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Depri Blog

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Medio
Beigetreten: 30.11.2007

Moin zusammen,

wie der Titel schon sagt will ich mal ein wenig berichten. Es soll einfach ein Wegbegleiter und Motivation sein, alles endlich hinter mir zu lassen.

Anfang:

Ich vermute es fing vor ca. 15 Jahren an, bin heute 27. Einen besonderen Grund kann ich für mich nicht feststellen, es ist einfach eine generelle Unfähigkeit unbeschwert und fröhlich zu sein.

Schlimmer wurde es dann in der Schule, da ich nie wirklich Interesse (oder Angst?) an sozialen Kontakten hatte. Ich wurde nie gemobbt oder ähnliches, aber ich passte halt nirgendwo rein. Wie auch wenn man eigentlich keine Hobbys und auch kein Interesse am miteinander hat?

Im laufe der Schulzeit wurde es dann immer schlimmer, ich begann Allmachtsphantasien zu haben, hätte am liebsten alles in Schutt und Asche gelegt, alle anderen Menschen waren für mich Feindbilder und in meinen Phantasien entschied ich über Leben und Tod, gnadenlos und ohne Emotionen.

Dieses extrem lies ich zum Glück hinter mir, fand einige Freunde und merkte zumindest das dieses Mischgefühl zwischen Hass und Gleichgültigkeit anderen Gegenüber keine Berechtigung hatte. Schwer fiel es mir trotzdem und ich überspielte meine eigentlichen Emotionen. Ich lief eher passiv und ohne wirkliche Identität mit, bzw. bastelte mir ein nach außen getragenes Bild von mir, dem ich durch meine Handlungen, Gestik / Mimik versuchte treu zu bleiben.

In der Schule jedoch blieb es immer schwierig für mich. Denn auch dort hatte ich mir ein Konstrukt zusammengelegt welches nur ein Ziel kannte, passiv aggressives Verweigern jeglicher Anstregungen, sodass ich mich eigentlich nur irgendwie von Jahr zu Jahr hangelte um gerade so durchzukommen.

Am schlimmsten wurde es kurz vorm Abschluss, alle waren mit Pläne schmieden beschäftigt und arbeiteten an ihrer Zukunft, nur ich hatte generell keinen Plan, mir fielen tausend Dinge ein die ich nicht wollte, aber nicht eine Sache die mir gefiel. So kam es wie es kommen musste, auf meine Abschlussarbeiten schrieb ich Teilweise Bob der Baumeister und gab ab. Musste das Jahr obv. wiederholen und konnte so ein weiteres Jahr rumdümpeln und musste mich nicht mit meinem Leben und den Problemen beschäftigen.

Irgendwann lies ich die Schule hinter mir und fing eine Ausbildung an. Da ich aber weiterhin nicht fähig war eigene Ideen oder Interessen für einen Beruf zu finden, habe ich den ersten Vorschlag von außen wahrgenommen und mich als Großhandelskaufmann beworben. Das mache ich jetzt seit 9 Jahren und ich hasse es. Ich werde scheisse bezahlt und mich widert diese Tätigkeit einfach nur an. Aber ich bin auch heute noch so passiv und Interessenlos, dass ich es tatsächlich schon 9 Jahre aushalte..

Vor ca. 3 Jahren wurde es dann so schlimm, dass ich für 8 Monate krankgeschrieben und davon 3 Monate Stationär in Therapie war. Es half jedoch nichts. Wozu auch? Für welches Ziel im Leben sollte ich denn auch glücklich sein? Für mich?

Heute:

Das will ich jetzt ändern. Ich lebe mittlerweile mit meiner Partnerin in einem gemieteten Haus, habe zwei Kinder und würde mit meinen 27 Jahren endlich mal gerne am Leben teilnehmen. Ich möchte nicht mehr der blasse Typ mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern sein. Ich möchte keine Suizidgedanken mehr ertragen müssen. Will mich nicht mehr schwer und müde fühlen.

Es geht in ca. 8-10 Wochen wieder in die Klinik. Und den Weg dahin, währenddessen und danach möchte ich hier für mich und alle die es interessiert, festhalten.

Ziel sollte es erstmal sein, die Zeit bis dahin irgendwie durchzuhalten. Ich arbeite bis dahin auf jeden Fall weiter, da es gerade zu Hause am schlimmsten ist und ich das meiner Famillie nicht antun kann / will.

Cliffs:

  • ca. 15 Jahre depressiv (Verhaltensgestört?)
  • Frustierender Job
  • Vater von zwei Kindern
  • Stationäre Therapie steht an
  • aktuell Sohn eventuell schwer krank

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Zitat
105 Antworten
Placebo88
Beigetreten: 15.04.2010

Hast du wirklich die Diagnose "Depression"?

Für mich klingt das nach etwas anderem. Eine Diagnose für dein Leiden würde dir schon sehr helfen. Ich werde mich mit meiner ( nicht ganz laienhaften, jedoch nicht professionellen!) Idee zurückhalten. Sollte sie dennoch gewünscht sein, kann ich diese dir gerne mitteilen.

Lg


Antwort
Zitat

Original von Medio
Da mir dieses Standard Mimimi von vielen depressiven eher auf die Nüsse geht

Weiß ja nicht, was du für Depressive kennst...

Darf ich fragen, wie deine genaue(n) Diagnose(n) lauten und wie du es trotz der Diagnosen geschafft hast, eine Familie zu gründen? Wie kommt diese mit dir im Allgemeinen klar? Aktuell ließ es sich ja bereits herauslesen.

Einerseits schreibst du was von "Standard Mimimi", andererseits ohne Zusammenhang, dass du wohl mehrfach Selbstmordgedanken hattest und kein Ziel vor Augen. Warum? Ist das schon immer so?

Und denkst du ernsthaft, dass eine weitere Therapie hilft, wenn du kein Ziel vor Augen hast? Oder machst du es aus Prestige? Die Frage ist nicht böse gemeint.

Wünsche dir alles Gute.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Fass das jetzt bitte nicht als Angriff auf, aber:

Gehst du in die Klinik oder zum Therapeuten, der rein zufällig dort stationäre Therapien anbietet?

Es klingt so, als wäre ersteres der Fall und das ist bei psychischen Dingen eher unpassend...eine neue Leber kann dir jeder Arzt verpassen, aber für eine Therapie muss man mit dem Therapeuten gut klar kommen...

Viel Erfolg


Antwort
Zitat
doubleJay
Beigetreten: 09.10.2006

bist du bei einem psychiater in behandlung, der dir antidepressiva verschreibt? es gibt bei depressiven störungen KEINE konkurrenz zu verhaltenstherapie + medis!

ich kann dich gut verstehen, dass gruppentherapien nichts für dich sind. das ist vielleicht für leute vorteilhafter, die sich so isoliert haben, dass sie niemanden auf der welt mehr haben...

kognitive verhaltenstherapie oder psychoanalytische kurzzeittherapie in einzelsitzungen sind da das mittel der wahl.


Antwort
Zitat
Medio Themenstarter
Medio
Beigetreten: 30.11.2007

Original von Placebo88
Hast du wirklich die Diagnose "Depression"?

Für mich klingt das nach etwas anderem. Eine Diagnose für dein Leiden würde dir schon sehr helfen. Ich werde mich mit meiner ( nicht ganz laienhaften, jedoch nicht professionellen!) Idee zurückhalten. Sollte sie dennoch gewünscht sein, kann ich diese dir gerne mitteilen.

Lg

gerne immer her damit!

Ich habe die Diagnose Depressionen mit verdacht auf eine bipolare Störung, eine Verhalensstörung ist auch nicht ausgeschlossen.

Bin mir bei der Diagnose auch nicht sicher, es fühlt sich nicht wirklich an wie eine Depression, wenn auch vieles sehr gut passt. Deswegen will ich auch nochmal in die Klinik.


Antwort
Zitat
Medio Themenstarter
Medio
Beigetreten: 30.11.2007

Original von Panamasatanananas1988

Original von Medio
Da mir dieses Standard Mimimi von vielen depressiven eher auf die Nüsse geht

Weiß ja nicht, was du für Depressive kennst...

Darf ich fragen, wie deine genaue(n) Diagnose(n) lauten und wie du es trotz der Diagnosen geschafft hast, eine Familie zu gründen? Wie kommt diese mit dir im Allgemeinen klar? Aktuell ließ es sich ja bereits herauslesen.

Einerseits schreibst du was von "Standard Mimimi", andererseits ohne Zusammenhang, dass du wohl mehrfach Selbstmordgedanken hattest und kein Ziel vor Augen. Warum? Ist das schon immer so?

Und denkst du ernsthaft, dass eine weitere Therapie hilft, wenn du kein Ziel vor Augen hast? Oder machst du es aus Prestige? Die Frage ist nicht böse gemeint.

Wünsche dir alles Gute.

Das mimimi war wohl eher auf mich bezogen und auch unpassend anderen kranken gegenüber, war doof.

Auf die Familiengründung werde ich nur in soweit eingehen als das es alles andere als unter einem guten Stern stand, ich mich für die Beziehung lange aufopfern musste. War sozusagen für jemand anderen stark. Das konnte ich. Nun haben wir die Rollen mehr oder weniger getauscht. Aber die Depressionen hatte ich vorher schon. Vielleicht sage ich im verlauf noch mehr dazu, aber ich möchte einfach vermeiden die damit reinzuziehen.

Aus prestige gehe ich da nicht hin. Ich habe mich extrem überwinden müssen. Ich habe damals den Fehler gemacht und gehofft das mich jemand rettet, oder ich schlucke Tabletten und alles wird gut. Heute ist mir klar das ich meinen Arsch hochkriegen muss und will. Weil ich eben meine Familie nicht verlieren will. Das ist erstmal mein Ziel und meine Kinder liebe ich logischerweise über alles, auch wenn es in den extremphasen eigentlich nur belastend ist.

Meine Familie steht aktuell vor dem zusammenbruch da ich so starke Schwankungen habe, dass ich wohl wie eine Wundertüte wirken muss.

Und ich fasse nichts als böse oder angriff auf. Ich muss mir auch unangenehme Dinge anhören, wenn ich was ändern will.


Antwort
Zitat
Medio Themenstarter
Medio
Beigetreten: 30.11.2007

Original von FiftyBlume
Fass das jetzt bitte nicht als Angriff auf, aber:

Gehst du in die Klinik oder zum Therapeuten, der rein zufällig dort stationäre Therapien anbietet?

Es klingt so, als wäre ersteres der Fall und das ist bei psychischen Dingen eher unpassend...eine neue Leber kann dir jeder Arzt verpassen, aber für eine Therapie muss man mit dem Therapeuten gut klar kommen...

Viel Erfolg

Ich habe diese Station empfohlen bekommen und das Erstgespräch machte auch erstmal einen guten Eindruck. Ich bin auch schon dabei mir für den Anschluss was ambulantes zu suchen. Und es ist dort ein "Team" von 3-4 Therapeuten. Da wird hoffentlich einer dabei sein, dem ich mich anvertrauen kann.


Antwort
Zitat
Medio Themenstarter
Medio
Beigetreten: 30.11.2007

Original von doubblejaay
bist du bei einem psychiater in behandlung, der dir antidepressiva verschreibt? es gibt bei depressiven störungen KEINE konkurrenz zu verhaltenstherapie + medis!

ich kann dich gut verstehen, dass gruppentherapien nichts für dich sind. das ist vielleicht für leute vorteilhafter, die sich so isoliert haben, dass sie niemanden auf der welt mehr haben...

kognitive verhaltenstherapie oder psychoanalytische kurzzeittherapie in einzelsitzungen sind da das mittel der wahl.

Ich hatte zwei verschiedene Medis bisher, beide hatten auf mich zu wenig Besserung als das es die Nebenwirkungen die ich hatte, rechtfertigen würden. Bin dem aber nach wie vor nicht negativ eingestellt und es ist auch ein weiterer Grund für die Klinik, eingestellt zu werden kann ja ein langer Prozess sein.

Mein ambulanter Therapeut ist krank geworden und war eh oft nicht 100% anwesend, da schon jenseits der 70.


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Medio Themenstarter
Medio
Beigetreten: 30.11.2007

Danke hier schonmal für alle Antworten. Hab gerade wenig Zeit weshalb ich alles erstmal so auf die schnelle beantwortet habe.

Medio


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doubleJay
Beigetreten: 09.10.2006

Ok, dann einfach mal

ALLES GUTE!

Melde mich wieder, wenn mir was einfällt.


Antwort
Zitat
Placebo88
Beigetreten: 15.04.2010

Original von Medio

Original von Placebo88

gerne immer her damit!

In deinem ersten Post klang viel Apathie mit und zudem un-soziales Verhalten ( nicht wertend, faktisch). Das könnte (!) auf eine schizoide Persönlichkeit hindeuten.

(unwissenschaftlicher) Selbsttest und eine Informationsseite.

Gehe aber unbedingt trotzdem in die Klinik!


Antwort
Zitat
Medio Themenstarter
Medio
Beigetreten: 30.11.2007

unsozial ist für mich auch kein Schimpfwort, sondern eine Beschreibung die seit meinem Kindergartenalter auf mich passt. Die beiden Seiten werde ich mir direkt einmal zu Gemüte führen.

Danke schonmal für deinen Input!

edit sagt: ich werde auf keinen Fall durch irgendwas nochmal an der Entscheidung in die Klinik zu gehen rütteln. Meine Eigenanalysen haben es in einem Jahrzehnt nicht besser gemacht, im Gegenteil.


Antwort
Zitat

Original von Medio
Aber die Depressionen hatte ich vorher schon. [...] ...und meine Kinder liebe ich logischerweise über alles, auch wenn es in den extremphasen eigentlich nur belastend ist.

Das klingt eher nach Depression, aber ich gehe davon aus, dass da mindestens noch was Anderes sein muss. Warum? Da lese ich aus deinen Texten eine besondere Schwere heraus, sprich, dass Depressionen nicht das Einzige sind (aufgrund deines Machtempfindens könnte es vll. eine bipolare Störung sein, wo die manischen Phasen abgeschwächt sind - oder ganz was anderes.). Andererseits kannst du deinen Job ja irgendwie noch machen, was so gut wie jeder mit einer schweren Depression nicht kann. Aber jenseits meiner fachunkundigen Meinung steht für mich fest, dass deine Diagnose erstmal konkretisiert werden muss. Hoffentlich findet man das sehr bald. (Viele Menschen, die schwere Depressionen haben, empfinden so gut wie gar nichts mehr, selbst den Freunden und der Familie gegenüber, da das Teil der Krankheit ist. Schön zu lesen, dass du deine Kinder über alles liebst.)

Original von MedioIch habe damals den Fehler gemacht und gehofft das mich jemand rettet, oder ich schlucke Tabletten und alles wird gut. Heute ist mir klar das ich meinen Arsch hochkriegen muss und will.

Das kenne ich exakt auch so. Es muss 100%ig von dir kommen, alles Andere kann nur unterstützend wirken. Hoffentlich fällst du nicht ins alte Denken zurück und kämpfst dafür, willst wirklich etwas verändern.

Wünsche dir alles Gute und lese hier garantiert häufiger mit.


Antwort
Zitat
Medio Themenstarter
Medio
Beigetreten: 30.11.2007

Original von Panamasatanananas1988

Original von Medio
Aber die Depressionen hatte ich vorher schon. [...] ...und meine Kinder liebe ich logischerweise über alles, auch wenn es in den extremphasen eigentlich nur belastend ist.

Das klingt eher nach Depression, aber ich gehe davon aus, dass da mindestens noch was Anderes sein muss. Warum? Da lese ich aus deinen Texten eine besondere Schwere heraus, sprich, dass Depressionen nicht das Einzige sind (aufgrund deines Machtempfindens könnte es vll. eine bipolare Störung sein, wo die manischen Phasen abgeschwächt sind - oder ganz was anderes.). Andererseits kannst du deinen Job ja irgendwie noch machen, was so gut wie jeder mit einer schweren Depression nicht kann. Aber jenseits meiner fachunkundigen Meinung steht für mich fest, dass deine Diagnose erstmal konkretisiert werden muss. Hoffentlich findet man das sehr bald. (Viele Menschen, die schwere Depressionen haben, empfinden so gut wie gar nichts mehr, selbst den Freunden und der Familie gegenüber, da das Teil der Krankheit ist. Schön zu lesen, dass du deine Kinder über alles liebst.)

Original von MedioIch habe damals den Fehler gemacht und gehofft das mich jemand rettet, oder ich schlucke Tabletten und alles wird gut. Heute ist mir klar das ich meinen Arsch hochkriegen muss und will.

Das kenne ich exakt auch so. Es muss 100%ig von dir kommen, alles Andere kann nur unterstützend wirken. Hoffentlich fällst du nicht ins alte Denken zurück und kämpfst dafür, willst wirklich etwas verändern.

Wünsche dir alles Gute und lese hier garantiert häufiger mit.

Danke!

Eben das ist auch mein Problem. In unregelmäßigen abständen breche ich zwar zusammen, allerdings geht es mir dafür irgendwo noch zu "gut".

Wobei ich aber auch sagen muss, ich schaffe meinen Job nicht, keineswegs. Ich mach das nur schon so lange, dass es wirklich niemand merkt. Und da ich auch keine Quantenphysik betreibe, kann ich durchaus einen kompetenten Eindruck vermitteln.

So kann es natürlich nicht weitergehen und mir macht das auch keinen Spass bzw. baut das Ego ganz schön ab, wenn man bezahlt wird, aber seine Arbeitsleistung nicht wirklich zur Verfügung stellen kann.

Wie gesagt ist ja der Verdacht auf eine bipolare Störung schon da gewesen. Aber die Diagnosestellung überlass ich da wirklich den Fachleuten, weil ich sonst evtl. zu schnell auf einen selbst erzeugten Diagnosezug springe, der dann meine Wahrheit definiert und eventuelle andere Diagnosen, zumindest in meinem annehmen dieser, behindern könnte.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010

Original von Panamasatanananas1988
Andererseits kannst du deinen Job ja irgendwie noch machen, was so gut wie jeder mit einer schweren Depression nicht.

Sorry, aber das stimmt nicht. Man kann den Job trotz schwerer Depression noch machen - und da spreche ich aus eigener Erfahrung.

Am Freitag schreib ich dazu mal mehr :)


Antwort
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@FiftyBlume, gibt's bei dir eine F32.2, F32.3, F33.2 oder F33.3? (Wer das nicht kennt, sucht mal bitte fix nach "ICD-10"). In der Regel kann man bei einer schweren Depression nicht mehr den Job dauerhaft ausüben und schon gar nicht so, dass es andere kaum mitbekommen. Auch eigene Erfahrung und die von betroffenen Freunden/Bekannten und Psychotherapeuten. Sollte das bei dir oder bei jemandem, den du kennst, anders sein, dann meine Hochachtung =) Aber in der Regel ist man bei schweren Depressionen nicht mal mehr in der Lage, sich selbständig zu ernähren, zu waschen und kaum mehr zu sozialen Kontakten in der Lage (über einen langen Zeitraum, kurzfristig mag das vielleicht vereinzelt noch gehen), geschweige denn, den Job so auszuführen, dass es niemand merkt.

@medio, hoffe, die Frage ist nicht zu unangenehm, aber wie äußern sich denn die Zusammenbrüche?


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Placebo88
Beigetreten: 15.04.2010

Ananas: Dein beschriebenes Verhalten passt nur auf ein Bruchteil der Depressiven. Depressiv geht halt von leichter bis zu völliger Bettstare und Aussichtslosigkeit. Dementsprechend hast du auch eine unterschiedliche Ausprägung der Symptome bei jeder Diagnose.

Für eine biplore Störung muss es auch manische Phasen geben. Hattest du in deinem Leben schonmal Zeiträume, in dennen du kaum geschlafen hast, rastlos warst, sehr produktiv und voller Ideen warst?


Antwort
Zitat

Original von Placebo88
Depressiv geht halt von leichter bis zu völliger Bettstare und Aussichtslosigkeit.

Richtig, deshalb bezog ich mich ausschließlich auf schwere Depressionen bzw. die oben genannten Diagnosen, denn mit denen haben leichte oder mittelschwere Depressionen i. d. R. nicht viel zu tun.


Antwort
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doubleJay
Beigetreten: 09.10.2006

für psychische diagnosen solltest dich aber an nen klinischen psychologen wenden und nicht an ein pokerforum, in denen die leute wikipedia nebenan offen haben :rolleyes:


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