Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

Existenz Gottes

940 Beiträge
88 Benutzer
0 Reactions
45.2 K Ansichten
Razello
Beigetreten: 14.01.2009
Elite Grinder

Das Problem ist wohl wirklich die Gottesdefinition über Religion.
Wenn Gott existiert und Creator of the Universe ist, sind es nicht die Menschen die Gott in eine Religion packen und aussagen wie er ist. Allerdings heißt es wiederum nicht dass Religion schwachsinn ist. Natürlich kann er sich den Menschen offenbaren auf irgendeine Art und Weise was dann der Grundstein für eine Religion ist und ab da wirds dann kompliziert.

Anderer Punkt und mMn ein großes Missverständnis ist, Gott immer dem Übernatürlichen und als Lückenbüsser für das Unerklärbare zu definieren. Soweit wir bisher mit unserem Wissen, folgt alles was wir kennen, einer klaren Logik. Warum sollte Gott, wenn er der Urheber dieser Konstruktionspläne ist, diese Linie verlassen und irrational agieren. Das Universum und unsere Welt sind selbstorganisiert.

Ich glaube schon dass der Architekt auch heute in die Prozesse eingreifen kann, dies aber pysikalisch erklärbar sein wird, zumindest nehme ich das an.


Antwort
Zitat
Numisma
Beigetreten: 11.09.2009
Oldschool Grinder

Original von Razello
Das Problem ist wohl wirklich die Gottesdefinition über Religion.
Wenn Gott existiert und Creator of the Universe ist, sind es nicht die Menschen die Gott in eine Religion packen und aussagen wie er ist. Allerdings heißt es wiederum nicht dass Religion schwachsinn ist. Natürlich kann er sich den Menschen offenbaren auf irgendeine Art und Weise was dann der Grundstein für eine Religion ist und ab da wirds dann kompliziert.

Anderer Punkt und mMn ein großes Missverständnis ist, Gott immer dem Übernatürlichen und als Lückenbüsser für das Unerklärbare zu definieren. Soweit wir bisher mit unserem Wissen, folgt alles was wir kennen, einer klaren Logik. Warum sollte Gott, wenn er der Urheber dieser Konstruktionspläne ist, diese Linie verlassen und irrational agieren. Das Universum und unsere Welt sind selbstorganisiert.

Ich glaube schon dass der Architekt auch heute in die Prozesse eingreifen kann, dies aber pysikalisch erklärbar sein wird, zumindest nehme ich das an.

Welche Logik soll dahinterstecken?


Antwort
Zitat
Razello
Beigetreten: 14.01.2009
Elite Grinder

Original von Numisma

Welche Logik soll dahinterstecken?

http://de.wikipedia.org/wiki/Physik


Antwort
Zitat
Bliss86
Beigetreten: 04.08.2006
PokerStrategist

Original von Razello
Ich glaube schon dass der Architekt auch heute in die Prozesse eingreifen kann, dies aber pysikalisch erklärbar sein wird, zumindest nehme ich das an.

Sorry, aber das macht keinen Sinn. Wie kommst du darauf?


Antwort
Zitat
PowerGamer
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Original von Bliss86

Original von Razello
Ich glaube schon dass der Architekt auch heute in die Prozesse eingreifen kann, dies aber pysikalisch erklärbar sein wird, zumindest nehme ich das an.

Sorry, aber das macht keinen Sinn. Wie kommst du darauf?

Das macht keinen Sinn weil in der Physik Aktion = Reaktion gilt.
Wie soll der Architekt Energie ins System pumpen ohne ne für das System unerklärbare Reaktion hervorzurufen? ;)


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

The Psychology Of Religious Belief:

Wir werden leichtgläubig geboren, sehen in Dingen/Verhalten einen Sinn, obwohl dort keiner ist. Manche werden erwachsen, andere bleiben (leicht)gläubig.

Warum wir an Götter glauben (J. Anderson Thomson, Jr., MD):


Antwort
Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

@ backspin

Du versuchst dir selbst einzureden, dass das "Glück", das man empfindet, wenn man glaubt, dass man niemals ernsthaft krank werden kann (zB Krebs), das Risiko aufwiegt, das dadurch entsteht, wenn man sich dieser Illusion hingibt.

Das ist deine Grundannahme.

Ich halte es für klüger, sich an der Realität zu orientieren und du glaubst, dass das Glück des LSD-Trips (Glaube bzw. religiöse Erfahrungen lösen im Hirn ähnliche Reaktionen hervor wie psychodelische Drogen ---> Link) das Risiko wert ist.

Du hast recht, dass ich niemandem diese Grundsatzentscheidung abnehmen darf (schon garnicht mit Zwang) und ohnehin garnicht kann, ABER ich kann durchaus jedem deutlich sagen, dass diese Einstellung oftmals nicht gut ausgeht. Und wenn dann diese Person vielleicht auch noch rhetorisch begabt ist und eine einigermaßen gute Überzeugungskraft, kommt es eben dazu, dass plötzlich Leute anfangen, jedes Risiko durch Krebs usw. zu ignorieren.

... und DAS ist eines meiner Probleme mit dem Glauben (ans unrealistische).


Antwort
Zitat
Aristot3les Themenstarter
Aristot3les
Beigetreten: 25.06.2012
Oldschool Grinder

Es tut mir Leid, ich denke ich sehe jetzt erstmals komplett wo mein Missverständnis liegt.
Dir scheint es nahezu ausschließlich auf Erkenntnistheorie sowie die Notwendigkeit/ Unumgänglichkeit unbewiesener Annahmen im Weltbild des Einzelnen zu gehen.
Das betrifft die Thematik religiösen Glauben nur insofern als dieser einen Teil aller Annahmen ausmacht .
Etwas merkwürdig wirkt die Annahme Gottes dennoch, jedoch habe ich nichts gegen die (global betrachtet) seltene, nicht missionierende, tolerante Form des Glaubens, welche du beschreibst.
Die anderen Formen, welche du ja selbst vehement ablehnst, werdern jedoch dadurch von den gemäßigt Gläubigen gefördert, dass diese und die Gesellschaft allgemein Annahmen ohne Belege akzeptieren.
Du sagst ja, dass man nur weil man eine solche Annahme ablehnt ebenfalls eine Annahme tätigt, nämlich die der Nichtexistenz Gottes/ eines Lebens nach dem Tod/ whatever.
Damit hast du ja auch prinzipiell nicht unrecht, dennoch würde ich hier die Nichtexistenz wg.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schluss_auf_die_beste_Erkl%C3%A4rung

bevorzugen.

Der Wissenschaftstheoretiker Bas van Fraassen gibt ein einfaches Beispiel für ein erklärungsbedürftiges Ereignis: Ein Kratzen an der Wand, kleine Fußstapfen und Fehlen von Käse. Ein Schluss auf die beste Erklärung wäre eine Maus im Haus, da dies eine plausible Wahrscheinlichkeit besitzt und die drei Phänomene gut erklären kann.

Oder wenn z.B. jemand eine (andere) Verschwörungstheorie vorstellt, betrachtet man diese dann sofort als gleich akzeptabel wie die normale 0815 Weltsicht, solange es keine überzeugenden Argumente gibt.
Hältst du bspw. die Annahme es gäbe "Chemtrails"(einfach mal googlen) für genauso plausibel wie die Annahme, dass es sie nicht gibt?

Zu deinem Beispiel :
Ich denke, dass die Frau den Verlust ihres Kindes besser bewältigen kann, wenn sie ihn wie von dir beschrieben akzeptiert.

Jedenfalls scheint dies der falsche Thread zu sein, um darüber zu diskutieren, da es sich hier eher um wissenschaftstheoretische und psychologische Fragestellungen handelt.


Antwort
Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat
Aristot3les Themenstarter
Aristot3les
Beigetreten: 25.06.2012
Oldschool Grinder

Meiner Kenntnis zu Folge ist es kein Bestandteil der aktuellen psychologischen Ausbildung traumatische Erlebnisse zu verdrängen sondern vielmehr sie aufzuarbeiten.
Wieseo denkst du die Wissenschaft habe nichts dazu beizutragen ?
Glücks-/Traumaforschung ?psychologische Auswirkungen von glauben, (um ein paar Stichworte zu nennen)
Kosmologie ja obv. not.


Antwort
Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat
Aristot3les Themenstarter
Aristot3les
Beigetreten: 25.06.2012
Oldschool Grinder

Auf jeden Fall hat sich das Diskussionsklima wesentlich verbessert.
Btw. ich höre auch lieber House/Electro etc. als Rock. xD

zu (nicht) toter Tochter:

So genau war mir die Faktenlage nciht bekannt.Sry.


Antwort
Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Original von Aristot3les
Oder wenn z.B. jemand eine (andere) Verschwörungstheorie vorstellt, betrachtet man diese dann sofort als gleich akzeptabel wie die normale 0815 Weltsicht, solange es keine überzeugenden Argumente gibt.
Hältst du bspw. die Annahme es gäbe "Chemtrails"(einfach mal googlen) für genauso plausibel wie die Annahme, dass es sie nicht gibt?

Du fragst im Wesentlichen, ob backspin Prinzipien wie Ockhams Rasiermesser anerkennt bzw. anwendet. ;)

Nach Ockhams Rasiermesser fallen viele Verschwörungstheorien durch, auch die größte von allen: Gott.

... und manchmal gibt es wirklich Verschwörungen, nur leider nicht die völlig abgedrehten, die wir uns immer wieder zusammenzimmern und geradezu zwanghaft einer übergeordneten Macht zuschreiben. 9/11 war eine Veschwörung, aber eben nicht einer Regierung bzw. des Staatsapparats (Übergeordnete Macht in diesem Fall: Bush Regierung bzw. CIA, US-Militär inkl. zehntausender Mitwisser, die alle stillhalten), sondern eine Verschwörung einer kleinen Gruppe von muslimischen Fundis. ;)


Antwort
Zitat
Aristot3les Themenstarter
Aristot3les
Beigetreten: 25.06.2012
Oldschool Grinder

Original von HeilLoki

Original von Aristot3les
Oder wenn z.B. jemand eine (andere) Verschwörungstheorie vorstellt, betrachtet man diese dann sofort als gleich akzeptabel wie die normale 0815 Weltsicht, solange es keine überzeugenden Argumente gibt.
Hältst du bspw. die Annahme es gäbe "Chemtrails"(einfach mal googlen) für genauso plausibel wie die Annahme, dass es sie nicht gibt?

Du fragst ihm Wesentlichen, ob backspin Prinzipien wie Ockhams Rasiermesser anerkennt bzw. anwendet. ;)

Nach Ockhams Rasiermesser fallen viele Verschwörungstheorien durch, auch die größte von allen: Gott.

... und manchmal gibt es wirklich Verschwörungen, nur leider nicht die völlig abgedrehten, die wir uns immer wieder zuschreiben und zwanghaft einer übergeordneten Macht zuschreiben. 9/11 war eine Veschwörung, aber eben nicht einer Regierung bzw. des Staatsapparats (Bush Regierung bzw. CIA, US-Militär inkl. zehntausender Mitwisser, die alle stillhalten), sondern eine Verschwörung einer kleinen Gruppe von muslimischen Fundis. ;)

Ich denke er erkennt es persönlich an, jedoch akzeptiert er wenn jemand es nicht anwendet und daraus einen wie aiuch immer gearteten Vorteil zieht, oder?


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Original von Aristot3les
Ich denke er erkennt es persönlich an, jedoch akzeptiert er wenn jemand es nicht anwendet und daraus einen wie aiuch immer gearteten Vorteil zieht, oder?

Ich akzeptiere auch, dass manche ohne objektiv-rationalen Grund an Gott glauben, halte es aber für dumm und potentiell gefährlich (und kann das auch begründen). Vielleicht ist das der Unterschied zwischen backspin und mir.

Unabhängig davon: Ich liebe es als Jean Luc Picard die Chance hat, ein Gott zu bekommen und es ablehnt.

... kürzerer Ausschnitt (diesmal Deutsch): Picard über Religion


Antwort
Zitat
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat
HeilLoki
Beigetreten: 02.10.2009
Oldschool Grinder

Original von backspin55
ich habe doch bei meinem mutter beispiel schon eigentlich alles beantwortet. diese 1% hoffnung die bleiben da die annahmen nicht für 100% reichen sind in ihrem fall genug um an die 1% zu glauben. dies ist keine entscheidung die wissenschaftliche annahmen tangiert. das kann aber von fall zu fall sehr unterschiedlich sein. die gleiche mutter würde vielleicht zu chemtrails sagen:"die meisten argumente sprechen dagegen somit glaube ich nicht daran".

es gibt nicht umsonst das sprichwort: "die hoffnung stirb zuletzt"

dieses sprichwort wird alle ratio und wissenschaft der welt nicht ändern. ;)

nebenbei möchte ich nur einen pokerspieler erleben dem der satz noch nicht über die lippen gerutscht ist: "lieber gott lass die hand einmal halten plssssssss......" denkt mal drüber nach.

Dann verwechselst du eben Hoffnung mit Glauben.

Ich hoffe auch, dass ich am Fr bei Euromillionen gewinne, ich glaube aber nicht dran.


Antwort
Zitat
Teilen: