Original von matusow
Mit einer Gehirnerschütterung ein Wenig auf dem Feld rumtraben, wie es Lewa gestern Abseits vom geschehen dann gemacht hat, wäre imo noch ok. Da entgeht dir keine Behandlungszeit. Schlimmer wirds halt bei gröberen Kopf-bzw Herzverletzungen. Ob sowas ein neutraler Arzt besser erkennt ist dann die Frage. Der Mediale und Finanzielle Druck der dahinter steht, wird so auch nicht weniger.
Solange ein Spieler auf dem Feld steht, ist das mit einer Gehirnerschütterung mMn gefährlich für ihn und wenn er dann wie du sagst nicht ins Spiel eingreift, um diesen Gefahren aus dem Weg zu gehen, dann kann man es sich doch auch gleich schenken und zu 10. weiter machen oder?
Bei Herzfehlern ist wohl das Problem, dass es sich ja wie zuletzt auch bei Mertens der Fall, eben (fast) immer um unentdeckte Verletzungen handelt. Mir fehlt da absolut das Fachwissen, um da jetzt sagen zu können, na dann müssen die Spieler halt vorher genauer gecheckt werden, aber ich gebe dir vollkommen Recht, das da vllt. auch mehr gemacht gehört.
Bei dem neutralen Arzt geht es jetzt weniger darum, dass dieser besser qualifiziert wäre, sondern einfach darum, dass es diesem nur um die Gesundheit geht, weil dieser nicht vom Verein sein Geld bekommt.
Auf seinem Arzt sollte dann eigentlich auch kein medialer oder finanzieller Druck lasten. Dessen Entscheidungen müssen dann natürlich verpflichtend sein und ich will diesen Arzt wirklich speziell für Kopfverletzungen und nicht für irgendwelche Muskel/Bänder Geschichten.
