wie alle pokerspieler als suchtis dargestellt werden, nur weil diejenigen die sowas behaupten wahrscheinlich selbst die größten probleme haben
Original von alaris
Original von daberndl
sucht definiert sich also dadurch, wie lange man sich mit einer sache beschäftigtIst Zeit keine Mengeneinheit? Weiß es nicht so genau.
deswegen ist dein einzeiler da oben trotzdem quatsch
Deine Antwort darauf dann aber auch, oder?
Wenn jemand etwas regelmäßig/steig über dem Maße konsumiert darf man doch sicherlich von Sucht sprechen.. Ob nun Poker, Alkohol, PC-Spiele oder sonst was, ne.
Wenn er am Tag halt noch was anderes zu tun hat, sehen die Eltern die Pokergeschichte vielleicht auch nicht mehr als Gefahr für ihren Jungen, sondern eher als eines seiner Hobbies was er nebenbei betreibt und für das er ähnlich viel Zeit aufbringt wie für Radfahren oder sonstwas.
Mir persönlich hat es halt auch noch als Selbstschutz gedient.. Hätte ich nicht zur Arbeit "gemusst", hätte ich auch keinen Grund gehabt Sessions zu beenden. Aber hängt wohl auch vom Typ Mensch ab.
Hoffe ist jetzt verständlciher, ansonsten schieb ich's einfach auf die Uhrzeit!
Find die kurz skizzierte Vorgehensweise von alaris eigentlich auch nicht verkehrt. Kommt sicherlich auch auf den Mensch drauf an, aber ich kann mir vorstellen, dass so ein "echter Job" nebenbei schon hilft, auf dem Boden zu bleiben und den Bezug zum Leben nicht zu verlieren, wenn man sonst nur 24/7 grindet :-)
Entspannt euch doch einfach und genießt das Leben.
Ob mit Poker oder ohne. Ob mit Sucht oder ohne, ist ja erstmal egal.
Hauptsache ihr genießt es.
Original von alaris
Wenn jemand etwas regelmäßig/steig über dem Maße konsumiert darf man doch sicherlich von Sucht sprechen.. Ob nun Poker, Alkohol, PC-Spiele oder sonst was, ne.
nein eben nicht
das ist doch das problem wenn man nur die mit einer sache verbrachten zeit als maßstab nimmt, um sucht festzustellen. wenn man nur die zeit als faktor nimmt, ist auch jeder berufstätige nach seinem beruf süchtig und jeder mensch nach schlaf
wer definiert denn, was das maß sein sollte? das ist doch auch für jeden menschen unterschiedlich, es gibt menschen die vertragen viel alkohol und es gibt menschen die vertragen so viel wie gar keinen, genauso gibts leute die sich regelmäßig am wochenende abschießen und kein alkoholproblem haben.
wenn ein schüler jeden nachmittag 5 stunden fußball spielen würde, würde doch auch kein mensch auf die idee kommen ihn als süchtig zu bezeichnen, zumindest nicht im negativen sinne dieses wortes, man würde ihn wohl eher als ehrgeizig bezeichnen. und das obwohl 5h fußball pro tag auch über dem maße sind
das problem ist halt, dass poker im gegensatz zu fußball in der gesellschaft nicht anerkannt wird, deswegen ist es automatisch immer böse und schlecht und man ist süchtig wenn man sich oft und lange damit beschäftigt. ich hätte aber eigentlich, dass man das in einem pokerforum aber vielleicht ein bisschen differenzierter betrachtet.
aber vielleicht wird jetzt auch klar worauf ich hinaus will, es gibt meiner meinung nach genug menschen, die poker als beruf betreiben, die spielen dann auch von mir aus 5h + pro tag, die sind aber deswegen noch lange nicht süchtig. sie können es natürlich sein, aber man kann es eben nicht nur am faktor zeit festmachen.
viel wichtiger bei der frage ob sucht oder nicht sind für mich dinge wie abhängigkeit oder entzugserscheinungen. ein mensch der professionell grindet, sich vom geld dann nen urlaub gönnt und sich dann darauf freut, dass er erstmal 2 wochen nicht mehr grindet hat imo kein problem, wenn der jetzt nachm dritten tag nervös wird und ohne seine tische nicht mehr leben kann, dann hat er obv ein riesenproblem.
und obv kann so ein job helfen, aber es ist auch auf keinen fall so, dass für jeden pokerspieler ein job ne pflichtmaßnahme ist, um nicht süchtig zu werden, es gibt ja auch genug spieler, die arbeiten und trotzdem süchtig sind, ich denke da vor allem an loosing player die so ihre sucht finanzieren müssen.
ok also einige sind hier der meinung dass alle profi leistungssportler süchtig sind. aaaahhaa
da hab ich doch wieder was dazu gelernt...
der entscheidende unterschied ist derer, dass (nicht jeder!) viele dem spiel so verfallen sind, alles mit downswings schönreden und irgendwann broke dastehen, weil sie die limits nichtmehr beaten !
gibt so einige kandidaten, auch welche mit schwarzen avatars, denen es so ergangen ist.
fakt ist, bei der menge an spielern gibt es welche, die die sickesten graphen posten, die alles crushen, over 9000 über eV laufen dund longterm sich als losingplayer entpuppen.
echt schade man
und lol @ profisportler sind süchtig. leute - ihr wollt es nicht einsehen und sucht krampfhaft argumente und ausreden um poker schönzureden. die meisten regulären spieler haben ein spielsuchtsproblem und der geldaspekt soll immer alles schön reden. ich bin gespannt wie das in 5 jahren ausschaut wenn poker tot ist, es tougher wird, kaum noch fische am start etc. lol.
natürlich gibt es einige verlierer die wohl oft auch ein suchtproblem haben.
aber den winnern kannst du wohl in den meisten fällen höchstens sucht nach geld vorwerfen. diese sucht lasse ich mir gerne einreden.
Original von daberndl
...genauso gibts leute die sich regelmäßig am wochenende abschießen und kein alkoholproblem haben.
gab doch hier mal n thread dazu, "alkoholgewohnheiten" oder so, da war wenn ich mich recht entsinne eher eine andere meinung dazu
...ein mensch der professionell grindet, sich vom geld dann nen urlaub gönnt und sich dann darauf freut, dass er erstmal 2 wochen nicht mehr grindet...
genau so isses bei mir
Original von daberndl
nein eben nichtdas ist doch das problem wenn man nur die mit einer sache verbrachten zeit als maßstab nimmt, um sucht festzustellen. wenn man nur die zeit als faktor nimmt, ist auch jeder berufstätige nach seinem beruf süchtig und jeder mensch nach schlaf
wer definiert denn, was das maß sein sollte? das ist doch auch für jeden menschen unterschiedlich, es gibt menschen die vertragen viel alkohol und es gibt menschen die vertragen so viel wie gar keinen, genauso gibts leute die sich regelmäßig am wochenende abschießen und kein alkoholproblem haben.
Die Wissenschaft definiert das. Durch zahlreiche Untersuchungen am Gehirn haben sich bestimmte schädliche Eigenschaften bei Süchtige ergeben. Hauptsächlich geht es darum das bestimmte chemische Stoffe beim Konsum zu häufig und zu viel ausgestoßen werden, so dass man sich langsam an sie gewöhnt und das Gehirn verändert. Es gibt unterschiedliche Aktivitäten die den chemischen Haushalt eher durcheinander bringen als andere. Drogen, Alk, Pornos, Computerspiele, Gambling usw. So ziemlich alle Sachen, die mit Sucht assoziert werden. Und nein, es gibt da keinen moderaten Konsum. Denn jeder einzelne Tropfen Alk, jeder Joint oder jedes Pornvid verändert dein Gehirn. Natürlich ist diese Veränderung um so größer je mehr man konsumiert.
Wie sieht so eine Veränderung aus? Häufig äußert sich das in einem schwachen Sozialverhalten, Ängste, Motivatinslosigkeit und depressiven Phasen. Das liegt daran dass dein Gehirn die Sachen in den Vordergrund stellt, die du regelmäßig machst. Wenn du regelmäßig Poker spielst und dabei dein Sozialleben vernachlässigst, wird dein Gehirn deine sozialen Fähigkeiten in den Hintergrund stellen und stattdessen dem Pokerwissen Aufmerksamkeit schenken.
wenn ein schüler jeden nachmittag 5 stunden fußball spielen würde, würde doch auch kein mensch auf die idee kommen ihn als süchtig zu bezeichnen, zumindest nicht im negativen sinne dieses wortes, man würde ihn wohl eher als ehrgeizig bezeichnen. und das obwohl 5h fußball pro tag auch über dem maße sind
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das problem ist halt, dass poker im gegensatz zu fußball in der gesellschaft nicht anerkannt wird, deswegen ist es automatisch immer böse und schlecht und man ist süchtig wenn man sich oft und lange damit beschäftigt. ich hätte aber eigentlich, dass man das in einem pokerforum aber vielleicht ein bisschen differenzierter betrachtet.
Das liegt daran dass man Fußball für gewöhnlich mit anderen Menschen zusammen spielt, statt bei Poker jeder gegen jeden vor einem Computermonitor. Außerdem bewegt sich ein Fußballspieler mehr. Sport, soziale Tätigkeiten und in der Natur sein sind Dinge, die den chemischen Haushalt des Gehirns in Blance halten. Natürlich wird es problematisch wenn dafür andere wichtige Dinge vernachlässigt werden. Trotzdem sind fünf Stunden Sport mit anderen Menschen besser als fünf Stunden vorm Rechner sitzen. Soziale Fähigkeiten sind wichtig für die Kommunikation mit anderen Menschen. Sport gibt uns Selbstvertrauen und lässt uns besser aussehen, was wiederum unsere sozialen Chancen verbessert. Beim Online-Poker tauscht man das alles gegen ein bisschen Geld ein.
aber vielleicht wird jetzt auch klar worauf ich hinaus will, es gibt meiner meinung nach genug menschen, die poker als beruf betreiben, die spielen dann auch von mir aus 5h + pro tag, die sind aber deswegen noch lange nicht süchtig. sie können es natürlich sein, aber man kann es eben nicht nur am faktor zeit festmachen.
viel wichtiger bei der frage ob sucht oder nicht sind für mich dinge wie abhängigkeit oder entzugserscheinungen. ein mensch der professionell grindet, sich vom geld dann nen urlaub gönnt und sich dann darauf freut, dass er erstmal 2 wochen nicht mehr grindet hat imo kein problem, wenn der jetzt nachm dritten tag nervös wird und ohne seine tische nicht mehr leben kann, dann hat er obv ein riesenproblem.
und obv kann so ein job helfen, aber es ist auch auf keinen fall so, dass für jeden pokerspieler ein job ne pflichtmaßnahme ist, um nicht süchtig zu werden, es gibt ja auch genug spieler, die arbeiten und trotzdem süchtig sind, ich denke da vor allem an loosing player die so ihre sucht finanzieren müssen.
Was sind genug Menschen? Beim Poker gibt es einen kleinen Prozentsatz der davon finanziell profitiert. Von diesem Teil gibt es süchtige Winningplayer und Leute die das im Griff haben. Das heißt für 95-99% ist Poker schädlich. Das es einen schlechten Ruf hat ist nicht verwunderlich.
Original von daberndl
sucht definiert sich also dadurch, wie lange man sich mit einer sache beschäftigt
ja, wodurch denn sonst?
wie süchtig die meisten hier sind zeigt allein schon dieses verkrampfte drauf pochen dass man ja kein stück süchtig ist und diese ganzen unsinnigen vergleiche mit workaholics.
hier gilt man nur als süchtig wenn man haus und hof verzockt. nach der definition gäbs aber dann ja nie süchtige.
denn nur weil einer jeden tag 5 stunden säuft ist er ja kein alkoholiker solange er sichs leisten kann.
Sucht?
Äußert sich einfach dadurch, das man sich mit einer Tätigkeit soviel beschäftigt, egal ob theoretisch oder praktisch, das Sie einem mehr Leid als Freud im Leben bringt und dadurch auch die Grundstimmung des eigenen Lebens negativ beeinflusst. Das kann alles sein.
Nur weil man andere Dinge vernachlässigt heist es nicht automatisch, das man Süchtig ist. Die Prioritäten verschieben sich im Laufe des Lebens einfach und man hat nur 24 Stunden am Tag.
Pathologische Sucht für Poker zeigt sich dadurch, dass jemand, der z.B. für paar von Poker getrennt wird, immer an nichts anderes denken als an Poker und hat ein extremes Verlangen diese Tätigkeit auszuüben. Das hat mir mein Vater letztens erklärt, ist auch ein Arzt. Und übrigens pathalogische Sucht kann überall auftreten, auch beim einfachen Arbeiten, ist halt nur sehr selten.
Ich selbst hab zu 100% diese Sucht nicht, lässt sich einfach testen, einfach für paar Tage in Urlaub fahren und schauen, ob man sich vom Poker abschalten kann.
Achja ein Workaholic zu sein, ist absolut kein Definition für einen Süchtigen.
Original von Skyhand
Herzliches Beileid OP, das wird schwer. Kenns nur zu gut.
Viele Leute wollen sowas einfach nicht verstehen, viele sind zu blöd und ignorant ums zu verstehen
und viele haben Vorurteile, an denen sie grundsätzlich auf Teufel komm raus festhalten.
Kann ich so nur bestätigen. Gibt nur ganz wenige, die das für voll nehmen.
Am besten du zeigst ihnen mal den Artikel aus der aktuellen Spiegel Ausgabe.
Original von JBCMaster
Ich selbst hab zu 100% diese Sucht nicht, lässt sich einfach testen, einfach für paar Tage in Urlaub fahren und schauen, ob man sich vom Poker abschalten kann.
in urlaub
ein test is es ne woche zu hause zu hocken und schauen ob man es schafft weder zu pokern noch auf pokerseiten zu surfen.
Original von Opa4ever
Original von JBCMaster
Ich selbst hab zu 100% diese Sucht nicht, lässt sich einfach testen, einfach für paar Tage in Urlaub fahren und schauen, ob man sich vom Poker abschalten kann.
in urlaub
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ein test is es ne woche zu hause zu hocken und schauen ob man es schafft weder zu pokern noch auf pokerseiten zu surfen.
Wenn eine Sucht da ist, ist die überall
Oder glaubst du ein Alki, hat kein Verlangen nach Alk, wenn er mal in Urlaub ist ♦ oder Raucher ♦
Aber gut um dich trotzdem zufriedenstellen, wenn ich Klausurzeiten habe, dann spiele ich 1-2Wochen problemlos kein Poker.
Original von JBCMaster
Original von Opa4ever
Original von JBCMaster
Ich selbst hab zu 100% diese Sucht nicht, lässt sich einfach testen, einfach für paar Tage in Urlaub fahren und schauen, ob man sich vom Poker abschalten kann.
in urlaub
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ein test is es ne woche zu hause zu hocken und schauen ob man es schafft weder zu pokern noch auf pokerseiten zu surfen.
Wenn eine Sucht da ist, ist die überall
Oder glaubst du ein Alki, hat kein Verlangen nach Alk, wenn er mal in Urlaub ist ♦ oder Raucher ♦
dann ist es also egal ob ein trockener alkoholiker in einer bar arbeitet oder beim reisebüro?
wenn genug ablenkung da ist, ist es deutlich einfacher seinen drang zu unterdrücken.
lustig dass man über sowas diskutieren muss..
Original von Opa4ever
Original von JBCMaster
Original von Opa4ever
Original von JBCMaster
Ich selbst hab zu 100% diese Sucht nicht, lässt sich einfach testen, einfach für paar Tage in Urlaub fahren und schauen, ob man sich vom Poker abschalten kann.
in urlaub
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ein test is es ne woche zu hause zu hocken und schauen ob man es schafft weder zu pokern noch auf pokerseiten zu surfen.
Wenn eine Sucht da ist, ist die überall
Oder glaubst du ein Alki, hat kein Verlangen nach Alk, wenn er mal in Urlaub ist ♦ oder Raucher ♦
dann ist es also egal ob ein trockener alkoholiker in einer bar arbeitet oder beim reisebüro?
wenn genug ablenkung da ist, ist es deutlich einfacher seinen drang zu unterdrücken.
lustig dass man über sowas diskutieren muss..
lol, das was ich sage, wird dir jeder Psychologe bestätigen, dass die pathologische Sucht nur über den Entzug festgestellt wird^^ Wenn jemand sich schon ablenken kann, ist er nicht mehr süchtig. Aber du weißt natürlich besser