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Kneipendiskussion

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AbbAUbaR
Beigetreten: 26.02.2007

Kann ja sein, dass die Bewertungen von Foulspielen im Strafraum bei den jetzigen Testläufen Priorität haben, aber einen gegebenenfalls spielentscheidenden Elfmeter zu pfeifen, obwohl eine Sekunde zuvor eine Abseitsentscheidung vorliegt, kann ja auch nicht unbedingt Sinn der Sache sein. Können ja nicht einfach einen Regelverstoß ausblenden, nur weil das Augenmerk momentan auf andere Regelverstößen liegt. Mal schauen, ob dazu noch irgendwas genaueres geschrieben wird. Vielleicht hatte ja auch alles seine Richtigkeit.


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knorki
Beigetreten: 10.07.2008

Richtig, aber das es so läuft ist schon ewig bekannt.

Wird halt sonst ständig ne Fehlerkette draus. Wenn das halt kein Abseits war wurde vorher im Mittelfeld ein Foul nicht erkannt oder es war Einwurf für die andere Mannschaft oder sonstwas. Dann brauchst halt nur Videoschiri und kannst den aufm Platz wegschaffen, sonst gibt's immer Fehler.


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Hennes
Beigetreten: 06.03.2006

Also brauchen wir keinen Videobeweis weil sich die Diskussionen nur verlagern


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AbbAUbaR
Beigetreten: 26.02.2007

Nur sehe ich dann eben auch nichts gewonnen, wenn nicht mal bei einer Standardsituation nach Fehlerkette aufgelöst wird. Würde ja bedeuten, dass es ohne Videobeweis abseits wäre, mit Videobeweis das Abseits aber nichtig würde, weil der Schiedsrichter nur das Foulspiel ne Sekunde später überprüfen lässt. Kann mir nicht vorstellen, dass das irgendwie zu gerechteren Entscheidungen führt, wenn es so gehandhabt wird. Oder würde hier einer in so einer Situation sagen: "Naja, war zwar Abseits, aber danach wurde er halt getreten, daher geht der Elfmeter gegen unsere Mannschaft wohl in Ordnung."?


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sssssshhh
Beigetreten: 13.11.2010

Eben, eine Standardsituation muss man dann komplett betrachten.


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madein1984
Beigetreten: 06.02.2007

Aus meiner Sicht kann man es nur sinnvoll mit dem Challenge-System aus dem Tennis (Hawk-Eye) lösen. Jeder Trainer kann pro Match 1 bis 3 Mal eine konkrete Entscheidung überprüfen lassen und behält die Challenge, wenn er Recht hat.

Für diesen speziellen Fall von oben muss es dann jedoch eine Zusatzregel geben, dass die Situation eben nicht "überspielt" ist, wenn eine Challenge zeitlich kurz darauf erfolgreich ist.
Mit "überspielt" meine ich, dass die Challenge unmittelbar erfolgen muss. Wie lange dieser Zeitabstand ist, ist allerdings auch wieder ein Streitpunkt.


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Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007

In dem speziellen Fall sollte natürlich das Abseits gepfiffen werden.

Wie funktioniert der Videobeweis dort? Nach dem Challengeprinzip oder im Ermessen des Schiedsrichters? Wenn ersteres, dann wäre “nicht abseits“ ja Tatsachenentscheidung und nur das Foul würde gechallenged. Wenn zweiteres dann natürlich Fail.


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Hennes
Beigetreten: 06.03.2006

Original von madein1984
Aus meiner Sicht kann man es nur sinnvoll mit dem Challenge-System aus dem Tennis (Hawk-Eye) lösen. Jeder Trainer kann pro Match 1 bis 3 Mal eine konkrete Entscheidung überprüfen lassen und behält die Challenge, wenn er Recht hat.

Für diesen speziellen Fall von oben muss es dann jedoch eine Zusatzregel geben, dass die Situation eben nicht "überspielt" ist, wenn eine Challenge zeitlich kurz darauf erfolgreich ist.
Mit "überspielt" meine ich, dass die Challenge unmittelbar erfolgen muss. Wie lange dieser Zeitabstand ist, ist allerdings auch wieder ein Streitpunkt.

Funktioniert nicht da das System missbraucht werden würde. Beim Tennis wird auch oft taktisch die Challenge gezogen, aber da ist es weniger schlimm da die Konsequenzen klar sind und das Spiel einfach mit dem nächsten Aufschlag fortgesetzt wird


Antwort
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papunkt
Beigetreten: 29.03.2011

Original von Hennes

Original von madein1984
Aus meiner Sicht kann man es nur sinnvoll mit dem Challenge-System aus dem Tennis (Hawk-Eye) lösen. Jeder Trainer kann pro Match 1 bis 3 Mal eine konkrete Entscheidung überprüfen lassen und behält die Challenge, wenn er Recht hat.

Für diesen speziellen Fall von oben muss es dann jedoch eine Zusatzregel geben, dass die Situation eben nicht "überspielt" ist, wenn eine Challenge zeitlich kurz darauf erfolgreich ist.
Mit "überspielt" meine ich, dass die Challenge unmittelbar erfolgen muss. Wie lange dieser Zeitabstand ist, ist allerdings auch wieder ein Streitpunkt.

Funktioniert nicht da das System missbraucht werden würde. Beim Tennis wird auch oft taktisch die Challenge gezogen, aber da ist es weniger schlimm da die Konsequenzen klar sind und das Spiel einfach mit dem nächsten Aufschlag fortgesetzt wird

Gleiches gilt für die Football-Regelung. Im Fussball sind Challenges als taktischer Schachzug einfach unsinnig, weil es im Unterschied den Spielfluss zerstört und die Zeit nicht angehalten wird.

Im Video sieht man ja auch, dass der Schiedsrichter in der Unterbrechung zum Monitor läuft, um sich die Szene selbst anzugucken. Sollte es nicht eigentlich (zumindest in der BuLi) so sein, dass der Videoschiedsrichter den Schiri im laufenden Spiel anruft, wie es sonst auch Linienrichter tun und so eine Unterbrechung teilweise nicht notwendig ist? Würde definitiv mehr Sinn machen, die Unterbrechung im Video wirkt schon sehr nervig.

e: Der Videoschiedsrichter könnte dann aber auch das Abseits sehen und die Szene dann als Ganzes bewerten.

"War zwar Foul an Spieler X, aber da vorher Abseits war, kein Elfmeter". So oder so ähnlich sollte n Bundesliga-Schiedsrichter das in innerhalb weniger Momente bewerten können.


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Moderator
krong
Beigetreten: 26.12.2005

http://www.sportschau.de/fussball/international/rummenigge-gegen-klub-wm-100.html

"Wir müssen den Sport wieder mehr in den Mittelpunkt stellen. Politik und Kommerz dürfen im Fußball nicht zur exklusiven Priorität werden", erklärte Rummenigge am Donnerstag (15.12.16).

:yaoming:


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DiscoRpion
Beigetreten: 06.02.2006

[x] hat die Aussage von Rummenigge nicht verstanden
[x] hat ein Zitat reißerisch isoliert
[ ] kann Aussagen im Kontext betrachten und werten

Schade. Nur 2/3. Better Luck next time :f_thumbsup:


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DiscoRpion
Beigetreten: 06.02.2006

http://www.sportschau.de/fussball/international/rummenigge-gegen-klub-wm-100.html

Die Zahl der Spiele innerhalb eines Jahres habe insbesondere für Nationalspieler ein nicht mehr tolerierbares Maß erreicht, hieß es in der Mitteilung.

:truestory:


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cptbanano
Beigetreten: 08.03.2009

Eigentlich meint Rummenigge, dass Aufwand und Preisgeld nicht verhältnismäßig sind.


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kronenbourg
Beigetreten: 30.01.2006

Der alte Raffzahn würde doch Spiele auf dem Jupiter veranstalten, wenn es Geld bringen würde.


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matusow
Beigetreten: 24.10.2006

Original von kronenbourg
Der alte Raffzahn würde doch Spiele auf dem Jupiter veranstalten, wenn es Geld bringen würde.

Wie so ziemlich jeder andere im Profigeschäft.


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BobiBoban
Beigetreten: 20.05.2012

Mal kurz zur Videoszene was gesagt ... viele spekulieren ja hier darauf, das der Spieler, der getreten wurde, vorher im Abseits stand, wenn ich das richtig verstehe .. in diesem Fall seit dieser Saison sagt die neue Regelauslegung ganz klar, das bei 2 gleichzeitigen Vergehen das schwerere Vergehen geahndet wird, und da der getretetene Spieler offensichtlich "nur" im passiven Abseits stand, da er nicht an den Ball gekommen ist, war es vollkommen richtig, auf Elfmeter zu entscheiden, er stand zwar im Abseits, griff aber nicht ins Spiel ein.

Andres würde es sich verhalten, wenn der im Abseitsstehende Spieler an den Ball gelangen würde und dann getreten würde .. dann wäre das 1. vergehen das Abseits und das 2. das treten wo man auf Abseits dann entscheiden würde ...

Das gleiche würde passieren, wenn z.B Angreifer A während einer Flanke klar im Abseits steht, bevor er aber an den Ball gelangt vom Verteidiger umgestoßen wird im Strafraum, hier auf Strafstoß entschieden wird. Das hat die IFAB seit dem 1.7 so festgelegt ..


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sssssshhh
Beigetreten: 13.11.2010

Der Spieler der gefoult wurde steht doch auch im Abseits. Ich glaube auch dass es die ganze Zeit um diesen Spieler ging. Der Spieler, der meilenweit im passiven Abseits steht, spielt keine Rolle.


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BobiBoban
Beigetreten: 20.05.2012

Ja, und der gefoulte Spieler wird ja nicht aktiv, da der Ball ja noch in der Luft ist, daher ist es "noch" keine Strafbare Abseitsstellung. Daher ist der Elfmeterpfiff absolut korrekt, falsch wäre es, hier auf Abseits zu entscheiden ... da der Spieler eh noch nicht eingreift, bzw an den ball gekommen ist, einen Spieler behindert etc pp ..

Wie gesagt, bei 2 vergehen beider Mannschaften wird auf das schwerere Entschieden, und da ja hier eine passive Abseitsstellung nicht strafbar ist, gilt es nur ein vergehen zu beurteilen und das ist das Foulspiel. Wir hatten so eine ähnliche Videoszene vor kurzem bei uns im BFV Stützpunkt basierend auf die neuen Regeln, daher kann ich es mit absoluter Sicherheit auflösen ..


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sssssshhh
Beigetreten: 13.11.2010

Er geht zum Ball, wird er nicht alleine dadurch schon aktiv.


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papunkt
Beigetreten: 29.03.2011

Original von BobiBoban
Ja, und der gefoulte Spieler wird ja nicht aktiv, da der Ball ja noch in der Luft ist, daher ist es "noch" keine Strafbare Abseitsstellung. Daher ist der Elfmeterpfiff absolut korrekt, falsch wäre es, hier auf Abseits zu entscheiden ... da der Spieler eh noch nicht eingreift, bzw an den ball gekommen ist, einen Spieler behindert etc pp ..

Wenn er aber im passiven Abseits steht, dürfte er aber nie an den Ball kommen, um das passive Abseits irrelevant bleiben zu lassen. Passives Abseits ist in dem Fall ja auch ein schwebender Zustand, solange man nicht weiss wer an den Ball kommt. Es wäre also möglich, dass der gefoulte Spiel an den Ball gekommen wäre und so im aktivem Abseits steht.

Übrigens: ist festgelegt, dass Foulspiel ein schwereres Vergehen als eine Abseitsstellung ist?


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