins and milk basic proteins. Calcium intake positively affects bone mass and is crucial in childhood and youth for correct bone development. In elderly people, calcium intake as well as vitamin D availability should be carefully checked. As a general conclusion, calcium is essential for bone health, although it will not prevent bone loss due to other factors; in this context, milk and dairy foods are bioavailable, relatively inexpensive sources of calcium for the human diet.
Invited review: Dairy intake and bone health: A viewpoint from the state of the art1
Caroli, A. ; Poli, A. ; Ricotta, D. ; Banfi, G. ; Cocchi, D.
Journal of Dairy Science, 2011, Vol.94(11), pp.5249-5262 [Peer Reviewed Journal]
[...] it is demonstrated that consumption of raw milk poses a realistic health threat due to a possible contamination with human pathogens. It is therefore strongly recommended that milk should be heated before consumption. With the exception of an altered organoleptic profile, heating (in particularly ultra high temperature and similar treatments) will not substantially change the nutritional value of raw milk or other benefits associated with raw milk consumption.
Raw or heated cow milk consumption: Review of risks and benefits
Claeys, Wendie L. ; Cardoen, Sabine ; Daube, Georges ; De Block, Jan ; Dewettinck, Koen ; Dierick, Katelijne ; De Zutter, Lieven ; Huyghebaert, André ; Imberechts, Hein ; Thiange, Pierre ; Vandenplas, Yvan ; Herman, Lieve
Food Control, 2013, Vol.31(1), pp.251-262 [Peer Reviewed Journal]
paar anmerkungen, da steht auch was von 3 servings/day, ein servind ist n glas milch oder 40gr käse und dann schau mal wieviel servings die meisten am tag so zu sich nehmen.
ne studie die sagt calcium in der milch ist ja voll toll für die knochen kann man nicht wirklich ernst nehmen, das zähl ich mittlerweile zu den mythen die debunked wurden, nur mal zwei quellen die hoffentlich als seriös akzeptiert werden:
http://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/calcium-full-story/#calcium-from-milk
auszug: However, these recommendations are based on very short-term studies, and are likely to be higher than what people really need. Currently, there’s no good evidence that consuming more than one serving of milk per day in addition to a reasonable diet (which typically provides about 300 milligrams of calcium per day from nondairy sources) will reduce fracture risk. Because of unresolved concerns about the risk of ovarian and prostate cancer, it may be prudent to avoid higher intakes of dairy products.
http://www.pcrm.org/good-medicine/2005/spring/new-pcrm-study-shatters-milk-myth-childrens-bone
das ding mit den ganzen studien ist trotzdem grade bei ernährung, ich trau weder den für noch gegen studien, da ist einfach so viel lobby mist mit drin das man 99% der studien eh knicken kann.
Das bezweifel ich gar nicht, bin selbst auch alles andere als ein Milchbefürworter. Trotzdem muss man das halt differenziert betrachten und wissenschaftliche Studien in anerkannten Journals sind nunmal die besten Quellen die man als Laie dabei heranziehen kann.
Die Studie sagt nicht, dass Milch voll toll ist und man literweise trinken soll, sondern, dass Calcium für den Knochenmetabolismus notwendig ist und dass Milch eine günstige und weit verfügbare Calciumquelle darstellt. Daran ist, soweit ich das sehe, nichts falsch. Das impliziert nicht, dass Milchkonsum essentiell ist für Knochengesundheit, sofern man ausreichend andere Calciumquellen zur Verfügung hat. Insofern besteht auch kein qualitativer Widerspruch zu der harvard-Quelle sondern, wenn überhaupt, ein quantitativer. Aus deiner Quelle:
"lifelong dietary calcium intake is necessary to reduce the risk of osteoporosis."
"Milk and dairy products are a convenient source of calcium for many people"
"At moderate levels, though, consumption of calcium and dairy products has benefits beyond bone health, including possibly lowering the risk of high blood pressure and colon cancer"
- Ja, die meisten Menschen (im Westen) konsumieren tendenziell zu viel Milch.
- Ja, vieles was die Milchindustrie über die positiven Effekte von Milch erzählt ist Propaganda.
- Ja, wenn man sich bewusst ernährt kann man wohl ohne gesundheitliche Nachteile komplett auf Milchprodukte verzichten
- Ja, konventionelle Milchproduktion ist aus ethischer Sicht sehr problematisch
Aus dem ganzen folgt aber nicht, zumindest nach dem aktuellen Stand der Forschung, dass Milch "krank macht" oder per se gesundheitlich problematisch ist.
also ich hab auch nie gesagt das milch per se krank macht, aber der in vielen fällen deutlich zu hohe konsum kann sehr wohl krank machen. ich glaub hier hat keiner behauptet das ein glas milch am tag schädlich ist?
was das calcium in der milch angeht ist die aussage imo trotzdem falsch. die harward studie ist da in der tat kein beispiel für, wollte sie aber dennnoch posten. wenn man googlet findet man genug input der davon ausgeht das das calcium in der milch serh schlecht aufgenommen wird und ein höherer konsum von milch sogar schädlich für die knochendichte ist.
natürlich macht auch hier die dosis das gift und ich bin auch sicher das diese dosis individuell sehr stark schwanken kann. letztendlich kann es nur jeder für sich selber testen und genau das würde ich auch jedem empfehlen. aber dieses "ich muss von milch nicht furzen also vertrag ich sie und dann verträgst du sie sicher auch" ist halt einfach blind.