So, erst mal nen provokanten Thread-Titel rausgehauen
Wenn man sich die ganzen Sendungen im Fersnehen anschaut (Poker After Dark, HSP etc.) sieht man von den "Pros" immer wieder Moves wo man sich sicher ist: "Wenn ich diese Hand so spielen würde, würde mich jeder Handbewerter auf die Micros zurückschicken..."
Die Frage ist ganz einfach die:
Ist das Meta-Game auf diesen Limits wirklich so abgedreht, dass solche Sachen Sinn machen, oder spielen einige an den Tischen teilweise einfach Crap?
Ich will hier gar nicht bezweifeln, dass ein Durrr oder ein Ivey etc. keinen Plan haben oder so...und auch die anderen auf diesen Limits werden nicht ganz ohne Grund dort spielen...aber teilweise siehts schon verrückt aus was da gemacht wird.
Als Beispiel mal ne Hand von vorhin auf DSF (kP was das überhaupt für ne Sendung war):
Cashgame 300/600 100 Ante
Durr openlimpt vom CO mit 88
-?!? einzige Begründung die mir einfallen würde "Hinter mir am BU sitzt Helmuth, der callt/raiset eh alles, wenn ich jetzt opene und da will ich lieber billig in den, dank Antes, großen Pott kommen..." Wobei ich Durr hier zu sprechen muss, dass ich mir sehr sicher bin, dass er sich wirklich was sinnvolles dabei denkt...die Frage ist nur was^^
Helmuth raiset mit AA, SB fold, Furgeson callt im BB mit ATo...soweit nachvollziehbar
Flop: J64r
check, check zu Helmuth...Helmuth: check!...
-sieht für mich wie die absolute Standard-Fish-Line "aber wenn ich jetzt bette folden doch alle!!!" aus...ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es Sinn macht mit einer angreifbaren Hand wie AA im 3handed Pott wo jede Turnkarte ein 2pair für V bedeuten kann behind zu checken...
rest der Hand war halbwegs nachvollziehbar...
Also was denkt ihr? Ist wirklich jeder Move den die so machen gutdurchdacht und macht meißtens auch Sinn, oder haben da doch ein paar einige dicke Leaks?
Achja...ich bin NL-Fish
[x] in before "Und das von einem Coach..."