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Existenz Gottes

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Bliss86
Beigetreten: 04.08.2006
PokerStrategist

Original von DeinENDE
Ich finde das mit dem muslimischen Frauenverachter ein sehr gutes Beispiel.
Nimm ihm den Koran und ... er findet insta eine neue Legitmation für sein beschissenes Handeln!

Ja, aber Homophobe und Nazis kann man kritisieren, Religion aber net, weils ja jeder macht.


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Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

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LMcrow
Beigetreten: 15.08.2006
Elite Grinder

Ich weiß nicht ob es Gott oder so etwas ähnliches gibt. (Falls es dich gibt bitte beachte diesen Post nicht ;=) )

Aber ich bin mir ziehmlich sicher dass sich damit Geld verdienen lässt und Menschen manipuliert werden. Bestes beispiel katholische Kirche, die größte Geldmaschiene und Manipulation die es seit frühester Zeit gibt.

Falls es sowas wie einen Gott gibt wird es keine Religion geben, die diesen wiederspiegeln kann.

Außerdem wer hatt denn seit der frühest mitteralterlicher Zeit am meisten von "Gott" oder "Religion" profitiert ? Die Reichen und die die an der Macht waren.


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Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


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Bliss86
Beigetreten: 04.08.2006
PokerStrategist


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backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


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Bliss86
Beigetreten: 04.08.2006
PokerStrategist

In regards to Hitler, Pol Pot & Stalin, it is important to point out first that Hitler appears to have not been an atheist at all. He was raised as a Catholic, regularly invoked Jesus in his speeches, and spoke often of his and the German peoples' "manifest destiny" -- a decidedly un-atheist position.

It is also worth noting that aside from Hitler, the overwhelming majority of Nazi party members were religious, and it was they who committed the crimes of the Nazi party first hand. In addition, the Nazi party also officially banned books that "ridicule, belittle or besmirch the Christian religion and its institution, faith in God, or other things that are holy."

Bad news for you, ohne dass ich net behaupten will, das Christentum wäre daran Schuld gewesen.


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Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


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Zitat
Bliss86
Beigetreten: 04.08.2006
PokerStrategist

"So glaube ich heute, im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich der Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn."

http://en.wikipedia.org/wiki/Religious_views_of_Adolf_Hitler

Übrigens auch meiner Kritikpunkte am Christentum, jeder kann sich raussuchen woran er glauben will und ignoriert das, was ihm nicht gefällt. Denn die anderen sind ja keine wahren Christen.


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Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


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Zitat
Razello
Beigetreten: 14.01.2009
Elite Grinder

Bin mir mittlerweile sicher dass Heilloki ein Troll ist, allerdings einer der unfassbar viel Energie in sein Vorhaben steckt. Get a Life!

e.: traurig
e.2: in jedem Thread, unabhängig vom Thema, indem er sich beteiligt bezieht er eine Extremposition und sucht die Reibungspunkte mit anderen, stets bemüht einer wirklich sachlichen Diskussion aus dem Weg zu gehen.
Got you damn Troll :)

Für und Wider einer Legalisierung von Handfeuerwaffen


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Zitat
generalerror
Beigetreten: 21.09.2007
Elite Grinder

Original von DeinENDE
Und wer haut sich hier die Köpfe ein:

natürlich...wie sollte es auch anders sein....

...die atheistische Befreiungsfront und die Befreiungsfront der Atheisten.

:heart:


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Zitat
Numisma
Beigetreten: 11.09.2009
Oldschool Grinder

Original von backspin55
die christliche lehre und die ideologie der nazis war nicht miteinander vereinbar. ich kenne nur schriften in denen hitler allgemein als atheist gilt, der die kirche akzeptiert hat solange sie sich raus halten.

natürlich waren zu der zeit allgemein sehr viele menschen gläubig.

"Der neue Kanzler hielt es für äußerst wichtig, eine Politik der Nichteinmischung in religiöse Lehren und Institutionen des deutschen Volkes zu betreiben; dies hatte er schon in "Mein Kampf" betont."
spiegel

""Eine deutsche Kirche, ein deutsches Christentum ist Krampf", soll Hitler nach einem Bericht des Danziger Senatspräsidenten Rauschning Anfang 1933 gesagt haben. "Man ist entweder Christ oder Deutscher. Beides kann man nicht sein." Ein nationalsozialistisches Deutschland könne mit der christlichen Mentalität nichts anfangen, die dauernd ein Auge auf das Leben im Jenseits werfe. Solange es solche Menschen gebe, würde der Umerziehungsprozeß langwierig sein. In der Zwischenzeit wollte Hitler die Kirchen tolerieren, denn er glaubte, daß die Treue des Bürgers zum Staat im religiösen Glauben verankert sein müsse."
spiegel

Soviel zu den Mythen,Shmidt Salomon bringt wieder mal ein wenig Licht in die dunklen Köpfe.

bzw.gibt es eine eindeutige positive Korrelation zw. Homophobie und Gläubigen in zig Studien nachgewissen,einfach mal googeln


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Zitat
OoMichaeloO
Beigetreten: 17.05.2011
PokerStrategist

Schon interessant zu sehen, was für immense Schwierigkeiten viele haben Religionen nicht in den selben Topf zu werfen wie einen Gott.

"Gott" scheint so eine Art Trigger in den Köpfen vieler zu sein: Gott=Religion=böse ergo fight.

Wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis das raus ist^^ Wenn man sich mal anschaut, was für Probleme die Leute allein in diesem Thread damit haben diese Sachen einmal zu trennen...


Antwort
Zitat
Numisma
Beigetreten: 11.09.2009
Oldschool Grinder

Original von OoMichaeloO
Schon interessant zu sehen, was für immense Schwierigkeiten viele haben Religionen nicht in den selben Topf zu werfen wie einen Gott.

"Gott" scheint so eine Art Trigger in den Köpfen vieler zu sein: Gott=Religion=böse ergo fight.

Wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis das raus ist^^ Wenn man sich mal anschaut, was für Probleme die Leute allein in diesem Thread damit haben diese Sachen einmal zu trennen...

Das ist ja da Problem es lässt sich nicht trennen, oder was soll dann der Begriff Gott bedeuten, wenn er sich nicht in div. Religionen manifestiert,dann wäre es nur eine Leerformel, die für nichts steht oder was bedeutet der Begriff unabhängig von Religion für dich?

der unbewegte Beweger und dann aus?


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Zitat
OoMichaeloO
Beigetreten: 17.05.2011
PokerStrategist

Original von Numisma

Original von OoMichaeloO
Schon interessant zu sehen, was für immense Schwierigkeiten viele haben Religionen nicht in den selben Topf zu werfen wie einen Gott.

"Gott" scheint so eine Art Trigger in den Köpfen vieler zu sein: Gott=Religion=böse ergo fight.

Wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis das raus ist^^ Wenn man sich mal anschaut, was für Probleme die Leute allein in diesem Thread damit haben diese Sachen einmal zu trennen...

Das ist ja da Problem es lässt sich nicht trennen, oder was soll dann der Begriff Gott bedeuten, wenn er sich nicht in div. Religionen manifestiert,dann wäre es nur eine Leerformel, die für nichts steht oder was bedeutet der Begriff unabhängig von Religion für dich?

der unbewegte Beweger und dann aus?

Du kennst doch meine Vorstellung darüber. Du bist doch sogar auf eine eingegangen. Siehe Seite 1 o. 2.


Antwort
Zitat
OoMichaeloO
Beigetreten: 17.05.2011
PokerStrategist

generalerrors Sichtweise dazu ist auch ganz interessant:

Spoiler

Original von generalerror

Original von HeilLoki

Original von generalerror

Original von Aristot3les
An alle die die Existenz Gottes befürworten : Es wäre nett wenn ihr eure Gottesvorstellungen definieren würdet
Anschließend könnt ihr eure Argumente für eine Existenz /Notwendigkeit dieses Wesens nennen.

Der Beweis für die Existenz Gottes liegt für mich im Quantenzufall: Gibt man z.B. einem Elektron die Möglichkeit, einen von zwei völlig identischen Wegen zu nehmen, so wird es rein zufällig mal den einen und mal den anderen Weg entlanggehen. Daraus schließe ich, dass es eine Art höhere Macht, oder höheres Prinzip gibt, welches darüber entscheidet und sich unserer Beobachtung entzieht.

Gott ist also der Zufall? Ok, dann ist Gott also ein Synonym für Zufall. Wieso "muss" denn unbedingt eine "höhere" Macht dahinterstehen? Wieso glaubst du das? Welche Begründung hast du, zu glauben, dass der Zufall ein entscheidungsfähiges Ding/Wesen ist/hat?

Außerdem ist es schlicht nicht richtig, dass es alles reiner Zufall wäre. Die Quantenphysik basiert sehr stark auf Wahrscheinlichkeiten. Man kann diese Wahrscheinlichkeiten auch berechnen und voraussagen. Ein einzelnes Teilchen mag durchaus scheinbar zufällig irgendwohin fallen, aber dies geschieht in einem Muster bzw. einem gewissen Ausmaß, das man in % angeben kann. Für dich ist quasi der RNG von Pokerstars ein Gott, nur weil du ihn nicht verstehst. Fein.

Ich halte es übrigens für nicht zielführend, Dinge, die wir (und damit meine ich nicht die Menschheit, sondern dich und mich) nicht verstehen, einem Gott zuzuschreiben.

Wieso muss immer irgendwas Übernatürliches da sein? Wieso sollte eine übernatürliche Erklärung zielführender sein als eine andere Erklärung? Wieso sollte keinen natürliche Erklärung möglich sein?

Original von generalerror
Mit anderen Worten: Ich glaube zwar an Gott, lehne aber jegliche Religiösität ab, was in der Diskussion mit religiösen Menschen ziemlich lustig sein kann (Trolling is a art), wenn man ihnen ihre abstrusen Gottesvorstellungen aufzählt und welchen Zweck sie eigentlich hatten/haben.

Naja, ich verstehe nicht, wieso du glaubst, dass dein "RNGott" weniger abstrus sein soll?! Du hast ja ganz genau gleich viele Gründe an deine Version von Gott zu glauben wie ein Buddhist, ein Christ oder ein Scientologe.

Deine Basis ist doch nur, dass du den Zufallsmechanismus in der Quantentheorie nicht verstehst (gratuliere, dann sind wir schon zu zweit) und das dann einfach mal "Gott" bezeichnest. Als Basis für deine Behauptung dient deine Ignoranz. Das unterscheidet sich nicht im Geringsten von den Wikinger, die nicht kapiert haben, wie Blitze funktionieren und es daher einfach einem Gott zugeschrieben haben...

Was ist Gott? Das, was vorher da war bevor es das Universum gab. Der "Erfinder" des Urknalls, der alles was da ist aus dem Nichts geschaffen hat. Aber wenn vorher nichts da war, wer hat dann Gott erschaffen?

Man kann auch sagen, alles was auf der Welt ist hat eine Ursache und deren Ursache hat wieder eine Ursache, und rein theoretisch könnten wir das bis zum Urknall so fortsetzen, aber spätestens dann kommen wir an einen Punkt, wo keine Ursache mehr erkennbar ist, quasi der Stein des Anstoßes.

Und genau so ist es in der Quantenphysik auch: Es gibt eine Wirkung (z.B. Photon wandert nach links/rechts, radioaktives Teilchen zerfällt/zerfällt nicht) aber keine Ursache. Kann natürlich sein, dass wir das ganze nur noch nicht verstehen und dass die Wissenschaft irgendwann einen Weg findet, dieses Verhalten vorherzusagen. Das würde allerdings an meinem Gottesbild nichts ändern, nur der "Auflösungsgrad" würde sich um eine Stufe erhöhen, weil die Ursache die dazu geführt hat, dass das Atom zerfallen ist hat dann ja auch wieder keine erkennbare Ursache, usw.

Meine Argumentation ist einfach folgende: Falls es einen Gott gibt, dann nimmt er genau darauf Einfluss, weil alles Andere ist völlig deterministisch, also durch Ursache- und Wirkungsbeziehung vorhersagbar. Dass er damit trotzdem große Veränderungen bewirken kann, muss ich einem Pokerspieler wohl nicht erklären.

Und nein, den Zufall kann man NICHT berechnen. Zurück zu dem Beispiel mit dem RNG: Man kann zwar bestimmen, dass im Schnitt etwa 50% der Photonen nach rechts und 50% nach links abgelenkt werden, aber wenn man eine Milliarde Photonen auf den Strahlteiler schickt, kann es trotzdem vorkommen, dass alle in die selbe Richtung gehen. Oder auch folgendes Beispiel von Richard Dawkins: Wenn ich in New York an der Freiheitsstatue vorbeigehe, kann es theoretisch vorkommen, dass sich alle Moleküle im rechten Arm der Statue zufällig so bewegen, dass sie mir zuwinkt. Ein solches Ereignis könnte man durchaus als göttliches Wunder ansehen, dabei ist es einfach nur ein sehr sehr unwahrscheinlicher Zufall.

Das Prinzip des Zufalls qualifiziert sich nach meiner Definition bereits für die Rolle einer höheren Macht, woran ich nichts ignorantes finde. Die Vorstellung, dass alle Vorgänge im Universum seit dem Urknall deterministisch vorherbestimmt sind, ist jedenfalls meiner Meinung nach mindestens genau so ignorant.

Original von Mathiss
Wie soll denn das Gottesbild aussehen? Ein Wesen welches gelegentlich mal alle nötigen Teilchen/Energien sich so verhalten lässt, das es einem gläubigen Menschen einen Vorteil bringt? (zB gegenüber Menschen welche weniger häufig das Ave Maria aufsagen, oder gar mehrere Götter anbeten oÄ)

Und genau das ist ja eine menschengemachte Vorstellung von Gott, die ich allesamt ablehne. Das klingt doch eher wie etwas, das der Pfarrer in der Kirche erzählt, damit alle auch brav am nächsten Sonntag wieder kommen. Ich behaupte deswegen auch nicht, dass der Zufall/Gott irgendeine "Absicht" hat, weil jede solche Behauptung (vielmehr: Man würde die Absicht Gottes auch noch genau kennen) in der Geschichte der Menschheit, den Zweck hatte, in irgendeiner Form Macht über andere Menschen zu erlangen.

Solche Betrachtungsweisen über einen Gott kommen vollständig ohne Religion aus.

Darauf ist HeilLoki auch gar nicht weiter eingegangen. Auch auf meine Posts nicht, obwohl er es mir zugesagt hatte. Da ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er die Leute nicht verstehen kann. Er pickt sich nur die Posts heraus die in seine vorgeprägte Denkschablone passen.


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Zitat
Bliss86
Beigetreten: 04.08.2006
PokerStrategist

Solche Betrachtungsweisen sind halt ziemlich irrevelant, weil es keinen Unterschied macht, ob man nun Zufall hat, oder einen Gott, der dafür verantwortlich ist und wir dann Zufall nennen.

Meinetwegen kann man sich über einen Gott Gedanken machen, der bisher nix anderes gemacht halt als das Universum entstehen zu lassen und sich danach rausgehalten hat. Ist aber auch irrevelant und bringt uns keine neue Erkenntnis.

Mehr braucht man darauf doch auch gar nicht eingehen, ich hab kein Problem damit wenn ihr meint, dass unser Universum auf Wunsch eines Gottes entstanden ist, kann ja wirklich sein. Probleme kriegen wir dann, wenn eine Gottesvorstellung diskutiert wird, die ganz bestimmte Aussagen über diesen Gott machen, die aber einfach nicht mit der Realität zusammen passen.

Außerdem übst du mit einer solchen Vorstellung ja keinen Effekt auf andere Leute aus, denn einem solcher Gott kann es wohl vollkommen egal sein, was du über Schwule denkst. Tust du das doch, wird es wieder kritisch..


Antwort
Zitat
Aristot3les Themenstarter
Aristot3les
Beigetreten: 25.06.2012
Oldschool Grinder

Original von Bliss86
Solche Betrachtungsweisen sind halt ziemlich irrevelant, weil es keinen Unterschied macht, ob man nun Zufall hat, oder einen Gott, der dafür verantwortlich ist und wir dann Zufall nennen.

Meinetwegen kann man sich über einen Gott Gedanken machen, der bisher nix anderes gemacht halt als das Universum entstehen zu lassen und sich danach rausgehalten hat. Ist aber auch irrevelant und bringt uns keine neue Erkenntnis.

Mehr braucht man darauf doch auch gar nicht eingehen, ich hab kein Problem damit wenn ihr meint, dass unser Universum auf Wunsch eines Gottes entstanden ist, kann ja wirklich sein. Probleme kriegen wir dann, wenn eine Gottesvorstellung diskutiert wird, die ganz bestimmte Aussagen über diesen Gott machen, die aber einfach nicht mit der Realität zusammen passen.

Außerdem übst du mit einer solchen Vorstellung ja keinen Effekt auf andere Leute aus, denn einem solcher Gott kann es wohl vollkommen egal sein, was du über Schwule denkst. Tust du das doch, wird es wieder kritisch..

Vor allem : So ein Gott, der alle und keine Eigenschaften besitzt, nutzt auch niemandem und wieso sollte man unbedingt an ihn glauben, wenn er sich aus allem heraushält, bzw. weshalb sollte für den Schöpfer des Universums ausgerechnet diese Eigenschaft so wichtig sein? Wenn er so gütig ist warum dann nicht anthroposophischen anwandlungen mehr belohnen als Glauben?
Naja Gott in Zufall umbenennen wäre ebenso sinnlos, außerdem ist es immerhin nicht ausgeschlossen, dass das Universum deterministisch ist.(Evtl. Multiversum)

@backspin

Was ich nicht nachvollziehen kann,ist
1.die Hypothese der http://de.wikipedia.org/wiki/Nonoverlapping_Magisteria
2.wieso prinzipiell davon ausgegangen wird die Existenz/nichtexistenz eines Lebens nach dem Tod wären gleich wahrscheinlich, das eine ist nun einmal nicht unmöglich, aber dennoch deutlich weniger wahrscheinlich als das andere
3.die Annahme, Glaube habe etwas inhärent wertvolles und sei eine denkbare/sinnvolle Alternative zu einem System, welches ohne diesen auskommt.Die Probleme, welche durch den Glauben scheinbar gelöst werden, sind in Wahrheit nur verdrängt(z.B der Tod).D.h. der Glauben bietet in den meisten Fällen also nur vordergründig Halt, im Gegensatz dazu vermag eine intensivere Beschäftigung mit der Thematik sowie abschließend die Akzeptanz des Sachverhaltes zur Verminderung der unbewussten Angst vor dem Tod führen.(Stichwort: Terror Management Theory)
Dies kann von einer Fixierung auf ein Leben nach dem Tod zu einem bewussteren, erfüllteren Leben(im hier und jetzt) führen.

du scheindt eine willkürliche, graduelle Unterscheidung vorzunehmen zwischen "wahrem Glauben"( also all denen Formen, welchen er zuschreibt sie würden die Gläubigen glücklich machen ohne andere Menschen zu beeinträchtigen) und zwischen den "gefährlichen" Formen( wie Kreationismus).Diese lehnst du als organisierte Form des Glaubens ab.
Jedoch berücksichtigt diese Sichtweise u.aa. nicht, dass nahezu alle Glaubensformen neben den oben genannten Nachteilen außerdem zu Organistion neigen(Gemeinschaft der Gläubigen).
Es tut mir Leid wenn dieser Post in deiner Sichtweise zu wenig emotionale Intelligenz zeigt.

Weiterhin hat soweit ich weiß niemand behauptet die Religion/ der Glaube sei exklusiv für alles Übel der Welt verantwortlich.


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Zitat
PowerGamer
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Original von OoMichaeloO

Original von Numisma

Original von OoMichaeloO
Schon interessant zu sehen, was für immense Schwierigkeiten viele haben Religionen nicht in den selben Topf zu werfen wie einen Gott.

"Gott" scheint so eine Art Trigger in den Köpfen vieler zu sein: Gott=Religion=böse ergo fight.

Wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis das raus ist^^ Wenn man sich mal anschaut, was für Probleme die Leute allein in diesem Thread damit haben diese Sachen einmal zu trennen...

Das ist ja da Problem es lässt sich nicht trennen, oder was soll dann der Begriff Gott bedeuten, wenn er sich nicht in div. Religionen manifestiert,dann wäre es nur eine Leerformel, die für nichts steht oder was bedeutet der Begriff unabhängig von Religion für dich?

der unbewegte Beweger und dann aus?

Du kennst doch meine Vorstellung darüber. Du bist doch sogar auf eine eingegangen. Siehe Seite 1 o. 2.

Problem ist dass die Wikipedia-Gottdefinition so abstrakt ist dass sie sinnlos ist.
Deshalb ist es zwangsläufig nötig davon abzuweichen und dem Gottglaube der Anhänger einer oder mehrerer Religionen zu folgen.


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