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Hi,
danke für das Feedback, ist ja echt interessant.
Auch sind in der Akte die Zahlen dargelegt, die ich erwirtschaftet haben soll. Also Jahr 20xx und Gewinn/Preisgeld xxx USD.
Die Zahlen entspringen aus einem Auszug vom Anbieter mit iwelchen Cash-Ins und Cash-Outs und Balances. Relativ schwer das zu blicken bzw. nachzuvollziehen...
Kannst du das mal posten als Bild (evtl. auch geschwärzt)? Hört sich ja fast wie ein offizielles player audit an.
Original von guth888
Da ich bereits in paar Zuschriften von euch privat erhalten habe, die auch von der Thematik betroffen sind (insb. Turnierspieler), würde ich gerne eine kleine Gruppe (Skype, Discord) aufmachen, um ständig im Austausch zu sein. Auch würde es Sinn machen, ob man sich nicht gemeinschaftlich einen Anwalt nimmt, der mit diesem Thema bereits vertraut ist.Das war´s erstmal von meiner Seite!
Unser PokerStrategyDE Discord ist zwar nicht sehr aktiv, das kann sich aber gerne ändern: https://discord.gg/uxuKm3AM
Original von josch2001
Kann jemand einen Steuerberater o. Anwalt außer Graske empfehlen?
Hast du einen Steuerberater gefunden?
Der Steuerberater-Partner von Graske ist leider komplett arbeitsunwillig
Ne nicht wirklich.
Ich war ja schon bei Graske und im relevanten Jahr hat er gemeint dass es bei mir wohl darauf hinaus laufen wird dass ich versteuern muss.
Wahrscheinlich werde ich jetzt einfach mal einen Termin bei nem normalen Steuerberater ausmachen.
Die Alternative wäre es einfach selber zu machen wenn ichs eh versteuern muss.
Original von josch2001
Ne nicht wirklich.
Ich war ja schon bei Graske und im relevanten Jahr hat er gemeint dass es bei mir wohl darauf hinaus laufen wird dass ich versteuern muss.
Wahrscheinlich werde ich jetzt einfach mal einen Termin bei nem normalen Steuerberater ausmachen.
Die Alternative wäre es einfach selber zu machen wenn ichs eh versteuern muss.
Um welche Jahre geht es bei dir?
Seit 2020. Hat nix damit zu tun, dass Finanzamt bei mir vorstellig wurde. Hab ich vorsorglich freiwillig gemacht
Zu den Verjährungsfristen hatte ein anderer User was gepostet.
Original von abcde23
Disclaimer: Keine Steuerberatung, keine Rechtsberatung. Kein Halbwissen aber auch keine 100% Garantie.Links:
https://www.rosepartner.de/steuerhinterziehung-verjaehrung.html
https://www.lhp-rechtsanwaelte.de/steuerstrafverfahren/verjaehrung-steuerhinterziehung
https://www.haufe.de/finance/haufe-finance-office-premium/steuerhinterziehungleichtfertige-steuerverkuerzung-83-festsetzungsverjaehrung_idesk_PI20354_HI2546902.htmlCliffs:
Straf-/Ordnungswidrigkeits-Verjährung ist ungleich steuerliche.Steuerlich verjährt eine Verkürzung (leichtfertig/ grob fahrlässig) nach 5 Jahren, Hinterziehung (Vorsätzlich) nach 10 Jahren, jeweils nach dem 31.12. des Jahres in dem ESt Bescheid zugegangen ist, bei Nichtabgabe nach 31.12. des dritten Jahres nach dem Veranlagungsjahr. Bei steuerlich nicht verjährten Steuerverkürzungen/-Hinterziehungen kommen neben dem Steuerbetrag zusätzlich 6% p.a. Zinsen dazu.
Ordnungswidridrigkeits-/strafrechtlich verjähren die zwar auch in 5 und grundsätzlich 10 Jahren, aber jeweils nach dem Kalenderdatum, an dem man den Steuerbescheid erhalten hat, bzw. bei Nichtabgabe nach dem Datum, an dem die Veranlagungsarbeiten im jeweiligen Bezirk "im Großen und Ganzen" abgeschlossen sind. Im Fall der besonderes schweren Hinterziehung (wesentliches Kriterium: hinterzogene Steuern >50.000) strafrechtliche Verjährung 15 Jahre für Taten ab 29.12.2010, die Taten davor sind strafrechtlich bereits verjährt vorausgesetzt es gab keine Ablaufhemmnisse.
Erst muss festgestellt werden, dass die Steuer verkürzt/hinterzogen wurde. Erst im Anschluss wird im Falle einer Steuerverkürzung vielleicht (Opportunitätsprinzip) ein Bußgeldverfahren im Falle eine Steuerhinterziehung immer ein Strafverfahren eröffnet. Bußgeld für Steuerverkürzung beträgt bis 50.000€, Steuerhinterziehung wird mit Geldstrafen in Höhe der hinterzogenen Steuern oder Gefängnisstrafe geahndet.
Was man ansonsten grundsätzlich bei allen Vergehen (keine Besonderheit von Steuerdelikten) beachten sollte: Niemals zu viel von sich aus preisgeben. Hat man die Info einmal mitgeteilt, wird sie nur nach Ermessen der Beamten für einen, hingegen regelmäßig bei jeder Gelegenheit gegen einen selbst verwendet. Ausnahmen sind beispielsweise, wenn man eh nichts zu befürchten hat oder es einfach und schnell hinter sich bringen will. Die Behörde hat die Beweislast. Man selbst kann danach immer noch Einspruch einlegen und falls dem nicht stattgegeben wird, klagen.
@manic und puddelding: bei welchem FA seid ihr denn?
Gibt es denn schon eine Vermutung wie auf dich aufmerksam gemacht wurde?
Kann es sein, dass wegen der neuen Regulierung Gewinne direkt dem Staat gemeldet werden?
Original von hanz007
Kann es sein, dass wegen der neuen Regulierung Gewinne direkt dem Staat gemeldet werden?
Nein
Irgendwo müssen auf jeden Fall Daten weitergegeben werden. Wahrscheinlich von den Anbietern, die eine Lizenz bekommen haben. Pokerstars wurde ja schon öfter genannt. Dafür spricht auch das Urteil, dass da letztes Jahr Transparenz geschaffen hat. Finde es gerade nicht auf Anhieb, ist aber einsehbar.
War irgendwie auch der Meinung, dass wir hier die Anbieter im Verdacht hatten. Ganz genau weiß ich es aber nicht mehr. Die eindeutige Aussage von Kronenburg hat mich jedenfalls auch gewundert.
Es könnte ja mal jemand der betroffenen auf die Idee kommen ein GDPR request an die Anbieter zu stellen und Kopien aller an externe Stellen weitergegebenen Daten erfragen....
Original von josch2001
War irgendwie auch der Meinung, dass wir hier die Anbieter im Verdacht hatten. Ganz genau weiß ich es aber nicht mehr. Die eindeutige Aussage von Kronenburg hat mich jedenfalls auch gewundert.
Ich habe nicht geschrieben, dass die Daten nicht von den Anbietern sein können. Nur dass Gewinne wg der Regulierung (die nichts mit der Versteuerung von Pokergewinnen zu tun hat) direkt dem Staat gemeldet werden, ist sicher nicht der Fall.
Original von SvenBe
Es könnte ja mal jemand der betroffenen auf die Idee kommen ein GDPR request an die Anbieter zu stellen und Kopien aller an externe Stellen weitergegebenen Daten erfragen....
Ist Pokerstars denn an GDPR gebunden? Gilt das nicht nur für Unternehmen die ihren Firmensitz in der EU haben?
Original von topspit
Original von SvenBe
Es könnte ja mal jemand der betroffenen auf die Idee kommen ein GDPR request an die Anbieter zu stellen und Kopien aller an externe Stellen weitergegebenen Daten erfragen....Ist Pokerstars denn an GDPR gebunden? Gilt das nicht nur für Unternehmen die ihren Firmensitz in der EU haben?
Pokerstars.de wird von REEL Germany Limited betrieben, die ihren Sitz auf Malta haben.
Original von topspit
Original von SvenBe
Es könnte ja mal jemand der betroffenen auf die Idee kommen ein GDPR request an die Anbieter zu stellen und Kopien aller an externe Stellen weitergegebenen Daten erfragen....Ist Pokerstars denn an GDPR gebunden? Gilt das nicht nur für Unternehmen die ihren Firmensitz in der EU haben?
1. Du bist als Kunde in der EU, da ist es egal wo das Unternehmen herkommt
2. Geh mal auf PokerStars.DE und schau was als Firmensitz angegeben ist. Tip: es hört mit "alta" auf!
Bei solchen komplexen Frage ist Sven immer am besten informiert.
Also einfach mal machen, was er empfiehlt.