Na ja, unstrittig ist ja, das NLP die 7.8 k Rest zustehen. Ist sein Geld und steht ihm zu.
Aber wie das mit den Gewinnen aussieht, da habe ich doch meine Zweifel:
Original von NoLimitProjekt
In diesem Thread habe ich mich mit Partyboiii91 aus Hamburg auf ein PLO staking geeinigt. Nachdem es zunächst erstmal etwas down ging auf genau 7,8k und ich auch selber einiges verloren haben, entschied ich mich das Stacking abzubrechen. (1)
Diese Entscheidung traf ich aus 2 Gründen. Zunächst hatte ich nicht das gefühl das er das spielerrische vermögen hatte um auf diesen Limits zu spielen (2), desweiteren hat er sich nur sehr sporalisch gemeldet und nach Sessionupdates musste ich ständig fragen. Es gab Phasen wo er sich teilweise bis zu 5 Tage garnicht gemeldet hat, was gerade am Anfang des Stakings, nicht vertrauenswürdg ist.
Nachdem ich ihm den Stakingabbruch mitgeteilt hatte, wollte er das wir zusammen einen neuen Staker suchen, damit er weiter spielen kann, da er auf das Geld angewiesen war. Er wollte das ich ihm ein gutes Feedback schreibe bevor er das Geld zurück sendet, was ich natürlich ablehnte. Zum einen, weil ich das Druckmittel des fehlenden Feedbacks nicht aufgeben wollte zum andern um mögliche andere Staker vor ihm zu schützen. (3)
Nach längeren Diskussionen und mehreren Vorschlägen, zB es über einen Treuhänder zu machen, welcher das Geld solange verwaltet bis er ein neues Staking gefunden hat, brach er den Kontakt zu mir ab und hat sich seit dem nicht mehr bei mir gemeldet.
(1) NLP beendet das Staking aus fadenscheinigen Gründen nach 1 Monat. Grund: Es ging am Anfang etwas down und er hatte selbst verloren.
Weder hatte PB seinen Zeitrahmen überschritten, noch sich schuldhaft schwere Verstösse gegen den Deal geleistet. Ob er die angestrebten 40k Gewinn nach 1 Woche oder nach 2 Monaten macht ist völlig irrelevant. Das ers kann hat er wohl im Nachgang unstrittig bewiesen.
Schwere Verstösse wären für mich: verwenden gefakter Daten/Graphen um an das Staking zu kommen; Nichteinhalten von vereinbarten Schedules/Spielarten/BRM; Beleidigung oder Herabwürdigung des Stakers: irgendetwas in der Größenordnung.
Aber 3,5 Stacks Verlust in PLO600: Ich bitte euch!
(2) Wie NLP selbst zugibt, hatte er zu dem Zeitpunkt nur sehr begrenzt Ahnung von PLO und Hände von PB Dritten zur Bewertung überlassen.
Also in etwas investieren, wovon man keine Ahnung hat, danach ein Gutachten Dritter einholen und das Staking aufgrund der Drittmeinung abbrechen - Chapeau!!
(3) Jetzt wirds ganz wirr. Nachdem es keine Ausstiegsklausel gab, kann NLP PB lediglich darum BITTEN über die Bedingungen des Ausstiegs zu verhandeln. Was wollte er? Gemeinsame (zu diesem Zeitpunkt zumindest noch) Suche nach einem Ersatzstaker + gutes Feedback. Relativ humane Bedingungen, wie ich finde. Feedback wird nicht gegeben um ein Druckmittel <sic!> zu haben. Ich sehe da keine Sinnhaftigkeit darin (btw. könnte man jedes Feedback im Nachgang löschen/ändern). Jetzt kommt der Druck von der anderen Seite (PB), da ist es natürlich moralisch verwerflich.
"zum anderen um andere mögliche Staker vor ihm zu schützen".
Also war und ist die Suche nach einem Ersatzstaker für NLP von Anfang an nicht relevant (oder er würde den Ersatz wissentlich in die Scheisse reiten, wenn er vor irgendetwas schützen will).
Tja, lief das Staking nun weiter, oder nicht? NLP hats beendet und für die Rückzahlung seines Stakes Bedingungen akzeptiert, die er bis jetzt nicht erfüllt hat.
Kann man da irgendwie was konstruieren, das auf stillschweigende Weiternutzung hinweist?
Leider ist es mir immer noch ein Rätsel, warum durch PB auf den Treuhändervorschlag nicht eingegangen wurde.