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AcesUTGFold
Joined: 08.02.2017

Bis heute wurde noch nicht gesagt woher diese Informationen her kommen. Weiß das echt keiner?


Antwort
Zitat
ElHive
Joined: 24.07.2007

Original von josch2001
Vorsicht Halbwissen:
Gibt da bezüglich Wohnsitz im Ausland auch irgendwas mit 6 Monaten. Also da wo du mehr als 6 Monate gewohnt hast ist dein Wohnsitz, mal sehr einfach ausgedrückt.

Das ist wohl nicht korrekt. Hab kürzlich erst im Zuge der ApoRED Insimodus Steuerschuldenaffäre gelernt: Solange man einen Wohnsitz in D hat ist man hier auch unbeschränkt steuerpflichtig. Dabei reicht anscheinend quasi schon ein Zimmer, das jemand für Besuche in D frei hält.

gondolieri hat nach eigenen Angaben sowohl 2013 als auch 2014 zwar mehr als 6 Monate im Ausland gelebt, dabei aber immer einen gemeldeten Wohnsitz in D gehabt. Daher ist er IMO auch für diese beiden Jahre voll steuerpflichtig.


Antwort
Zitat
abcde23
Joined: 18.05.2008

Original von AcesUTGFold
Bis heute wurde noch nicht gesagt woher diese Informationen her kommen. Weiß das echt keiner?

Ziemlich sicher Gedlwäsche-Verdachtsanzeigen von Banken.


Antwort
Zitat
AcesUTGFold
Joined: 08.02.2017

Original von abcde23

Original von AcesUTGFold
Bis heute wurde noch nicht gesagt woher diese Informationen her kommen. Weiß das echt keiner?

Ziemlich sicher Gedlwäsche-Verdachtsanzeigen von Banken.

Und das nach so ewigen Zeiten? Das müssen aber die Auszahlungen auch wirklich über Banken gelaufen sein.


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Zitat
sUi
sUi
Joined: 28.10.2006

Es könnte doch auch sein, dass bei einem von Neteller, Skrill & Co aus Linzenzgründen oder anderen Ermittlungen Daten herausgegeben wurden. Auch diese müssen Daten Melden, und herausgeben, nicht nur Banken.

Wäre interessant zu wissen, wie die Betroffenen hier Geld hin und her geschoben haben.
Reguläre Bank oder andere Dienstleister? Wenn ja, welche?
Muss eine Bank nicht bescheid geben, wenn wegen Geldwäscheverdacht ne Meldung rausgeht? Ich meine schon.


Antwort
Zitat
AcesUTGFold
Joined: 08.02.2017

Original von sUi
Es könnte doch auch sein, dass bei einem von Neteller, Skrill & Co aus Linzenzgründen oder anderen Ermittlungen Daten herausgegeben wurden. Auch diese müssen Daten Melden, und herausgeben, nicht nur Banken.

Wäre interessant zu wissen, wie die Betroffenen hier Geld hin und her geschoben haben.
Reguläre Bank oder andere Dienstleister? Wenn ja, welche?
Muss eine Bank nicht bescheid geben, wenn wegen Geldwäscheverdacht ne Meldung rausgeht? Ich meine schon.

Wobei das mit Sicherheit keine kleinen summen waren. Ich kann mir in nicht vorstellen das wegen Lizenz Gründen jeder weiter geleitet wird weil er da mal ein paar tausend geschoben hat oder weniger.


Antwort
Zitat
banana123
Joined: 27.05.2006

.


Antwort
Zitat
AcesUTGFold
Joined: 08.02.2017

Original von banana123
https://www.pokerfirma.com/news/streitfrage-hendon-mob-unheil-oder-segen-fuer-die-pokercommunity/460665

Entweder bin ich zu blöd das zu verstehen. Oder ich weiß nicht wie sehr das die Frage beantwortet die sich alle stellen.


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Zitat
Joop1986
Joined: 15.03.2009

Original von hanz007
Verjährt so eine Steuerschuld nicht nach 10 Jahren?

Dank dem Fall von Uli. H. vom Tegernsee ist die Frist auf 15 Jahre angehoben worden bei Steuerhinterziehung .... es könnten auch immer leichtfertige Verkürzungen sein !
Da ist die Frist kürzer


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Zitat
Joop1986
Joined: 15.03.2009

Original von josch2001
Vorsicht Halbwissen:
Gibt da bezüglich Wohnsitz im Ausland auch irgendwas mit 6 Monaten. Also da wo du mehr als 6 Monate gewohnt hast ist dein Wohnsitz, mal sehr einfach ausgedrückt.
Was ich sagen will: Wenn du weniger als 6 Monate im Ausland warst und gleichzeitig noch in D gemeldet warst wirst du mit deiner Argumentation wohl sehr schlechte Chancen habe.
Gleichzeitig kann es natürlich sein, dass deine Gewinne eh nicht steuerpflichtig sind, wenn es nur ein paar Turniere waren.
Auf jeden Fall interessant, dass sie jetzt "jeden" Anschreiben der irgendwann ein paar mal gewonnen hat. Wie das wohl noch weiter geht?
Das muss denen doch irgendwann auch mal auf die Füße fallen dieses cherrypicking

181 Tage gewöhnlicher Aufenthalt im Ausland reicht. Dann spielt der offizielle Wohnsitz keine Rolle mehr ..... hier liegt die Beweispflicht aber dann wohl beim Steuerpflichtigen und es ist nur selten da
eine lückenlose Dokumentation hinzubekommen.


Antwort
Zitat
josch2001
Joined: 25.03.2006

Ja, hab das ja nur geschrieben für den Fall, dass er sowieso weniger als 180 Tage im Ausland war und er sich damit eh keine Hoffnungen machen sollte was das angeht. Dass er länger war hatte ich nicht gelesen und so eindeutig scheint es dann doch nicht zu sein.

Was die Quelle angeht könnte ich mir auch gut vorstellen, dass die Pokerseiten im Zuge der Genehmigungen das melden müssen und in einem Bundesland oder Kreis ist halt irgendein Finanzbeamter geil geworden und macht da jetzt Rabatz. Deshalb sind alle aus der gleichen Gegend.

Was die Geldwäschetheorie angeht: Ist da überhaupt das Finanzamt für die Verfolgung zuständig? Da geht es ja dann weniger um Steuern als vielmehr darum, dass das Geld aus einer Straftat stammt. Wäre das dann nicht eher was für Kripo oder so?


Antwort
Zitat
Joop1986
Joined: 15.03.2009

Original von josch2001
Ja, hab das ja nur geschrieben für den Fall, dass er sowieso weniger als 180 Tage im Ausland war und er sich damit eh keine Hoffnungen machen sollte was das angeht. Dass er länger war hatte ich nicht gelesen und so eindeutig scheint es dann doch nicht zu sein.

Was die Quelle angeht könnte ich mir auch gut vorstellen, dass die Pokerseiten im Zuge der Genehmigungen das melden müssen und in einem Bundesland oder Kreis ist halt irgendein Finanzbeamter geil geworden und macht da jetzt Rabatz. Deshalb sind alle aus der gleichen Gegend.

Was die Geldwäschetheorie angeht: Ist da überhaupt das Finanzamt für die Verfolgung zuständig? Da geht es ja dann weniger um Steuern als vielmehr darum, dass das Geld aus einer Straftat stammt. Wäre das dann nicht eher was für Kripo oder so?

Durch das verschärfte Geldwäschegesetz ist vieles denkbar. Ich kenne die genauen Regeln der Banken nicht. Die Meldepflichten sind meines Wissens deutlich erweitert worden.
Selbst in meiner Kanzlei bin ich mitlerweile verpflichtet Meldungen abzugeben falls Bedenken bestehen. Wenn jetzt zum Beispiel monatliche Zahlungen von Dienstleistern wie Skrill und Co kommen ....
müsste ich rein theoretisch Meldungen abgeben.


Antwort
Zitat
josch2001
Joined: 25.03.2006

Meldung ans Finanzamt wegen Geldwäsche oder wegen Steuer?
Und Steuer= Finanzamt ist ja logisch aber verfolgt Geldwäsche auch das Finanzamt?


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Zitat
kronenbourg
Joined: 30.01.2006

Original von josch2001

Was die Quelle angeht könnte ich mir auch gut vorstellen, dass die Pokerseiten im Zuge der Genehmigungen das melden müssen

Sowas wäre aber irgendwo bei den Regulierungen nachzulesen. Davon mal abgesehen, hat der Glücksspielvertrag nichts mit der Einkommenssteuer zu tun.
Bei den ausländischen Zahlungsdienstleistern wie Skrill und Co. hingegen gibt es diese gesetzlichen Pflichten, dass die einmal im Jahr an das Bundeszentralamt für Steuern melden.


Antwort
Zitat
ElHive
Joined: 24.07.2007

ich hab jetzt mal etwas gegooglet und es gibt in der Tat die 183-Tage-Regelung. Diese gilt allerdings für Arbeitnehmer und besagt, dass Beschäftigte eines in Deutschland ansässigen Unternehmens, die für dieses Unternehmen länger als 183 Tage im Ausland tätig sind, nicht mehr in Deutschland steuerpflichtig sind, sondern ihre Steuern im Tätigkeitsland abführen müssen. Da spielt der deutsche Wohnsitz dann keine Rolle. Und das gilt, wenn ich es korrekt verstanden habe, nur für Länder, mit denen es ein Doppelbesteuerungsabkommen gibt.

https://www.vlh.de/wissen-service/steuer-abc/183-tage-regelung-was-ist-das.html#:~:text=Sie%20besagt%2C%20dass%20Arbeitnehmer%2Finnen,weiterhin%20in%20Deutschland%20steuerpflichtig%20sind.

Ob man das einfach so auf Pokerspieler übertragen kann darf IMO bezweifelt werden. Ich weiß es aber logischerweise auch nicht 100%ig.


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Zitat
AcesUTGFold
Joined: 08.02.2017

Original von Joop1986

Original von josch2001
Ja, hab das ja nur geschrieben für den Fall, dass er sowieso weniger als 180 Tage im Ausland war und er sich damit eh keine Hoffnungen machen sollte was das angeht. Dass er länger war hatte ich nicht gelesen und so eindeutig scheint es dann doch nicht zu sein.

Was die Quelle angeht könnte ich mir auch gut vorstellen, dass die Pokerseiten im Zuge der Genehmigungen das melden müssen und in einem Bundesland oder Kreis ist halt irgendein Finanzbeamter geil geworden und macht da jetzt Rabatz. Deshalb sind alle aus der gleichen Gegend.

Was die Geldwäschetheorie angeht: Ist da überhaupt das Finanzamt für die Verfolgung zuständig? Da geht es ja dann weniger um Steuern als vielmehr darum, dass das Geld aus einer Straftat stammt. Wäre das dann nicht eher was für Kripo oder so?

Durch das verschärfte Geldwäschegesetz ist vieles denkbar. Ich kenne die genauen Regeln der Banken nicht. Die Meldepflichten sind meines Wissens deutlich erweitert worden.
Selbst in meiner Kanzlei bin ich mitlerweile verpflichtet Meldungen abzugeben falls Bedenken bestehen. Wenn jetzt zum Beispiel monatliche Zahlungen von Dienstleistern wie Skrill und Co kommen ....
müsste ich rein theoretisch Meldungen abgeben.

Was meinst du mit monatliche Zahlungen? Wohin kommen auf dem Bankkonto?


Antwort
Zitat
AcesUTGFold
Joined: 08.02.2017

Original von kronenbourg

Original von josch2001

Was die Quelle angeht könnte ich mir auch gut vorstellen, dass die Pokerseiten im Zuge der Genehmigungen das melden müssen

Sowas wäre aber irgendwo bei den Regulierungen nachzulesen. Davon mal abgesehen, hat der Glücksspielvertrag nichts mit der Einkommenssteuer zu tun.
Bei den ausländischen Zahlungsdienstleistern wie Skrill und Co. hingegen gibt es diese gesetzlichen Pflichten, dass die einmal im Jahr an das Bundeszentralamt für Steuern melden.

Wo steht das? Und ab wie viel wird eine Meldung gemacht?


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Zitat
Joop1986
Joined: 15.03.2009

Original von ElHive
ich hab jetzt mal etwas gegooglet und es gibt in der Tat die 183-Tage-Regelung. Diese gilt allerdings für Arbeitnehmer und besagt, dass Beschäftigte eines in Deutschland ansässigen Unternehmens, die für dieses Unternehmen länger als 183 Tage im Ausland tätig sind, nicht mehr in Deutschland steuerpflichtig sind, sondern ihre Steuern im Tätigkeitsland abführen müssen. Da spielt der deutsche Wohnsitz dann keine Rolle. Und das gilt, wenn ich es korrekt verstanden habe, nur für Länder, mit denen es ein Doppelbesteuerungsabkommen gibt.

https://www.vlh.de/wissen-service/steuer-abc/183-tage-regelung-was-ist-das.html#:~:text=Sie%20besagt%2C%20dass%20Arbeitnehmer%2Finnen,weiterhin%20in%20Deutschland%20steuerpflichtig%20sind.

Ob man das einfach so auf Pokerspieler übertragen kann darf IMO bezweifelt werden. Ich weiß es aber logischerweise auch nicht 100%ig.

Spielt keine Rolle ob Arbeitnehmer oder nicht . Boris Becker wurde bei seiner Steuerhinterziehung genau mit der 180 tage Regelung überführt . Das Finanzamt konnte nachweisen, dass er mehr als 180 Tage in Deutschland war und somit der gewöhnliche Aufenthalt in Deutschland gegeben war ..., aber nun gut führt zu weit


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Zitat
Joop1986
Joined: 15.03.2009

Original von AcesUTGFold

Original von Joop1986

Original von josch2001
Ja, hab das ja nur geschrieben für den Fall, dass er sowieso weniger als 180 Tage im Ausland war und er sich damit eh keine Hoffnungen machen sollte was das angeht. Dass er länger war hatte ich nicht gelesen und so eindeutig scheint es dann doch nicht zu sein.

Was die Quelle angeht könnte ich mir auch gut vorstellen, dass die Pokerseiten im Zuge der Genehmigungen das melden müssen und in einem Bundesland oder Kreis ist halt irgendein Finanzbeamter geil geworden und macht da jetzt Rabatz. Deshalb sind alle aus der gleichen Gegend.

Was die Geldwäschetheorie angeht: Ist da überhaupt das Finanzamt für die Verfolgung zuständig? Da geht es ja dann weniger um Steuern als vielmehr darum, dass das Geld aus einer Straftat stammt. Wäre das dann nicht eher was für Kripo oder so?

Durch das verschärfte Geldwäschegesetz ist vieles denkbar. Ich kenne die genauen Regeln der Banken nicht. Die Meldepflichten sind meines Wissens deutlich erweitert worden.
Selbst in meiner Kanzlei bin ich mitlerweile verpflichtet Meldungen abzugeben falls Bedenken bestehen. Wenn jetzt zum Beispiel monatliche Zahlungen von Dienstleistern wie Skrill und Co kommen ....
müsste ich rein theoretisch Meldungen abgeben.

Was meinst du mit monatliche Zahlungen? Wohin kommen auf dem Bankkonto?

Mir ging es um Auszahlungen auf ein Girokonto bei der Hausbank.
Die müssen nicht monatlich sein , kann ja auch einmalig sein wenn Gewinne z.B. bei Skrill oder Paypal geparkt wurden.

Ich versuche nur Fälle zu bauen um die Problematik zu verdeutlichen.... Berufskrankheit!


Antwort
Zitat
kronenbourg
Joined: 30.01.2006

Original von AcesUTGFold

Original von kronenbourg

Original von josch2001

Was die Quelle angeht könnte ich mir auch gut vorstellen, dass die Pokerseiten im Zuge der Genehmigungen das melden müssen

Sowas wäre aber irgendwo bei den Regulierungen nachzulesen. Davon mal abgesehen, hat der Glücksspielvertrag nichts mit der Einkommenssteuer zu tun.
Bei den ausländischen Zahlungsdienstleistern wie Skrill und Co. hingegen gibt es diese gesetzlichen Pflichten, dass die einmal im Jahr an das Bundeszentralamt für Steuern melden.

Wo steht das? Und ab wie viel wird eine Meldung gemacht?

https://www.lhp-rechtsanwaelte.de/themen/internationaler-informationsaustausch-nach-crs-und-fatca/


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