Wurde den der Feststellungsbescheid bzw. der Grundlagenbescheid hier schon erwähnt?
Anbei noch eine "Geschichte aus dem Gericht", in der der Kommentar, viel Aussagekraft hat.
Wurde den der Feststellungsbescheid bzw. der Grundlagenbescheid hier schon erwähnt?
Anbei noch eine "Geschichte aus dem Gericht", in der der Kommentar, viel Aussagekraft hat.
Statement von Korn in einem anderen thread:
Original von Korn
Hi ihr,die beste Chance auf ein Grundsatzurteil ist ja der Fall von Eddy.
Meine persönliche Meinung:
Ich glaube nicht, dass das "Eddy war nur ein Hobbyspieler" Argument gute Erfolgschancen hat. Allein die ganzen Medienauftritte und der Pro-Vertrag sprechen bei Eddy dagegen.
Die beste Chance sehe ich darin, im Sinne der Aussagen vieler Suchtexperten, Juristen und Wissenschaftlern, deutlich zu machen, dass Poker im rechtlichen Sinne (und laut vielen auch im tatsächlichen Sinne) ein Glücksspiel ist und die tatsächlichen Gewinne von Eddy dies nicht entkräften (denn: tatsächliche Gewinner gibt es ja z.B. auch beim Lotto).
Nun der Schlüsselpunkt: Man sollte noch einen Mathematiker/Logiker engagieren, welcher das beliebte Argument entkräftet, dass Poker für die eine Gruppe Glücksspiel, für die andere Gruppe aber Geschicklichkeitsspiel ist.
Es gibt nämlich nur zwei logische haltbare Konstellationen denn der Erfolg des einen Spielers ist ja automatisch er Misserfolg des anderen:
a) Ein "Pro" gewinnt überwiegend durch Können. Ein "Fisch" verliert durch Nicht-Können.
b) Ein "Pro" gewinnt überwiegend durch Glück. Ein "Fisch" verliert überwiegend durch Pech.Dieser Punkt wird insbesondere logisch, wenn man sich vorstellt, dass ein "Pro" und ein "Fisch" gegeneinander Heads-Up spielen.
Dort muss es nach den Gesetzen der Logik entweder für beide Glücksspiel, oder für beide Geschicklichkeitsspiel sein.
Der einzige "Ausweg" aus der o.g. Situation wäre die sample size (was ja auch mathematisch korrekt wäre, denn je höher meine sample size, desto kleiner der Glücksfaktor). Das Konzept der sample size existiert aber in der Rechtsprechung zum Thema Glücksspiel soweit ich weiss nicht. (auch wenn es mittlerweile bitter nötig wäre)
Auf Basis der oben genannte Punkte könnte man dann argumentieren, dass so lange Poker rechtlich als "Glücksspiel" angesehen wird, es eben auch für alle Spieler gleichermaßnen Glücksspiel ist und demnach steuerlich auch wie andere Glücksspiele behandelt werden sollte.
Wenn der BFH sich aber nicht an der - zugegebenermaßen dürftigen - Rechtsprechung zum Thema Poker orientiert, sieht es wohl eher schlecht aus, denn ist es nunmal so, dass nach hoher sample size der Glücksfaktor kleiner als der Können-Faktor wird.
Dies könnte dann allerdings vielleicht politisch den Stein ins Rollen bringen, dass Poker rechtlich nicht mehr so behandelt wird, wie typische Glücksspiele wie Roulette.
Lg,
Dominik
Du kannst Verluste nur noch mit Gewinnen aus den gleichen Geschäftsbereichen verrechnen. Wenn du einen Handel hast der Gewinn macht und Verluste aus Aktienspekulation hast, darfst du das auch nicht aufrechnen.
Natürlich. Das sind Investmentverluste, die du genauso abschreibst, wie andere Dinge auch.
Stell dir mal vor, da kommt ne Bank, verbrennt 1 Milliarde an Verlusten und der Staat sagt "Neee, das sind Aktien, das könnt ihr nicht verrechnen, ihr habt 100 Millionen Gewinn, Steuern hern."
Original von Shiyanying
Du kannst Verluste nur noch mit Gewinnen aus den gleichen Geschäftsbereichen verrechnen. Wenn du einen Handel hast der Gewinn macht und Verluste aus Aktienspekulation hast, darfst du das auch nicht aufrechnen.
Natürlich. Das sind Investmentverluste, die du genauso abschreibst, wie andere Dinge auch.
Stell dir mal vor, da kommt ne Bank, verbrennt 1 Milliarde an Verlusten und der Staat sagt "Neee, das sind Aktien, das könnt ihr nicht verrechnen, ihr habt 100 Millionen Gewinn, Steuern hern."
Die Besteuerung von natürlichen Personen und Körperschaften ist nicht gleich geregelt.
Aktienverluste können nicht mit anderen Einnahmen der anderen Einkunftsarten verrechnet werden. Es gibt sogar eine Unterscheidung und Verrechnungsverbot innerhalb der Kapitaleinkünfte.
Original von jotha
Aktienverluste können nicht mit anderen Einnahmen der anderen Einkunftsarten verrechnet werden. Es gibt sogar eine Unterscheidung und Verrechnungsverbot innerhalb der Kapitaleinkünfte.
Ist zwar richtig, hat aber mit dem Topic nichts zu tun, da Pokern nicht als Kapitaleinkünfte gilt sondern als Gewerbe.
Von daher könnte der Zahnarzt sehr wohl Verluste beim Pokern mit Gewinnen aus seiner Praxis verrechnen
Original von Tandor1973
Original von jotha
Aktienverluste können nicht mit anderen Einnahmen der anderen Einkunftsarten verrechnet werden. Es gibt sogar eine Unterscheidung und Verrechnungsverbot innerhalb der Kapitaleinkünfte.Ist zwar richtig, hat aber mit dem Topic nichts zu tun, da Pokern nicht als Kapitaleinkünfte gilt sondern als Gewerbe.
Von daher könnte der Zahnarzt sehr wohl Verluste beim Pokern mit Gewinnen aus seiner Praxis verrechnen
Ich habe auf die vorherigen Kommentare bezogen. Da steht einiges, das nicht haltbar oder falsch ist.
Die Versteuerung von Pokergewinnen wird noch lange Zeit eine individuelle Angelegenheit bleiben. Selbst künftige Grundsatzurteile klären immer nur einen Teil, den man ggf. auf andere Fälle anwenden kann.
Es ist ja das interessante, dass bei Eddy die Gewinne versteuert werden sollen und
die Aufwendungen nicht anerkannt werden. Die Frage ist, ob das nur taktisches Vorgehen der Behörde ist, also später irgendwann in einem Vergleich pauschal akzeptiert werden. Das wird in den nächsten Fällen wieder neue Fragen aufwerfen. Wie z. B. die Abgrenzung wie bei einer Dienstreise und privatem Vergnügen usw. Mit den Kostenansätzen würde das Finanzamt bestimmt bei den meisten wieder auf Liebhaberei plädieren.
Wenn er es sich leisten könnte und die geforderten Steuer unter Vorbehalt bezahlen würde, wäre das eine interessante Geldanlage. Nach einem rechtskräftigen Urteil würde die Zahlung mit der Steuerschuld verrechnet und der Rest mit 0,5 % Zins pro Monat (also 6 % im Jahr) zurückbezahlt werden.
Die Versteuerung von Pokergewinnen wird noch lange Zeit eine individuelle Angelegenheit bleiben. Selbst künftige Grundsatzurteile klären immer nur einen Teil, den man ggf. auf andere Fälle anwenden kann.
Da müsste sich doch einer mal trauen, 10k in den Sand zu setzen und das dann anzugeben. Knallhart geltend machen und schauen, was beim Rechtsstreit dann rum kommt ♦
Original von jotha
Es ist ja das interessante, dass bei Eddy die Gewinne versteuert werden sollen und
die Aufwendungen nicht anerkannt werden.
was aber mMn daran liegt, dass Eddy keine (oder nur wenige) Aufwendungen belegen kann.
Original von Egozocker
Original von jotha
Es ist ja das interessante, dass bei Eddy die Gewinne versteuert werden sollen und
die Aufwendungen nicht anerkannt werden.was aber mMn daran liegt, dass Eddy keine (oder nur wenige) Aufwendungen belegen kann.
..und falls wir alle erfahren wollen, wie es nun wirklich war, wäre es an der Zeit
eddyscharf wieder hier posten zu lassen.
pokerstrategy tut sich keinen Gefallen, User zu bannen, die für uns alle wichtige Einblicke in den Rechtsstreit vermitteln könnten.
Das wäre ungefähr so, als würde Bayern München Schweinsteiger bannen, nur weil er sich nicht mit dem Zeugwart versteht.
Original von Dilas
pokerstrategy tut sich keinen Gefallen, User zu bannen, die für uns alle wichtige Einblicke in den Rechtsstreit vermitteln könnten.Das wäre ungefähr so, als würde Bayern München Schweinsteiger bannen, nur weil er sich nicht mit dem Zeugwart versteht.
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#2
obwohl ich nicht glaube das er hier noch Posten würde, aber wenigstens die Möglichkeit sollte man ihm geben.
Original von Tandor1973
Original von Dilas
pokerstrategy tut sich keinen Gefallen, User zu bannen, die für uns alle wichtige Einblicke in den Rechtsstreit vermitteln könnten.Das wäre ungefähr so, als würde Bayern München Schweinsteiger bannen, nur weil er sich nicht mit dem Zeugwart versteht.
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obwohl ich nicht glaube das er hier noch Posten würde, aber wenigstens die Möglichkeit sollte man ihm geben.
#3
Original von Mephisto87
Original von Tandor1973
Original von Dilas
pokerstrategy tut sich keinen Gefallen, User zu bannen, die für uns alle wichtige Einblicke in den Rechtsstreit vermitteln könnten.Das wäre ungefähr so, als würde Bayern München Schweinsteiger bannen, nur weil er sich nicht mit dem Zeugwart versteht.
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obwohl ich nicht glaube das er hier noch Posten würde, aber wenigstens die Möglichkeit sollte man ihm geben.#3
#4
Ich plädiere dafür, ihn einfach zum Mitglied des Monats Oktober zu wählen, damit dürfte unsere Unterstützung für ihn am deutlichsten werden.
Original von Ohjay
Original von Mephisto87
Original von Tandor1973
Original von Dilas
pokerstrategy tut sich keinen Gefallen, User zu bannen, die für uns alle wichtige Einblicke in den Rechtsstreit vermitteln könnten.Das wäre ungefähr so, als würde Bayern München Schweinsteiger bannen, nur weil er sich nicht mit dem Zeugwart versteht.
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obwohl ich nicht glaube das er hier noch Posten würde, aber wenigstens die Möglichkeit sollte man ihm geben.#3
#4
Ich plädiere dafür, ihn einfach zum Mitglied des Monats Oktober zu wählen, damit dürfte unsere Unterstützung für ihn am deutlichsten werden.
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Original von fischief
Original von Ohjay
Original von Mephisto87
Original von Tandor1973
Original von Dilas
pokerstrategy tut sich keinen Gefallen, User zu bannen, die für uns alle wichtige Einblicke in den Rechtsstreit vermitteln könnten.Das wäre ungefähr so, als würde Bayern München Schweinsteiger bannen, nur weil er sich nicht mit dem Zeugwart versteht.
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obwohl ich nicht glaube das er hier noch Posten würde, aber wenigstens die Möglichkeit sollte man ihm geben.#3
#4
Ich plädiere dafür, ihn einfach zum Mitglied des Monats Oktober zu wählen, damit dürfte unsere Unterstützung für ihn am deutlichsten werden.
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+1
Ich glaube das wäre sie.
Aber Pokerstrategy wird den Vorschlag wohl mit der Begründung ablehnen das er im Oktober nicht im Forum aktiv war
Original von Skyhand
Original von fischief
Original von Ohjay
Original von Mephisto87
Original von Tandor1973
Original von Dilas
pokerstrategy tut sich keinen Gefallen, User zu bannen, die für uns alle wichtige Einblicke in den Rechtsstreit vermitteln könnten.Das wäre ungefähr so, als würde Bayern München Schweinsteiger bannen, nur weil er sich nicht mit dem Zeugwart versteht.
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obwohl ich nicht glaube das er hier noch Posten würde, aber wenigstens die Möglichkeit sollte man ihm geben.#3
#4
Ich plädiere dafür, ihn einfach zum Mitglied des Monats Oktober zu wählen, damit dürfte unsere Unterstützung für ihn am deutlichsten werden.
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+2
Free Eduard !
Original von xVdVx
Original von Skyhand
Original von fischief
Original von Ohjay
Original von Mephisto87
Original von Tandor1973
Original von Dilas
pokerstrategy tut sich keinen Gefallen, User zu bannen, die für uns alle wichtige Einblicke in den Rechtsstreit vermitteln könnten.Das wäre ungefähr so, als würde Bayern München Schweinsteiger bannen, nur weil er sich nicht mit dem Zeugwart versteht.
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#2
obwohl ich nicht glaube das er hier noch Posten würde, aber wenigstens die Möglichkeit sollte man ihm geben.#3
#4
Ich plädiere dafür, ihn einfach zum Mitglied des Monats Oktober zu wählen, damit dürfte unsere Unterstützung für ihn am deutlichsten werden.
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Free Eduard !
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Original von Korn
Nun der Schlüsselpunkt: Man sollte noch einen Mathematiker/Logiker engagieren, welcher das beliebte Argument entkräftet, dass Poker für die eine Gruppe Glücksspiel, für die andere Gruppe aber Geschicklichkeitsspiel ist.Es gibt nämlich nur zwei logische haltbare Konstellationen denn der Erfolg des einen Spielers ist ja automatisch er Misserfolg des anderen:
a) Ein "Pro" gewinnt überwiegend durch Können. Ein "Fisch" verliert durch Nicht-Können.
b) Ein "Pro" gewinnt überwiegend durch Glück. Ein "Fisch" verliert überwiegend durch Pech.Dieser Punkt wird insbesondere logisch, wenn man sich vorstellt, dass ein "Pro" und ein "Fisch" gegeneinander Heads-Up spielen.
Dort muss es nach den Gesetzen der Logik entweder für beide Glücksspiel, oder für beide Geschicklichkeitsspiel sein.
Richtig ist vermutlich b). Daraus ergibt sich auch die etwas einleuchtendere Behauptung:
c) Ein "Fisch" gewinnt überwiegend durch Glück und ein "Pro" verliert überwiegend durch Pech.
Damit sind wir mit unserer Erkenntnis genauso weit wie vorher.
Und was beim Heads-Up herauskommt, wenn der "Fisch" mit fast jeder Hand bereits pre-flop all-in stellt, sollte bereits klar sein. Wenn das dann zum Beweis noch nicht ausreichen sollte, daß auch der Pro ein Glücksspiel betreibt, dann muss der Fisch seine Strategie halt geringfügig anpassen.
Wie auch immer. Ein lange Gewinnliste auf Hendon-Mob ist jedenfalls noch kein Beweis dafür, daß der betreffende Spieler ein Geschicklichkeitsspiel betrieben hat und auch noch kein Beweis dafür, daß dieser Spieler unterm Strich ein positives Ergebnis erzielt hat und/oder bei seinen Turnierteilnahmen immer von einem positiven EV ausgehen konnte.
Ein einziges lucky Full House zur rechten Zeit, kann bereits für einen großen Turniersieg entscheidend sein und auch für eine ganze Pokerkarriere maßgeblich Weichen stellen.