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WIE WIRD MAN ZUM CRUSHER?

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SteveWarris
Beigetreten: 28.03.2007
Oldschool Grinder

Im Grunde nichts was nicht schon bekannt wäre und alles keine Hexerei nur machen es halt gefühlte 95% der Leute nicht:

-die aktuellsten Pokerbücher für deine Variante lesen
-sich mit spielern deines limits über ihre erfahrungen im spot xy austauschen
-sich mit spielern die 1-2 limits höher spielen austauschen.
-notes ohne ende schreiben
-die 90/10 unbalanced spots in der strat deiner gegner finden und exploiten (zumindest in den Micros gibs die noch tonnenweise)
-zwei tische weniger spielen als du glaubst das du es könntest
-sessions in ca. 1h blöcke teilen wegen pausen und so
-nicht drunk oder müde spielen
-immer mal wieder 1-2 Tage Pokerfrei machen.

-das was getan werden muss auch wirklich machen. Viele Leute kriegen aus irgendwelchen Gründen nicht mal die einfachsten Sachen gebacken. Verzichten aus erfindlichen und unerfindlichen Gründen auf klare Valuebet spots oder legen Prinzipcalls hin obwohl sie im Grunde nur noch Geld verbrennen sind.

oder um es aus meine Rennspiele zu münzen...
sie sind zu dum wirklich eine Kurve voll von außen-innen-außen anzufahren und verlieren allein damit 3/10 in der Kurve. Dann wird konstant eine halbe Wagenlänge zu spät gebremst und noch mal ne 2/10 pro Kurve verballert und wundern sich dann warum die "aliens" (die Sharks und crusher der Rennspiel-sims) ihnen 4 Sekunden pro Runde abnehmen. Und dort hat man absolute Infos.


Antwort
Zitat
jokerface5
Beigetreten: 07.11.2010
PokerStrategist

also insgesamt kann ich mich allgemein voll und ganz dem vorigen post von SteveWarris anschließen.

ich versuche weiters nach JEDER session mir nochmals theoretische gedanken zu meinem spiel in der soeben beendeten session zu machen: sprich, ich öffne den pokertracker & schaue mir "interessante" handverläufe nochmals an.

dafür habe ich eigens ein dokument angefertigt, indem ich zu jeder session ua folgendes notiere:
-) ergebnisse der session (also +/- der bankroll inkl. dem anführen der (wahrscheinlichsten) ursache, zb badbeats, unkonzentriertheit in einem spot)
-) wichtige handverläufe mit dementsprechenden gedankengängen & notizen
-) positive bzw negative psychologische aspekte (zB "hätte früher aufhören sollen, da ich bereits gespürt habe, dass die motivation zu spielen langsam nachlässt/ich müde werde")
-) positive bzw negative aspekte bezüglich verschiedener moves/spielweisen (zB "habe gegen fishigen spieler gut erkannt, dass am River trotz meiner eher mittelmäßigen hand noch ein raise drinnen ist"/"habe gegen konservativen mutlitabler eine sehr gute situation zu einem raise-bluff am Flop erkannt")
-) zeit bzw dauer der session (um evlt langfristig zu erkennen, zu welchen zeiten ich am besten/schlechtesten spiele)
-) evlt. auch notizen nochmals schriftlich festhalten, die ich bereits während der session niedergelegt habe (zb zu fishy players, starken gegnern)
-) etc.

hat sozusagen den ähnlichen "tieferen sinn" wie das führen eines tagebuches: man kann einfach auch 1 woche danach nochmals über das ganze reflektieren, außerdem evtl. durch seine eigenen notizen mittel-&langfristig eigene beliebte fehler oder aber auch stärken (auch schriftlich niedergelegt) erkennen.

"crushe" zwar mein derzeitiges level (noch) nicht, aber bringt denke ich alles in allem sicher etwas. ;)


Antwort
Zitat
circe
Beigetreten: 18.03.2005
Oldschool Grinder

Zuerst sollte man sich sehr genau úberlegen, welche Pokervariante man spielen will. Bei manchen Varianten ist der Arbeitsaufwand sehr hoch und der Stundenlohn sehr niedrig. Besser ist da schon eine Variante mit der man gut Kohle machen kann und gleichzeitig der Lernaufwand gering ist.


Antwort
Zitat
jigger1977
Beigetreten: 21.09.2009
Oldschool Grinder

Original von jokerface5
also insgesamt kann ich mich allgemein voll und ganz dem vorigen post von SteveWarris anschließen.

ich versuche weiters nach JEDER session mir nochmals theoretische gedanken zu meinem spiel in der soeben beendeten session zu machen: sprich, ich öffne den pokertracker & schaue mir "interessante" handverläufe nochmals an.

dafür habe ich eigens ein dokument angefertigt, indem ich zu jeder session ua folgendes notiere:
-) ergebnisse der session (also +/- der bankroll inkl. dem anführen der (wahrscheinlichsten) ursache, zb badbeats, unkonzentriertheit in einem spot)
-) wichtige handverläufe mit dementsprechenden gedankengängen & notizen
-) positive bzw negative psychologische aspekte (zB "hätte früher aufhören sollen, da ich bereits gespürt habe, dass die motivation zu spielen langsam nachlässt/ich müde werde")
-) positive bzw negative aspekte bezüglich verschiedener moves/spielweisen (zB "habe gegen fishigen spieler gut erkannt, dass am River trotz meiner eher mittelmäßigen hand noch ein raise drinnen ist"/"habe gegen konservativen mutlitabler eine sehr gute situation zu einem raise-bluff am Flop erkannt")
-) zeit bzw dauer der session (um evlt langfristig zu erkennen, zu welchen zeiten ich am besten/schlechtesten spiele)
-) evlt. auch notizen nochmals schriftlich festhalten, die ich bereits während der session niedergelegt habe (zb zu fishy players, starken gegnern)
-) etc.

hat sozusagen den ähnlichen "tieferen sinn" wie das führen eines tagebuches: man kann einfach auch 1 woche danach nochmals über das ganze reflektieren, außerdem evtl. durch seine eigenen notizen mittel-&langfristig eigene beliebte fehler oder aber auch stärken (auch schriftlich niedergelegt) erkennen.

"crushe" zwar mein derzeitiges level (noch) nicht, aber bringt denke ich alles in allem sicher etwas. ;)

Finde die Herangehensweise sehr gut. Kannst du das evt. genauer ausführen? Hast du ein Worddokument, das du nach jeder Session ausfüllst? Siehst du dir vor jeder Session die z.B. letzten 7-10 Sessions noch mal durch? Kannst du dadurch Tendenzen in deinem Spiel erkennen, die du angehen möchtest? Wie wertest du diese "Sheets" genau aus?

Bin sehr interessiert, wie du das genau machst. Kannst du vielleicht sogar ein Beispiel posten. Falls du das nicht öffentlich machen willst, mir es per Skype schicken?

Ich frage deshalb, weil ich eine ähnliche Herangehensweise hatte, aber nach der Zeit immer etwas faul wurde, d.h. es in Zeiten nachlassender Motivation nicht mehr gemacht habe. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich das ganze nicht ausgewertet habe. Somit hatte es null Sinn... :P

Danke schon mal... =)


Antwort
Zitat
jokerface5
Beigetreten: 07.11.2010
PokerStrategist

Original von jigger1977

Original von jokerface5

...

Finde die Herangehensweise sehr gut. Kannst du das evt. genauer ausführen? Hast du ein Worddokument, das du nach jeder Session ausfüllst? Siehst du dir vor jeder Session die z.B. letzten 7-10 Sessions noch mal durch? Kannst du dadurch Tendenzen in deinem Spiel erkennen, die du angehen möchtest? Wie wertest du diese "Sheets" genau aus?

Bin sehr interessiert, wie du das genau machst. Kannst du vielleicht sogar ein Beispiel posten. Falls du das nicht öffentlich machen willst, mir es per Skype schicken?

Ich frage deshalb, weil ich eine ähnliche Herangehensweise hatte, aber nach der Zeit immer etwas faul wurde, d.h. es in Zeiten nachlassender Motivation nicht mehr gemacht habe. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich das ganze nicht ausgewertet habe. Somit hatte es null Sinn... :P

Danke schon mal... =)

ja genau, gehe dabei in einem worddokument vor, in dem ich die ganzen einzelnheiten einer session festhalte.

und das mit der motivation stimmt dabei natürlich, bisher habe ich auch vorallem alles schrifltich niedergelegt, mich mit dem niedergelegten später aber sicherlich viel zu wenig beschäftigt - da ich das ganze aber erst seit kurzem so betreibe, macht es bis jetzt mmn nichts - ich will dann langfristig, wenn ich wieder mehr zum spielen komme (habe zurzeit sehr viel mit arbeit und studium zu tun), es so arrangieren, dass ich mich zb immer ende der woche/ende des monats hinsetze und zb eine halbe std lang mich mit den letzten vergangenen sessions bzw meinen notizen dazu auseinandersetze.

ich denke, es hilft einem sicherlich, besonders gröbere fehlerquellen festzustellen oder zb eigene moves zu erkennen, die man häufiger macht, aber auf dem derzeitigen blindlevel einfach nicht lukrativ sind
(nur als beispiel: wenn man sich sicher ist, dass der gegner gerade zwar eine starke hand hat, aber es doch einige möglichkeiten gibt, die ihn schlagen, ist das eine chance für einen raise-allin-move am river. da die meisten tightkonservativen regulars davon ausgehen, dass man das nur mit den nuts am R machen würde, folden sie. wie lukrativ das ganze in wirklichkeit aussieht, sei jetzt mal dahingestellt, aber natürlich macht es einen weltenunterschied, ob man so einen move bei den blinds von 2/4cents macht (wo generell viel zu viel gecallt wird im vergleich zu eigener aggression), oder bei immerhin blinds von 25/50cents.
- wenn du öfters ne notiz selber dazu gemacht hast, erkennst du eben recht schnell, ob sich so ein move auf deinem jetztigen level lohnt oder einfach nur schwachsinn ist. ;) )

kann dir gerne eine vorlage bzw eine aufzeichnung einer session dafür zusenden, allerdings weiß ich nicht wieweit dir es hilft, da ich nicht jedes einzelne wort etc notiere, sondern immer nur soviel, dass ich gedanklich persönlihc dann erkennen kann, was ich damit meinte bzw zu welchem sinn ich das ganze niedergelegt habe.
keine ahnung ob das objektiv gesehen ein anderer mensch auch so deuten & verstehen würde oder ob er annehmen würde, er wäre ans tagebuch eines aus der psychiatrie entkommenen patienten geraten... ♦ :P

EDIT: ahja und bezüglich aufzeichnung: bei besonders interessanten handverläufen bzw zb auffälliger spielweise des gegners habe ich auch begonnen, simpel die handverläufe aus dem PT ins worddokument rüberzukopieren, um da eben dann das ganz konkrete spielgeschehen nochmals revue passieren lassen zu können. dann eben wie immer die eigenen gedankengänge und notizen dazu beschreiben.


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Zitat

Also ich hätte auch großes Interesse an deine Vorlage. Allein schon um andere Methoden kennenzulernen. Mein Fehler liegt definitiv in der Analyse und da wäre ich um jede Hilfe dankbar!!


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Zitat

Original von jukeboxheroo
Lies doch mal ein paar pokerbücher

theorie of poker, small stakes holdem, no limit theorie an praxis und ggf super system.

was crusht man damit? cookies?


Antwort
Zitat
AyCaramba44
Beigetreten: 27.04.2010
BlackMember

Original von Iwantunow

Original von jukeboxheroo
Lies doch mal ein paar pokerbücher

theorie of poker, small stakes holdem, no limit theorie an praxis und ggf super system.

was crusht man damit? cookies?

Du ließt die Bücher, schaust dann im Spiel welcher Gegner so spielt und crusht sie!

Finde Bücher gerade als anderes Medium eigentlich ganz nice um sein Spiel zu ergänzen. Man muss sich einfach nur bewußt sein, das sie häufig nicht ganz aktuell sind und es nicht komplett 1:1 umsetzen. Und wie oben schon angedeutet, es ist auch immer wichtig andere Sichtweißen zu bekommen und vielleicht versteht man dann ein Play vom Gegner und kann besser reagieren.


Antwort
Zitat
murphyslavvV
Beigetreten: 06.08.2013
Oldschool Grinder

Hallo cashrules,

ich hab im SNG Blog einen Thread aufgemacht der dich vielleicht interessiert.

Ein Neuanfang mit den Trainingstools

Das ist zwar SNG bezogen, es geht hier aber eh mehr um Trainingsmethoden und Ideen wie man besser werden kann. Ich werde auf jeden Fall mal jokerface5 Wordokument mit den "Sessionreviews" ausprobieren. Das ist ein Tool das ich bisher nicht probiert habe.

Wieder was gelernt, vielleicht finden sich noch ein paar andere Ideen. Allerdings wird man ums persönliche Arbeiten nicht rum kommen.


Antwort
Zitat
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