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AcesUTGFold
Joined: 08.02.2017

Original von kronenbourg

Original von AcesUTGFold

Original von kronenbourg

Original von josch2001

Was die Quelle angeht könnte ich mir auch gut vorstellen, dass die Pokerseiten im Zuge der Genehmigungen das melden müssen

Sowas wäre aber irgendwo bei den Regulierungen nachzulesen. Davon mal abgesehen, hat der Glücksspielvertrag nichts mit der Einkommenssteuer zu tun.
Bei den ausländischen Zahlungsdienstleistern wie Skrill und Co. hingegen gibt es diese gesetzlichen Pflichten, dass die einmal im Jahr an das Bundeszentralamt für Steuern melden.

Wo steht das? Und ab wie viel wird eine Meldung gemacht?

https://www.lhp-rechtsanwaelte.de/themen/internationaler-informationsaustausch-nach-crs-und-fatca/

Vielen Dank für die Quelle.
Ich konnte trotzdem nicht rauslesen ab wie viel oder ich habe nicht genau gelesen/geguckt.


Antwort
Zitat
Joop1986
Joined: 15.03.2009

Ich möchte niemandem Angst machen!
Falls solche Schreiben vom Finanzamt kommen würde ich als erstes meinen Steuerberater oder Rechtsanwalt des Vertrauens damit beauftragen mich zu
vertreten. Im besten Fall hat dieser Erfahrung mit Strafverfahren oder man kennt zumindest jemanden der solche Fälle bereits vertreten hat.

Dann die Fakten auf den Tisch um eine auf den Fall passende Abwehrberatung aufzubauen.

Und ganz wichtig Ruhe bewahren.


Antwort
Zitat
lastdayever
Joined: 16.04.2006

In meinem Fall kann ich Bankkonto ausschließen.
Habe glaub noch nie auf das Konto ausgezahlt.

Falls Neteller jetzt seit kürzerer Zeit plötzlich melden muss, dann wäre es seltsam, wenn das Finanzamt über die an meine Daten gekommen ist.
Denn in den letzten 5 Jahren hab ich praktisch nur eingezahlt, letzte Auszahlung war Januar 2021 und das waren auch nur 400€.

Denke irgendwie nicht dass es darüber läuft, denn da wäre ich doch gar nicht aufgefallen, einfach weil ich keine Einkünfte habe?
Werde meine Sachbearbeiterin mal fragen, woher sie die Daten über mich hat. (sobald sie mir auf meine letzte Email geantwortet hat)


Antwort
Zitat
viktoalia
Joined: 11.02.2009

Auch bei Summen um die 1000 Euro und drüber, ob als Überweisungen ins Ausland oder als Erhalten aus dem Ausland etc., poppt im GWG-System der Bank eine GWG Meldung auf (Compliance die von den Banken erfüllt werden müssen). In dieser Information wird der Betrag, der Sender und Empfänger benannt, sowie Kontonummer. Auch bei Barzahlungen ins Ausland. Diese Meldung geht dann an eine deutsche Behörde mit dem Namen FIU: Financial Intelligent Unit. Deren Sitz ist in Köln. Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen. Das Problem dabei: Die Bank sagt dir nichts. Die Bank denkt nicht an den Kunden, sondern nur an sich selbst. Sie wollen keine Strafzahlung riskieren. Die Bußgelder sind hoch und schmerzhaft. Diese fangen bei 100.000 Euro an und gehen bis zu eine Million Euro. Deshalb sind sich die Banken am nächsten und setzten die Verdachtsmeldung ab. Es ist nur eine Verdachtsmeldung. Mehr ist es erst einmal nicht. Die Behörde in Köln leitet dann die ganzen Meldungen an die jeweiligen Finanzämter weiter.
Quelle: TaxPro GmbH, Steuerrechtskanzlei, Frankfurt


Antwort
Zitat
abcde23
Joined: 18.05.2008

Original von viktoalia
Auch bei Summen um die 1000 Euro und drüber, ob als Überweisungen ins Ausland oder als Erhalten aus dem Ausland etc., poppt im GWG-System der Bank eine GWG Meldung auf (Compliance die von den Banken erfüllt werden müssen). In dieser Information wird der Betrag, der Sender und Empfänger benannt, sowie Kontonummer. Auch bei Barzahlungen ins Ausland. Diese Meldung geht dann an eine deutsche Behörde mit dem Namen FIU: Financial Intelligent Unit. Deren Sitz ist in Köln. Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen. Das Problem dabei: Die Bank sagt dir nichts. Die Bank denkt nicht an den Kunden, sondern nur an sich selbst. Sie wollen keine Strafzahlung riskieren. Die Bußgelder sind hoch und schmerzhaft. Diese fangen bei 100.000 Euro an und gehen bis zu eine Million Euro. Deshalb sind sich die Banken am nächsten und setzten die Verdachtsmeldung ab. Es ist nur eine Verdachtsmeldung. Mehr ist es erst einmal nicht. Die Behörde in Köln leitet dann die ganzen Meldungen an die jeweiligen Finanzämter weiter.
Quelle: TaxPro GmbH, Steuerrechtskanzlei, Frankfurt

Genau das. Außer dass keine Meldung aufpoppt o.ä., sondern durch Mitarbeiter manuell auf einem speziellen Portal erfasst wird. Und die Bank darf gesetzlich nichts dem Kunden mitteilen. Die Zahlungsdienstleister unterliegen ebenfalls den Meldepflichten.

Und es gibt noch einen Zwischenschritt: in FIU auf dem Stappel liegen die Dinger auch schon mal X Jahre. Und außerdem war die Rechtslage bis Anfang 2023 eh nicht ganz klar. Jetzt gehen die Finanzbeamten wohl langsam da dran.


Antwort
Zitat
Joop1986
Joined: 15.03.2009

Original von lastdayever
In meinem Fall kann ich Bankkonto ausschließen.
Habe glaub noch nie auf das Konto ausgezahlt.

Falls Neteller jetzt seit kürzerer Zeit plötzlich melden muss, dann wäre es seltsam, wenn das Finanzamt über die an meine Daten gekommen ist.
Denn in den letzten 5 Jahren hab ich praktisch nur eingezahlt, letzte Auszahlung war Januar 2021 und das waren auch nur 400€.

Denke irgendwie nicht dass es darüber läuft, denn da wäre ich doch gar nicht aufgefallen, einfach weil ich keine Einkünfte habe?
Werde meine Sachbearbeiterin mal fragen, woher sie die Daten über mich hat. (sobald sie mir auf meine letzte Email geantwortet hat)

Ich würde von der persönlichen Kommunikation abraten!

Keine Einkünfte kann kein Grund sein!


Antwort
Zitat
lastdayever
Joined: 16.04.2006

Naja, eine Kommunikation über Anwalt oder Steuerberater kann ich mir nicht leisten.
Wie könnte ich sonst mit denen kommunizieren?

Original von Joop1986
Keine Einkünfte kann kein Grund sein!

Versteh nicht wie du das meinst.
Also meldet die Bank/Neteller mich den Steuerbehörden, obwohl ich gar nicht auscashe, sondern nur bei Pokeranbietern einzahle?
Und die Summen belaufen sich hier maximal auf 200€ pro Einzahlung. Definitiv unter 500€ im Monat und unter 1000€ im Jahr.


Antwort
Zitat
josch2001
Joined: 25.03.2006

Geht doch auch ausdrücklich um Pokergewinne afaik, oder?
Woher soll die Bank/Neteller das wissen?

Würdest du da bitte nochmal drauf eingehen Joop?

Original von josch2001
Meldung ans Finanzamt wegen Geldwäsche oder wegen Steuer?
Und Steuer= Finanzamt ist ja logisch aber verfolgt Geldwäsche auch das Finanzamt?


Antwort
Zitat
bas0r
Joined: 25.03.2006

Original von Joop1986

Original von ElHive
ich hab jetzt mal etwas gegooglet und es gibt in der Tat die 183-Tage-Regelung. Diese gilt allerdings für Arbeitnehmer und besagt, dass Beschäftigte eines in Deutschland ansässigen Unternehmens, die für dieses Unternehmen länger als 183 Tage im Ausland tätig sind, nicht mehr in Deutschland steuerpflichtig sind, sondern ihre Steuern im Tätigkeitsland abführen müssen. Da spielt der deutsche Wohnsitz dann keine Rolle. Und das gilt, wenn ich es korrekt verstanden habe, nur für Länder, mit denen es ein Doppelbesteuerungsabkommen gibt.

https://www.vlh.de/wissen-service/steuer-abc/183-tage-regelung-was-ist-das.html#:~:text=Sie%20besagt%2C%20dass%20Arbeitnehmer%2Finnen,weiterhin%20in%20Deutschland%20steuerpflichtig%20sind.

Ob man das einfach so auf Pokerspieler übertragen kann darf IMO bezweifelt werden. Ich weiß es aber logischerweise auch nicht 100%ig.

Spielt keine Rolle ob Arbeitnehmer oder nicht . Boris Becker wurde bei seiner Steuerhinterziehung genau mit der 180 tage Regelung überführt . Das Finanzamt konnte nachweisen, dass er mehr als 180 Tage in Deutschland war und somit der gewöhnliche Aufenthalt in Deutschland gegeben war ..., aber nun gut führt zu weit

Ich dachte Boris wurde geschnappt weil er den Schlüssel zur Wohnung seiner Schwester besaß und somit uneingeschränkten Zugang zu einer Unterkunft hatte. Glaube nicht dass ein Tennispro, Jetsetter, Partytier damals mehr als 180 Tage in DE war


Antwort
Zitat
topspit
Joined: 07.02.2008

Original von lastdayever
In meinem Fall kann ich Bankkonto ausschließen.
Habe glaub noch nie auf das Konto ausgezahlt.

Falls Neteller jetzt seit kürzerer Zeit plötzlich melden muss, dann wäre es seltsam, wenn das Finanzamt über die an meine Daten gekommen ist.
Denn in den letzten 5 Jahren hab ich praktisch nur eingezahlt, letzte Auszahlung war Januar 2021 und das waren auch nur 400€.

Denke irgendwie nicht dass es darüber läuft, denn da wäre ich doch gar nicht aufgefallen, einfach weil ich keine Einkünfte habe?
Werde meine Sachbearbeiterin mal fragen, woher sie die Daten über mich hat. (sobald sie mir auf meine letzte Email geantwortet hat)

Und frag auch bitte mal nach WELCHE Daten sie von dir haben. Das würde hier sicher alle brennend interessiere aber bisher wollte sich dazu niemand äußern. Oder die FA sind nicht verpflichtet diese Daten herauszugeben. Ich wüsste aber nicht was dagegen spricht.


Antwort
Zitat
AcesUTGFold
Joined: 08.02.2017

Original von lastdayever
Naja, eine Kommunikation über Anwalt oder Steuerberater kann ich mir nicht leisten.
Wie könnte ich sonst mit denen kommunizieren?

Original von Joop1986
Keine Einkünfte kann kein Grund sein!

Versteh nicht wie du das meinst.
Also meldet die Bank/Neteller mich den Steuerbehörden, obwohl ich gar nicht auscashe, sondern nur bei Pokeranbietern einzahle?
Und die Summen belaufen sich hier maximal auf 200€ pro Einzahlung. Definitiv unter 500€ im Monat und unter 1000€ im Jahr.

Ich kann mir in besten Willen nicht vorstellen, dass jetzt jeder Furz der Steuerbehörden gemeldet wird von netteller/skrill ob Einzahlung oder Auszahlung von paar hundert im Jahr.

Das ist hier irgendwie alles so durcheinander. Auch wenn es teilweise Quellen angaben gibt.


Antwort
Zitat
Hausierer
Joined: 10.05.2005

Habe mir durch Zufall mal die Datenschutzbestimmungen auf GG durchgelesen, weil sich die geändert haben. Alles was der Nutzer macht wird gespeichert und pseudonymisiert. Die Glücksspielbehörde hat Zugriff auf die Daten.

Pseudonymisieren ist das Ersetzen des Namens und anderer Identifikationsmerkmale durch ein Kennzeichen zu
dem Zweck, die Bestimmung des Betroffenen auszuschließen oder wesentlich zu erschweren (nach BDSG §3
Abs.6a)

Was das jetzt allerdings bedeutet keinen Plan. Ohne Gewähr, nicht auszuschließen dass ich das alles richtig verstanden habe,


Antwort
Zitat
abcde23
Joined: 18.05.2008

Original von lastdayever
Versteh nicht wie du das meinst.
Also meldet die Bank/Neteller mich den Steuerbehörden, obwohl ich gar nicht auscashe, sondern nur bei Pokeranbietern einzahle?
Und die Summen belaufen sich hier maximal auf 200€ pro Einzahlung. Definitiv unter 500€ im Monat und unter 1000€ im Jahr.

Original von lastdayever
Das dürfte so zwischen 2010 und 2012 gewesen sein, meine größte Bankroll ever war ca. $23k also ich sag mal maaaximal 20k in meinem besten Jahr
Im Durchschnitt dann eher um die 10k, das war in den Studentenjahren.

Du willst uns jetzt weiß machen, dass du nie im Leben 5stellig ausgecasht hast oder wie?

Nochmal, mit größter Wahrscheinlichkeit wurde IRGENDWANN eine hohe Auszahlung an die FIU gemeldet. Dann lag es dort auf dem Tisch. Jetzt hatte die Frau W. (schöne Grüße) mal Langeweile und hat sich dort mit Strg+F einige Opfer rausgesucht und bei denen nett nachgefragt, ob sie nicht Gewerbe anmelden möchten.


Antwort
Zitat
lastdayever
Joined: 16.04.2006

Wenn du 23k auf deinem Bankkonto hast, cashst du doch auch nicht 5-stellig aus, es sei denn du kaufst ein Auto oder so.
Ich habe definitiv niemals 5-stellig ausgecasht. 100%

Link FIU
Die hatten in den Jahren, in denen ich aktiv war insgesamt in Deutschland zwischen 10 und 20k Verdachtsmeldungen pro Jahr.
Nie im Leben war ich da dabei und "lag dort auf dem Tisch".


Antwort
Zitat
Joop1986
Joined: 15.03.2009

Original von josch2001
Geht doch auch ausdrücklich um Pokergewinne afaik, oder?
Woher soll die Bank/Neteller das wissen?

Würdest du da bitte nochmal drauf eingehen Joop?

Original von josch2001
Meldung ans Finanzamt wegen Geldwäsche oder wegen Steuer?
Und Steuer= Finanzamt ist ja logisch aber verfolgt Geldwäsche auch das Finanzamt?

Ich bin da etwas ratlos und kann es mir nicht genau erklären wo die ihr Wissen herholen.

Ich gehe aber halt auch stark von den Geldströmen aus. Aber ich kann es euch halt nicht mit Sicherheit sagen.

Ich müsste mich halt aufgrund meines Berufes mit der Abwehrberatung beschäftigen.

Da hätte ich Ansatzpunkte zu bringen. Wenn es zu Strafverfahren kommt ,kann man ja auch Akteneinsicht verlangen.

Bei unseren vorherigen Strafverfahren war dies nicht nötig weil bei uns die Fälle immer klar waren.


Antwort
Zitat
Joop1986
Joined: 15.03.2009

Original von lastdayever
Wenn du 23k auf deinem Bankkonto hast, cashst du doch auch nicht 5-stellig aus, es sei denn du kaufst ein Auto oder so.
Ich habe definitiv niemals 5-stellig ausgecasht. 100%

Link FIU
Die hatten in den Jahren, in denen ich aktiv war insgesamt in Deutschland zwischen 10 und 20k Verdachtsmeldungen pro Jahr.
Nie im Leben war ich da dabei und "lag dort auf dem Tisch".

An deiner Stelle würde ich erstmal für mich selbst die genauen Werte feststellen und zwar 15 Jahre zurück.

Dann differenzieren zwischen Gewinnen aus dem reinen Spielen und Rakeback etc.

Dann immer nachschauen wie hoch der Grundfreibetrag in den Jahren war.

Laut deinen Aussagen war die Hochphase während des Studiums.

Dann sollte die Welt schon anders aussehen. Trotzdem würde ich damit zu einem Steuerberater/Rechtsanwalt gehen

Schreibt mir einfach privat ,alles andere führt hier zu nichts


Antwort
Zitat
hschuster
Joined: 26.09.2014

Was so langsam meine Überlegung ist, wenn ich mir die Sache ansehe, ist, dass eigentlich nur der Anbieter die Unterlagen weitergegeben haben könnten. Vermutlich war es dann so, wenn jemand die Lizenz in Deutschland will, so muss er hierzu die Daten wie viel, welcher deutscher Staatsbürger verdient, hat an die Behörde übermitteln. Diese entsprechenden Listen werden jetzt langsam, aber stetig abgearbeitet, wie legal diese Praktik auch sein mag, so dass ich so langsam vermute, das vermutlich jeder von uns Post erhalten wird und entsprechend es angeben muss, egal wie viel er/ sie dabei eingenommen hat oder gar verloren hat.


Antwort
Zitat
soulfly187
Joined: 05.02.2007

Original von Joop1986

Original von lastdayever
Wenn du 23k auf deinem Bankkonto hast, cashst du doch auch nicht 5-stellig aus, es sei denn du kaufst ein Auto oder so.
Ich habe definitiv niemals 5-stellig ausgecasht. 100%

Link FIU
Die hatten in den Jahren, in denen ich aktiv war insgesamt in Deutschland zwischen 10 und 20k Verdachtsmeldungen pro Jahr.
Nie im Leben war ich da dabei und "lag dort auf dem Tisch".

An deiner Stelle würde ich erstmal für mich selbst die genauen Werte feststellen und zwar 15 Jahre zurück.

Dann differenzieren zwischen Gewinnen aus dem reinen Spielen und Rakeback etc.

Dann immer nachschauen wie hoch der Grundfreibetrag in den Jahren war.

Laut deinen Aussagen war die Hochphase während des Studiums.

Dann sollte die Welt schon anders aussehen. Trotzdem würde ich damit zu einem Steuerberater/Rechtsanwalt gehen

Schreibt mir einfach privat ,alles andere führt hier zu nichts

15 Jahre zurück?
Das gilt nur bei sehr schweren strafrechtlichen Steuerhinterziehung. Wurde auch auf den ersten Seiten hier schon behandelt.
"Mit dem Jahressteuergesetz 2020 hat der Gesetzgeber die Verjährung der steuerstrafrechtlichen Verfolgungsverjährung bei besonders schweren Fällen (das sind Hinterziehungen von mind. 50.000 € pro VZ und Steuerart) bei der Hinterziehung von zehn auf 15 Jahre angehoben, § 376 AO."

Das ist alles schon hart lächerlich. Merkt man richtig wie dem Staat Geld fehlt. Die Finanzbeamten gehen wohl auch davon aus, dass jeder Pokerspieler wie der Kollege, der beim Bundesfinanzhof geklagt hat, mehrere 100k pro Jahr verdient. :f_rolleyes:

Ich würde glaube ich erst mal nichts machen. Wenn die dir irgendwas vorwerfen kann man ja immer noch Einspruch einlegen.


Antwort
Zitat
lastdayever
Joined: 16.04.2006

Ja, ich warte jetzt erstmal was noch von denen kommt.
Wie läuft das mit diesen Steuerbehörden, eigentlich müssen die mir doch nachweisen dass ich Betrag X gewonnen und auch ausgecasht habe, oder?
Oder muss ich etwa beweisen dass ich nichts gewonnen habe? Wie soll das funktionieren?


Antwort
Zitat
Joop1986
Joined: 15.03.2009

Original von soulfly187

Original von Joop1986

Original von lastdayever
Wenn du 23k auf deinem Bankkonto hast, cashst du doch auch nicht 5-stellig aus, es sei denn du kaufst ein Auto oder so.
Ich habe definitiv niemals 5-stellig ausgecasht. 100%

Link FIU
Die hatten in den Jahren, in denen ich aktiv war insgesamt in Deutschland zwischen 10 und 20k Verdachtsmeldungen pro Jahr.
Nie im Leben war ich da dabei und "lag dort auf dem Tisch".

An deiner Stelle würde ich erstmal für mich selbst die genauen Werte feststellen und zwar 15 Jahre zurück.

Dann differenzieren zwischen Gewinnen aus dem reinen Spielen und Rakeback etc.

Dann immer nachschauen wie hoch der Grundfreibetrag in den Jahren war.

Laut deinen Aussagen war die Hochphase während des Studiums.

Dann sollte die Welt schon anders aussehen. Trotzdem würde ich damit zu einem Steuerberater/Rechtsanwalt gehen

Schreibt mir einfach privat ,alles andere führt hier zu nichts

15 Jahre zurück?
Das gilt nur bei sehr schweren strafrechtlichen Steuerhinterziehung. Wurde auch auf den ersten Seiten hier schon behandelt.
"Mit dem Jahressteuergesetz 2020 hat der Gesetzgeber die Verjährung der steuerstrafrechtlichen Verfolgungsverjährung bei besonders schweren Fällen (das sind Hinterziehungen von mind. 50.000 € pro VZ und Steuerart) bei der Hinterziehung von zehn auf 15 Jahre angehoben, § 376 AO."

Das ist alles schon hart lächerlich. Merkt man richtig wie dem Staat Geld fehlt. Die Finanzbeamten gehen wohl auch davon aus, dass jeder Pokerspieler wie der Kollege, der beim Bundesfinanzhof geklagt hat, mehrere 100k pro Jahr verdient. :f_rolleyes:

Ich würde glaube ich erst mal nichts machen. Wenn die dir irgendwas vorwerfen kann man ja immer noch Einspruch einlegen.

Das Finanzamt wittert das große Geld wie immer.


Antwort
Zitat